Die neue Kulturrevolution frisst ihre Kinder

  • – Allerorten wird Antisemitismus ausgemacht, auch realer
  • – Wann geht es der islamischen Variante an den Kragen
  • von Albrecht Künstle

Wer in seinem Leben viele Kulturreisen unternahm, konnte das Ergebnis der Kulturkämpfe immer wieder in Augenschein nehmen. Reisen bildet wirklich – was nun wegen Corona-Restriktionen auch abnehmen wird. Die steinernen Zeugen in den Tempeln der Pharaonen zeigen viele Köpfe ohne Gesichter. Die Anhänger von Amun und Aton stachen sich die Augen aus und schlugen Nasen der anderen ab, die „Amunisten“ der Dynastien auch untereinander. Weniger zimperlich waren die Jakobiner der französischen Revolution, welche gleich die ganzen Köpfe entfernten – und das nicht an totem Gestein.

Heute scheinen die Bilderstürmerei und die Rache an Vergangenem wieder in Mode zu kommen. Die Kulturrevolutionen leben wieder auf. Straßen, Plätze, öffentliche Gebäude, Schulen, Kasernen usw. werden umbenannt – nur der Reichstag in Berlin behält seinen historisch beladenen Namen. Aktuell geht es in Freiburg u.a. um Alban Stolz, um den sogar eine Auseinandersetzung zwischen den Behörden und den Stadtoberen ausgebrochen war. Dieser Mann war ein katholischer Theologe, Schriftsteller und Erziehungswissenschaftler, und was für einer… https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Stolz Er war unstreitig ein Antisemit.

Ziel der Bischofsstadt Freiburg war es, dass dessen Bronzebüste aus dem öffentlichen Raum entfernt wird“ (BZ). Die Erzdiözese beantragte, ihr Denkmal abbauen zu dürfen, weil ein solcher Ex-Theologe kein Ruhmesblatt ist. Das Landesdenkmalamt sagte, „stehen lassen“, wahrscheinlich damit alle sehen, was die Kirche für zweifelhafte Leute in ihren Reihen hatte. Auch das Landratsamt wollte das Kulturdenkmal belassen. In den Reihen der Antifa wurde auch die jakobinische Lösung diskutiert. Nun wird die Alban-Stolz-Büste im Garten des Priesterseminars aufgestellt. Damit gibt es in unserem Land einen Antisemiten weniger, gut so.

Doch wer kommt als nächstes dran? Da gab es z.B. in den Reihen der Evangelen ebenfalls einen Antisemiten, einen viel Bekannteren: Martin LUTHER!Zur Zeit Luthers waren antijudaistische Denkmuster seit langem verbreitet: Gott strafe die Juden wegen ihres ‚Gottesmords‘, der Kreuzigung … Sie seien gottlos, christenfeindlich, verstockt, verflucht, stammten vom Teufel ab, verübten regelmäßig Ritualmorde, Hostienfrevel, Brunnenvergiftung“ (Wikipedia). Solche Unterstellungen und Verurteilungen wurden auch von Luther gepflegt. Auf Zitate aus seinen Schmähschriften verzichte ich der Länge wegen, und um nicht in den Fokus der Verfassungsschützer zu geraten – die zwar keine Verfassung schützen, aber mit unserem Grundgesetz genug zu tun haben. Doch im Lutherjahr 2017, 500 Jahre nach seiner Reformation, machten die evangelischen Kirchen ihre Hausaufgaben und beleuchtete auch diese Schattenseite ihres unstreitig großen Reformators Luther.

Und dann gab es noch einen bekannten Antisemiten: MUHAMMAD! Dessen Anhänger sich bei uns immer mehr breitmachen. Dieser Mensch, mit dem der Antisemitismus erstmals institutionalisiert wurde, ist der Urheber des Koran, der von Juden verachtenden Tiraden nur so strotzt. Der Islam ist die judenfeindlichste Religion der Welt und unseres Landes – Antisemitismus pur. https://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/307771/islamischer-antisemitismus-. Schlimm ist, dass dieser Judenhass nicht nur verbaler Natur war und ist. Muhammad selbst verfolgte Juden und löschte zwei Stämme aus. Und seine islamischen Anhänger sorgen noch heute für judenfreie Länder.

Wenn nun immer mehr Antisemiten entdeckt, dingfest gemacht, geächtet und gesellschaftlich liquidiert werden, wann geht es den zigtausenden muslimischen Antisemiten an den Kragen? Wann werden zumindest deren Agitationsbühnen geschlossen, die zweitausend Moscheen in unserem Land, in denen der Koran ohne Abstriche rezitiert wird? Aber nein, dieser Antisemitismus hat hochrangige Schutzengel. Es sind Politiker, die den Islam zu unserm Land gehörig bezeichnen und z.B. dem Iran, dem Todfeind des Judenstaats, zu seinem 70. Jahrestag seiner islamischen Revolution gratulierten. Aber immer wieder mit trauervollen Augen und herabhängenden Mundwinkeln den rechten Antisemitismus in unserem Land beklagen. Wie lange müssen wir solche heuchlerische Doppelzüngigkeit noch ertragen?

Solidarität mit Israel ist in Deutschland nicht immer durch die Meinungsfreiheit gedeckt

Am 1. Juli 2020 stieß eine junge israelische Musikerin, die momentan in Deutschland lebt, in Frankfurt auf eine Anti-Israel-Demonstration. Um ihre Liebe zu Israel zu dokumentieren, holte sie eine Israel-Fahne aus ihrer nahegelegenen Wohnung und stellte sich damit auf den Platz, wo die Demonstration stattfand. Daraufhin näherten sich ihr mehrere Personen, die sich von der Fahne provoziert fühlten und brüllten aggressiv auf sie ein.

Wer sich von der Fahne Israels provoziert fühlt, hat ein Problem mit der puren Existenz des Landes, das stolz ein jüdisches Symbol auf seiner Flagge trägt.

Sexisten fühlen sich durch Frauen provoziert. Frauen sind aber nicht das Problem, sondern die Sexisten. Schwarze erzeugen bei Rassisten erheblichen Unmut. Schwarze sind aber nicht das Problem, sondern die Rassisten. Judenhasser hassen Juden. Juden sind aber nicht das Problem, sondern die Judenhasser. Nicht die Israelin ist das Problem, sondern die Israelhasser.

Was im Jahr 2020 in Frankfurt geschehen ist, stellt leider keinen Einzelfall in Deutschland dar.

Am 17. Januar 2009 zum Beispiel fand in Bochum eine Demonstration gegen Israel statt. Über 1500 Personen waren anwesend. Vier Moscheen hatte zu der Demonstration gegen Israel aufgerufen. Im Zuge dieser Demonstration wurden Parolen wie „Kindermörder Israel“, „Stoppt den Holocaust in Gaza“ und „Terrorist Israel“ skandiert. Alles schien darauf hinaus zu laufen, dass jemand eine Israel-Flagge herausholt, um sie zu verbrennen. Eine Studentin holte die Israel-Flagge heraus, verbrannte sie jedoch nicht, sondern schwenkte sie stolz als Zeichen der Solidarität mit Israel. Aufgrund dieser Aktion leitete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen die Studentin ein, die eine Geldstrafe von € 300,- gegen die Studentin zur Folge hatte. Die Erklärung lautete: „Das war keine ungefährliche Situation, die Sie geschaffen haben.“

Vermutlich hatten sich Juden vor der Pogromnacht am 9. November 1938 auch in eine nicht ungefährliche Situation begeben, weil sie sich dafür entschieden hatten, sich auf deutschem Boden nieder zu lassen, um dort Gebäude mit Davidsternen zu errichten. Damals jedenfalls mussten die deutschen Juden nach der Nacht, in der jüdische Einrichtungen in Brand gesetzt wurden, für die entstanden Kosten der Feuerwehreinsätze selbst aufkommen.

So wie für Nazis eine Synagoge eine Provokation darstellt, so stellt für manche die Fahne Israels eine Provokation dar. Wenn sich Judenhasser in Deutschland durch einen Davidstern provoziert fühlen und bereit sind, ihre Aggression in Gewalt umschlagen zu lassen, sind nicht etwa die Gewalttäter Verbrecher, sondern jene Menschen, gegen die sich der Hass richtet.

Im Januar 2009 stürmten deutsche Einsatzkräfte in Duisburg eine private Wohnung in Abwesenheit der Mieter, um eine Israel-Flagge aus dem Fenster zu entfernen. Vor der Wohnung hatte eine aufgeputschte Meute in alter Tradition deutscher Pogrome damit begonnen, Steine auf das Fenster mit dem Davidstern zu werfen. Die Polizei sorgte jedoch nicht dafür, dass der Mob mit seiner Gewalt aufhört, sondern stürmte stattdessen die Wohnung und machte somit die Mieter der Wohnung zu Opfern der Judenhassern. Die deutsche Polizei kapitulierte vor dem Terror der Sturmtruppen auf der Strasse.

Auch im deutschen Fußball ist die Fahne Israels nicht immer gern gesehen. Almog Cohen ist ein israelischer Fußballspieler und stand beim FC Ingolstadt 04 unter Vertrag. Am 26. April 2015 trennten sich im Stadion an der Alten Försterei die Union Berlin und der FC Ingolstadt mit einem 2:2. Almog Cohen saß das ganze Spiel über auf der Bank und twitterte kurz nach Abpfiff auf hebräisch: „Heute wurde beim Spiel eine Israel-Fahne entfernt. Eine Fahne, die deutsche Fans mitgebracht haben, wurde von einem Ordner entfernt. ‚Keine Juden-Fahnen‘, sagte er.“

Der stellvertretende Polizeisprecher Berlins, Thomas Neuendorf, erklärte daraufhin: „Das Einsammeln der Israel-Flagge war eine Entscheidung des Polizeiführers.“

An selben Wochenende wie das Spiel fand in Berlin auch eine große palästinensische Konferenz in der „Arena“ in Treptow statt. Aufgrund dieses Konferenz bat sich die Polizei ein besonnenes Verhalten aus und dazu gehörte wohl auch, nicht mit jüdischen Symbolen zu provozieren. Die Organisatoren der Konferenz, die nicht provoziert werden sollten, waren die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland (PGD) und das Palestine Return Center (PRC). Beide unterhalten laut Verfassungsschutz Verbindungen zur Hamas. Die Hamas fordert in ihrer Gründungscharta den Tod aller Juden (Artikel 7) und die Vernichtung Israels (Artikel 13). Mit solchen Leuten sollte man wahrlich sehr besonnen umgehen und sie nicht auch mit Symbolen lebender Juden provozieren.

Wann wer wo einen Judenstern trägt, das entscheidet in Deutschland immer noch die Polizei!

Bei einer Demonstration vor dem Berliner Hauptbahnhof am 27. März 2011, auf der zu einem Boykott gegen Israel aufgerufen wurde, entfernte die Polizei eine Israelfahne und nahm zwei Menschen in Gewahrsam, weil sie sich weigerten, Ihre friedliche Solidaritätsbekundung mit Israel zu unterlassen.

Am 24. Juli 2006 fand in der Saarbrücker Innenstadt eine Demonstration gegen Israel statt, bei der Parolen wie „Israel – Kindermörder“ gerufen und Pappschilder mit antisemitischen Stereotypen gezeigt wurden. Drei Menschen demonstrierten dagegen, indem sie Fahnen des Staates Israel zeigten. Sie wurden unmittelbar von etwa fünfzig Demonstranten angegriffen. Dabei raubten die Angreifer eine Israel-Fahne, zerrissen sie und verletzten einen Menschen durch Schläge im Gesicht. Das Landeskriminalamt ermittelte später gegen die drei mutmaßlichen „Provokateure“ wegen „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“.

Wenn sich Rassisten bei einer Demonstration durch Menschen mit gut sichtbarer dunkler Hautfarbe provoziert fühlen, werden die Menschen mit der äußerst provokanten Hautfarbe dann auch abgeführt? Wenn ein Mann, der eine Kippa auf dem Kopf trägt und dabei erheblichen Unmut bei Judenhassern auslöst, muss die Polizei diesem Mann dann die Kippa vom Kopf reißen, zur Wahrung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit? Wenn eine Frau ihr Aussehen in äußerst provokanter und rücksichtsloser Art und Weise zur Schau stellt, muss sie ihren Körper dann unter einem Ganzkörperschleier verstecken? Ist es eine Provokation, wenn Sie unverhüllt das Haus verlässt?

Nicht nur Israelfahnen stellen in Deutschland eine Provokation dar, auch Synagogen können für Unmut sorgen. Im Sommer 2014 verübten drei junge Männer einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal. Das Gericht sprach jedoch ein mildes Urteil über die Attentäter, da es „keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat“ erkennen konnte. Das Gericht folgte der Logik der Attentäter, die erklärt hatten, sie hätten mit dem Anschlag Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollen.

Ein Anschlag auf deutsche Synagogen gilt als „Israelkritik“.

Würde ein Anschlag auf eine Moschee als überzogene Kritik am Iran oder ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim als überzogene Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik bezeichnet werden, es gäbe gewiss einen Aufschrei in Deutschland, aber wenn es um Juden und Israel geht, gelten andere Regeln. Wenn in Deutschland ein Anschlag auf eine jüdische Einrichtung verübt wird, weil jemandem die Politik Israels nicht gefällt, dann ist das kein Judenhass, sondern Israelkritik, die etwas zu weit gegangen ist.

Es gelten in Deutschland zwei Faustregeln.

1. Hass auf Israel ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

2. Solidarität mit Israel ist nicht immer durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

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Buchbesprechung: “Darwin? Jahwe? Elohim? Schöpfung vs. Evolution” von Daniela Mattes und Peter Hoeft

  • von Roland M. Horn

Daniela Mattes und Peter Hoeft:

Darwin? Jahwe? Elohim?

Schöpfung vs. Evolution

Ancient-Mail-Verlag, Groß-Gerau, August 2020
978-3-95652-289-5
Preis: EUR 14,90
Paperback, 192 Seiten, 33 sw-Bilder

Ein Buch, dass die immer noch gegenwärtige Frage „Schöpfung vs. Evolution“ stellt, ist ein grundsätzlich sehr interessant, da die Evolutionstheorie, wie sie heute gelehrt wird, doch einige gewaltige Lücken aufweist. Die beiden Autoren dieses Buches haben je ein gemeinsames Vor- und Nachwort, aber eigene vollständige Artikel geschrieben, und Daniela Mattes beginnt den Kapitelreigen mit dem Thema „Schöpfungsmythen der Menschheit“. So beginnt sie erwartungsgemäß mit der Schöpfungsgeschichte, wie die meisten von uns sie aus der Bibel kennen dürften und ordnet sie zunächst dem „Christentum“ zu. Mattes fällt sofort auf, dass die Bibel im Grunde zwei unterschiedliche Schöpfungsberichte liefert, die einfach hintereinander gesetzt sind. Im ersten Schöpfungsbericht erschafft Gott den Menschen erst, nachdem er (Gott) Pflanzen und Tiere erschaffen hatte und erklärt dem geschaffenen Menschen ausdrücklich, dass die Pflanzen zur Nahrung dienen; im zweiten erschafft er den Menschen, bevor es Pflanzen gab.

Mattes befasst sich auch mit anderen Religionen wie dem Judentum, dem Islam, die ja wie das Christenrum, auf dem sogenannten Alten Testament fußen sowie den Hinduismus. Interessantes hat Mattes über den Buddhismus zu berichten, wenn sie schreibt: „Buddha hat die Frage nach der Schöpfung selbst auch nicht beantwortet, sondern stets darauf hingewiesen, dass bereits das Nachdenken über diese Frage sinnlos sei, da sie nicht beantwortet werden könnte.“ (S. 69) Nun ja, vielleicht hat er ja Recht!

Das nächste Kapitel „Der Vater der Evolutionstheorie: Charles Darwin stammt von Hoeft, der spannend und informativ über dieses Thema informiert.

