Wenn Deutschland für verleumderische UNO-Resolutionen stimmt, die „abgemildert“ worden sind

* von Heplev

Die Pressestelle des Auswärtigen Amts zum Abstimmungsverhalten des deutschen Botschafters bei der UNO (und den Vorwürfen des Simon Wiesenthal Centers):

Deutschland tritt einer unfairen Behandlung Israels in den Vereinten Nationen entgegen. In den Vereinten Nationen setzen wir uns mit Nachdruck für ausgewogene Resolutionstexte im Interesse eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten im Rahmen einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung ein. Dabei stimmen wir uns eng mit unseren EU-Partnern ab. Die gemeinsame Verhandlungs- und Abstimmungsstrategie der EU bei den Resolutionen ermöglicht uns, in den Textverhandlungen Einfluss zu nehmen, um für Israel noch nachteiligere Beschlüsse zu verhindern. Das tut das Auswärtige Amt in einem engen Austausch mit der Ständigen Vertretung in New York. Grundlage für das letztendliche Abstimmungsverhalten sind dann eine sowohl das deutsche Ziel, einer unfairen Behandlung Israels entgegen zu wirken als auch eine umfassende völkerrechtliche und politische Prüfung des Sachverhalts. Botschafter Heusgen und sein Team vertreten in New York die Haltung der Bundesregierung. Den Antisemitismus-Vorwurf weisen wir entschieden zurück…

Deutschland hat 2018 in der UNO-Vollversammlung für 16 Resolutionen gestimmt, die Israel verurteilten. Zuletzt für 7 von 8 verleumderische Resolutionen (bei der achten enthielt sich Herr Heusgen).

Die gängige Behauptung bzw. verlogene Rechtfertigung für dieses Abstimmungsverhalten lautet, dass man mit den anderen Staaten verhandelte, um die Resolutionen „abzumildern“.

Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten.

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Die Verbindung zwischen UFOs, Dämonen und Okkultismus

* Von Roland M. Horn

Der UFO-Forscher Jerome Clark, der eigentlich ein Vertreter der These vom außerirdischen Ursprung der UFOs ist, weist in seiner Enzyklopädie The UFO Book darauf hin, dass die Verbindung des Okkulten mit den sogenannten „Fliegenden Untertassen“ bereits lange vor 1947, jenem Jahr, das als „Beginn des modernen UFO-Phänomens“ gilt, existierte. Im Jahr 1758 brachte der schwedische Wissenschaftler und Mystiker Emanuel Swedenborg ein Buch namens Earth in the Solar World heraus, das detailliert seine Beobachtungen anderer Welten, ihrer Bewohner und deren Gewohnheiten beschreibt und der behauptet, diese mittels Astralreisen erfahren zu haben.

Auch nach Swedenborg kam der Gedanke des vermeintlichen Kontakts mit Außerirdischen immer wieder auf. So berichtet Clark, dass im Zeitalter des Spiritismus im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sogenannte Medien auftraten, die behaupteten, psychische Interaktionen mit Außerirdischen zu haben und – wie Swedenborg – manchmal auch Astralreisen zu benachbarten Planeten durchgeführt haben wollen. Die Lehren dieser angeblichen Außerirdischen waren okkult-religiöser Natur und basierten auf Swedenborg.

Die bekannteste „Okkult-Lehrerin“ im 19. Jahrhundert war die Autorin Helena Petrowna Blavatsky, die sich als Medium ansah und die Theosophie begründete. Diese Lehre beinhaltet einen komplexen spirituellen Auftrag und beschreibt „Aufgestiegene Meister“ als die „Herren der Flammen“, die auf der Venus leben. Später berichtete Guy Ballard, der Begründer der „I AM“-Bewegung” (Ascended Master Teachings religious movement/„Religiöse Bewegung der Lehren der aufgestiegenen Meister“) im Jahr 1930, von eigenen Kontakten mit den „Herren der Flammen“. Ballard machte die Theosophie in Amerika bekannt und seine Gruppe war wahrscheinlich die Erste, die Kontakte mit Außerirdischen zu einem zentralen Dogma machten. Ballard starb 1930 und hinterließ den Grundstein für das Auftreten der „UFO-Kontaktler“, das 1952 mit George Adamski begann, der Kontakte mit blauäugigen blonden Venusianern gehabt haben will. Heute wird Adamski zumeist als Schwindler angesehen, da seine Berichte absolut unglaubwürdig und seine Fotos offensichtlich Fälschungen sind.

