Die eine Sache, über die kein Israeli reden will

* von Matti Friedman, The New York Times am 9. September 2019

— Übernommen von Heplev am 13.09.2019—

Flucht vor einem Selbstmord-Bombenanschlag im Jahr 2002 im Café Moment in Jerusalem, bei dem 11 Israelis getötet wurden (Foto: Lior Mizrahi/Getty Images)

Versucht man Israels Wahl am 17. September zu verstehen, die zweite innerhalb von sechs Monaten, dann kann man sich schnell in Einzelheiten verlaufen – Korruptionsvorwürfe, Koalitionsgerangel, Gezänk zwischen Links und Rechts. Aber die beste Erklärung könnte ein kleiner Film sein, den Sie wahrscheinlich nicht sehen werden; er handelt von etwas, über das die Leute hier lieber nicht sprechen.

Die Eröffnungsszene von „Born in Jerusalem and Still Alive“ (In Jerusalem geboren und immer noch am Leben), der gerade den ersten Preis des Jerusalem Film Festival gewann, fängt die Hauptfigur ein, wie er eine Grimasse zieht, als er eine wortgewandte Fremdenführerin hört, die ihrer Gruppe die Innenstadt von Jerusalem als „wunderschön“ beschreibt, das „Zentrum des Nachtlebens und des Essens für die junge Generation“, Ronen, ein ernster Mann Ende dreißig, unterbricht.

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Nochmals zum Thema Gremlins

Der Folklorist Jon W. Hazen, der in seinem Buch „Gremlin.“ Funk and Wagnalls Standard Dictionary of Folklore, Mythology and Legend. New York 1972, schrieb, dass die Gremlins als ein „neues Phänomen“, ein Erzeugnis des Maschinenzeitalter, quasi des „Luftzeitalters“ seien , beschrieb in ebendiesem Buch eine eigene Begegnung mit Gremlins. Den Angaben der englischsprachigen Wikipedia zufolge wurde sein Augenzeugenbericht in einer akademisch anerkannten Publikation veröffentlicht, in der er eine Begebenheit beschrieb, im Rahmen derer er ein Kabel fand, das offensichtliche Zahnspuren (Bissspuren) aufwies, obwohl der Riss dieses Kabels sich in einem der unzugänglichsten Teile des Flugzeuges befand. Er hörte eine raue Stimme, die ihm die Frage „Wie oft müssen Sie aufgefordert werden, Anweisungen zu befolgen und nicht Jobs anzunehmen, für die Sie nicht qualifiziert sind? – So sollte es gemacht werden“, stellte, um gleich im Anschluss darauf einen „musikalischen Vibrierton“ zu hören, dem die Durchtrennung eines weiteren Kabels folgte…

Übergriffe auf Juden in Berlin und Warschau: Israelische Politiker empfehlen Juden Selbstbewaffnung

von David Berger am 10.09.2019

Bildquelle: Facebook

 

Gestern früh kam es – wie die Polizei Berlin berichtet – in Berlin Friedrichshain zu einer Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund. In Warschau wurde eine Gruppe israelischer Studenten von Männern aus Katar blutig geschlagen. In Israel raten Spitzenpolitikern Juden in Berlin sich auf eigene Faust zu bewaffnen.

Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

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Verbündete gegen den Antisemitismus

* von Dr. Rafael Korenzecher

Unsere #Kanzlerin und unser #Bundespräsident mit ihrem Verbündeten im gemeinsamen Kampf gegen #Antisemitismus… ( frei nach Malca Goldstein-Wolf, gefunden bei Alexander Schaumburg )

Die Bilder entstanden vor nur etwas über zwei Wochen Ende August beim offiziellen Besuch von Mahmoud Abbas, dem — nach späterer Aussage des damaligen Terroranführers Abu Daud — Mitverantwortlichen am bestialischen Olympia-Mord an der israelischen Teilnehmer-Mannschaft 1972.

Abbas wurde mit hohen Ehren von der Kanzlerin und im Schloss Bellevue von dem Bundespräsidenten empfangen und mit einer verbindlichen Zusage einer weiteren Förderung in dreistelliger Euro- Millionenhöhe bedacht.

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Israel wählt

* von Rafael Korenzecher

Im April dieses Jahres war es Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trotz seiner einer Mehrheit und des Wahlsieges über seinen Widersacher Benny Gantz nicht gelungen, erneut eine Regierung zu bilden. Daher wählt Israel heute zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein neues Parlament.

Besonders in den letzten Tagen läuft daher die hiesige Propaganda-Maschinerie, besonders unserer öffentlich- rechtlichen Israel-Dämonisierungs-Medien und der übrigen einschlägig bekannten Journaille auf Hochtouren.

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Jüdisches Wohlverhalten

* von Dr. Raphael Korenzecher am 14.09.2019

Vor einigen Tagen wurde zum x-ten Mal in diesem Jahr wieder ein Jude in Berlin von einem Muslimen angegriffen. Diesmal war es kein Rabbiner mit Kind sondern ein 21-Jähriger Tourist aus Israel, weil er Hebräisch sprach.

