Anschlag auf Synagoge in Halle

* Übernommen von Tapfer im Nirgendwo

In Halle an der Saale wurde ein Anschlag auf die Synagoge verübt. Im Versuch, die Synagoge zu stürmen, feuerte der Neonazi Stephan B. mehrere Schüsse ab und ermordete zwei Menschen.

Die Taten fallen auf das jüdische Versöhnungsfest Jom Kippur. Es ist der höchste jüdischen Feiertag überhaupt und wird als Ruhe- und Fastentag begangen. Es waren daher über siebzig Menschen in der Synagoge. Die Tagesschau schreibt: „Schießerei in Halle“.

Wenn versucht wird, in eine Synagoge einzudringen, um dort ein Massaker unter den dort betenden Menschen anzurichten, dann ist das Wort „Schießerei“ absolut unangemessen! Die Definition von „Schießerei“ ist: “heftiger Schusswechsel“. Haben die Menschen in der Synagoge etwa zurückgeschossen?

Das richtige Wort für diese Tat lautet Anschlag! Das ist ein rechtsradikaler Terroranschlag!

Der Mörder, der offen erklärt, den Holocaust habe es nicht gegeben, gibt in einem Video als Motiv für seinen Anschlag an, der Feminismus führe dazu, das weniger deutsche Kinder geboren werden. Der Kindermangel wiederum soll durch eine Masseneinwanderung kompensiert werden und hinter diesem bösartigen Plan, so erklärt es der Mörder, soll „der Jude“ als Strippenzieher stehen.

Wir haben es also mit klassischem Antisemitismus zu tun, der die Moderne und die Frauenemanzipation verabscheut und „den Juden“ zum allgemeinen Sündenbock für so ziemlich alles erklärt, was in der eigenen kranken Welt schief läuft. Für diese Judenhasser sind Juden gleichermaßen am Kommunismus und am Kapitalismus schuld.

Dieser Judenhass hat in Deutschland eine erschreckend lange Geschichte. Er findet sich bei christlichen Theologen des 16. Jahrhunderts wie Martin Luther, bei linken Politikern des 19. Jahrhunderts wie Wilhelm Marr und bei rechten Großmüttern des 21. Jahrhunderts wie Ursula Haverbeck. Ob nun Komponisten wie Bach oder Schriftsteller wie Goethe, ob nun in Opern von Wagner oder in Lines von Haftbefehl, der Judenhass zieht sich durch die deutsche Kultur.

Der Hass, der in Halle gemordet hat, hat was mit Deutschland zu tun! Es ist daher an allen Deutschen, gegen diesen Hass vorzugehen!

1. FC Kaiserslautern bald wieder in der Champions League? Der Betze bebt!

*von Roland M. Horn

Der Fußball-Traditionverein 1. FC Kaiserslautern steht möglicherweise kurz vor dem sukzessiven  Aufstieg in die Fußballbundesliga und über sie vor dem Einzug in die Champions League. Wie Ruhr 24 am 08.10.2019 auf der Basis von Informationen der BILD-Zeitung berichtet, ist ein Mann beim FCK als künftiger Sportdirektor oder gar Geschäftsführer Sport im Gespräch, der – insbesondere in den vergangenen drei Jahren – eine ruhmreiche Vergangenheit hinter sich hat.

Tatsächlich scheint ein neuer Stern über dem Betzenberg aufzugehen, der den FCK zweifelsohne zu neuer Blüte führen wird. Der Mann, der bei diesem krisengeschüttelten Club vermutlich bald das Ruder herumreißen wird, ist einer, der bei einem der beliebtesten Fußballvereine, der Welt, nämlich niemand anderem als meinem FC Schalke 04, als Assistent des aufgrund seiner epochalen Transferpolitik allseits beliebten Christian Heidel die Geschicke von Schalke 04 lenken durfte: Es handelt sich um niemand anderen als den legendären Axel Schuster, der in unnachahmlicher Weise unter Einsatz seiner Stimme Pressekonferenz für Pressekonferenz über den Zustand der verletzten Spieler informieren durfte. Ob er allerdings während seiner Tätigkeit auf Schalke sonst noch irgend etwas anderes gemacht hat, ist dem Verfasser dieses Artikels nicht bekannt…

Vier Jahre Labour-Antisemitismus unter Corbyn

* von Manfred Gerstenfeld (Übernommen von Heplev)

