80 Jahre nach der Wannsee-Konferenz dominiert der arabisch/muslimische Antisemitismus

* First One Through, 23. Januar 2022
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Am 20. Januar 1942 trafen sich Deutsche im Berliner Vorort Wannsee, um die „Endlösung des Judenproblems“ auszuarbeiten. Die Verfolgung der Juden war bereits längst im Gang, aber an diesem Tag setzte das Nazi-Regime ein Programm in Gang, um die Juden in die Ausrottung zu treiben. Sie hatten den Erfolg fast alle Juden Europas, etwa ein Drittel des Weltjudentums, auszulöschen.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die arabische und muslimische Welt den Kampf gegen „das jüdische Problem“ aufgenommen.

Die Araber in Palästina waren erfolgreich mit ihrer Lobbyarbeit bei den Briten, um die jüdischen Immigranten, die verzweifelt den Holocaust in Europa verlassen wollten, mit dem „Weißbuch“ zu verhindern, was vermutlich weit über 100.000 tote Juden zur Folge hatte. Die verbliebenen Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg an der Küste Palästinas anlandeten, waren gefährdete Ziele. Die palästinensischen Araber sicherten sich die Hilfe der benachbarten muslimischen Länder zu, den Völkermord an den Juden zu vollenden; sie töteten im arabisch-israelischen Krieg 1948 fast ein Prozent der Juden der Region. Die Araber führten dann ethnische Säuberungen an allen Juden aus den von ihnen besetzten Landstrichen und verboten den Juden ihre heiligsten Orte in der Altstadt von Jerusalem zu besuchen.

Wütend wegen des Überlebens des jüdischen Staates säuberten die muslimisch-arabischen Länder ihre Juden. Etwa 99% der Juden der Region wurden gezwungen wegzugehen, schätzungsweise 850.000 Juden (ohne die nicht, die aus Afghanistan und dem Iran flohen).

  • Algerien: 140.000
  • Ägypten: 75.000
  • Irak: 135.000
  • Libanon: 5.000
  • Libyen: 38.000
  • Marokko: 265.000
  • Syrien: 30.000
  • Tunesien: 105.00ß0
  • Jemen: 55.000

Die arabischen Länder versuchten 1967 erneut alle Juden in Israel zu töten, scheiterten aber spektakulär. Gequält vom Verlust verabschiedete die Arabische Liga den Beschluss von Kharoum, der „Nein zu Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels und Nein zu Verhandlungen mit Israel“ forderte. Die Araber begannen bald darauf, 1973, einen weiteren Krieg gegen Israel – am heiligsten Tag des Judentums, Yom Kippur – während sie bei der UNO unter Aufsicht des früheren Nazis Kurt Waldheim, der als UNO-Generalsekretär diente, die widerliche Idee „Zionismus ist eine Form des Rassismus“ puschten.

80 Jahre bedeutende Ereignisse des Antisemitismus

Derweil dachte die Christenheit über ihre Mitschuld am europäischen Holocaust nach und erklärte 1965, dass Juden nicht mehr für den Tod von Jesus verantwortlich waren als sonst irgendjemand; dazu wurde eindeutig erklärt, dass Juden nicht verfolgt werden dürfen. Weniger als 25 Jahre später zerfiel der „Eiserne Vorhang“ der Sowjetunion und erlaubte tausenden jüdischen „Verweigerern“ das Land in Richtung Israel und anderswohin zu verlassen.

Aber der Zorn in der arabisch-muslimischen Welt ließ in dieser Zeit nicht nach, selbst nicht, als Ägypten 1979 mit Israel Frieden schloss.

Die Palästinenser erklärten 1988 einen unabhängigen Staat im gesamten Land Israel einschließlich der „Westbank“ und dem Gazastreifen zu haben, ein Schritt, der von einem Großteil der westlichen Welt abgelehnt wurde. Gleichzeitig stellte die Hamas ihre Gründungscharta vor, die den Tod der Juden und die völlige Vernichtung des jüdischen Staats forderte. Die Gruppe (und andere palästinensische Terrororganisationen) wurden immens populär und erhielten Geld aus dem Iran und Syrien.

Der Iran und seine Stellvertreter wie die Hisbollah nahmen zusammen in den folgenden Jahrzehnten mit den palästinensischen Arabern Juden in aller Welt ins Visier und töteten tausende. Die Führer des Iran haben weiter Konferenzen zur Holocaust-Leugnung veranstaltet, zur Vernichtung Israels aufgerufen und Atomwaffen sowie Langstreckenraketen angestrebt.


Am 80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz genehmigte die UNO eine Resolution, die Holocaust-Leugnung verurteilt, nur der Iran war dagegen. Das wurde von der New York Times und anderen Medien berichtet, die über die Resolution schrieben und den heute vorherrschenden „rechten“ Antisemitismus beschrieben und ignorierten, dass die überwiegende Mehrheit des Antisemitismus aus der islamischen Welt kommt.