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Welche Beziehungen haben die Juden zur Westbank?

* von Dov Lipman, HonestReporting, 17. November 2019

Übernommen von Heplev

Am 9. September 2013 wurde bei archäologischen Arbeiten am Fuß der Südmauer des Tempelbergs in Jerusalem ein goldenes Medaillon mit einer eingearbeiteten jüdischen Menora gefunden. (Foto: Talie Mayer/AFP via Getty Images)

Welche Verbindungen haben die Juden zur Westbank und Ostjerusalem?

Wie wird das in Kritik an Israels „Besatzung“ dieser Gebiete eingearbeitet?

Und sollte Israel auf die internationalen Forderungen hören, das Gebiet einfach zu verlassen?

Was die Westbank ist (und was nicht)

Die Westbank einschließlich Jerusalems hat 2.173 Quadratmeilen zumeist bergigen Landes, das von südlich von Galiläa bis zum nördlichen Teil der Gegend am Toten Meer nördlich und südlich von Jerusalem genau mittig durch Israel verläuft; es liegt am Westufer des Jordan – daher dieser Name.

Es gibt zahlreiche Probleme mit dieser Forderung, die von der internationalen Gemeinschaft an Israel gestellt wird.

Das erste hat mit der Verwendung des Wortes „besetzt“ aus rechtlicher Sicht zu tun. Israel übernahm die Kontrolle über dieses Land während des Sechstage-Kriegs – eines Verteidigungskriegs im Juni 1967, als die Armeen aller benachbarten arabischen Länder sich zusammenrotteten um Israel anzugreifen und zu vernichten. Jordanien kontrollierte die Westbank, aber als König Husseins Streitkräfte sich dem Angriff auf den jüdischen Staat anschlossen, verjagte ihn die IDF aus dem Gebiet. Es verblieben keine jordanischen Streitkräfte auf dem Westufer (englisch: Westbank) des Jordan.

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Das Bermuda-Dreieck – Flight 19 und neue Erkenntnisse

* von Roland M. Horn

5. Dezember 1945: Fünf amerikanische Marine-Flugzeuge sind auf einem routinemäßigen Flug unterwegs. Ein dreieckiger Kurs ist vorgesehen: Vom Marinestützpunkt Fort Lauderdale in Florida 160 Meilen nach Osten, 40 Meilen nach Norden und dann in südwestlicher Richtung zurück zum Stützpunkt soll es gehen. Flight 19 heißt das Unternehmen. Am Nachmittag findet sich die Besatzung ein. Normalerweise handelt es sich bei ihr um fünf Offiziere und zehn Mann, von denen je zwei auf die Flugzeuge verteilt sind. Doch heute fehlt ein Mann. Wegen einer Vorahnung hat er um Ablösung gebeten. Er wird nicht ersetzt. Bei den Flugzeugen handelt es sich um Torpedobomber der amerikanischen Marine vom Typ TMB 3 Avenger. Jede der Maschinen hat genug Treibstoff für mehr als 1500 Kilometer an Bord. Es ist sehr warm: 29° C werden vom Thermometer angezeigt. Die Sonne scheint, und nur einzelne Wolken sind zu sehen, während ein leichter Nordwind weht. Von anderen Flugzeugen wird ideales Flugwetter gemeldet. Für die Dauer von zwei Stunden soll Flight 19 unterwegs sein, so lautete der Flugplan. Um 14:10 Uhr erfolgt nun endlich der Start. Kommandant ist Lieutenant Charles Taylor, ein Mann mit mehr als 2500 Stunden Flugerfahrung. Er führt den Schwarm zu den Chicken Shoals nördlich der Insel Bimini. Dort will er Übungsangriffe an einen Schiffsrumpf als Ziel durchführen.