Der September 2015 war für Juden in zwei großen europäischen Ländern katastrophal. Zwei höchst negative Ereignisse traten ein: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel beschloss eine massive Willkommenspolitik für Asylsuchende. Deutschland hat seitdem mehr als eine Million Menschen ohne Auswahl ins Land gelassen. Viele davon sind Muslime, die aus Ländern kommen, deren Antisemitismus zum Schlimmsten der Welt gehört. Studien zeigen, dass Antisemitismus bei diesen Immigranten weit stärker verbreitet ist als bei der einheimischen Bevölkerung.1https://www.prnewswire.com/news-releases/ajc-berlin-publishes-study-on-anti-semitism-among-refugees-300570901.html

Das zweite sehr negative Ereignis war die Wahl des linksextremen Jeremy Corbyn zum Vorsitzenden der britischen Labour Party. Das hatte eine Vielzahl wichtiger Folgen, die weit über die gewaltige Zunahme des weit verbreiteten Schürens von Hass in der Labour Party während der letzten vier Jahre hinausgehen.

Infolge der Brexit-Unsicherheit befindet sich Großbritannien in einem großen Durcheinander. Die Möglichkeit, dass Corbyn der nächste britische Premierminister wird, kann nicht ausgeschlossen werden. Das wäre ein Novum im Nachkriegs-Westeuropa: ein demokratisch gewählter Regierungschef eines bedeutenden Landes, der Repräsentanten der völkermörderischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas als seine „Brüder“ und „Freunde“ bezeichnet. Corbyn hat zudem einem Holocaust-Leugner Spenden zukommen lassen und einen anderen willkommen geheißen.2https://besacenter.org/wp-content/uploads/2018/08/923-Corbyns-Misdemeanors-Gerstenfeld-final-1.pdf Er ist ein langjähriger Hetzer gegen Israel und Teilzeit-Antisemit mit klassisch antisemitischer Einstellung.3https://besacenter.org/perspectives-papers/corbyn-against-jews-israel/

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Die Merkel-Regierung sagt, die Forderung des Iran, “Israel von der Landkarte zu tilgen”, sei nicht antisemitisch

Das Simon-Wiesenthal Center und der NGO Monitor kritisieren Deutschland, weil es den völkermörderischen Antisemitismus des Iran ignoriert hat.

*Aus der Jerusalem Post

Von Benjamin Weinthal
6. Oktober 2019 21:39
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin, 2. Oktober 2019. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am 2. Oktober 2019 eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (nicht abgebildet) im Bundeskanzleramt in Berlin ab. (Bildnachweis: MICHELE TANTUSSI / REUTERS)

Die Regierung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

Am 1. Oktober bezeichnete Merkels Außenministerium den Aufruf des Oberbefehlshabers des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), General Hossein Salami, zur Zerstörung Israels als “antiisraelische Rhetorik”.

Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erklärt, dass der Aufruf des Iran zur Auslöschung des Staates Israel kein Ausdruck von Antisemitismus ist.

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Mit FFF in die Ökodiktatur

* von Vera Lengsfeld

Fridays for Future macht fassungslos. Als Studentin der Geschichte habe ich mich gefragt, wie hysterische Massenbewegungen, wie die der Flagellanten oder der Hexenverfolgung entstehen können und mich damit beruhigt, dass dies in Zeiten der Aufklärung und der wissenschaftlichen Vernunft nicht mehr passieren könnte. Als Mao in der Kulturrevolution Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts Schüler und Studenten so gegen ihre Lehrer und Eltern aufhetzte, dass es Millionen Tote gab, schrieb ich das der totalitaristischen Ideologie und dem entsprechenden Druck zu.

Nun müssen wir erleben, dass totalitärer Druck von unten entstehen kann.

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat die Emotionen zur Hysterie hochgepeitscht. Es entstand eine massenpsychologische Druckwelle, die jeden Widerstand niederwalzt. Es erinnert an den Film »Die Welle«, in der die Schüler in eine geradezu faschistoide Zwangsgemeinschaft gedrängt wurden, der niemand entkommen konnte.

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Schon mal gemerkt, dass nur zionistische Reisen nach Israel „ausgewogen“ sein müssen, antizionistische Reisen jedoch nicht?

Elder of Ziyon, 4. September 2019

(Größtenteils) Übernommen von Heplev

Einer der unaufrichtigsten Teile von Gruppen wie IfNotNo der besagt, dass zionistische Organisationen wie Birthright einen antizionistischen Standpunkt vertreten, ist, dass niemand – und ich meine wirklich: niemand – jemals daran denkt, höflich zu fordern, dass sogenannte „propalästinensische“ Gruppen das zionistische Narrativ in ihren Diskussionen einbeziehen.