Besonders gefreut habe ich mich auf das von Hoeft geschriebene Kapitel „Was Fundamentalisten glauben“, weil ich ja weiß, dass Hoeft – wie im Übrigen ich selbst auch – einst Bibelfundamentalist war. Leider ist aber gerade diese Kapitel mit Abstand das schlechteste in diesem Buch (alle andere sind sehr gut bis gut), weil es scheinbar in einem Zustand der Wut geschrieben wurde. Anstatt über den Bibelfundamentalismus zu berichteten, reiht er Hasstirade an Hasstirade, die sich gegen Politiker richten, die eine gewisse Nähe zum Evangelikalismus pflegen. Ganz klar: Thema verfehlt! Gegen Schluss des Kapitels fängt er sich dann aber wieder und berichtet sachlich und fundiert über die Intelligent Design-Theorie und den Kreationismus in den USA und Deutschland.

Anschließend kommt Mattes wieder an die Reihe, die fundiert über das Thema „Evolution vs. Schöpfung“ berichtet und explizit darauf hinweist, dass es ja nicht nur eine Evolutionstheorie gibt, sondern gleich mehrere. Sie musste immer wieder verändert werden, da immer wieder neue Erkenntnisse vorlagen. Andere Wissenschaftler bauen immer wieder verschiedene Thesen und Ansätze ein, die später modifiziert oder verworfen werden. Die Autorin stellt am Ende der Einleitung zu ihrem Artikel fest: „Somit haben wir ein komplexes Gedankengebäude aus verschiedenen Thesen und Erklärungen, die versuchen, uns die Entstehung und Entwicklung des Menschen sowie aller Tierarten zu erklären.“ (S. 101) Insgesamt ist das Kapitel sehr informativ. Mattes vergisst auch nicht zu erwähnen, dass unter den Wissenschaftlern, die die Evolutionstheorie befürworten, auch schon mal geschummelt wird. Der bekannteste Fälscher ist wohl der Zoologe Ernst Häckel. Mattes stellt weiter mit Recht fest, dass die Kirchen zwangsläufig ein Problem mit der Evolutionsthese haben, da in der Bibel „alle Tiere ‚fertig‘ geschaffen“ wurden und keiner Mutation bedurften. Ja, im Gegenteil: Konkret heißt es, dass „ein jedes Tier nach seiner Art“ geschaffen wurde. Ein deutlicher Widerspruch zwischen der offiziellen wissenschaftlichen und der kirchlichen Lehre also.

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„Der Sand ist nicht mehr blutgetränkt“

Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, vor der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2020 in deutscher Übersetzung.

Es ist mir eine große Ehre, fünfundsiebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und nach der Gründung der Vereinten Nationen vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu sprechen.

Wir befinden uns erneut in einem großen, globalen Kampf. Wir haben einen erbitterten Kampf gegen den unsichtbaren Feind, das China-Virus, geführt, der in einhundertachtundachtzig Ländern unzählige Menschenleben gefordert hat.

In den Vereinigten Staaten haben wir mit der massivsten Mobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wir haben schnell ein Rekordangebot an Beatmungsgeräten hergestellt und einen Überschuss geschaffen, der es uns ermöglicht hat, diese mit Freunden und Partnern auf der ganzen Welt zu teilen.

Wir haben Pionierarbeit bei lebensrettenden Behandlungen geleistet und unsere Todesrate seit April um fünfundachtzig Prozent gesenkt.

Dank unserer Bemühungen befinden sich drei Impfstoffe in der Endphase klinischer Studien. Wir werden sie im Voraus in Massen produzieren, damit sie sofort nach der Ankunft geliefert werden können. Wir werden diesen Impfstoff verbreiten. Wir werden das Virus besiegen.

Wir werden die Pandemie beenden und in eine neue Ära beispiellosen Wohlstands, Zusammenarbeit und Friedens eintreten.

Während wir an dieser glänzende Zukunft arbeiten, müssen wir die Nation zur Rechenschaft ziehen, die diese Seuche auf die Welt losgelassen hat. China. In den frühesten Tagen des Virus hat China Reisen ins eigene Land gesperrt, während Flüge China verlassen durften und die Welt infizieren konnten. China verurteilte mein Einreiseverbot für sein Land. Selbst als sie Inlandsflüge stornierten und Bürger in ihren Häusern einsperrten, erklärte die chinesische Regierung, sowie die Weltgesundheitsorganisation, die praktisch von China kontrolliert wird, fälschlicherweise, dass es keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt. Später sagten sie fälschlicherweise, Menschen ohne Symptome würden die Krankheit nicht verbreiten. Die Vereinten Nationen müssen China für ihre Handlungen zur Rechenschaft ziehen.

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Wann begann der Krieg von 1947 – 1949 in Palästina?

Yisrael Medad, My Right Word, 13. September 2020

Übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream

Wenn Sie den (englischen) Wikipedia-Eintrag zum ersten arabisch-israelischen Krieg lesen, werden sie neben der Erkenntnis, dass er einen neuen Namen hat – der „Palästina-Krieg 1947 – 1949“ (Wikipedias Antiisrael-/Antizionismus-Redakteure bei der Arbeit), erfahren, dass seine

„erste Phase der Bürgerkrieg im Mandat Palästina 1947 bis 1949 ist. Er begann am 30. November 1947…“

Bereits im August und September nahm die arabische Gewalt gegen Juden zu. Es war der Vorfall im Café Hawai am 10. August.

Aus der Palestine Post vom 12. August:

Fünftes Opfer des Massakers stirbt
Die Polizei, die das Massaker im Cafe Gan Hawai am Yarkon gestern Abend untersucht, bei dem eine Bande Araber vier Juden und 1 Araber ermordete, rätseln wegen des Motivs…

  1. August:

1 Toter, 4 Verletzte an Grenze zwischen Tel Aviv und Jaffa

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Die Parther-Batterie

* von Roland M. Horn

Abb. 1 Parther-Batterie: Zeichnung der Fundstücke: Tongefäß, Kupferzylinder und Eisenstäbchen

Schon seit Jahrzehnten gibt es eine Diskussion über eine Batterie, die das iranische Volk der Parther, das in der Zeit zwischen dem 3. Jh. v. Chr. bis 428 n. Chr. an der Südostecke des Kaspischen Meeres ein mächtiges Reich bildeten, besaßen.

Mit dieser “Parther-Batterie” beschäftigte sich u. a. der Physiker Paul Keyser von der University of Alberta in Edmonton in seinem Artikel The Purpose of the Parthian Galvanic Cells: A First-Century A. D. Electric Battery Used for Analgesia im Journal of Near Eastern Studies vom Mai 1993.

Er führt dort aus, dass die elektrischen Batterien bei der Abfassung seines Artikels im Jahr 1993 (er spricht hier im Plural!) seit etwa 50 Jahren bekannt seien, aber niemand auf wissenschaftlicher Basis darüber berichtet hätte. Er selbst habe jedoch diesen Fund plus einige ähnliche untersucht und sich Gedanken darüber gemacht, wo dieses Gerät erfunden worden sein könnte und was die aus entgegengesetzt geladenen beweglichen Ionen bestehende leitfähige Subsatz wohl gewesen sei. Die “übliche These”, die vom Archäologen Wilhelm König, der der erste war, der über den Fund berichte, nach der die Zelle zur Galvanisation (eine heute vielgenutzte mit Hilfe der Elektrolyse durch elektrischen Strom bewirkte chemische Zersetzung von Elektrolyten (kleine geladene, gelöste Teilchen, sog. Ionen),durchgeführtes Beschichtungsverfahren) verwendet wurde, hält er jedoch für unmöglich. Er selbst legt einen Verwendungszweck nahe, der eher ins zeitliche technische und wissenschaftliche Umfeld passt, nämlich die Verwendung als lokales Anästhetikum, wie es heute zur elektrischen Stimulation der Nerven durch die Haut verwendet wird als Behelfslösung anstelle von elektrischen Fischen, die mittels besonderer elektrischer Organe Stromstöße erzeugen können.

König berichtete über die Entdeckung einer antiken elektrischen Batterie, die aus einem eifömigen Krug von ungefähr 14 cm x 8 cm im Durchmesser bestand. In der 3,3 cm langen Öffnung befand sich eine 9,8 cm x 2,6 cm Durchmesser große Röhre aus gewickeltem und verlötetem Kupferblech, das mittels Asphalt angebracht wurde. Der Boden der Röhre war mit einer Kupfer-Scheibe versiegelt und mit einer 0,3 cm Asphaltschicht bedeckt. Eine 7,5 cm lange Eisenstange verlief von oben nach unten innerhalb dieser Kupferröhre bis in die Asphaltschicht hinein. Sowohl das Kupfer als auch das Eisen ragten unterhalb der Asphaltschicht heraus. Die Finder waren Mitglieder des Iraq Antiquities Departement; die Funde wurde im Rahmen von Ausgrabungen einer parthischen Siedlungsstätte gemacht, die heute Khujut Raboua heißt und in der Nähe von Bagdad liegt. Zusammen mit ihr wurden “magische Schalen” gefunden, und beides wird auf das erste Jahrhundert n. Chr. datiert.

Weniger bekannt ist, dass anderswo ähnliche Artefakte gefunden wurden, die auf die Sassanidische Periode datiert werden. Das Sassanidenreich gilt als das zweite persische Großreich des Altertums. Es löste 226 n. Chr. das Partherreich ab. Die angesprochenen Funde wurden mitunter zusammen mit den “Magischen Objekten” gefunden. Nahe der Stadt 40 km stromabwärts gelegenen Stadt Seleukia am Tigris wurden Geräte gefunden, die mit Papyrus gefüllt waren, bei denen jedoch die Eisenstange fehlte. Stattdessen wurden sie aber zusammen mit Eisen- und Bronze-Nadeln in etwas, das Keyser “wie ein “Zaubererhaus” erschien”, gefunden. In der neben Seleukia am Tigris zweiten Stadt der Doppelstadt Seleukia-Ktesiphon, Ktesophon wurden mehrere Keramikkrüge gefunden, und in jeder von ihnen befanden sich Bronze-Zylinder, die an beiden Enden versiegelt und mit organischem Material gefüllt waren.

Abb. 2 Parther-Batterie: Interner Aufbau nach W. König

Das parthische Gerät erinerte derart stark an galvanische Zellen mit flüssigem Elektrolyt, dass König davon ausging, dass es sich um solche handelte. Tatsächlich weist die Asphalt-Schicht auf die Anwesenheit einer Flüssigkeit hin, und beinahe alle verfügbaren Flüssigkeiten (ausgenommen Pflanzen- und Mineralöle) waren säurehaltig. Die Anwesenheit von verschiedenen Metallen in einer Säure erzeugt einen Spannungsunterschied und ist Keyser zufolge der Schlüssel für eine Voltasche Säule, eine Vorläuferin der heutigen Batterien. Die 0,3 cm dicke Asphalt-Schicht am Boden, die ansonsten unnütz wäre, würde dazu dienen, einen möglichen Kurzschluss der Eisenstange an der kupfernen Unterseite zu verhindern. “Asphalt ist ein träger, wasserresistenter Isolator“, schreibt Keyser. Es sei in der Tat schwierig, zu sehen, was das Gerät noch sein könnte. Doch der Physiker hat trotzdem noch eine ganz andere Idee…

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„Antisemit? Ich?“

Elder of Ziyon, 17. September 2020
Übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream

Immer wieder einmal lese ich jemanden, der die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus kritisiert – fast jedes Mal, indem er sie so falsch darstelle, als würde Kritik an Israel als Antisemitismus definiert, obwohl sie ausdrücklich sagt, dass das nicht der Fall ist.

Ich versuche ein gutes Bild der Unterschiede zwischen bloßer Kritik an Israel und dem wirren Hass zu erstellen, den wir tagtäglich erleben – ein Hass, dessen einzige Analogie in der Weltgeschichte der klassische Antisemitismus ist.

Die Geschichte zeigt eine Schicksalsgemeinschaft auf

  • von Albrecht Künstle
  • Oft ging die Verfolgung der Juden der Christenverfolgung voraus
  • Wer Judenhass nicht entgegentritt, könnte bald selbst Opfer sein

Dieser Tage feierte der Zentralrat der Juden in Deutschland den 70. Jahrestag seiner Existenz. Er vertritt etwa die Hälfte der Juden in unserem Land, „verliert“ aber wie die Christlichen Kirchen an Mitgliedern. Im Deutschen Reich lebten 1933 noch über 500 Tsd. Juden. Heute sind es noch oder wieder 200 Tsd. Nur etwa die Hälfte gehört jüdischen Gemeinden an. Den Höhepunkt hatten diese im Jahr 2005 mit 108.289 Mitgliedern erreicht, 2019 waren es nur noch 94.771. Die Einzigen die mehr werden, und das rasant, sind die Muslime mit ihren Verbänden.

Dieser jüdische Jahrestag war für mich ein Anlass, auf die schicksalhafte Geschichte über 2.000 Jahre zurückzublicken. Juden und Christen lebten lange Zeit getrennt voneinander und oft genug gegeneinander – und wurden meist vereint geschlagen. Früher von den Alten Römern, heute lauert eine andere Gefahr.

Teil I

Ein „alter Schinken“ aus dem Jahr 1964 mit dem Titel „Vom Paradies bis Golgatha ist eines der Bücher, die das Schicksal von Juden und Christen beschreibt. Mit großem Interesse arbeitete ich es durch, das im Wesentlichen die Geschichte der „Israeliten“ nachzeichnet, zumal es mit vielen Karten aus der jeweiligen Epoche versehen ist. Der Titel ist jedoch irreführend, denn es beginnt mit Noahs Söhnen, einer nicht gerade paradiesischen Zeit. Richtig interessant wird das Buch erst nach Golgatha, wo es allerdings nur dem Titel nach endet.

Gerade die ersten Jahrhunderte der neuen Zeitrechnung, mit „n. Chr.“ abgekürzt, brachten für mich interessante Parallelen zwischen dem Leben und Schicksal der Juden und der neuen Christen an den Tag. Das Buch endet mit dem Beginn des 4. Jahrhunderts, als das Christentum unter Kaiser Konstantin sogar Staatsreligion wurde (obwohl er sich erst auf dem Totenbett taufen ließ). Anm.: Die Jahresangaben hier können von anderen Quellen aus den bekannten Gründen um bis zu fünf Jahre abweichen.

Jesus war ein waschechter Jude, und in seinen Jugendjahren im Jahr 6 n. Chr. wurde Judäa eine römische Provinz. Das riesige römische Reich war nur beherrschbar, indem die Cäsaren nicht nur Soldaten schickten, sondern auch Männer des jeweiligen Volkes als Vasallen einsetzten. Von Judäa bis Galiläa war dies der jüdische Herodes. Sie waren in der Regel Kollaborateure der Besatzungsmacht, was erklärt, dass das Volk oft gegen beide Herrschaften rebellierte.

Als Jesus zehn Jahre alt war, kam es nur zehn Kilometer von Nazareth entfernten in der Nachbarstadt Sepphoris zu einem Aufstand. Als Antwort „zerstörten die Römer die Stadt und kreuzigten zweitausend seiner jüdischen Bewohner. Die Kreuze standen kilometerweit zu beiden Seiten der Straße.“ – wie es auch beim Spartacus-Aufstand 73 v. Chr. gegen die Römer der Fall war. Dies nur nebenbei an die Adresse jener, die meinen, Jesus sei von den Juden ans Kreuz geschlagen worden. Nein, die Kreuzigung war eine „Spezialität“ der Römer, welcher hauptsächlich Juden zum Opfer fielen.

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“Aktion Deutschland Hilft” beendet Zusammenarbeit mit “Islamic Relief”

Im August hatte der Bundestagsabgeordnete Joachim Kuhs als Teil der Fraktion “Identität & Demokratie” im EU-Parlament auf die Finanzierung von NGOs wie “Islamic Relief”, die der Muslimbruderschaft nahe stehen, aus Europa hingewiesen. Nach den Enthüllungen hat “Aktion Deutschland Hilft” die Zusammenarbeit mit “Islamic Relief Deutschland” ausgesetzt.

Die EU hat in den Jahren 2014-2019 insgesamt 36,5 Millionen Euro für Gruppen ausgegeben, die der Muslimbruderschaft nahestehen und die Agenda des politischen Islams in Europa vorantreiben, so der Vize-Vorsitzende der I&D Fraktion Nicolas Bay. 2014-2019 gingen u.a. 5.139.569 Euro an die Organisation Islamic Relief, die laut Bundesregierung „signifikante personelle Verbindungen“ zur Muslimbruderschaft unterhält.