Etwa 15:15 Uhr: Die Übung ist beendet, und der Schwarm fliegt weiter, während der Funker am Kontrollturm auf eine Meldung der Formation hinsichtlich der geschätzten Ankunftszeit und der Landeinstruktionen wartet. Stattdessen geht eine seltsame Nachricht des Schwarmführers ein:

„Kommandant Taylor: Wir rufen den Turm…Eine Notsituation. Wir scheinen vom Kurs abgekommen zu sein. Wir können kein Land sehen… Wiederhole… Wir können kein Land sehen.

Turm: Wie ist ihre Position?

Taylor: Wir sind uns bezüglich der Position nicht sicher. Wir sind nicht einmal sicher, wo wir sind… Es sieht aus, als hätten wir uns verirrt.

Turm: Drehen Sie nach Westen ab.

Taylor: Wir wissen nicht, in welcher Richtung Westen ist. Alles ist falsch. …Seltsam…Wir können keine Richtung feststellen – sogar das Meer sieht nicht so aus, wie es sollte…“

Etwa 15:30 Uhr: Der leitende Fluglehrer fängt auf seinem Gerät einen Funkspruch auf und hört, wie jemand Powers, einen Flugschüler, ruft und nach dessen Kompassablesungen fragt. „Ich weiß nicht, wo wir sind!“ sagt Powers. Und: „Wir müssen uns nach der letzten Kurve verirrt haben.“ Der Fluglehrer versucht nun – mit Erfolg – mit dem Ausbilder von Flight 19 Kontakt zu bekommen. Und der sagt: „Meine Kompasse sind beide ausgefallen. Ich versuche, Fort Lauderdale zu finden…Ich bin sicher, dass wir über den Keys1Die Florida Keys sind eine Inselkette mit einer Länge von über 290 Kilometern, die sich von der Südspitze Floridas bis nach Key West (die Bezirkshauptstadt von Monroe County, Florida) erstreckt. Die Inseln liegen zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantik. sind, weiß aber nicht, wie weit südlich…“ „Fliegen Sie nach Norden, bis Sie Fort Lauderdale sehen können“ rät der leitende Fluglehrer. Schließlich hat der Pilot die Sonne auf der Backbordseite. Später hört er jedoch, wie der Pilot vermeldet: „Wir sind gerade über eine kleine Insel geflogen…Sonst kein Land in Sicht.“ Land müsste aber in Sicht sein, wenn er über den Keys ist.

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Die Antifa als Grabschänder

* von Vera Lengsfeld

Gestern habe ich das Grab meiner Großeltern und Eltern besucht und eine böse Überraschung erlebt. Die Antifa war vor mir da. Sie hat einen quietschbunten Spruch hinterlassen: „Kein Millimeter nach rechts“. Was für eine bewundernswert erhellende Aktion im staatlich finanzierten Kampf gegen Rechts! Die Grabschändung zeigt, dass dieser „Kampf gegen Rechts“ ein Vorwand ist, gegen die Mitte der Gesellschaft zu Felde zu ziehen, mit immer abstruseren Mitteln der Einschüchterung, verbunden mit der Botschaft: Wir sind überall, selbst auf dem Friedhof. Im Kampf gegen Rechts ist die Störung der Totenruhe kein Hinderungsgrund.

Die gesichtslosen Antifanten, die sich zu dieser infantilen Aktion bemüßigt sahen, hatten offenbar keine Ahnung, wer die Menschen waren, die hier begraben liegen. Im Gegensatz zu den Antifanten, die sich, wenn überhaupt, in der Öffentlichkeit nur vermummt zeigen, liegen in unserm Familiengrab Menschen, die immer Gesicht gezeigt und Widerstand geleistet haben.

Mein Großvater Ernst Gerber entstammte einer uralten sächsischen Bergarbeiterfamilie. Die Bergleute waren immer stolz darauf, unabhängig, niemandes Untertan zu sein. Das ist mir von Ernst Gerber vererbt worden. Nach jahrelanger Arbeitslosigkeit wurde mein Großvater 1933 von einem ausscheidenden Bergmann als Nachfolger nominiert, wie es das ungeschriebene Recht der Bergleute war. Nur waren inzwischen die Nazis an der Macht und stellten die Bedingung, dass mein Großvater, ein Sozialdemokrat, Mitglied der NSDAP werden müsste. Als Familienvater hatte er für drei Töchter zu sorgen. Deshalb ging er auf diese Bedingung ein. Die NSDAP sollte aber keine Freude an ihm haben.