Der muslimische Antisemitismus wird nicht verschwinden, wenn man ihn ignoriert, aber er könnte den führenden staatlichen Sponsor von Terrorismus und Holocaust-Leugnung in die Lage versetzen Massenvernichtungswaffen zu erwerben, um einen weiteren Völkermord an Juden zu verüben.

Echte Nazis in der deutschen Parteienlandschaft

* von Henny Jahn  הני יאן

Es wäre schon schön, wenn die politisch Obersuperkorrekten einmal in den Geschichtsbüchern oder einfach bei Wikipedia nachsehen würden, auf welche echten Nazis sich die jetzt ach so politisch korrekten großmäuligen Parteien der BRD gestützt haben.
Sie haben sich nicht nur von ihnen wählen lassen sondern ihnen Pöstchen verschafft. Somit müssten jetzt so gut wie alle Parteien konsequenterweise kollektiven Selbstmord begehen. Vermutlich haben sie aber sich selbst einen gewichtigen Sargnagel mit dem dümmlichen Gezänk von Thüringen eingeschlagen. Oder sollten besser alle die Luft anhalten, weder trinken, essen, noch sich bewegen. Schließlich haben die Nazis dieselbe Luft geatmet wie wir, dasselbe Wasser getrunken wie wir, dieselbe Sprache gesprochen und denselben Boden betreten wie wir. Absurdes Theater, wie es kein Regisseur besser erfinden könnte. Wer die AfD mit der NSDAP gleichsetzt, relativiert alle Verbrechen der Nazis, und er relativiert den Völkermord an den Juden, aber komischerweise merkt das fast niemand. Und ja, merkwürdigerweise sind die  Rundfunkbeiträge und die Steuergelder der AfD-Leute dann doch wieder so reizvoll, dass der Staatsapparat da gern die Hure spielt.

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Neue intellektuelle und kulturelle Strömungen zeigen Verflechtung von Antisemitismus mit westlicher Kultur

* von Manfred Gerstenfeld

Es ist nicht schwer zu beweisen, dass Antisemitismus ein integraler Bestandteil westlicher Kultur ist. Um klarzustellen: Das ist etwas radikal Anderes als zu sagen, dass alle Europäer Antisemiten sind. Dennoch gestehen westliche Politiker und andere Führungspersönlichkeiten diese offensichtliche Realität zu den Kulturen ihrer Gesellschaften nie ein.

Einer der raren Europäer, die die Wahrheit klar ausgesprochen haben, ist der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby. 2016 schrieb er: „Antisemitismus ist ein heimtückisches Übel. Die Angewohnheiten des Antisemitismus haben sich in die europäische und britische Kultur eingegraben, solange wir uns erinnern können. In England sah sich die jüdische Gemeinschaft im späten Mittelalter ständiger Verfolgung ausgesetzt: Shylock, der große Bösewicht in Der Kaufmann von Venedig, war ein Klischee seiner Zeit. Als Comwell England unter dem Commonwealth in den 1650-er Jahren wieder für jüdische Ansiedlung öffnete, war der Antisemitismus innerhalb des allgemeinen Sprachgebrauch und Kultur mutiert. Die schändliche Wahrheit lautet, dass die Kirche über ihre theologische Lehre, die ein Gegenmittel hätte anbieten sollen, die Verbreitung dieses Virus verschlimmert hatte.“1https://www.thejc.com/news/uk-news/archbishop-of-canterbury-justin-welby-antisemitism-jonathan-arkush-response-1.464880

Die Jahrhunderte alte Verflechtung von Antisemitismus und westlicher Kultur zeigt sich auf viele Weisen. Zeitgenössischer Antisemitismus beinhaltet nicht nur wichtige Elemente des mittelalterlichen Antisemitismus, sondern auch viele neuere Erscheinungsformen. Eine Möglichkeit unter vielen das zu beweisen ist: In vielen neuen Ideologien und Bewegungen oder intellektuellen Strömungen rücken früher oder später in Teilen davon in Ausdrucksformen in den Vordergrund. Dieser Hass kann sich auf Juden konzentrieren oder auf Israel. Eine Reihe kurzer Erwähnungen aus einer Vielzahl von Bereichen illustriert dies.

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Die Gerstenfeld-Definition für antiisraelischen Antisemitismus

* Manfred Gerstenfeld (übernommen von Heplev)ManfredGerstenfeld

Die im Mai 2016 von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) verabschiedete Antisemitismus-Definition erwähnt in ihren verschiedenen Veranschaulichungen mehrere Beispiele antiisraelischen Antisemitismus. Doch die Definition konzentriert sich auf Antisemitismus gegen Juden, nicht den gegen Israelis. Je mehr man die IHRA-Definition anwendet, desto mehr erkennt man, dass eine eigene Definition für antiisraelischen Antisemitismus erforderlich ist. Der folgende Text könnte als erster Entwurf für Organisationen oder Länder dienen, die eine solche Definition einführen möchten.