Die Presse schreibt vom bereits vierten antisemitischen Angriff in kurzer Zeit. Dabei lässt sie die beinahe täglichen nieder-schwelligeren Angriffe und Verbalinjurien gegen Juden ebenso aus, wie die Grauzone der vielen nicht zur Anzeige gekommenen Übergriffe.

Auch den Umstand, dass es noch mehr derartige Vorfälle geben würde, wenn die Juden sich gleichermaßen Identitäts-erkennbar und offen in allen Stadtbezirken bewegen würden wie die Angehörigen des Islam.

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Antisemitismus und Misozionismus

* von Victor Rosenthal

Seit 1945 war Antisemitismus in der nationalen Politik der USA und Großbritanniens selten ein Thema. Zumindest für Juden ist es heute in beiden Ländern ein echtes Problem.

In beiden Fällen ist er mit dem Antizionismus oder sogar dem Misozionismus, dem extremen und irrationalen Hass gegen den jüdischen Staat, verwoben. Es gibt immer noch einige „Paläo-“ Antisemiten, die zugeben, dass sie Juden aus denselben alten Gründen hassen, die ihre Art seit Tausenden von Jahren mit Leben erfüllt, aber sie werden als außerhalb der Grenzen eines akzeptablen Diskurses stehend angesehen. Sie sind diejenigen, die Massenmorde begehen, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. aber wir müssen nicht auf ihre dummen Argumente hören. Dann gibt es spezielle Arten von Antisemiten, wie diejenigen, die Louis Farrakhan in dem Glauben folgen, dass die Juden nicht die wahren Juden sind (schwarz sind). Sie sind auch gewalttätig, aber ihre Argumente können ebenso zurückgewiesen werden.

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Charles Lindbergh und die Gremlins

Hallo,

heute aus Zeitgründen heute nur ein Kurzbeitrag aus meiner Feder. Ich wünsche trotzdem viel Spaß und Erkenntnisgewinn.


Der Papa

Charles Lindbergh und die Gremlins

Der Seite https://mysteriousuniverse.org/2015/07/the-real-gremlins-of-wwii/ von Brent Swancer zufolge war der Zeuge eines der ersten Gremlin-Berichte niemand anderes als der amerikanische Flieger, Autor, Erfinder, Militäroffizier, Entdecker und soziale Aktivist Charles Lindbergh während seines historischen Nonstop-Alleinflugs über den Atlantik von New York nach Paris im Mai 1927. Als er neun Stunden in der Luft war bemerkte Lindbergh, dass er sich plötzlich etwas losgelöst von der Realität gefühlt hatte und sich von mehreren nebelhaften seltsam aussehenden Wesen in der engen Umgebung seiner kleinen Kabine umgeben sah, die zu ihm sprachen und ein unglaublich komplexes Wissen über die Navigation und Flugausrüstung demonstrierten. Lindbergh outete sich erstmals in seinem 1953 erschienen Buch „The Spirit of St. Louis“ als Gremlin-Sichter.

Interessant an diesem Fall ist, dass die Gremlins ihn wachgehalten hatten und ihm versicherten, dass er auf seiner Reise in Sicherheit bleiben würde. Tatsächlich hat es Spancer zufolge von Zeit zu Zeit auch solche Berichte gegeben, in denen von „wohltätigen“ Gremlins die Rede war.

Drama (nicht so viel) und Demokratie

Veröffentlicht am 12. September 2019 von Victor Rosenthal

Der [israelische] Premierminister [Benjamin] Netanjahu versprach eine dramatische Ankündigung für den Dienstagabend. Sie war ungefähr so ​​dramatisch, wie sie hätte sein können, angesichts des Umstands, dass er ein ausscheidender Premierminister ist, der keine Koalition hat und es eine Woche vor der Wahl ist. Ich brachte mein Abendessen ins Wohnzimmer, um zu essen, während ich ihm im Fernsehen zusah. Es war wahrscheinlich unnötig. Es gibt sehr wenig, was er zu diesem Zeitpunkt tatsächlich tun könnte, egal wie sehr er es auch wollte.

Netanjahu merkte an, dass der lang erwartete Trump-Plan kurz nach der Wahl veröffentlicht werde und dass dies eine historische Gelegenheit sei, Maßnahmen zu ergreifen, die – dank seiner engen Beziehung zu Präsident Trump – die Genehmigung der USA erhalten würden. Er versprach, dass er bei seiner Wahl die Souveränität (Ribonut) für alle israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria anwenden würde, sobald Trumps Plan veröffentlicht würde. Er versprach, unmittelbar nach den Wahlen, ohne auf den amerikanischen Plan zu warten, die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Totes Meer anzuwenden. Er zeigte eine detaillierte Karte des Gebiets an, das inbegriffen werden sollte. Dies würde schließlich die Ostgrenze des Staates Israel begründen und sicherstellen, dass Judäa und Samaria keine terroristische Hochburg wie Gaza werden.

Hier ist die Karte Netanjahus:

Netanjahus Karte vom Jordantal vom 10. September 2019

Auf der rechten Seite sehen Sie eine Liste der jüdischen Gemeinden, die enthalten sein würden. Es gibt auch mehrere arabische Städte, die unter der Kontrolle der PA bleiben, einschließlich Jericho (der orangefarbene Bereich in der Mitte).

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