Ernst Gerber gewann schon 1934 den Reichswettbewerb als bester Bergmann, nutzte das Preisgeld, 10.000 RM, um an der Bergakademie Freiberg zu studieren, und wurde im Krieg als technischer Leiter des Bergwerks Bochnia eingesetzt. Hier flog er wegen „unarischen Verhaltens“ aus der NSDAP.

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Der “Selbstmord” des Morris K. Jessup

* von Roland M. Horn

Der amerikanische Ufologe und PräAstronautik-Pionier Morris K. Jessup (1900-1959) Foto: AFU

Morris K. Jessup  war ein Autor, der als Astronom und Selenograph (Mondforscher) sowie als UFO-Forscher tätig war, schreibt Charles Berlitz in seinem Buch Das Bermuda-Dreieck. Jessup war Autor des Buches The Case for the UFOs. Er starb am 29. April 1959 in Miami. Eine der letzten Personen, die Jessup gesehen hatte, war sein Freund Dr. J. Manson Valentine , der Meeresbiologe und u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bishop-Museum in Honolulu war. Zudem engagierte sich der begeisterte Tauchsportler als ehrenamtlicher Kurator des Wissenschaftlichen Museums von Miami.

Dr. J. Manson Valentine. Er bezweifelte, dass Jessup Selbstmord beging.

Valentine und einige Freunde teilten Berlitz mit, dass Jessup in einer sehr depressiven Stimmung war. Der Meeresbiologe hatte ihn am Abend des 29. April zum Essen eingeladen, doch Jessup, der eigentlich zugesagt hatte, erschien nicht. Er starb in seinem Kombiwagen im Dade County Park an Kohlenmonoxidvergiftung. – Er hatte die Auspuffgase mittels eines Schlauches in das Innere seines Wagens geleitet. Also Suizid. Oder etwa doch nicht? Jedenfalls ging die Meinung um, dass es kein Selbstmord war, und Berlitz vermutet, dass dies mit Jessups Meinung zusammenhängt, dass Außerirdische in irdische Ereignisse eingriffen. So wurde von einigen seiner Leser und Anhänger behauptet, dass sein Tod ein Hinweis auf die Gefahren einer zu intensiven Forschung auf diesem Gebiet war.

Valentine, der selbst an außerirdische Besucher als Auslöser des UFO-Phänomens glaubte und von vermehrtem Auftreten von UFOs im sogenannten Bermudadreieck berichtete, wurde nach Jessup befragt. Er berichtete, dass Jessup eine Theorie hatte, nach der die Energie des Magnetfeldes Materie verwandeln und von einer Dimension in eine andere transportieren könne. UFOs würden in unsere Dimension kommen, um Menschen und anderes mitzunehmen und sich mit ihrer Beute in ihre Dimension zurückziehen. Jessup glaubte, dass manche Unfälle durch das “von den Kathodenstrahlen der UFOs hervorgerufene Vakuum” verursacht würden. “Die UFOs, was immer sie sein mögen, scheinen einen vorübergehenden magnetischen Wirbel zu erzeugen, ein Ionisationsfeld, das Schiffe und Flugzeuge zerstören und verschwinden lassen konnte“, berichtete Valentine, und: “Kurz vor seinem Tod glaubte Jessup, er sei unmittelbar davor, die wissenschaftliche Basis für die Vorgänge zu entdeckten. Er sagte, es sei mit Einsteins einheitlicher Feldtheorie zu erklären.” Valentine beschreibt diese Theorie und stellte einen Zusammenhang mit dem sagenumwobenen “Philadelphia-Experiment” her, bei dem ein Schiff unsichtbar gemacht worden sein soll.