Von der ARD beworben

Islamic Relief Deutschland wurde bisher auch von der „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützt, die u.a. im ARD beworben wird und in deren Vorstand Außenminister Heiko Maas sitzt. Im Jahr 2019 sammelte „Aktion Deutschland Hilft“ Spenden in Höhe von 36 Millionen Euro von gutgläubigen Deutschen, davon gingen laut Jahresbericht rund 2,5 Millionen Euro an Islamic Relief.

Islamic Relief Deutschland (IRD) sammelte laut Jungle World 2018 in Deutschland ungefähr 15,5 Millionen Euro an Spenden, darunter 2,5 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt, oder 12,5 % der Einnahmen von IRD. 2017 sammelte IRD in Deutschland 14,5 Millionen Euro, darunter knapp 1,5 Millionen vom Auswärtigen Amt. Zwischen 2011 und 2015 erhielt IRD nach eigenen Angaben rund 6,13 Millionen Euro von der Bundesregierung, hauptsächlich vom Auswärtigen Amt.

Seit 2017 wurde diese Förderung für IRD durch den Bundesrechnungshof geprüft – die Ergebnisse wurden aber unter Berufung auf das Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) nicht veröffentlicht, da diese Ergebnisse „für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland … nachteilig sein“ könnten. Im Frühjahr 2020 setzte das Auswärtige Amt die Förderung von IRD aus, schrieb Jungle World.

Antisemitische Positionen verbreitet

Im August musste Heshmat Khalifa, Aufsichtsrat von „Islamic Relief Worldwide“, zurücktreten, nachdem arabischsprachige, antisemitische Tweets bekannt wurden, wie die London Times berichtete. Der gesamte Vorstand von Islamic Relief UK trat daraufhin zurück.

Als im August 2020 Beirut von der Explosion von gelagertem Hisbollah-Sprengstoff erschüttert wurde, riefen u.a. ARD und ZDF die Deutschen zu Spenden auf – im Namen von „Aktion Deutschland Hilft“, die wiederum die Hilfe im Libanon mit „Islamic Relief“ koordinierte, die aber der Hamas und Hisbollah nahestehe, wie die ägyptische Staatsanwaltschaft feststellte.

Islamic Relief gilt in Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten als Terrororganisation, da es Teil des Finanzsystems der Hamas sei. So gingen z.B. die Spenden für „Waisenkinder“ tatsächlich an „Märtyrerfamilien“ in den Palästinensischen Autonomiegebieten, deren Angehörige bei Terroranschlägen auf Juden gestorben seien, wie das Middle East Forum berichtet. Islamic Relief bestreitet diese Vorwürfe.

… bis auf weiteres ausgesetzt

Nach Anfrage von der „Welt am Sonntag“ basierend auf den AfD-Infos traf sich am 3.9. der Vereinsvorstand „Aktion Deutschland Hilft“ in einer außerordentlichen Sitzung mit Vertretern von Islamic Relief in Bonn und hat darauf „die Mitgliedschaft der Organisation Islamic Relief Deutschland bis auf Weiteres ausgesetzt“. Islamic Relief werde nun die Möglichkeit eingeräumt, „seine Strukturen und Systematiken zu überarbeiten“, schreibt Lennart Pfahler in der WELT.

Zu den Unterstützern von IRD zählen laut Wikipedia Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, die ehemalige NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter, die Oberbürgermeisterin von Köln Henriette Reker, und SPD-Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz. Die Liste der Prominenten Unterstützer wurde nach den Berichten der AfD, Tichys Einblick und der WELT scheinbar von der Webseite von Islamic Relief Deutschland gelöscht.

Wichtiger Schritt gegen Islamisierung Deutschlands

„Das ist ein sehr wichtiger erster Schritt im Kampf gegen die Islamisierung Europas und dessen Finanzierung durch Steuermittel, sowie Bewerbung durch die deutschen Medien. Die Verbindungen zwischen „Islamic Relief“ und dem radikalen Islam sind seit langem dem Verfassungsschutz und in Expertenkreisen bekannt. ARD, ZDF, Außenminister Heiko Maas, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und alle beteiligten Politiker sollten uns also erklären, wie sie so lange die Augen davor verschließen konnten“, so MdEP Joachim Kuhs.

Moria: Refugee-welcome-Aktivisten feiern Brand von Flüchtlingslager

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Entkorkt die Champagner­flaschen, serviert erlesene Häppchen, feiert! Es gibt einen Gott, Moria brennt“, schreibt Mely Kiyak in einem vom Twitteraccount „Seawatch“ verbreiteten Artikel.

Wer bislang den linken Dogmen, nach denen Rechte permanent Asylheime in Brand stecken, geglaubt hatte, der sieht sich in diesen Tagen eines besseren belehrt. So sorgte heute der Twitteraccount „Seawatch“ für Aufregung, als er ein Zitat von Mely Kiyak twitterte:

Ein mutiger Akt

„Wenn sie das Feuer selber legten, taten sie das einzig Richtige. Ein mutiger Akt. Ein Aufstand der Verzweifelten. Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen beizustehen.“

Und dazu bemerkte: „MelyKiyak sagt, was zu #Moria gesagt werden musste.“

„Es gibt einen Gott, Moria brennt“

Verlinkt ist dann ein Artikel von Kiyak vom Tag zuvor, in dem es u.a. heißt:

„Entkorkt die Champagner­flaschen, serviert erlesene Häppchen, feiert! Es gibt einen Gott, Moria brennt.“

Andere Twitter-User erheben nun – neben den hier sichtbar werdenden, offen zutage tretenden moralischen Defiziten – dass solche Äußerungen juristisch mindestens problematisch scheinen:

Man stelle sich einmal vor, solch ein Jubel über brennende Asyleinrichtungen wäre von „rechter“ Seite gekommen!

Afghanische illegale Einwanderer

Und das scheinen die Helden zu sein, deren Mut die Refugee-welcome-Aktivistem derzeit feiern:

 

Hat die unheilige schwarzgrüne Allianz Moria vergeblich brennen lassen?

Den meisten Lesern wird es ähnlich gehen wie mir. Man hat einen perfekten Plan, alle Verlaufsmöglichkeiten durchgespielt und ist zu dem Ergebnis gelangt: Das kann gar nicht schief gehen. Man lächelt und ist froh… und dann geschieht etwas Unvorhergesehenes. Der Plan droht zu scheitern, Verunsicherung macht sich breit. – Ähnlich dürfte es den beteiligten NGOs, Bündnis90/Die Grünen und der auf deren Seite stehenden Mehrheit der durch Corona kurzfristig wieder zur Volkspartei aufgeblasenen CDU im Brandstiftungsfall Moria gehen.

Das hatten sie alle sich unkomplizierter vorgestellt: Einige Flüchtlinge animieren und instruieren, Brände an mehreren Stellen organisieren, vorab die Flüchtlinge leise aus der späteren Brandzone evakuieren, Widerstand gegen die Löscharbeiten leisten, von den staatstreuen Medien großformatige Bilder leidender Kinder und junger Frauen veröffentlichen, das Feuer im Optimalfall „Rechtsradikalen“ in die Schuhe schieben.

Dann kurz über die EU-Kommission Druck auf Griechenland ausüben und die Schleusen nach Deutschland öffnen. Zunächst nur für alle Moria-Flüchtlinge, dann selbstverständlich für ihre im „Kriegsgebiet“ zurückgebliebenen Familienangehörigen bis zum dritten angeheirateten Verwandtschaftsgrad. Das hätte auch der Seenotrettung einen Push-Effekt verliehen, Laschet hätte Merkels barmherziges Gesicht vor sich hertragen und so die Kanzlerschaft endgültig sichern können. Hätte, Hätte, Fahrradkette!

Merkel und Seehofer wollen SOFORT 1.500 Flüchtlinge

150 hatte Seehofer noch gestern vorgeschlagen, dann aber hat ihn der strenge Politbüro-Blick des ehemaligen FDJ-Kader getroffen und er – wie immer – winselnd nachgegeben. Auf 1.500 Flüchtlinge haben sich die Kanzlerin und der als einzige Haltung die Leckdiener-Stellung kennende Innenminister heute geeinigt. Diese sollen so schnell als möglich in ihre neue Heimat verbracht werden, denn wir haben bekanntlich Platz!

Mit der SPD ist das noch nicht abgesprochen, so dass sich die Zahl bis zum Tagesende auch auf 10.000 erhöhen und das Zeitfenster von „so schnell als möglich“ auf „binnen 12 Stunden“ verändern könnte. Man muss ja auch noch bei dem zukünftigen Koalitionspartner des bereits als gesetzt geltenden neuen Bundeskanzlers – Armin Laschet, der Mann mit dem Ehrentitel „Smartester Affe Merkels“ – nachfragen. Denn heute etwas zu tun, was Habeck, Baerbock und Göring-Eckardt nicht gefällt, könnte üble Folgen für die Machterhalt-Planung 2021 haben.

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Droht Griechenland nochmals ein Oktobergefecht aus Versehen?

* von Albrecht Künstle

  • – Im Schatten der Migranten-Offensive auf Lesbos spitzt sich ein größerer Konflikt zu
  • – Im Oktober 1827 waren die islamischen Eroberer die Verlierer – und dieses Mal?

Folgendermaßen lautete die Einleitung einer meiner Artikel vor zwei Jahren: „Was kaum bekannt ist: Der Islam war auch mal eine Seemacht. Er beherrschte Jahrhunderte den Sklavenhandel an Land, aber auch die Verschiffung im Mittelmeerraum und nach Übersee. Im Oktober 1827 demonstrierte eine islamische Flotte von 91 Schiffen mit 2.158 Kanonen ihren Herrschaftsanspruch über Griechenland in einer Bucht des westlichen Peloponnes. Aber sie waren dort nicht alleine, weil Europa nicht ein zweites Mal von islamischen Imperialisten überrannt werden wollte. Am 20. Oktober 1827 kam es zur legendären Seeschlacht von Navarino. Obwohl auch die Alliierten nur Segelschiffe aufboten, war es danach aus mit der damaligen islamischen Macht – macht aber nix. Ironie der Geschichte: Ausgelöst wurde die Seeschlacht durch ein Missverständnis.“ Wer es genauer wissen will, kann diese Geschichte am Schluss dieses Artikels vertiefen.

Auch jetzt liegen sich wieder Kriegsschiffe gegenüber. Nicht wie damals osmanische und alliierte, sondern grotesker Weise nur Alliierte, nämlich in der NATO verbündete griechische und türkische Kriegsschiffe. Die türkischen, um ihre Bohrschiffe zu eskortieren und die Muskeln spielen zu lassen, die griechischen, um ihre Hoheitsgewässer zu verteidigen. Die NATO ist zwar hellhörig geworden, was ihre Bündnispartner im Südosten ihres Territoriums so treiben. Aber so richtig besorgt scheinen Stoltenberg und Co. nicht zu sein. Sollten sie aber, weil trotz besserer Kommunikation und Technik sehr wohl auch heute noch Missverständnisse nicht zu vermeiden sind.

Ein Szenario. In der nordöstlichen Ägäis, z.B. um die Insel Lesbos herum, weht ein konstanter Nordwind wie sonst kaum irgendwo. Es ist jener Wind, der die Migrantenboote wie von Geisterhand von der Türkei auf die Insel(n) zutreibt. Und der die Feuer im Lager Moria immer aufs Neue entfacht, das die Migranten legen. Mich würde es nicht wundern, wenn dort auch türkische Agenten am Werk wären, um von ihrem schändlichen Tun vor der südwestlichen Küste der Türkei abzulenken. Dort liefern sich die Kontrahenten mehr als nur ein Katz-und-Maus-Spiel. Und dort herrschen ziemlich turbulente Windverhältnisse. Und nehmen wir einmal an, es fällt ein Schiffsantrieb aus und ein griechisches Kanonenboot treibt auf ein „Bohrschiff“ der Türken zu. Der griechische Kapitän setzt einen Funkspruch ab, aber der türkische erwidert, „nicht mit mir, den Trick kennen wir schon.“ Und dann folgt das in der gegebenen Atmosphäre Unvermeidliche … Eine Seeschlacht nicht wie damals wegen eines Missverständnisses, aber aus Misstrauen.

Die Türken haben nicht nur das nach den USA größte Heer der NATO. Auch die Marine verfügt über 16 Fregatten, 8 Korvetten, 4 (Torpedo)Schnellboote, 19 Flugkörperschnellboote, 6 Minenboote, 10 Patrouillenboote, 4 Landungsschiffe, 30 Landungsboote, 36 Versorgungsschiffe und 14 U-Boote – vieles „dank“ deutscher Hilfe. Ein Konflikt mit dieser Seemacht würde garantiert nicht mehr so ausgehen wie damals im Jahr 1827. Es gäbe danach wahrscheinlich keinen EU-Staat Griechenland mehr. Erdogan bräuchte keinen Beitritt mehr zum EU-Europa, denn er wäre ohne Beitrittsverhandlungen der rechte Fuß unseres westeuropäischen Kontinents.

Statt sich in Europa zu einigen, wie man mit der türkischen Bedrohung umgehen soll, stellen unsere Migrationsfreunde in Berlin 13.000 Stühle für weitere Gäste vor dem „Reichstag“ auf, um das Deutsche „Reich“ noch mehr zu füllen. Drei Tage später brennt Moria, und weitere drei Tage später sind die Brandstifter auf Schiffen, die vielleicht drei Tage später mit Kurs auf Zentraleuropa ablegen. Und ein paar hundert Kilometer weiter südlich zündet Erdogan eine andere Lunte an?

 

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Die Saat geht auf Moria: Deutschlands geistige Brandstifter buhlen um Aufnahme der Feuerteufel!

Gäbe es schon jetzt einen Film mit dem Titel „Die Feuerhölle von Moria“, wären ihm in den Kategorien „schlechtestes Drehbuch“ und „peinlichste Nebendarsteller“ die alljährlich verliehene „Goldene Himbeere“ kaum mehr zu nehmen. Oscarreif hingegen war die Leistung des Regisseur-Teams aus diversen NGOs, den europäischen Grünen und vor allem den deutschen Staatsmedien.

Wie nicht anders zu erwarten, hält sich die Bundeskanzlerin auch in diesen Tagen vornehm zurück und wartet ab, wie sich die Dinge entwickeln. Erst wenn Innenminister Seehofer dem Druck der linksradikalen Systemveränderer aus den grünlackierten dunkelroten Häusern (Bündnis 90, FFF, ARD, ZDF) nicht nachgeben sollte, wird sie ein pathetisches Machtwort zu Humanität und Menschenwürde sprechen. Ihr „Wir schaffen das“ wird sich dann kurz in ein „Ich will das aber so!“ verwandeln und danach ihren Mund wieder versigeln, um die Solidaritätsarbeit an den dann täglich in Deutschlands barmherziges Gesicht blicken dürfenden Migranten der „Zivilgesellschaft“ zu überlassen, die Solidaritätsfinanzierung dem Steuerzahler, die Solidaritätsfolgen den vergewaltigten Frauen und abgestochenen Familienvätern. Man kann sich ja schließlich nicht um alles kümmern als Kanzlerin.

Das sind Migranten! Keine Asylbewerber!

Einmal mehr werden die Anständigen und Aufrechten, die den Rechtsstaat gegen alle Nazis bis zum letzten Atemzug zu verteidigen bereit sind, aus den in ihre Luxus-Immobilien integrierten Menschheitsfamilien-Bunkern die Medien-Divisionen gegen die alten weissen Männer kämpfen lassen.

Fast alle, die in Moria leb(t)en, haben in Griechenland bereits einen Asylantrag gestellt. Teilweise handelt es sich gar um aus Deutschland und anderen Aufnahmestaaten abgeschobene Afghanen, Somalier und Syrer, die auf diesem Weg zurückkehren werden in das Land, in dem gewisse Gruppen gut und gerne Straftaten begehen können, weil selbst die Justiz mehrheitlich die Gleichbehandlung Biodeutscher und z.B. arabischer Straftäter als rassistischen Akt empfindet.

Charismatische Demokratie-Feinde positionieren sich

Aber was tut man nicht alles als Politiker, um von den christenfeindlichen Grünen, den hedonistischen Situationsethikern in den deutschen Redaktionsstuben und der muslimischen Community in Deutschland das Qualitätslabel-Label „Dhimmi des Jahres“ verliehen zu bekommen. Da schreibt man auch schon mal als Oberbürgermeister mit gleichgesinnten Islam- und Kriminellen-Freunden an die Kanzlerin und den Innenminister einen Brandbrief und erklärt sich zur Aufnahme aller Flüchtlinge aus Moria bereit.

