Das Erwachen des Eifel-Vulkans

Eifel-Maar photo
Das Eifel-Maar

An dieser Stelle berichtete ich jüngst über eine offensichtlich neue Phase der Ätna-Aktivität. Dabei erwähnte ich auch die Prophezeiungen des Trance-Mediums Edgar Cayce, der eine erstaunlich hohe Trefferquote bei seinen Voraussagen zustande brachte und den Ätna quasi als „ein Zeichen an der Wand“ für beginnende geologische Veränderungen auf der Erde sah, die in der Zeitpanne von 1958-1998 beginnen sollten. Überhaupt sind Vulkanausbrüche für Cayce Indikatoren für diese bevorstehenden Ereignisse.

In einem jüngst erschienenen Pressebericht hieß es überraschend:

Im Eifel-Vulkan unter dem Laacher See in Rheinland-Pfalz steigt wohl Magma auf. Darauf deuten kurze Erdbeben-Serien hin, die Forscher registriert haben. Mit einem aktuellen Ausbruch rechnen sie aber nicht.

In diesem Artikel ging es um Gasblasen, die am Uferbereichs des Laacher Vulkansees Maria Lach nahe der Stadt Andernach aufsteigen. Denn tief unter den Wassermassen brodelt ein Vulkan, wie Wissenschaftler erst kürzlich belegten. In einer Studie stellten Wissenschaftler seit 2013 acht Serien von niederfrequenten Erdbeben in 10 bis 45 Kilometern Tiefe fest. Die Wissenschaftler erklärten, dass dies Belege dafür seien, dass derzeit unter dem Vulkan magmatische Fluide aus dem oberen Erdmantel in die Erdkruste aufsteigen könnten. Es sei mit dieser Studie gelungen, eine wissenschaftliche Meinung erstmalig mit seismologischen Daten zu bestätigen, wie Martin Hensch, Geophysiker beim Landeserdbebendienst Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Freiburg, mitteilte. Konkret sagte er:

Der Eifel-Vulkanismus ist nicht erloschen, er ist langzeitschlafend.

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