Der Grund dafür kommt in einem kleinen Artikel auf der PLO-Internetseite auf. Eine Delegation Studenten und Professoren der Universität Glasgow und einer Universität in Kalifornien nahmen an einem „Bildungsprogramm zu Geschichte, der Sache der Palästinenser und israelischer Verstöße gegen unser Volk und Verletzungen des internationalen Rechts“ in diesem Sommer teil.

Fordert irgendjemand, dass die PLO diesen Studenten und Professoren erlaubt, mit Israelis zu sprechen, ganz zu schweigen von jüdischen Siedlern?

Schon die Idee ist absurd. Denn absolut niemand erwartet, dass  Palästinenser ausgewogen, gerecht fair oder unvoreingenommen sind. Niemand fordert, dass sie israelische Standpunkte für gültig halten oder dass sie das Recht haben, laut ausgesprochen zu werden.

Birthright gibt Studenten die Möglichkeit, Fragen nach der palästinensischen Perspektive zu stellen und sie kennenzulernen. Lassen die antiisraelischen Reisen – ob von der PLO oder von Breaking the Silence oder der International Solidarity Movement – auf ihren Reisen ähnliche Möglichkeiten zu?

Wir alle kennen die Antwort. Nach Angaben all dieser sogenannten Progressiven müssen zionistische Gruppen ein antizionistisches Narrativ einbinden, und auch antizionistische Gruppen müssen ein antizionistisches Narrativ lehren. Prozionistische Stimmen müssen zum Schweigen gebracht oder übertönt werden, denn nur eine Seite hat überhaupt Legitimität, folgt man diesen Leuten, die sich selbst dazu gratulieren, wie unvoreingenommen sie sind – in eine Richtung.

Eine Einheitsregierung ohne Araber und Ultraorthodoxe

* von Victor Rosenthal

Das Studium der Tora ist gut in Kombination mit einer Beschäftigung, da die Mühe beider die Sünde vergessen macht. Alle Tora4Weisung, die nicht mit Arbeit verbunden ist, wird irgendwann aufhören und zur Sünde führen. – Rabban Gamliel, Sohn von Rabbi Yehuda Hanasi (babylonischer Talmud, Avot 2: 2)

Ohne Herut und ohne Maki- David Ben Gurion5Ein Wahlkampfslogan von Ben Gurion, der besagt, dass weder Herut – der Vorgänger des heutigen Likud – noch eine Partei, die Ben Gurion als Extremist darstellen wollte – und Maki, die kommunistische Partei, seiner Koalition beitreten könnten.

Ich lese gern über die jüdische Geschichte und insbesondere die moderne Geschichte des Staates Israel. Eine Sache, von der ich erfahren habe, waren die fast unbegreiflichen Opfer, die manche Menschen erbrachten, um hierher zu gelangen, um nach Jahrtausenden des oft unterdrückenden Exils einen tatsächlichen jüdischen Staat in unserer Heimat zu schaffen und ihn in einem im Grunde 71 Jahre dauernden Krieg zu verteidigen. Vielleicht länger. Das Land ist durchtränkt von unserem Blut, dem Blut des jüdischen Volkes.

Die Welt ist voller Judenhasser. Es scheint immer so gewesen zu sein, seit wir Ägypten verlassen haben. Wenn sie uns nicht hassten, duldeten sie uns als Menschen zweiter Klasse. Manchmal  nicht einmal als Menschen.

An den meisten Orten bekamen sie das, was sie immer wollten. Ein Großteil der Welt ist jetzt judenfrei. Hitler und Stalin beseitigten die Juden Europas und die muslimische Welt übergab sich als Reaktion auf die „Beleidigung“ der Wiederherstellung unseres Staates. Der jüdische Staat ist in einem menschlichen Leben zum Zentrum des jüdischen Universums geworden. Die Bedingungen, die es dem jüdischen Volk ermöglichten, als Volk in der Diaspora zu überleben, sind jetzt weg. Wenn der jüdische Staat nicht weiter existiert, wird das jüdische Volk es auch nicht tun.

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In Münster wird der Hass gepredigt

Hallo Freunde,

ich habe sicherheitshalber nochmal beim von mir verehrten Autoren Gerd Buurmann nachgefragt, ob die unten beschriebene Predigt tatsächlich gehalten wurde, weil ich den Verdacht hatte, dass es sich um eine versteckte Satire handelt. Doch der Autor bestätigte mir, das der Text tatsächlich authentisch ist. Es gibt doch immer wieder Dinge, die selbst mich überraschen können.

Es grüßt


Der Papa

In Münster wird der Hass gepredigt

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Folgende Predigt wurde in einem religiösen Zentrum auf der Hünenburg 24 in Münster gehalten:

Oh Mahdi(*1), unsere Herzen und Schwerter sind mit Dir!