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Kuhs: EU will Israel, Kosovo und Serbien vorschreiben, was die Hauptstadt Israels ist

Der Auswärtige Sprecher der EU Peter Stano hat Serbien und Kosovo vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gewarnt, da sich dies nicht mit der gemeinsamen Außenpolitik der EU decke.

Kuhs: EU will Israel, Kosovo und Serbien vorschreiben, was die Hauptstadt Israels ist

Dazu sagte MdEP Joachim Kuhs, Mitglied des Haushaltsausschusses des EU-Parlamentes:

„Die EU will hier gleich drei souveränen Nationalstaaten diktieren, was sie zu tun haben – Kosovo, Serbien und Israel. Dabei werden Kosovo und Serbien, die bis 2020 über 2 Milliarden Euro EU-Eintrittsförderung erhalten haben, finanziell mit erpresst.

Die EU hat jedoch kein Recht, anderen Staaten vorzuschreiben, was ihre Hauptstadt ist. Jerusalem ist seit König Davids Zeiten die ewige und unteilbare Hauptstadt des jüdischen Volkes. Wenn bestimmte Stadtteile jetzt als „arabisch“ gelten, liegt das hauptsächlich an den gewaltsamen Pogromen, mit denen die Juden dort vertrieben wurden. Nach der Besetzung Ostjerusalems durch Jordanien 1948 wurden alle 59 Synagogen dort zerstört. Wer Israel das Recht absprechen will, die eigene Hauptstadt zu benennen, macht sich mit diesen Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung gemein.

Diese arrogante und überhebliche Haltung der EU sollte allen Beitrittskandidaten zu denken geben, ob sie wirklich ihre Souveränität in die Hände dieser Leute legen wollen.“

MdEP Joachim Kuhs ist Mitglied des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlamentes, Vorsitzender der „Christen in der AfD“  und Mitglied im AfD-Vorstand. 2019 besuchte er mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ Jerusalem

Buchbesprechung: Steven M. Collins: Parthia The Forgotten Ancient Superpower And Its Role in Biblical History

  • von Roland M. Horn

Steven M. Collins:

Parthia

The Forgotten Ancient Superpower And Its Role in Biblical History

Bible Blessings Royal Oak, Mi, 2004
ISBN: 0-9725849-2-7
Preis: $ 20.00
Pb, 256 Seiten, 100 s/w-Abb., Register

Steven M. Collins behauptet in diesem Buch, dass der Parther-Kultur eine weit größere Bedeutung zukommt, als es ihr von der offiziellen Wissenschaft zugestanden wird. Dies liegt seiner Meinung nach daran, dass man versucht, die Bibel aus der Wissenschaft zu verdrängen. Dazu muss gesagt werden, dass Collins ein Vertreter der sogenannten Two Houses Theology ist, die der Meinung ist, dass die zehn verlorenen Stämme Israels nicht wirklich verloren sind, sondern im Partherreich aufgingen und später zu einer Vielzahl von Nationen geworden sind. Für die Identität des Partherreichs als eine Quasi-Fortsetzung des Nordreichs Israel hat Collins aber nicht nur biblische Hinweise, sondern auch sehr beeindruckende außerbiblische Indizien vorzuweisen.

Collins‘ Grundaussage ist die, dass das Partherreich von ehemaligen Angehörigen des israelitischen Nordreichs gegründet wurde, die nach der Zeit der Verschleppung nach Assyrien nach Asien gezogen seien. Eine prominente parthische Sippe wurde “Suren Family” genannt, und eines ihrer Erbfolgerechte war es, parthische Könige zu krönen. Collins stellt klar, dass das Wort „Sur“ im Hebräischen „regieren“ oder „Prinzen werden“ („make princes“) beinhaltet. Angeführt wurden die Israeliten aus dem Nordreich durch die Nachkommen des Jakob-Enkels Ephraim. Der Name „Eranians“ bzw. „Iranians“ für ein Volk in MedoPersien – die beiden Begriffe sind Collins zufolge austauschbar – entspricht Collins zufolge dem exakten hebräischen Namen für eben Ephraim und ist die Grundlage für den modernen Begriff Iran. Die dem Stamm Ephraim Zugehörigen waren die israelitischen Verteidiger von Samaria, das 732 v. Chr. fiel. Sie wurden von den Assyrern nach Medo-Persien verschleppt, wo 247 v. Chr. das Partherreich entstand. Der parthische Kommandeur Osaces unter König Orodes ist Collins zufolge nach Abrahams Sohn und Jakobs (Israels) Vater Isaak benannt. Nach Isaak wurden Collins zufolge die skythischen „Sacae“ betitelt, die später in Richtung Norden zogen und heute noch unter dem Namen Saxons/Sachsen existieren. Dies entbehrt nicht einer gewissen Brisanz, da es nahelegt, dass die Sachsen und andere germanische Stämme (in seinem Buch Israel’s Tribes Today weist Collins auf die mit Parthien Verbündeten Carmanian bzw. Kerman – auch bekannt unter den Namen Germanii oder Germanioi hin!) letztlich Semiten waren – Semiten aus dem einst gereinigten Königreich Israel!

Die oft unter den Teppich gekehrte biblische Aussage, dass Jesus nur für die verlorenen Schafe des Hauses Israel gekommen ist, bezieht Collins in erster Linie auf die Parther, in deren Gebiet Petrus wirkte. Letztlich waren auch die „Heiligen drei Könige“ in Wirklichkeit eine weit größere Abordnung aus dem Partherreich gewesen, das den neugeborenen Messias, als Jude (die dem Israelischen Südreich entstammen) einem Nachfahren von König David und somit auch mit dem israelitischen Volk der Parther verwandt, huldigen wollte. Collins hat auch Quellen, aus denen hervorgeht, dass Jesus in seiner Jugendzeit in England, ja selbst Amerika wirkte, wohin die Nordstämme Israels ebenfalls gewandert waren.

Collins zufolge waren die Parther den Römern beinahe ebenbürtig, doch das ginge aus o. g. Gründen aus der gängigen historischen Literatur nicht hervor. Collins weist auf eine hohe Kulturstufe hin, die die Parther besaßen. Die interessanteste Errungenschaft ist dabei die besonders in grenzwissenschaftlichen Kreisen bekannte „Batterie von Bagdad“ bzw. „Parther-Batterie“. Wie passt eine solche Errungenschaft in die damalige Zeit und jene Kultur? Also besser wegdiskutieren! Ein bekannter deutscher Physiker sagte einmal sinngemäß: „Damals kann es keine Batterie gegeben haben, weil es damals keinen Strom gab.“ Ernstzunehmenden Quellen zufolge existierte diese Batterie jedoch wirklich und diente vermutlich zur mit Schwachstrom herbeigeführten Lokalanästhesie (Elektroanästhesie), wie sie in der Neuzeit im Rahmen der „transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS)“ Verwendung findet. Eine Nutzung der Batterie zur Galvanotechnik scheint unwahrscheinlicher.

So unwahrscheinlich das Ganze auch klingen mag, sind Collins’ Annahmen (zumindest die, die sich direkt auf die Parther beziehen), von denen im Rahmen dieser Rezension nur die markantesten erwähnt werden konnten, sehr gut belegt! Collins kann auch mit anerkannten Geschichtsschreibern wie Flavius Josephus und Plutarch sowie der Encyclopedia Britannica als Quellen aufwarten.

Das Buch als „empfehlenswert“ einzustufen, wäre eine gravierende Untertreibung! Ärgerlich ist nur, dass für den Transport nach Europa ungewöhnlich hohe Versandkosten anfallen.

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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Das kalte Herz

Ja, ich habe die Fahnen der „Reichsdeutschen“ vor dem Reichstag gesehen.

Das kalte Herz

Bild-Quelle: bundesregierung.de

Doch darum geht es nicht. Es geht um den infamen Versuch deutscher Politiker und der mit ihnen verbündeten Medien, die vielen, vielen Tausende, die an den vergangenen Wochenenden in Berlin auf die Straße gingen, um gegen das Ersticken der Demokratie in Deutschland zu demonstrieren, auf diese paar hundert „Reichsdeutsche“ zu reduzieren.

Und sie dadurch zu verleumden, als „rechtsradikal“, geistig verwirrt, Anhänger von „Verschwörungstheorien“ darzustellen, als Außenseiter, die man nicht ernst nehmen muss. Es lässt sich in den Alt-Medien nachlesen oder anschauen: das ganze Arsenal der Arroganz einer angemaßten Elite. Dabei konnte, wer Augen im Kopf hat, sehen, dass die meisten Demonstranten normale Bürger waren, die sich Sorgen machen um die Zukunft ihres Landes und ihrer Kinder. Menschen, die bereits von der Wirtschaftskrise getroffen wurden, die noch viele treffen wird. Man hat auch die Regenbogenflagge auf den Demos gesehen, Plakate mit vernünftigen Forderungen, sogar eine Israel-Fahne. Trotzdem lesen wir in den linientreuen Medien fast nur von den „Reichsbürgern“, alle anderen Beteiligten werden mit Stillschweigen abgetan.

Das ist vielleicht die größte Schwäche des Merkel-Imperiums: die Verachtung, die Kälte. Angela Merkel ist jetzt, wo es darauf ankäme, Mitgefühl zu zeigen, Ansprechbarkeit für die rasant zunehmenden Probleme ihrer Mitmenschen, die falsche Frau. Im Doppelsinn des Wortes: Sie tut das Falsche und sie spielt falsches Spiel. Ihr Regierungssystem zeigt schon seit längerem einen zunehmenden Mangel an Empathie. Er betrifft alle: die genuinen Deutschen wie die Einwanderer, Christen wie Juden, Muslime wie Atheisten. Auch die Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg wurden nicht, wie von einer inszenierten „Willkommens-Kultur“ geheuchelt, aus Mitgefühl ins Land geholt, sondern aus der Fehlkalkulation deutscher Wirtschaftsbosse, sie könnten mit den „geschenkten Menschen“ die schwindende Manpower in ihren Fertigungshallen auffrischen. Oder aus den Tagträumen grüner LangweilerInnen, ihr eigenes ödes Dasein würde dadurch „bunter“. Was sich, das eine wie das andere, als naives Wunschdenken erwies.

Mit unterbewusst vibrierender Wonne

Die Kälte geht von der Kanzlerin aus. Man muss die Presse-Konferenz am 27. August gesehen haben, in der sie eiskalt, beherrscht, mit monotoner Stimme, doch mit unterbewusst vibrierender Wonne, neue, schmerzhafte, mit der „Corona-Gefahr“ begründete Verbote für ihre Steuersubjekte verfügte. Ihre Ausstrahlung ist längst eine hinter falscher Vernünftigkeit, „Besonnenheit“, sprachlicher Nichtigkeit nur noch schlecht verborgene Menschenverachtung. Sie kann nicht lieben. Nicht respektieren. Sie kann nur verwalten. Diese Frau ist unangefochten wie ein Eisblock. Und so ist der Machtapparat, den sie aufgebaut hat – es ist das, was sie am besten kann.

Sie hat ihr Land längst auf erschreckende Weise eingefroren und zentralisiert. Die Gewaltenteilung, eine Grundbedingung der bürgerlichen Demokratie, funktioniert nur noch rudimentär. Immerhin gab es noch ein paar unabhängige Richter, die wenigstens die größte Schmach verhindert haben: dass die Demonstrationen per Dekret eines von der letzten Diktatur geprägten Innensenators von vornherein verboten wurden. Wenn die Kaltherzige dazu wenigstens geschwiegen hätte. Nein, sie äußerte „Respekt“ für die dumme, zutiefst undemokratische Entscheidung.

Die deutsche Zentrale, das Herz dieses zunehmend zentralistischen Systems, ist das Bundeskanzleramt in Berlin. Dort schlägt ungerührt, unablässig, um es mit einem Märchen von Wilhem Hauff zu sagen, „das kalte Herz“. Oder mit der Metapher eines anderen Märchendichters: Dort sitzt die Schneekönigin mit ihrem eiskalten Hof, ihren herzlosen Ministern, ihren gefrorenen Gefolgsleuten. Dort schalten und walten sie, eingesponnen in ihren Kokon, nennen die, von denen sie leben, „die Menschen da draußen“ und antworten auf deren Nöte mit Verleumdungen und Verachtung. Dort werden die Verwaltungsakte erlassen, die Verbote, Verordnungen, die Deutschland, das sich eben von zwei Diktaturen zu erholen begann, erneut in eine Eiswüste verwandeln.

Nur Mitgefühl für sich und ihren Apparat

Vielleicht würden die Brüche, die Deutschland erneut in Stücke splittern lassen wie Eis unter Druck, nicht so schmerzhaft und zerstörerisch ausfallen, wenn die Verwaltenden dieses Landes menschlicher wären. Wenn die Herrscherin jetzt ein wenig Mitgefühl zeigen könnte, ein paar warmherzige Worte für die Zehntausende, die dieser Tage ihre Existenz verloren haben oder spürbar verarmt sind. Für die Millionen – von Schulanfängern bis zu pflegebedürftigen Senioren –, deren Leben über Nacht eingestürzt ist. Unter Quarantäne, Begegnungsverbote, Maskenzwang gestellt wurde. Eine Geste des Verständnisses für die Bedrückten, die es auf die Straßen treibt, um ihre Verzweiflung hörbar zu machen, würde genügen, um die Stimmung zu entspannen.

Doch dazu ist sie außerstande. Sie empfindet nur Mitgefühl für sich und ihren Apparat. Die auf Regierungskurs getrimmten deutschen Medien kritisieren unentwegt die Staatschefs anderer Länder, nur die Fehlstelle im eigenen sehen sie nicht, die seelenlose, kalte Kanzlerin und ihren Hof, die ihr eigenes Volk zur Verzweiflung treiben.

Herbolzheim versagte eine Veranstaltung über Theodor Herzl

– Was steckt dahinter? Ein Einzelfall oder typische Doppelzüngigkeit im Land?

 

  • von Albrecht Künstle

 

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur am 6. September warf an einigen Orten des Kontinents seine Schatten voraus. Schatten im doppelten Sinn, denn nicht überall waren Organisatoren der jeweiligen Veranstaltungen willkommen. So auch in Deutschland, namentlich im beschaulichen Städtchen Herbolzheim im Breisgau in Südbaden. Aber Theodor Herzl ging es 1897 auch nicht anders, als er einen Ort für den 1. Judenkongress suchte. Er musste nach Basel ausweichen.

Der Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA) plante hier einen Vortragsabend, und beantragte zusammen mit der Senioren-Union das „Torhaus“, die Kulturhochburg der Stadt – ehrlich gesagt die einzig noch geeignete Örtlichkeit für eine Kulturveranstaltung in der Stadt. Das Torhaus war für diesen Tag noch nicht anderweitig belegt. Umso mehr wunderte sich der örtliche Mittelsmann des Vereins, der keine Zusage zur Durchführung dieses jüdischen Kulturtages erhielt. Auf Nachfrage wurde ihm von der Kulturabteilung der Stadt beschieden, „geht nicht“, der Bürgermeister will es nicht – Thomas Gedemer heißt er neuerdings.

Das war nicht immer so. Dessen Vorgänger Ernst Schilling hatte den Mut, die Geschichte einer Herbolzheimer Sinti-Familie aufarbeiten zu lassen, die „weggekommen“ ist, wie es damals landläufig hieß, wenn welche mit dem Zug den Weg ins Gas antraten. Das tat der Ex-Bürgermeister auch auf die Gefahr hin, dass er sich damit nicht nur Freunde macht. Herbolzheim hat jetzt ein kleines Denkmal zu diesem dunklen Kapitel der Ortsgeschichte – das seit es steht noch nie geschändet wurde. Initiiert wurde diese Geschichte vom DIA-Mitglied Reinhold Hämmerle.