Die Definition des antiisraelischen Antisemitismus könnte im Einklang mit der IHRA-Definition für Antisemitismus so lauten:

Antiisraelischer Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung Israels, die als Hass gegenüber Israel und Israelis oder deren Diskriminierung zum Ausdruck kommen kann. Rhetorische und physische Erscheinungsformen antiisraelischen Antisemitismus sind gegen Israel oder israelische Einzelpersonen und ihr Eigentum sowie gegen israelische Einrichtungen gerichtet.

Die folgenden Beispiele möchten als Veranschaulichung dienen. Zu den Erscheinungsformen könnte gehören, dass der Staat Israel auf eine Weise ins Ziel genommen wird, wie es für kein anderes Land der Fall ist, wie durch die Kennzeichnungspolitik für Produkte aus Israel oder den umstrittenen Gebieten. Kritik an Israel, die der gegen alle anderen Länder gerichteten ähnelt, ist kein antiisraelischer Antisemitismus. Antiisraelischer Antisemitismus klagt regelmäßig Israel, Israelis oder Zionisten an sie würden Komplotte schmieden, um der Menschheit zu schaden und wird oft dazu genutzt Israel für Dinge verantwortlich zu machen, die in anderen Ländern oder anderen Teilen der Welt schief gehen. Er drückt sich in Handeln, Reden, Schreiben, visuellen Formen aus und verwendet boshafte Stereotype und negative Charakterzüge.

Zu zeitgenössischen Beispielen für antiisraelischen Antisemitismus im öffentlichen Leben, den Medien, an Universitäten und Schulen gehört Folgendes, ist aber nicht darauf beschränkt:

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Antisemitismus und Misozionismus

* von Victor Rosenthal

Seit 1945 war Antisemitismus in der nationalen Politik der USA und Großbritanniens selten ein Thema. Zumindest für Juden ist es heute in beiden Ländern ein echtes Problem.

In beiden Fällen ist er mit dem Antizionismus oder sogar dem Misozionismus, dem extremen und irrationalen Hass gegen den jüdischen Staat, verwoben. Es gibt immer noch einige „Paläo-“ Antisemiten, die zugeben, dass sie Juden aus denselben alten Gründen hassen, die ihre Art seit Tausenden von Jahren mit Leben erfüllt, aber sie werden als außerhalb der Grenzen eines akzeptablen Diskurses stehend angesehen. Sie sind diejenigen, die Massenmorde begehen, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. aber wir müssen nicht auf ihre dummen Argumente hören. Dann gibt es spezielle Arten von Antisemiten, wie diejenigen, die Louis Farrakhan in dem Glauben folgen, dass die Juden nicht die wahren Juden sind (schwarz sind). Sie sind auch gewalttätig, aber ihre Argumente können ebenso zurückgewiesen werden.

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Entlarvung betrügerischer Menschenrechtsorganisationen

(Übernommen von Heplev vom 15. Juli 2019)

Autor: Manfred Gerstenfeld

Israel scheint zunehmend Schwierigkeiten zu haben die asymmetrische Kriegsführung der Hamas zu bekämpfen. Regelmäßig werden von palästinensischen Kindern Ballons aus dem Gazastreifen losgeschickt, um in Israel Brände auszulösen. Manchmal tragen die Ballons sogar Sprengstoff. Die Hamas nutzt Krankenhäuser und Krankenwagen für militärische Zwecke.[1] Diese sind für Israel schwer anzugreifen, ohne dass die Menschenrechtsgesetze verletzt werden. Während verschiedener israelischer Feldzüge nutzte die Hamas menschliche Schutzschilde für ihre Terroraktivitäten.[2]

Dadurch, dass es die internationalen Menschenrechtsgesetze einhält, kämpft Israel mit einer Hand auf dem Rücken gegen palästinensische Terrororganisationen mit Völkermordabsichten. Das kann nur so lange vertretbar bleiben, wie es die Terroristen vernichtend besiegt. Geschützt vom internationalen Menschenrechtsgesetz kann die Hamas die Techniken der asymmetrischen Kriegsführung weiter verbessern. Der von der Hamas angerichtete Schaden übertraf schon vor Langem das, was viele Israelis als „vertretbar“ ansehen.

[1] https://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Pages/Hamas-uses-hospitals-and-ambulances-for-military-terrorist-purposes.aspx

[2] www.jewishvirtuallibrary.org/hamas-human-shields-prevention-act

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