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Die gesellschaftlichen Aspekte des fehlgeschlagenen Synagogen-Massakers von Halle

Antisemitismus kann in der westlichen Welt – und in der muslimischen Welt – nicht eliminiert werden. Er ist viel zu stark verwurzelt. Im Westen kann man aber in einem gewissen Maß eindämmen, wenn entsprechende Bemühungen unternommen werden. Nach dem an Yom Kippur fehlgeschlagenen Massaker an der Synagoge in Halle durch einen rechtsextremen Täter muss einmal mehr die Frage gestellt werden, in welchem Maß die deutsche Regierung alle normalen Versuche die antisemitische Gewalt und den Hass in Grenzen unternimmt.

Selbst am heiligsten Tag des jüdischen Jahres bewachte die örtliche Polizei die Synagoge nicht. Sie brauchte nach dem Hilferuf der Gemeinde lange, um vor Ort anzukommen. Es gab damit kaum Bemühungen der Behörden einen Massenmord an Juden zu verhindern. Tragischerweise wurden stattdessen zwei Nichtjuden, die zufällig anwesend waren, von dem Terroristen ermordet.

Das Versagen der Behörden ist klar. Die Prioritäten werden für die personell unterbesetzte Polizei von der Regierung von Sachsen-Anhalt festgelegt.1https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/halle/sondersitzung-innenausschuss-anschlag-stahlknecht-polizeiarbeit-100.html Ihr Innenminister, der Christdemokrat Holger Stahlknecht (CDU), behauptet, es gebe kein Versagen. Er sagte, dass die Polizei regelmäßig an der Synagoge vorbeifährt. Er fügte hinzu, dass es enge Kontakte und regelmäßige Gespräche zwischen der Polizei und der jüdischen Gemeinde [gäbe]. Alle Anfragen nach Schutz seien positiv beantwortet worden. Nach Angaben des Ministers hatte es seitens der Synagoge für Yom Kippur keine Anfragen nach Schutz gegeben.

Stahlknecht sagte der Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass die Polizei einen guten Job gemacht habe und sich nichts vorzuwerfen hat. Die Polizei handelte entsprechend der Risikobewertung des Bundeskriminalamtes.2https://www.juedische-allgemeine.de/politik/irritierend-und-unkritisch/

Stahlknechts Äußerung wurde von Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, stark kritisiert. Er sagte, es sei nicht wahr, dass die Polizei in der Vergangenheit immer mit den Forderungen der Gemeinde nachgekommen sei. Schuster fügte hinzu, dass man bei einer solch unkritischen Bewertung die Frage gestellt werden muss, ob es eine Bereitschaft gibt, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.3https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/halle/sondersitzung-innenausschuss-anschlag-stahlknecht-polizeiarbeit-100.html

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Urzeitlicher Nuklearkrieg auf dem Mars?

*von Roland M. Horn

Der amerikanische Plasmaphysiker Dr. John E. Brandenburg provoziert den fachwissenschaftlichen Mainstream mit seinen Forschungs-Ergenissen zur Vergangenheit des Mars (The Space Show unter Dr. John Brandenburg)

Der Plasmaphysiker John E. Brandenburg  interessiert sich für Meteoriten und hat einige Artikel über sie geschrieben. Während seiner Untersuchungen wurde er mit nuklearen Isotopen vertraut, die sehr wichtig dafür sind, dem Ursprung der Meteoriten nachzuspüren. Insbesondere Sauerstoff und Xenon seien in dieser Hinsicht wichtig, um herauszufinden, ob der jeweilige Meteorit vom Mars stammt, wie er in seinem Buch Death on Mars schreibt. So begann er sich für das auf dem Mars in Hülle und Fülle vorkommende Xenon-129 zu interessieren.