Und jetzt? Bestand wieder die Gefahr, dass sich irgendein Nachkomme von damals an den Pranger gestellt fühlt? Nein, denn der „Gegenstand“ des Kulturabends ist nicht etwa die fast gelungenen Ausrottung der deutschen Juden mit ihrer Kultur. Das Thema des Abends sollte Theodor Herzl sein, Begründer des Staates Israel, anlässlich seines Geburtstages vor 160 Jahren. Angekündigt mit „Wie haben die Städte Budapest, Wien und Paris auf ihn gewirkt und welchen Effekt hatten politische und gesellschaftliche Umbrüche auf sein Schaffen.“ Für einen heutigen Bürgermeister also ein völlig unverfängliches Thema. Es sei denn, er befürchtet Ungemach von anderer Seite: Die Stadt hat 2015 überproportional viele Migranten aufgenommen, für die Israel teilweise ein Reizwort ist.

Ich machte mir meine Gedanken dazu und frage mich, könnte es auch sein, dass dem Bürgermeister nicht das Thema an sich nicht gefällt, sondern …? Vorsitzende des Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA) ist neuerdings eine Simone Schermann, die auch Referentin ist. Dazu kommt, dass sie dazu steht was sie ist, Jüdin – „eine deutsche Jüdin, oder eine jüdische Deutsche“, wie sie zu sagen pflegt. Und tatsächlich begründete der Bürgermeister seine Absage der jüdischen Veranstaltung damit, dass er „keine eventuellen Gegner“ haben wolle.

Weil der Arbeitskreis samt seiner Referentin von der Stadt Herbolzheim „einen Korb“ bekam, fand die Kulturveranstaltung im sieben Kilometer entfernten Münchweier statt – nicht weit vom jüdischen Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Kippenheim. Immerhin erhalten die Toten Juden von unserem Land ein ehrendes Gedenken, die lebenden Juden in Deutschland und Israel haben es schwerer.

Der erfundene Reichstagssturm

Antifa Zeckenbiss, bekannt geworden durch einen gestohlenen Videoschnipsel, der beweisen sollte, dass am Rande eines Trauermarsches für den 2018 in Chemnitz ermordeten Daniel Hillig „Hetzjagden“ auf Einwanderer stattgefunden hätten, hat wieder zugeschlagen. Nach dem überwältigenden Erfolg, dass die Kanzlerin die Legende über die erfundene Hetzjagd über die Medien weltweit verbreitete und Chemnitz als brauen Hochburg diskreditierte, gelang es auch ihrer neuen Fälschung breiteste Aufmerksamkeit zu verschaffen. Seit zwei Tagen tobt der von Zeckenbiss ausgelöste Mediensturm.

Wie vor zwei Jahren im Fall Chemnitz griffen Kanzleramt und Medien das von Antifa-Zeckenbiss manipulierte Video kritiklos und unhinterfragt auf. Anlass des medialen und politischen Tsunamis ist, dass am Rande der Freiheitsdemonstration am 29. August in Berlin, auf der sich zehntausende Menschen für ihre grundgesetzlichen Rechte eingesetzt haben, eine kleine Gruppe von nach Polizeiangaben 300 Personen, die Treppen am Reichstagsgebäude bestiegen hat. Warum die Absperrung zum Reichstag nicht gesichert war, warum dort überhaupt nur drei Polizisten postiert waren, wo wenige Stunden davor am Brandenburger Tor hunderte Beamte zeitweilig den Demonstranten den Zugang zur Straße des 17. Juni versperrten, bleibt auch nach der Sondersitzung im Abgeordnetenhaus vom Montag unbeantwortet. Sieht man sich aber die politischen und medialen Reaktionen an, bekommt man den Eindruck, dass die Begehung der Reichstagstreppe, wenn sie nicht stattgefunden hätte, um des Framings willen hätte erfunden werden müssen, um die Freiheitsdemonstranten zu diskreditieren.

Glücklicherweise kann man sich auf Youtube die Videos, dank Boris Reitschuster, auch das ungeschnittene Original, ansehen, und sich ein Bild machen. Ich sehe eine ziemlich bunte Menschenmenge, unterschiedliche Fahnen, auch Reichsflaggen darunter. Letztere werden als ziemlich einziger „Beweis“ angeführt, dass es sich um eine Aktion von Rechtsradikalen gehandelt habe, die einen „Angriff“ auf die „Herzkammer der Demokratie“ verübt hätten. Warum diese gefährlichen Rechtsradikalen ihren angeblichen Angriff dann vor drei Polizisten gestoppt und sich mit Jubelschreien begnügt haben, wäre eine Untersuchung wert. Augenscheinlich ist, dass die Rechtsradikalen auch unter diesen 300 Menschen eine kleine Minderheit waren und dass der Reichstag weder gestürmt, noch der Treppenaufgang an einer einzigen Stelle beschädigt worden ist.

Die „Erstürmer“ des Bundestages zogen sich widerstandslos vor dem Gewedel der Schlagstöcke, das aussah, als wollten die Polizisten Wespen vertreiben, zurück. Teilweise hoben sie die Hände, um ihre Friedlichkeit zu signalisieren. Hört und liest man aber auf das „entsetzte“ Geraune von Politikern und Journalisten bekommt man den Eindruck, es hätten sich mindestens die Szenen abgespielt, die man von linksradikalen Ausschreitungen gewohnt ist. Es gab aber weder Böller, Buttersäureattacken, Flaschen- oder Steinwürfe, noch brennende Barrikaden oder gar Polizeiwagen. Nach dem „Sturm“ fand sich auf der Treppe nicht einmal Müll, geschweige denn Hinterlassenschaften eines Angriffs.

Diesmal war es nicht die Kanzlerin, sondern Bundespräsident Steinmeier, der Antifa Zeckenbiss als Erster Geltung verschaffte. „Reichsflaggen und rechtsextreme Pöbeleien vor dem Deutschen Bundestag sind ein unerträglicher Angriff auf das Herz unserer Demokratie. Das werden wir niemals hinnehmen“, erklärte er am Sonntag. Bundestagspräsident Schäuble sekundierte:
„Es betrifft uns alle, wenn eine gewaltbereite, ersichtlich rechtsradikale Minderheit den Sitz der Volksvertretung stürmen will. Nach diesen Szenen sollte der Letzte verstanden haben, dass es auch Grenzen des Anstands gibt, wie weit man mitträgt, wer mit einem mitläuft. Der Verantwortung, sich bei seinem Protest nicht von Extremisten instrumentalisieren zu lassen, kann sich niemand entziehen.“
Schließlich ließ auch Regierungssprecher Stefan Seibert die Katze aus dem Sack: Das Demonstrationsrecht wäre am Samstag in Berlin missbraucht worden. „Das Ergebnis waren schändliche Bilder“. Damit meinte Seibert, dass „die rechtsextremen Demonstranten, die Barrikaden vor dem Reichstag durchbrochen und die Treppen des Gebäudes erklommen“ haben. Das Erklimmen von Treppen als staatsumstürzlerischer Akt ist nur überraschend für alle, die sich nicht erinnern, dass in Chemnitz vor zwei Jahren sieben Maulhelden einer geschlossenen Facebook-Gruppe mit einem Luftgewehr, das sich in der Garage eines Schwiegervaters befand, der Staatsumsturz zugetraut wurde.
Den drei aufgeführten Stellungnahmen folgte eine Flut ähnlicher Äußerungen zahlloser Politiker. Bei allen Einlassungen wurde der Eindruck erweckt, am Reichstag hätte sich ein Umsturzversuch abgespielt, der von der Freiheitsdemo ausgegangen wäre. Das änderte sich auch nicht, als Bild herausbekam, dass eine durchgeknallte Heilpraktikerin mit Rastalocken, nicht gerade ein Symbol von Rechtsextremisten, zum angeblichen Sturm aufgerufen hatte.

Ganz schnell kam nun die Forderung nach einem neuen Sicherheitskonzept für den Sitz des Bundestages auf. Bisher gab es wenig Akzeptanz für den alten Plan, vor dem Reichstag einen Graben ausheben zu lassen und Besucher nur noch durch unterirdische Sicherheitsschleusen ins Gebäude zu lassen. Damit wäre das Konzept der transparenten Demokratie, nach dem der Reichstag gestaltet wurde, endgültig ab acta gelegt.

Vor allem aber dient der Mediensturm über die Treppenbesteigung am Reichstag dazu, die Freiheitsdemonstranten insgesamt zu diskreditieren. Weil sich unter zehntausenden Demonstranten ein paar Rechtsradikale gemischt haben, wird die Manifestation friedlicher Demonstranten diskreditiert.

Wie sehr dabei wieder eine wirklich unerträgliche Doppelmoral zum Vorschein kommt, wird klar, wenn man sich erinnert, dass im September 2010 der Reichstag von Atomkraftgegnern regelrecht umzingelt wurde. Im Gegensatz zu den „Erstürmern“ des Reichstags von heute, brachten sie sogar Transparente an seiner Fassade an. Niemand von denen, die heute hyperventilieren und glauben, an das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte erinnern zu müssen, hat damals ähnliche Bemerkungen gemacht, weder der Bundespräsident, der Bundestagspräsident oder das Kanzleramt.

Honi soit qui mal y pense?

Sorry, wir haben aus Ignoranz die Wirtschaft ruiniert

Vergangenen Dienstag erregte Gesundheitsminister Spahn mit einer Bemerkung Aufsehen, deren Inhalt an Brisanz kaum zu übertreffen ist. Er gestand, dass der im März verhängte Lockdown eine falsche Entscheidung war. Mit dem „heutigen Wissen“ hätte man weder Einzelhandel schließen, noch Friseuren und anderen Dienstleistern die Arbeit verbieten müssen. Nicht einmal die Altenheime hätten so geschlossen werden müssen. Auf den ersten Blick könnte man das für eine neue, seit der Regierung Merkel nicht mehr dagewesene Offenheit und Bereitschaft ansehen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. In Wirklichkeit ist es ein Teilzugeständnis, welches der Öffentlichkeit Sand in die Augen streut.

Es ist ja nicht so, dass die Regierung es im März nicht hätte besser wissen können. Sie ist von vielen Seiten darauf hingewiesen worden, dass die Infektionskurve schon im Sinken war, dass die wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen eines Lockdowns höher sein könnten, als die Schäden durch die Pandemie. Um nur ein Beispiel zu nennen, sagte Professor Stefan Willich von der renommierten Berliner Charité am 24. März in einem Interview: „Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, jetzt das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken.“

Man hat nicht nur nicht auf diese Einwände gehört, sondern alle Kritiker von Anfang an auf die schlimmste Weise öffentlich diffamiert. Das konnte um so leichter geschehen, weil die Medien ihrer eigentlichen Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, wieder einmal nicht nachkamen, sondern sich zu inoffiziellen Regierungssprechern machten, statt die notwendigen kritischen Fragen zu stellen. Gleichzeitig machten sie sich zum Pranger gegen alle Regierungskritiker.

Es ist auch nicht so, dass, wie Spahn gleichzeitig behauptet, dass die Politiker jetzt klüger geworden seien. Im Gegenteil. Inzwischen wissen wir, dass die befürchtete Überlastung des Gesundheitssystems nicht nur nicht eingetreten ist, sondern dass nur knapp über hundert der zwölftausend Corona-Intensivbetten benötigt werden. Krankenhäuser und Bestatter müssen Corona-Hilfen beantragen und Personal in Kurzarbeit schicken oder entlassen. Es gibt keine Über- sondern eine Untersterblichkeit, vor allem verursacht durch tausende ausgefallene Krankenhausbehandlungen und Operationen, die zur Verringerung der Todesrate durch Krankenhauskeime beitrugen.

Statt die überfällige Entwarnung zu geben und das normale Leben schnellstens wieder zuzulassen, ist das Gegenteil der Fall. Mit täglichen Horror-Meldungen von der Corona-Front wird der Bevölkerung mit Infektionszahlen Angst gemacht. Dabei müssten sie, um überhaupt von Aussagekraft zu sein Folgendes beinhalten: Wir Bürger müssten erfahren, wie viele am Tag x positiv getestete Personen später erkrankt sind, wie viele im Krankenhaus behandelt werden mussten und wie viele davon verstorben sind.

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Die Bedeutung von „besetztes Palästina“ hat sich in der UNO stark geändert

1992 beschloss die UNO-Menschenrechtskommission die Resolution 1992/4 mit dem Titel „Lage im besetzten Palästina“. Seitdem gab der Generalsekretär jedes Jahr einen Bericht dazu aus, welch üble Dinge Israel angeblich in den Gebieten unternimmt.

Aber der Begriff „besetztes Palästina“ reicht in den UNO-Archiven weiter zurück.

Zum Beispiel sagte der Repräsentant Syriens 1972: „In diesem Zusammenhang wäre es passend die Aufmerksamkeit auf die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu ziehen, die von den zionistischen israelischen Kräften in den besetzten arabischen Gebieten, im seit 1947 besetzten Palästina und gegen die Bevölkerung der arabischen Staaten begangen werden.“

Der Repräsentant der Palästinenser sagte 1965: „Die Verantwortung für die Tragödie der Araber Palästinas fiel direkt auf die Westmächte im Allgemeinen und die Vereinigten Staaten im Besonderen. Sie boten dem künstlichen zionistischen Regime im besetzten Palästina politische, finanzielle, militärische und technische Unterstützung.“

Hier ist ein Beispiel aus dem Jahr 1966, bei den die Delegierten des Sudan den Begriff verwendeten – und machte im Wesentlichen mit der Drohung weiter Israel zu vernichten, wenn die UNO nicht nach der Pfeife der muslimischen Staaten tanzt.

unterlegter Text: Wenn Gerechtigkeit nicht innerhalb der Vereinten Nationen geschaffen werden kann, könnte sie immer außerhalb dieser Organisation geschaffen werden.

1962 sagte der delegierte Pakistans: „Gemäß der moderatesten Schätzungen beläuft sich das Einkommen aus arabischem Grundbesitz im besetzten Palästina auf mehr als £47.500.000 im Jahr…“

In diesen Fällen bedeutet „besetztes Palästina“ nicht die Gebiete, die Israel 1967 eroberte, sondern die Bereiche, die sich seit 1948 unter israelischer Kontrolle befanden.

Innerhalb der arabischen Welt behielt der Begriff „besetztes Palästina“ seine ursprüngliche Bedeutung „welches Gebiet auch immer von Juden kontrolliert wird“ lange nach 1967 bei. 1981 empfahl das Al-Quds-Komitee in einem Dokument bei der UNO, „diese notwendigen Maßnahmen zu treffen, um dem jüdischen Exodus in das besetzte Palästina ein Ende zu setzen, da dies die Hauptquelle der jüdischen Arbeitskraft ist, die Israel aufbaut und das fait accompli der Besiedlung der besetzten arabischen Gebiete und des besetzten Palästina schafft, zuvörderst Al-Quds. Zu diesen Maßnahmen gehört die notwendigen Kontakte mit Ländern zu knüpfen, die den jüdischen Exodus durch ihre Gebiete erlauben oder ihn ermöglichen, mit der Absicht diesen Exodus zu beenden und den Exodus der Juden aus dem besetzten Palästina in andere Länder zu anzuregen.“

Die Bezeichnung „besetztes Palästina“ hat also eine Bedeutung, wenn die UNO sie verwendet und eine ganz andre, wenn Muslime sie verwenden. Es war vor 1967, aber auch noch lange danach deutlicher, dass ganz Israel als „besetztes Palästina“ betrachtet worden ist.

 

Beim Boykott Israels ging es nie um die Palästinenser – es ging um die Juden

Dieses Wochenende kündigten die VAE an, dass sie den Boykott Israels durch die Arabische Liga nicht länger befolgen würden.

AP berichtete:

Die Ankündigung von Samstag schaffte das Gesetz von 1972 in den Büchern der VAE ab, das direkt nach der Bildung der Emirate verabschiedet wurde.

Dieses Gesetz spiegelte die weithin vertretene Ansicht arabischer Nationen, dass damals diese Anerkennung Israels erst erfolgen würde, nachdem die Palästinenser einen unabhängigen eigenen Staat bekommen.

NPR berichtete ähnlich:

Der Erlass beendet formell ein Gesetz von 1972, das einen Boykott einsetzte, eine übliche Politik gegenüber Israel in der arabischen Welt wegen dessen Umgang mit den Palästinensern.

Das ist Geschichtsrevision.