Wir legen unser Leben in Deine Hände. Das Schicksal unsere Kinder, Frauen und Männer des Herrn liegen zu Deiner Schwelle. Der Boden des Jemens wurde mit deren Blut getränkt in Auseinandersetzung mit den Zionisten und den Ungläubigen. Wir haben Teile unseres kostbarsten Nachwuchs‘ geopfert. In Syrien und im Irak haben wir in Blut geschrieben, dass der Sieg nahe ist. Wir haben an unserer Treuer festgehalten, trotz der Entbehrungen, zum Märtyrertod strebend am Tag des Ruhms.

Oh Mahdi, der Tod in Deinem Namen ist das Tor zum Paradies. Auf Deinen Pfaden zu wandeln ist große Ehre. Wir werden nicht rufen: „Wären wir nur bei Dir.“ Von heute an erklären wir: „Wir sind bei Dir.“

In Zainabs(*2) Syrien sind wir bei Dir. Wir sind bei Dir in Jemen und im Irak. Wir sind bei Dir, wo immer Du auch gehst. Wir schwören dem Führer Chāmeneʾi(*3) die Treue. Wir sind Soldaten und wir sind bereit unser Leben für den Sieg Gottes zu opfern. Wir gehören zu der Partei Ruhollahs(*4).

Wir wurden beschuldigt, Terroristen zu sein. Wir sind stolz auf den Terrorismus.

Hört Ihr Nationen,
Hört Ihr Wahhabiten(*5),

die tosende arabische Welle wird sich niemals zurückziehen. Das Geleit wird nicht mehr lange warten bis zum Marsch. Wir werden zu Euch kommen nicht in geringer Zahl. Wir werden zu Euch kommen von überall her.

Anmerkungen:

*1 – Der Mahdi ist nach islamischer Glaubensauffassung ein Nachkomme des Propheten Mohammed, der in der Endzeit auftauchen und das Unrecht auf der Welt beseitigen soll. Der Name des religiösen Zentrums, in dem diese Rede gehalten wurde, lautet: Imam Mahdi Zentrum in Münster.

*2 – Zainab bint Ali war die Enkelin von Mohammed.

*3 – Ajatollah Sejjed Ali Chāmeneʾi ist seit 1989 der sogenannte „Oberste Führer“ und somit das politische und religiöse Oberhaupt des Iran, sowie der Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte.

*4 – Ruhollah Musawi Chomeini war der religiöser Führer der islamischen Revolution von 1979 im Iran und danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt.

*5 – Das Wahhabitentum ist eine radikal-muslimische Religionsgemeinschaft, die unter anderem in Saudi-Arabien herrscht. Kennzeichnend für den Einfluss der Wahhabiten sind unter anderem das Verbot der freien Religionsausübung, die Diskriminierung von Frauen, sowie die Durchsetzung der Scharia durch öffentliche Hinrichtungen und Auspeitschungen.

Fazit:

In Münster wurde auf der Hünenburg 24 im Namen von Ruhm und Ehre eine Blut-und-Boden-Predigt gehalten, in der ein Führerkult gepflegt, zur terroristischen Gewalt aufgerufen und der Märtyrertod glorifiziert wurde.

Die Erde dreht sich nicht um die Sonne!

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

Jetzt ist der Buurmann völlig übergeschnappt, werden Sie vielleicht denken, aber es ist so: Die Erde dreht sich nicht um die Sonne. Sie dreht sich um den Mittelpunkt des Sonnensystems und der Mittelpunkt des Sonnensystems ist das Baryzentrum.

Als Baryzentrum bezeichnet man in der Himmelsmechanik den Massenmittelpunkt eines Systems von zwei oder mehreren Himmelskörpern. Es ist der Ruhepunkt des Systems, um den die Körper sich bewegen und mit dem das System an der Bewegung in einem größeren System teilnimmt. Das Baryzentrum des Sonnensystems liegt meistens knapp außerhalb der Sonne und hängt vor allem von der Stellung des Jupiters und des Saturns ab. Die beiden Riesenplaneten besitzen 0,10 beziehungsweise 0,03 Prozent der Sonnenmasse, so dass sie das Baryzentrum um dieses Maß ihrer Bahnachsen beeinflussen, was ungefähr 740.000 und 410.000 Kilometer ausmacht. Da der Sonnenradius 696.000 Kilometer beträgt, kann das Baryzentrum langperiodisch sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sonnenoberfläche liegen. Die meiste Zeit jedoch befindet sich der Mittelpunkt außerhalb der Sonnenfläche.

Schön, dass wir das geklärt haben.