Brandenburg erklärt, dass Xenon-129 das Zerfallsprodukt von Iod-129 ist, das mit seiner Halbwertszeit 15,7 Millionen Jahre das langlebigste Iod-Isotop darstellt. Deshalb sei es nicht überraschend, dass dieses zufällig von Meteoriten abgesonderte Mineral besondere magnetische Strukturen aufweist, denn dieser könnte an Stellen gelegen haben, die Iod enthielten und somit einen hohen Gehalt an Xenon-129 enthalten. Ein Merkmal der Marsatmosphäre ist die Vorherrschaft von Xenon-129 und Argon-40 gegenüber ihren anderen Isotopen. Dies ermögliche die Identifikation von Mars als Mutterkörper der SNC-Meteoriten. Darüber hinaus bedeute es aber auch etwas anderes, etwas, das einen Physiker in Sandia mit Entsetzen reagieren ließ. Nach der Entdeckung dieses Isotops insbesondere auf dem Mars wusste Brandenburg, warum jener Physiker so erschrocken reagiert hat. Bei der Untersuchung entdeckte Brandenburg, dass der Xenon-129-Überschuss auch auf einem anderen Planeten gefunden wurde – der Erde. Dieser scheint nach den 50er Jahren aufgetreten zu sein. So waren die Geheimnisse des Mars unwiderruflich an die Geheimnisse der Erde gebunden.

Das Frontcover von “Death on Mars: The Discovery of a Planetary Nuclear Massacre” aus dem Jahr 2015

Anfangs glaubte Brandenburg noch, dass das Xenon-129 auf die Tätigkeit der Nuklear-Reaktoren zurückzuführen sei, später jedoch, als er versuchte, sie zu messen, entdeckte er, dass Atom-Reaktoren sehr wenig Xenon-129 erzeugten und das Iod-129, das sie produzieren, zu langsam zerfällt, als dass sie erst nach den 1950er Jahren Bestandteil der Atmosphäre geworden sein könnten. Somit war für Brandenburg klar, dass das Auftreten von Xenon-129 nicht durch die gewöhnliche Tätigkeit von Atomreaktoren, sondern durch die Uranspaltung in Wasserstoffbomben entstanden sind!

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15. November 2019 – Acht Resolutionen der UNO gegen Israel

* übernommen von Tapfer in Nirgendwo / Gerd Buurmann

Am 15. November 2019, nachdem Israel bereits drei Tage massiv mit Raketen angegriffen worden war, verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Resolutionen gegen Israel. Raten Sie mal, wie viele Resolutionen an dem Tag gegen den Rest der Welt verabschiedet wurden? Keine!

Das kleine Land Israel, das sich seit Tagen gegen Raketen wehren muss, die von einer militanten Gruppe abgefeuert werden, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen, wurde von den Vereinten Nationen ausgewählt, um als einziges Land der Welt kritisiert zu werden.

So ehrenwerte Länder wie Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika stimmten bei keiner einzigen Resolution mit Ja. Deutschland hingegen stimmte kein einziges Mal mit Nein, enthielt sich dafür einmal und stimmte sogar bei sieben dieser Resolutionen mit Ja.

Am 15. November 2019 wurde das angegriffene Israel acht Mal verurteilt, während zum Rest der Welt geschwiegen wurde. Kein Wort zu Syrien, Afghanistan, Venezuela, Spanien, Belgien, Estland, Nordkorea, China, Russland, Togo, Ägypten, Katar, Bolivien, Frankreich, Schweden, Kasachstan, Island, Kenia, Japan, Indien, ach, machen wir es kurz, kein Wort zu irgendeinem anderen Land.

Israel wird von den Vereinten Nationen ganz besonders behandelt. Aber an eine Sonderbehandlung durch Menschen und Nationen, die nicht gerade durch Liebe zu Juden und Israel auffallen, hat sich das kleine jüdische Land am Mittelmeer mittlerweile gewöhnt, schließlich ist es das einzige Land, dem von einigen Regierungen mit physischer Vernichtung gedroht wird und das zudem noch regelmäßig Raketen über sich ergehen lassen muss.

Israel nimmt den Hass zur Kenntnis, schützt und verteidigt sich. Sollen die Vereinten Nationen Israel dafür hassen. Das Volk Israels lebt.

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen geliebt, aber tot und gehasst, aber lebendig, ich wählte das Leben!

Das Verhalten Deutschlands bei diesen Abstimmungen ist eine Schande. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) sollten sich schämen, dass ihr Land Juden dafür kritisiert, sich zu wehren. So wie es aussieht, mag Deutschland Juden lieber als Opfer.