Der Originaltext der Boykottresolution der Arabischen Liga von 1945 erklärte:

Produkte palästinensischer Juden werden in arabischen Ländern als unerwünscht betrachtet. Sie sollten verboten und abgelehnt werden, solange ihre Produktion in Palästina zur Verwirklichung zionistischer politischer Ziele führen könnte.

Die einzige Verwendung des Wortes „Palästina“ war ein Verweis auf die Juden, die boykottiert wurden!

Als der Boykott verkündet wurde, erklärte nicht ein einziger Staat, dass man sich um die Rechte der Araber in Palästina sorgte. Die New York Times schrieb am 4. Dezember 1945:

Araber werden palästinensische Waren boykottieren

Cairo, Ägypten, 3. Dezember (U.P.) – Die Arabische Liga kündigte heute an, dass ihre sieben Mitgliedstaaten ab dem 1. Januar alle jüdisch hergestellten Produkte aus Palästina boykottieren würden.
Der Generalsekretär der Liga, Abdul Rahman Azzam Bey, sagte, der Boykott sei befohlen worden, weil die jüdische Industrie in Palästina „auf zionistischen Geldern basiert, die in fremden Ländern gesammelt wurden, um einem politischen Zweck zu dienen: der Gründung einer jüdischen nationalen Heimstatt und eines Staats in Palästina.“
„Dieses Ziel ist nicht realisierbar, außer durch die Ausbeutung der Märkte in arabischen Ländern“, fügte er hinzu.

Und als Araber sich im britischen Mandat Palästina versammelten, um den Boykott zu verstärken, wurde sein antisemitischer Charakter sogar noch deutlicher zum Ausdruck gebracht (10. Januar 1946):

Araber in Palästina fordern Ende des Mandats

Jerusalem, 9. Januar – Die letzte verbliebene Hoffnung, dass so etwas wie Frieden in Palästina erreicht werden könnte, zumindest während der Diskussionen des gemeinsamen anglo-amerikanischen Untersuchungskomitees, wurde heute zerschlagen, als das repräsentativste Treffen von Arabern in diesem Land seit 1936 jegliche Zugeständnisse an Juden ausschlug und ein Ende des Mandats Palästina forderte. Es war ein vom neu gebildeten Arabischen Hohen Rat unterstütztes Treffen.
Diese Araber, die den Obersten Muslimrat, Arbeitergruppen und religiöse Organisationen vertraten, lehnten nicht nur jeden weiteren Juden im Land ab, sondern forderten einen wasserdichten Boykott jüdischer Waren und Dienstleistungen und krönten ihre komplette Trotzhaltung mit der Forderung der Rückkehr Palästinas zu ihrem Großmufti im Exil.

Der Boykott war immer eine rein antisemitische Idee und bleibt es auch. Was Hanan Aschrawis schockierte Reaktion auf den Schritt der VAE ziemlich interessant macht:

BDS erweist sich zwar als effektives Mittel des friedlichen Widerstands und verantwortliche, ethische Investition und Verbraucherverantwortung, um Israel zur Rechenschaft zu ziehen, dann passiert das!
Die VAE geben Erlass zur Beendigung des Israelboykotts aus, nachdem die USA einen Deal zur Normalisierung der Beziehungen vermittelten.

Unterstützung für Black Lives Matter wiederholt einen tödlichen Fehler der Geschichte

Viele Juden, besonders in Israel, haben braune oder schwarze Haut. Beim Weiß sein geht es aber weniger um Pigmentierung als um Macht. Op-ed.

Melanie Phillips, 21. August 2020

(übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream)

Wer nicht aus den Fehlern der Geschichte lernt, heißt es, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

Im 20. Jahrhundert unterstützten tausende progressiv gesonnene Menschen den Sowjet-Kommunismus. Diese Ideologie zu glauben war der Schlüssel zu einer besseren Welt, sie lehnten es ab die horrenden Misshandlungen unter Stalin einzugestehen, dass Millionen gehirngewaschen, ermordet oder zu Tode gehungert wurden.

Die heutigen Progressiven verhalten sich in Reaktion auf einen anderen Ansturm gegen zivilisierte Werte auf ähnliche Weise; dieser wird begangen im Namen einer Ideologie mit denselben Wurzeln wie der Sowjetkommunismus. Und genauso wie im letzten Jahrhundert ist eine erschreckende Zahl ihrer Bejubler jüdisch.

In Amerika wie in Britannien unterstützen jüdische Leiter und Gemeindegruppen überwiegend Black Lives matter. Da Juden unter Bigotterie, Diskriminierung und sozialer Entfremdung gelitten haben, empfinden sie es als Pflicht Solidarität mit Schwarzen zu äußern, von denen sie glauben, sie würden ähnliche Schwierigkeiten erleben.

Aber bei BLM, die nach dem Tod von George Floyd unter dem Knie eines Polizisten im Mai abhob, geht es nicht um das Werben um Fairness und Toleranz.

Stattdessen ist sie eine nihilistische, gewalttätige, revolutionäre Bewegung, die sich der Definanzierung der Polizei als unverbesserlich rassistischer Institution, der Schließung der Gefängnisse, der Zerstörung der Familie und dem Sturz der weiß-kapitalistischen Gesellschaft verschrieben hat. Darüber hinaus sind viele ihrer Anführer Weiße.

Zweifellos machen schwarze Menschen Erfahrungen mit Bigotterie und es gibt rassistische Polizisten.

Aber eine beträchtliche Zahl Polizisten ist selbst schwarz; die meisten Menschen, die in Polizeigewahrsam getötet werden, sind weiß; und die meisten schwarzen Menschen, die ermordet werden, werden von anderen Schwarzen getötet.

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Sind Reichsflaggen vor einem „Reichstag“ ein Aufreger?

  • – Warum ist man trotz seiner Geschichte stolz auf den Reichstag?
  • – Gedanken zu dem „Skandal“, der vielleicht gar keiner ist
  • von Albrecht Künstle

„Jetzt haben wir den Salat.“ Flaggen vor dem Bundestag, deren Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist. Da tauchten doch tatsächlich schwarz-weiß-rote Reichsflaggen auf. Das waren die Farben des Kaiserreichs, aber nicht nur. In der Weimarer Republik des Deutschen Reichs wurde zwar wie einst schwarz-rot-gold beflaggt, welche von der 1848er-Revolution bis 1871 Staatsflagge war. Dann im Kaiserreich wurde Gold wieder durch Weiß ersetzt. Diese Flagge galt auch nach 1918 noch bis 1933 als deutsche Handelsflagge. Hitlerdeutschland behielt die Farbkombination bei, das Hakenkreuz schwarz auf weißem Grund, Hauptfarbe Sozi-Rot.

Ab 1945 galten dann endlich wieder die Farben der im vorigen Jahrhundert erstrittenen Freiheit, schwarz-rot-gold, ab 1949 in beiden deutschen Staaten. Nur waren beide Länder zusammen deutlich kleiner als zuvor Hakenkreuzdeutschland. Und die beiden deutschen Flaggen wehten weit entfernt voneinander an den Regierungsgebäuden in Ost-Berlin und Bonn.

Wer wollte nach der Deutschen Einigung 1990 unbedingt wieder nach Berlin? Bonn befindet sich im Gesamtdeutschland zentraler als Berlin, das im Osten am äußersten Rand der Republik liegt. Trotzdem zog der Reichstag – sorry, Bundestag – 1999 in den „Reichstag“ nach Berlin um, kostete es was es wollte. Die Euphorie der bundesdeutschen Siegermacht war so groß, dass sie die Ex-DDR nicht Ostdeutschland nannten, sondern „neue Länder“ oder „Mitteldeutschland“! Mitteldeutschland, weil Ostdeutschland in Polen liegt? Noch heute heißt der Staatssender MDR – Mittel-Deutscher Rundfunk, nicht Ost-Deutscher. Wer waren und sind die Revanchisten?

Was aber besonders befremdlich ist: Statt das neue Parlamentsgebäude einfach Bundestag zu nennen, behielt man den Namen Reichstag bei, als ob dieses Gebäude nicht die bekannte unrühmliche Rolle Deutschlands spielte. 1882 ausgeschrieben an „Architekten deutscher Zunge“, zersprang bei der Grundsteinlegung durch Kaiser Wilhelm I. das symbolische Werkzeug – ein böses Omen. 1894 wurde der Reichstag fertiggestellt und fast 40 Jahre zweckgemäß genutzt. 1933 ließen ihn die Nationalsozialisten anzünden, 96 Abgeordnete ermordet und der Reichstag nur noch als Agitationsbühne benutzt. Im Krieg wurde er als Lazarett genutzt und schließlich als Luftschutzkeller.

Am 2. Mai 1945 setzten die Sowjets ihre Rote Fahne aufs Dach des Reichstags. Insgesamt kein Ruhmesblatt für die Deutsche Geschichte. Trotzdem wurde der Name Reichstag beibehalten, obwohl in anderen Bereichen wahre Orgien von Namensänderungen stattfinden. Und jetzt wundern sich einige Herrschaften, samt ihrer Medien, dass Ewiggestrige mit der Reichsflagge am Reichstag aufmarschieren? Oder befürchteten die Flaggenträger etwa, dass ihnen eine schwarz-rot-goldene Fahne aus der Hand gerissen und zu Boden geworfen werde, wie das die Hausherrin Merkel schon einmal mit unserer Freiheitsfahne tat?

Sarkasmus beiseite. Wer im Reichstag-Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und noch eins: Am Reichstag waren nicht nur schwarz-weiß-rote Fahnen zu sehen. Das Titelbild unserer Regionalzeitung ziert ein buntes Fahnenmeer aus vielen Ländern bis hin zur USA, nur eine einzige Reichsflagge. Zu sehen war im Fernsehen aber auch eine blutig Rote: Diesmal nicht von der Roten Armee, sondern die der Türkei! Wer waren diese Fahnenträger? Geht es Erdogan mit der Forderung nach fünf Kindern in türkischen Familien statt drei nicht schnell genug? Sollen nicht nur griechische Inseln, sondern auch das Bundestagsgebäude von außen gekapert werden? Drinnen im Bundestag haben sie sich ja schon breit gemacht. Seit Jahren schleust der Sultan vom Bosporus seine Vasallen in Deutschland und über seine Moscheen ein. Und nun standen sie auf der Treppe des Deutschen Bundestages. Jetzt wurde noch bekannt, dass Erdogan auch Hamas-Funktionäre mit türkischen Pässen versorgt, um so auch auf diesem Weg seine trojanischen Pferde in Europa zu platzieren, was am einfachsten über Deutschland möglich ist.

Noch ein Wort zur „Eskalation“ am Eingang des Reichstags. Die drei Polizisten, einer ohne Helm, taten ihren Job gut, wie man das erwarten darf. Aber der Dank durch den Bundespräsidenten hätte nicht nur ihnen gebührt, sondern auch den aufgebrachten Demonstranten – sie ließen die paar Polizisten unverletzt. Wären diese der Antifa gegenübergestanden, wären sie überrannt worden und Herr Steinmeier hätte die drei Männer im Krankenhaus oder der Leichenhalle besuchen können.

Wo bleibt ihr denn mit solchen Fragestellungen und Kommentaren, ihr hoch dotierten Chef-Empörer und Möchtegern-Journalisten? Ihr habt doch nur noch das Eurozeichen in den Pupillen und das farbige Corona-Zeichen im Hirn. Schämt euch!

Zur Entkrampfung der Debatte noch eine Realsatire: Genosse Lehrer fragt seine Schüler nach der Symbolik der DDR-Flagge. Sachkundig antworten ihm diese, der Hammer steht für die Arbeiterklasse. Ein anderer, die Bauernklasse findet sich im Ährenkranz. Der nächste, und mein Papa gehört zur Intelligenz, für ihn ist der Zirkel im Wappen. „Und wo findet sich meine Tante, die ist FDJ-Sekretärin“, fragt eine? Antwortet der Lehrer: Sieh mal da oben im Zirkel die NIETE – die alles zusammenhält!

Israel erhielt viel Geld von uns – aus bekannten Gründen

 

  • – Die Palästinenser erhalten mehr Unterstützung, aber   warum und wozu?
  • – Mein Beitrag zum Antikriegstag 2020

 

  • von Albrecht Künstle

 

Immer und immer wieder ist zu vernehmen, das jüdische Israel würde mit unserem Geld am Leben erhalten; ohne die Zahlungen wäre das Land schon längst am Ende und kein Fremdkörper bzw. Störfaktor mehr im kulturell und politisch völlig anderen Umfeld des Nahen Ostens. Aber stimmt das auch?

NEIN, es stimmt nicht, denn mit seiner Bevölkerung aus gut ausgebildeten Menschen, vor allem seinen aus vielen Ländern zugewanderten Juden (die es in ihren Herkunftsändern nicht leicht hatten), die ihr vielfältiges Knowhow einbringen, mit seinem modernen und demokratischen Staat, ist Israel auch ohne Hilfe von außen überlebensfähig.

JA es stimmt, Israel hat Geld auch aus Deutschland erhalten. Dass dies seine Gründe hat, braucht an dieser Stelle nicht vertieft, aber einmal aufgezeigt werden, um welche Beträge es sich handelte. Dazu habe ich nicht selbst Zahlen zusammengetragen, sondern stütze mich auf seriöse Quellen und Wikipedia.

„Die Gesamtsumme aller Entschädigungsleistungen der öffentlichen Hand Deutschlands belief sich von 1945 bis Ende 2016 auf 74,5 Mrd. Euro. Sie umfasst Zahlungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz BEG, dem Bundesgesetz zur Regelung der rückerstattungsrechtlichen Geldverbindlichkeiten des Deutschen Reichs und gleichgestellter Rechtsträger (Bundesrückerstattungsgesetz BRüG), dem Entschädigungsrentengesetz ERG, dem NS-Verfolgtenentschädigungsgesetz, dem Israelvertrag, Globalverträgen, Leistungen im Öffentlichen Dienst, für das Hilfswerk, Fonds für Menschenversuchsopfer, Leistungen der Bundesländer außerhalb des BEG, diverse Härtefallregelungen und Leistungen an die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Die Zahl ergibt sich als Summe aus Zahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten; die jeweils sehr unterschiedliche Kaufkraft ist dabei nicht berücksichtigt.“ Diese Gelder kamen zu einem großen Teil überlebenden Juden aus dem damaligen Deutschland oder ihren Hinterbliebenen zu Gute, nicht dem Staat Israel.

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Die Westmauer und die Juden: Mehr als ein Jahrtausend Gebet

Nadav Shragai, Jerusalem Center for Public Affairs (Jerusalem Issue Brief, Bd. 20, Nr. 16), 29. Juli 2020

Übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream

Juden beten an der Klagemauer in Jerusalem; von Johann Martin Bernatz (Osmanisches Archiv, 1868)

Vor dem Hintergrund der jordanischen Verurteilung Israels wegen Arbeiten, die von Israel an der südlichen Verlängerung der Westmauer ausgeführt werden, sowie der muslimischen Leugnung der jüdischen Verbindung zur Westmauer veröffentlichte Nadav Shragai, ein Forscher am Jerusalem Center, diese Sammlung vergessener und weniger bekannter Fakten zur Westmauer, die Muslime versuchen zu bestreiten.

