Westliche Mainstream-Medien zensieren diesen Gewaltausbruch beflissentlich. Die Zahlen sind höher als im letzten Jahr – wie „Valeurs Actuelles“ berichtet.
Trotz des Einsatzes von 90.000 Polizisten und Gendarmen in der Silvesternacht in ganz Frankreich konnten aber landesweite Unruhen nicht verhindert werden. Landesweit wurden 800 Autos abgefackelt, ohne die Daten der Pariser Polizeipräfektur. Besonders betroffen durch Ausbrüche städtischer Gewalt: die Region Île-de-France. Im Département Hauts-de-Seine wurden 23 Brandanschläge auf Fahrzeuge registriert. In Bagneux wurden Polizeistreifen mit pyrotechnischen Geräten angegriffen. Etwa fünfzehn Personen wurden festgenommen. In Nîmes wurden Polizisten mit Steinen beworfen.
🔴 Le bilan est pire que prévu. 1 173 véhicules ont été brûlés en France lors du Nouvel An selon le ministère de l'Intérieur. Plus que les 984 incendiés l'année dernière. Il y a eu aussi 505 interpellations et 403 placements en garde à vue contre 420 et 310 il y a un an. @Valeurs
— Amaury Brelet (@AmauryBrelet) January 1, 2026
Auch die Polizeistation Nanterre wurde angegriffen. In Chelles, im Département Seine-et-Marne, verlor ein Minderjähriger bei Raketenbeschuss drei Finger. In Essonne wurden sechs Feuerwerkskörper auf Polizisten abgefeuert, 21 Autos verbrannt und zwei Mülltonnen in Brand gesetzt.
In Paris wurden 125 Personen festgenommen, darunter 33 wegen Gewalt gegen Beamte, 15 wegen Teilnahme aus einer Gruppe heraus, mit der Gewaltabsicht oder Vandalismus, 10 wegen Besitzes von psychotropen Substanzen – wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Alle Inhaftierten sind zwischen 1973 und 2008 geboren, 15 davon gelten derzeit als minderjährig.
Etwa 15 Fahrzeuge standen in Mulhouse in Brand, Polizisten wurden auch hier angegriffen. Und auch in Nizza, Reims und Nîmes brannten mehrere Fahrzeuge, es kam zu mehreren Festnahmen. In Nizza erlitt ein Polizist leichte Verletzungen, während in Nîmes Steine auf Polizisten geworfen wurden. In Straßburg brannten 101 Fahrzeuge und eine Wohnung brannte nach einem Raketenangriff ab. 25 Polizisten wurden verletzt.
🇫🇷 Nadzwyczajna mobilizacja w aglomeracji Lyonu: 550 policjantów, 250 żandarmów, szwadron żandarmerii, dwie kompanie CRS, w tym CRS83 (do walk w mieście) oraz helikopter. Mimo to Sylwester nie był spokojny. 82 spalone auta, kilkadziesiąt śmietników, zamieszki, tylko 15 zatrzymań. pic.twitter.com/gloYX9Jys0
— Adam Gwiazda (@delestoile) January 1, 2026
Unruhen während des Afrika-Cup-Spiels in Algerien
Multikulti-Unruhen griffen auch nach Algeriens Sieg über Äquatorialguinea auf Frankreich über. Der Afrika-Cup hatte zunächst in Paris begonnen: Gegen 20 Uhr kam es in den Bezirken La Chapelle und Barbès im Norden der Hauptstadt zu Unruhen. Mehrere Personen wurden festgenommen. Laut „Europe 1“ wurde ein Bus in Roubaix von Fans angegriffen, welche algerische Flaggen geschwenkt hatten. Auch in Toulouse kam es zu Gewalt. Polizisten mussten sogar die Polizeistation Mirail verteidigen und wurden von etwa fünfzig Angriffen mittels Pyrotechnik getroffen.
In Marseille wurde ein Mann von mehreren, mit Messern und Stöcken bewaffneten, Personen erstochen. Sie flüchteten mit Elektrorollern. Das Opfer, mit fünf Messerstichen in der Brust, soll ein 36-jähriger algerischer Staatsbürger mit Vorstrafen gewesen sein. (vadkahjtasak)