  • Nach der Zerstörung des Tempels beteten Juden auf dem Tempelberg, auf dem Ölberg, an den östlichen und südlichen Mauern und schließlich – als Jerusalem wieder offen war – kehrten Juden an die Westmauer zurück, die dem Allerheiligsten am nächsten liegt.
  • Die aktuelle Gebetsort an der Westmauer wurde nach einem Erdbeben im Jahr 1546 eingerichtet, durch das eine Reihe Gebäude einstürzten, die sich an die Mauer schmiegten und zugunsten einer kurzen Gebetsgasse für Juden weggeräumt wurden, die mit Genehmigung der osmanischen Obrigkeit genutzt werden durfte.
  • Die zentrale Synagoge für die Juden in Jerusalem, „die Höhle“, befand sich viele Jahre innerhalb der Tunnel der Westmauer, bis die Stadt 1099 in die Hände der Kreuzritter fiel.
  • Der jüdische Gelehrte Yitzhak Yehekiel Yehuda sammelte Dutzende Zeugenaussagen jüdischen Gebets zu vielen Zeitpunkten, beginnend im Jahr 950 n.Chr. Sie wurden 1930 der britischen Westmauer-Kommission vorgelegt und bezeugten die jüdische Verbindung zu dem Ort.
  • Eine von Dr. Aryeh Kimelman erstellte, wertvolle neue Studie verrät, dass parallel zu den Gebeten in der „Gasse“ an der Westmauer, die später ausgeweitet wurde, um der Platz der Westmauer zu werden, Juden an verschiedenen Orten an der gesamten Länge der Mauer beteten, zum Beispiel nahe dem Baumwollhändler-Tor, dem Ratstor und dem Eisentor.
  • Heute bestreiten Muslime die jüdische Verbindung zum Tempelberg, ebenso wie sie jegliche jüdische Verbindung zur Westmauer bestreiten. Sie beanspruchen den gesamten Bereich des Tempelbergs als „Teil der al-Aqsa“.
  • Nach 1967 weiteten die Muslime die Definition von „al-Aqsa“ über die südliche Moschee auf dem Berg hinaus aus und wandten sie auf das gesamte Gelände und seine Mauern an.
  • Während der 19 Jahre der Besatzung Ostjerusalems verletzte Jordanien eine Zusage Juden das Gebet an der Westmauer zu gestatten.

Am 14. Januar 1546 traf ein schweres Erdbeben das gesamte Land Israel. Hunderte Menschen wurden getötet und verletzt. Viele blieben obdachlos zurück. Das Erdbeben war so stark, dass der Jordan drei Tage lang nicht weiter floss. Gesteins- und Bodenerosion blockierte vorübergehend das Flussbett. Eine hohe Tsunamiwelle traf den Hafen von Jaffa. In Hebron und Jaffa wurden schwere Schäden dokumentiert. Jerusalem wurde ebenfalls beschädigt: Einige der Tore der Altstadt wurden zerstört und die Glocke in der Grabeskirche stürzte herab. Das Erdbeben brachte vielen Häusern Tod und Trauer, aber es hatte eine weitere historische Folge, die einen entscheidenden Einfluss auf die Geschichte Jerusalems und das Leben des jüdischen Volkes hatte.

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Historisches Demo-Wochenende: Robert F. Kennedy Jr. in Berlin

Wie Markus Haintz gestern in einem Livestream von Querdenken-731 mitteilte, soll eventuell an der Anti-Corona-Demo am morgigen Samstag auch Robert F. Kennedy jr. teilnehmen. 

Was im Hinblick auf eine eventuelle Teilnahme Kennedys an den Protesten festzustehen scheint: Kennedy wird in jedem Fall in Berlin sein. In einem von einem der Rechtsanwälte der Aktivisten veröffentlichten Text heißt es:

Globale Herausforderungen für Gesundheit und Menschenrechte

„Robert F. Kennedy jr., Vorsitzender von Children’s Health Defense und einer der Führer der Gesundheitsfreiheitsbewegung, kommt am Freitag, den 28. August, nach Berlin, um an der Eröffnungssitzung von Children’s Health Defense Europe, dem ersten internationalen Chapter dieser US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, teilzunehmen.

Er wird sich mit Kollegen aus ganz Europa treffen, um die aktuellen globalen Herausforderungen für Gesundheit und Menschenrechte zu diskutieren.

Die Organisatoren der Berliner Kundgebung für Freiheit, Frieden, freie Meinungsäußerung und Respekt vom Samstag, 29. August, haben Herrn Kennedy zur Teilnahme eingeladen.

Wir freuen uns sehr, Robert F. Kennedy jr. in Berlin begrüßen zu dürfen.“

Unwahrscheinlich wäre eine Teilnahme Kennedys nicht, der in den USA als mutiger Kämpfer für Menschen- und Bürgerrechte gilt. Erst jüngst unterzeichnete er einen „Aufruf für die Kirche und die Welt“, der aus dem Umfeld des ehemaligen US-Nuntius Erzbischof Carlo Maria Viganò kommt.

Kardinäle warnen vor NWO: „Es gibt Mächte, die Corona für den Griff nach der Weltherrschaft missbrauchen“

Darin ging es um die Corona-Krise und darum, „dass „Kräfte […] daran interessiert“ seien, „in der Bevölkerung Panik zu erzeugen“. „Fremde Mächte“ und „supranationale Einheiten“ mischten sich ein, „um besser manipulieren und kontrollieren zu können“.

Kennedy verbreitet auch die These, dass Bill Gates durch die Corona-Impfung der Menschheit einen „Chip“ einpflanzen möchte.

Ob der prominente Jurist und Neffe von des legendären US-Präsdienten wirklich an der Demo teilnehmen wird, geht aus den Aussagen der Veranstalter nicht hervor. Im gegenwärtigen virtuellen Bürgerkrieg kommt es auf allen Seiten zu einer explosiven Zunahme von Fakenews, Halbwahrheiten usw.

Verbreitet die Berliner Polizei Fakenews?

Selbst der Polizei ist in diesem Zusammenhang nicht mehr zu trauen: Während sie zunächst – als es darum ging das Anliegen der Anti-Corona-Demonstranten zu bagateliisieren – von 20.000 Teilnehmern Anfang August sprach, sollen es plötzlich doch 30.000 gewesen sein.

Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Berlin: Versammlung gegen Corona-Politik unter Auflagen gestattet (Nr. 42/2020)

Die von der Initiative „Querdenken 711“ für den 29. August 2020 geplante Versammlung gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kann nach einem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin stattfinden; allerdings muss der Veranstalter bei deren Abhaltung Auflagen einhalten.

Der Polizeipräsident in Berlin hatte die als „Fest für Frieden und Freiheit“ angemeldete Versammlung, zu der 22.500 Teilnehmer erwartet werden, mit Bescheid vom 26. August 2020 sofort vollziehbar verboten. Zur Begründung berief sich die Versammlungsbehörde auf die Gefahren, die mit der Durchführung der Veranstaltung für die körperliche Unversehrtheit anderer einhergingen. Es sei aufgrund der Erfahrungen mit einer gleichgelagerten Versammlung am 1. August 2020 zu erwarten, dass die Teilnehmer die Vorgaben zum Infektionsschutz – insbesondere zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und zur Einhaltung eines Mindestabstands untereinander – nicht beachten würden. Daher gehe mit der Abhaltung der Versammlung ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko der Bevölkerung mit COVID-19 einher. Vor diesem Hintergrund seien mildere Mittel als ein Verbot zur Abwehr der Gefahr nicht ersichtlich.

Der hiergegen gerichtete Eilantrag hatte überwiegend Erfolg. Die 1. Kammer verneinte das Vorliegen einer nach dem Versammlungsgesetz für ein Versammlungsverbot zu fordernden unmittelbaren Gefahr für die öffentliche Sicherheit bei der geplanten Versammlung. Die von der Versammlungsbehörde angestellte Gefahrenprognose genüge nicht den verfassungsrechtlichen Vorgaben. Nach der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin seien Versammlungen grundsätzlich zulässig; hierbei nehme der Verordnungsgeber– wie die fehlende Obergrenze der Teilnehmerzahl zeige – aber ein erhöhtes Infektionsrisiko in gewissem Umfang in Kauf. Zwar müsse der Veranstalter einer Versammlung ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erstellen, das Tragen einer Nase-Mund-Bedeckung sei indes nur „erforderlichenfalls“ Teil eines solchen Konzepts. Vorliegend habe der Anmelder ein solches Konzept vorgelegt, und es sei nicht zu erkennen, dass er das Abstandsgebot bewusst missachten werde. Eine solche Prognose lasse sich weder aus dem Verlauf der Versammlung am 1. August 2020 noch aus der kritischen Haltung der Teilnehmer zur Corona-Politik ableiten. Vielmehr habe der Anmelder u.a. durch die Bereitstellung von 900 Ordnern und 100 Deeskalationsteams hinreichende Vorkehrungen dafür getroffen, entsprechend auf die Teilnehmer einzuwirken. Unabhängig hiervon habe die Versammlungsbehörde Alternativen zum Versammlungsverbot nur unzureichend geprüft (etwa die Änderung der Örtlichkeit oder eine Begrenzung der Teilnehmerzahl).

Das Gericht hat dem Veranstalter allerdings Auflagen zur Einhaltung des Mindestabstandes gemacht: So muss dieser im Bühnenbereich Gitter zur Vermeidung einer Personenballung aufstellen, und er muss mittels beständig wiederholter Durchsagen und unter Einsatz seiner Ordner sicherstellen, dass auch die übrigen Teilnehmer die Mindestabstände einhalten. Das Gericht hat abschließend ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es der Versammlungsbehörde frei stehe, ggf. weitere Auflagen zur Einhaltung des Mindestabstandes zu erlassen.

Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Beschluss der 1. Kammer vom 28. August 2020 (VG 1 L 296/20)

Frau Merkel, Herr Geisel, werte Genossen, wir befinden uns nicht mehr in der DDR!

„Wo kommen wir denn hin, wenn die Politik entscheidet, welche Demonstrationen ihr passen und welche nicht?“ fragt der BILD-Kolumnist Alexander von Schönburg: Der Berliner Senat schränke mit dem Verbot die Meinungsfreiheit ein. Auch findet er es merkwürdig, dass die „Black Lives Matter“-Demonstration von der Politik gelobt wurde, während die Proteste der Coronapolitik-Gegner verboten werden.

Massiver Eingriff in Grundrechte

Ähnlich auch der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki auf Facebook: „Der Eindruck muss entstehen, dass bei der jetzt verbotenen Demonstration am kommenden Wochenende der politische Inhalt ausschlaggebend für die Untersagung gewesen ist. Es offenbart sich ein bedenkliches Demokratieverständnis des Berliner Innensenators, wenn er wenig verklausuliert darauf hinweist, dass missliebigen politischen Strömungen weniger demokratische Rechte zugebilligt werden. Der demokratische Staat muss es im Zweifel ertragen, dass selbst Verfassungsfeinde auf die Straßen gehen können, um zu demonstrieren, sofern sie sich nicht rechtswidrig verhalten. Ein vermutetes Fehlverhalten der Demonstranten – vor allem in Bezug auf das Tragen von Masken und auf die Einhaltung des Abstands – ist eine schwache und rechtlich mindestens zweifelhafte Begründung für eine Absage. Ein solch massiver Eingriff in Grundrechte muss sehr gut begründet werden – jedenfalls besser, als es die Berliner Versammlungsbehörde offenbar getan hat.“

Im Unterschied zur Bildzeitung, die sich durchgehend für ein verfassungskonformes Vorgehen in Sachen Demonstrationsverbot eingesetzt hat, zeigt die „Zeit“, dass sie alles andere als liberal ist. Auch wenn sie sich gerne noch so gibt, aber längst mit dem linkstotalitären System Merkel gleichgeschaltet ist. Dort herrscht Jubel über das an die DDR erinnernde Vorgehen Geisels: „Das Verbot der Corona-Demo in Berlin ist richtig. Aus epidemiologischen, aber auch aus politischen Gründen. Die Politik sollte keine Angst mehr haben vor den Rechten.

Schlicht verfassungswidrig

Der bekannte Jurist Ralf Höcker dazu: „Nein, Demoverbote „aus politischen Gründen“ sind nicht „richtig“ sondern schlicht verfassungswidrig. Denn selbst „unverzeihliche“ politische Äußerungen stellen keine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und damit auch keinen potentiellen Verbotsgrund dar. Corona mag in Extremfällen als Verbotsgrund in Betracht kommen, Politik aber nie. Das Grundrechtsfehlverständnis dieses Zeit-Autors ist ebenso gruselig wie es symptomatisch für den in Redaktionsblasen herrschenden Zeitgeist ist.“

DDR-Mentalität bei dem Verbot der Demo sieht auch das liberalkonservative Magazin „1984“ und stellt einen Zusammenhang mit der Biographie Geisels her: „Wer wissen will, wessen Geistes Kind der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) ist, braucht nicht lang zu recherchieren. Sicher, Linkspedia verheimlicht seine SED-Vergangenheit, aber Geisel selbst schwärmt auf seiner Heimatseite vom Leben in der ach so tollen Diktatur namens „DDR““.

DDR 2.0 noch nicht ganz Wirklichkeit

Ähnlich wie die Montagsdemonstranten in der DDR haben auch die Corona-Kritiker angekündigt, auf jeden Fall nach Berlin zu kommen. Davor wollen sie aber auf dem ordentlich rechtlichen Weg erreichen, dass das Verbot Geisels kassiert wird. Die Chancen dafür stehen sehr gut.

Und das zeigt eben doch, dass das System Merkel zwar immer wieder versucht, eine DDR 2.0 aufzurichten, wir aber noch immer weithin einen funktionierenden Rechtsstaat haben, der dagegen immer wieder angehen kann.

Petition: Ja zur Versammlungs­freiheit – Nein zum Verbot der Corona-Demos!

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Mit einer eigenen Petition fordert die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ die sofortige Aufhebung des Verbots der Demonstrationen in Berlin für den 28. bis 30. August 2020. Wir dokumentieren hier den Text der Petition und bieten unseren Lesern die Möglichkeit mit zu unterzeichnen (Link am Ende des Textes).

„Kein anderes Thema bewegt Deutschland derzeit so sehr, wie die von Bund und Ländern erlassenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Am Wochenende wollen Zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt ihrem Unmut über die Corona-Beschränkungen Luft machen.

Doch nun hat das Land Berlin die angemeldeten Versammlungen verboten. Auf seiner Internetseite begründete der Senat die Entscheidung damit, dass es bei dem zu erwartenden Kreis der Teilnehmenden zu Verstößen gegen die geltende Infektionsschutzverordnung kommen werde.

Die Versammlungsfreiheit wird durch das Grundgesetz garantiert (Artikel 8)

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) nennt dies nicht akzeptabel und kündigt ein konsequentes Vorgehen der Polizei an, sollten Kritiker der Corona-Maßnahmen dennoch versuchen, zu demonstrieren. Gleichzeitig zeigt er, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt.

„Ich bin nicht bereit, ein zweites Mal hinzunehmen, dass Berlin als Bühne für Corona-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextremisten missbraucht wird.“ Man dürfe zudem nicht zulassen, daß „Berlin zu einem großen Campingplatz für vermeintliche Querdenker und Verschwörungsideologen gemacht wird“.

Doch die Versammlungsfreiheit wird durch das Grundgesetz garantiert (Artikel 8).

Wir fordern deshalb die sofortige Aufhebung des Verbots der Demonstrationen in Berlin für den 28. bis 30. August 2020. Bei Einhaltung der gängigen Auflagen muss die Wahrnehmung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit gewährleistet werden – unabhängig davon, ob wir die Forderungen und vertretenen Meinungen der Demonstranten zur Corona-Politik der Bundesregierung teilen oder nicht.“

Hier können Sie unterschreiben PETITION

„Hau ab, Massenmörder!“: Jens Spahn von Corona-Kritikern und Pflegekräften aus Wuppertal verjagt

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Mit Pauken und Trompeten wurden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gestern von Kritikern seiner Corona-Politik aus Wuppertal verjagt. Eigentlich wollte er dort die Menschen überzeugen die CDU oder die Grünen zu wählen. „Hau ab, Massenmörder“, waren die letzten Worte, die er in Wuppertal zu hören bekam, bevor er seine gut gepanzerten Limousine bestieg um zurück zu seiner Kanzlerin Merkel zu fahren.

Eigentlich wollte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seinen Wuppertaler Parteifreunden (v.a. dem Kandidaten Uwe Schneidewind für CDU und Grüne) Kommunalwahlkampf-Hilfe leisten.

Doch der Schuss ging kräftig nach hinten los. Wie zahlreiche Videos, die derzeit noch im Netz kursieren zeigen, wurde er von den Passanten, die er eigentlich zur Wahl der CDU überzeugen wollte, mit Tröten, Megaphonen, Trommeln und lautem Geschrei verjagt.

Ob Spahn auf seinem Weg zurück zu seiner Chefin in Berlin, wo er bald in seiner Millionen-Villa residieren wird, noch bei der Sparkasse Westmünsterland vorbeigeschaut hat, konnte die Redaktion von PP nicht herausfinden.

Pflegekräfte und Corona-Kritiker gegen Spahn

Wuppertal ist kein Einzelfall. Hier äußerte sich der Unmut wachsender Kreise in der Bevölkerung, die die von Spahn mit zu verantworteten Corona-Maßnahmen als willkürlich, gefährlich, unverhältnismäßig, ja kriminell betrachten. Und ihm ein komplettes Versagen in der Coronakrise vorwerfen. Unter den Demonstranten sollen sich auch zahlreiche Pflegekräfte befunden haben.

„Und jetzt raus aus Wuppertal“ war das letzte, was der Bundesgesundheitsminister in Wuppertal zu hören bekam…

„Hau ab, Massenmörder!“

Buchbesprechung: Eire Rautenberg: Die Deltagöttin-Kultur

* von Roland M. Horn

Eire Rautenberg:

Die Deltagöttin-Kultur

Atlantis und die Vorfahren der Deutschen

epubli, Berlin 2017
978-3-7450-1439-6
Preis: EUR 10,99
Pb, 295 Seiten

Wie der Untertitel schon zeigt, gehört dieses Buch in die Gattung der Atlantis-Literatur, doch die Autorin spricht lieber von einer „Ersten Deltagöttin-Kultur“, da ihr der Begriff „Atlantis“ zu esoterisch geprägt ist. Zudem findet sie diesen Begriff treffender, da Atlantis ihren Recherchen zufolge etwa in den Jahren zwischen 10.500 und 5.500 v. u. Z „rund um das umfassende Großgebiet des Schwarzen Meeres, einschließlich der jetzt überall überfluteten Küsten“ existierte.

Diese erste Deltagöttin-Kultur entstand der Meinung der Autorin zufolge nach der letzten Kaltzeit um 10.500 – ca. 5.500 v. Chr., und Solons Notiz, über die Plato berichtete, bezieht sich demnach auf die anschließende neue Kulturphase, die wieder mehr Wärme brachte. Diese erste Kultur verschwand der Autorin zufolge vermutlich mit der klimatischen Umstellung auf die Warmzeit, während die zweite sich vom untergegangenen Zentrum aus ausbreitete und enorme Fluchtbewegungen der Bevölkerung in die umliegenden Gegenden und letztlich Völkerwanderungen in alle Himmelsrichtungen zur Folge hatte.

Hier spricht die Autorin insbesondere die wirklich erstaunliche Kultur von Göbekli Tepe, sowie Jericho und Catalhöyuk an und bringt stichhaltige Argumente für Völkerwanderungen bis nach Mitteleuropa!

Bezüglich der Idee der Überflutung des Schwarzen Meeres bezieht sie sich auf William Ryan und Walter C. Pitman, die 1997 die Idee „ihrer“ Schwarzmeerflut als Ursache für die Sintflutmythen populär gemacht haben und verweist darauf, dass die Küstenlinie des Schwarzen Meeres heute erheblich anders verläuft als damals.

Rautenberg ist nicht die einzige, die den Ursprung der Goten, der Teutonen, der Skythen und der Kelten am Schwarzen Meer vermutet, und ihre Spuren sind verdammt heiß. Ich weiß nicht, ob eine Überschwemmung des Schwarzen Meeres tatsächlich die Ursache für die Atlantis- und die Sintflut-Legenden war, aber die Spur der Deutschen vom Schwarzen Meer bis nach Mitteleuropa ist ebenso faszinierend wie begründet. Ich freue mich schon auf die Lektüre ihres bereits früher verfassten Buches Volk des Lichts, das genauso unschlagbar günstig wie Die Deltagöttin Kultur ist. (Nebenbei sei angemerkt, dass unter dem Titel Der deutsche Lebensbaum zu einem unschlagbaren Preis von ebenfalls 10,99 € ein Taschenbuch von Eire Rautenberg erhältlich ist, das aufgrund der Fülle von Informationen mit kleiner Schrift geschrieben wurde, aber beide Bände einschließlich aller Quellen beider Bücher in numerologischer Reihenfolge enthält.)

Die Informationen in Die Deltagöttin-Kultur erfolgen Schlag auf Schlag, so dass der eine oder andere Leser sich möglicherweise buchstäblich erschlagen fühlen könnte, aber hätte man das Werk durch Einschiebungen anekdotischer Art aufgelockert, wäre man leicht auf die doppelte Seitenzahl gekommen, und der äußerst günstige Preise wäre wohl kaum zu halten gewesen. Ich kann jedem nur raten, sich dieses wertvolle Buch zuzulegen!

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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Progressive: Friedensvereinbarung zwischen Israel und VAE furchtbar für den Nahen Osten

The Mideast Beast, 16. August 2020

Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Bild von La Prensa Latina Media auf https://bit.ly/2FgZfAU

Es war einmal. Vor dem Aufkommen von Twitter, wäre eine Beziehung zwischen einem arabischen Land und Israel Grund für Feiern, aber angesichts des aktuellen Limas im Nahen Osten ist mancher unsicher, was die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angeht.

Der historische Deal zwischen Israel und den VAE wurde zwar von vielen als historische Leistung gelobt, aber es gab auch manche, die Sorge hatten, das würde ihre persönlichen Überzeugungen darüber schädigen, wie die Wirklichkeit auszusehen hat. Meade Benjamin, eine Mitgründerin von Code Pink, sagt, dass die Vereinbarung zwischen Israel und den VAE für den Nahen Osten ein Schritt in die falsche Richtung ist und dass „wir im Nahen Osten niemals Frieden haben werden, wenn die weiter Friedensabkommen mit Israel unterzeichnen“. Code Pink ist eine progressive Organisation, die andere friedliche Bewegungen in der Region unterstützen will, so die iranischen Revolutionsgarden, Hamas, Hisbollah und so ziemlich jede beliebige Gruppe Männer, die es genießen, samstags zu diesen besonderen Wochenend-Prügel für Frauen und kleine Kinder zusammenzukommen.

Ebenfalls in Sorge wegen der Aussichten auf einen weiteren Buch-Deal und Vortragsreise ist der frühere Vertreter der Administration Obama Ben Rhodes, der feststellte: „Ich kann nicht falsch liegen, die Geschichte ist das Problem.“ Vom ehemaligen Außenminister unter Obama John Kerry, der einst sagte, dass Israel sich weiter isoliert und als Pariastaat wiederfinden würde, wurde zuletzt durch seine Schlafzimmertür gehört, wie er weinte; er lehnte es ab herauszukommen.

Hat die SPD nun auch eine Ziehtochter wie Kohl sie hatte?

– Staatssekretärin Sawsan Chebli tritt nun gegen ihren Berliner Rathauschef an

– Steht ihr eine ähnliche Laufbahn bevor, wie dem einstigen „Mädchen“ Kohls?

  • von Albrecht Künstle

Eine Posse der SPD jagt die andere. Berlins Rotes Rathaus machte die (gläubige) Palästinenserin Sawsan Chebli 2016 zur Staatssekretärin, wenn auch nicht zur Landtagspräsidentin, wie Baden-Württembergs Obergrüner die Kurdin Muhterem Aras. Der regierende Bürgermeister, Michael Müller, nahm die Aufsteigerin verstärkt unter seine Fittiche. Und nun tritt „seine Ziehtochter“ zum Dank bei der nächsten Bundestagswahl gegen ihn als Möchtegern-Bundestagsabgeordnete an. Und man braucht nicht zu rätseln, wer angesichts der Bevölkerungszusammensetzung Berlins und seiner politischen Landschaft das Rennen machen könnte. Böhmermanns Umfrage ergab 82 Prozent für die Schöne. Aus der Polit-Rochade – Bürgermeister Müller zieht in den Bundestag und Bundesministerin Giffey übernimmt das Berliner Rathaus – könnte für die unglückselige SPD eine verlorene Schachpartie werden. Denn nun grätscht die Springerfigur Chebli dazwischen.

Die Kariere Cheblis ruft Erinnerungen an die Jahre 1991, 1998, 2000, 2002 und 2005 wach. Zuerst machte Kohl sein „Mädchen“ Angela Merkel aus dem „real existierenden Sozialismus der DDR“ zur Ministerin für Frauen und Jugend, dann zur Umweltministerin. 1998 hievte die CDU die FDJ-Funktionärin auf den Posten seiner Generalsekretärin. Zwei Jahre später zur Parteivorsitzenden, nach weiteren zwei Jahren zur Oppositionsführerin des Bundestags. So war die „Machtergreifung“ 2005 nicht mehr aufzuhalten, als sie Bundeskanzlerin wurde. Aber nicht nur für zwei Jahre. Möglich, dass ihre Herrschaft 20 Jahre andauern wird.

Jetzt die Parallele einer Frau aus einer Region des „real existierenden Islam“. Nun erklimmt die Tochter einer selbsterklärten palästinensischen Familie aus zuletzt dem Libanon die nächste Sprosse der Karriere-Leiter in Deutschland, dem europäischen „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ Frank-Walter Steinmeier machte Chebli 2014 zur stellvertretenden Sprecherin im Auswärtigen Amt. Sie war die erste, die keine vorherige Tätigkeit im Diplomatischen Dienst vorweisen musste – Ausländerdiskriminierung eben(?) Ebenfalls zwei Jahre später wurde sie Staatsministerin das Landes Berlin. Und diesen August 2020 erklärte sie ihre Bundestagskandidatur im Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf – zusammen oder gegen ihren Amtschef Müller aus demselben Wahlkreis. Auch früher schon verloren Herrscher und Cäsaren ihre Macht seltener durch gegnerische Heere, vielmehr wurden sie durch die eigene Entourage gemeuchelt.

Aber das ist eben Demokratie (?), wie sie in nur wenigen Ländern der Welt möglich ist. „Wer sich in die Politik begibt, kommt darin um“, heißt ein geflügeltes Wort. Was bei der neuen Emporkömmling*in aber zu denken gibt: Chebli steht dem Friedensprozess in Nahost reserviert gegenüber. Das erklärte sie am 25. November 2012 im deutschen Fernsehen, als eigentlich fast alle positiv gestimmt waren. Hatte Steinmeier sie deshalb ins Auswärtige Amt geholt, weil er genauso tickt wie sie? Wie anders soll man es auch verstehen, dass er dem Todfeind Israels, dem Iran, zur islamischen Revolution gratulierte? Und Palästinenser gehören auch nicht gerade zu den Freunden Israels.

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Trump will Wiedereinsetzung aller Sanktionen gegen den Iran

* übernommen von haOlam.de

Im Ringen um das Schicksal des Wiener Atomabkommens mit dem Iran wollen die USA die Wiedereinsetzung aller UNO-Sanktionen aus Zeiten vor dem Deal durchsetzen

Trump will Wiedereinsetzung aller Sanktionen gegen den Iran

(Quelle: Pixabay)

meldet orf.at. US-Präsident Donald Trump habe gestern in Washington gesagt, er habe US-Außenminister Mike Pompeo angewiesen, den sogenannten Snapback-Mechanismus im UNO-Sicherheitsrat auszulösen. Dieser würde eine Wiedereinsetzung aller Sanktionen aus der Zeit vor dem Atomabkommen ermöglichen, wenn ein Vertragsstaat des Abkommens feststellt, dass der Iran gegen dessen Vorgaben verstößt.

„Meine Regierung wird nicht zulassen, dass diese nukleare Situation im Iran weitergeht. Sie werden niemals eine Atombombe haben“, sagte Donald Trump.

Es sei jedoch umstritten, ob die Vereinigten Staaten zur Veranlassung der Sanktionen berechtigt sind, weil die Trump-Regierung 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen ist, heißt es weiter. Dem mächtigsten UNO-Gremium stehe nun eine Zerreißprobe bevor. Eine Wiedereinsetzung aller UNO-Sanktionen gegen den Iran würde das faktische Ende des Atomabkommens bedeuten.

„Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz“, unterstützt Iraner

Bei allem Respekt: Es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, es seien die Lehren aus Auschwitz gewesen, die ihn ins öffentliche Leben trieben.“

Benjamin Weinthal, The Jerusalem Post, 15. August 2020

Heiko Maas (Reuters)

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der anscheinend den tödlichen Antisemitismus und Atomwaffen-Ambitionen des iranischen Regimes gegenüber Israel befürwortet, verschärft sich laut einer Vielzahl prominenter politischer und bürgerlicher Kritiker tagtäglich.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Center, Rabbi Abraham Cooper, sagte Donnerstag gegenüber der Jerusalem Post:

„Bei allem Respekt, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung aufgibt, es seien die Lehren von Auschwitz gewesen, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keine der Lektionen auf die aktuelle Lage angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes eines jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr , dass er „wegen Auschwitz“ in die Politik ging.

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Holocaust-Gedenken nach meinem Geschmack

Das ist Holocaustgedenken ganz nach meinem Geschmack:

Israelische Luftwaffe übt erstmals in Deutschland

Foto: IAF/Screenshot, Israelische und deutsche Kampfjets fliegen über die KZ-Gedenkstätte Dachau, 18.08.2020

“Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe sind am Montag zum ersten Mal in der Geschichte in Deutschland gelandet. Die Israelis werden gemeinsam mit ihren Kollegen aus Deutschland und anderen NATO-Mitgliedstaaten zwei Wochen lang an Militärübungen teilnehmen. Die deutsche Luftwaffe war bereits mehrmals an gemeinsamen Übungen in Israel beteiligt. ‘Nach dem Menschheitsverbrechen der Schoah ist es ein bewegendes Zeichen unserer heutigen Freundschaft, dass wir erstmals in unserer Geschichte Seite an Seite mit der israelischen Luftwaffe fliegen’, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der deutschen Luftwaffe. Am heutigen Dienstag überflogen israelische und deutsche Kampfjets gemeinsam den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. 1972 wurden dort beim Olympia-Attentat von München neun der elf als Geiseln genommenen israelischen Athleten von palästinensischen Terroristen ermordet. Darauf folgte ein Überflug über die KZ-Gedenkstätte Dachau. Neben Gerhartz und Amikam Norkin, Chef der israelischen Luftwaffe, nahm auch die erste Flugstaffel-Kommandeurin Israels an dem Überflug teil. Eine deutsch-israelische Delegation gedachte im Beisein von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem israelischen Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, in dem ehemaligen Konzentrationslager der sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden. Am Abend ist eine Gedenkveranstaltung im ehemaligen Olympischen Dorf in München geplant.”

Palästinenser: Wir unterstützen Chinas Konzentrationslager

* von Khaled Abu Toameh (Gatestone Institut)

(Foto: Mark Schiefelbein/AFP via Getty Images)

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) sagt, sie sei entschlossen in ihrer Forderung, dass der Internationale Strafgerichtshof (ICC) eine Untersuchung gegen Israel wegen “Kriegsverbrechen” gegen die Palästinenser einleitet. Die Palästinensische Autonomiebehörde hofft, dass ein solcher Schritt des IStGH den Weg ebnen würde für Anklagen wegen “Kriegsverbrechen” gegen mehrere israelischen Beamte, darunter Premierminister Benjamin Netanjahu.

Während sie versucht, israelische Beamte für ihre angeblichen “Kriegsverbrechen” gegen Palästinenser anzuklagen, bemüht sich die Führung der PA um eine Stärkung ihrer Beziehungen zu China, wo mehr als eine Million Muslime in Umerziehungslagern inhaftiert sind.

Palästinensische Anführer können auf eine lange Geschichte der Unterstützung von Diktatoren und autokratischen Staaten zurückblicken, darunter der iranische Ayatollah Khomeini, der irakische Saddam Hussein und der nordkoreanische Führer Kim Jong Un. Die gegenwärtige Unterstützung der palästinensischen Führung für das repressive Regime Chinas folgt einem altbekannten Muster. Die PA hat bewiesen, dass sie stets bereit ist, jeden Diktator zu unterstützen, der Israel oder die USA offen herausfordert.

In Übereinstimmung mit diesem Muster haben sich die Anführer der PA auch dazu entschlossen, China bei seinen repressiven Maßnahmen gegen die Einwohner Hongkongs zu unterstützen, die gegen Pläne protestieren, welche Auslieferungen an das chinesische Festland zuließen. Wenn es nach China geht, werden die Einwohner Hongkongs unfairen Gerichtsverfahren und gewalttätiger Behandlung in China ausgesetzt sein. Es besteht auch die Befürchtung, dass der Schritt Chinas dem Festland größeren Einfluss auf Hongkong verschaffen und es ihm ermöglichen wird, politische und Menschenrechtsaktivisten sowie Journalisten ins Visier zu nehmen.

Gleichzeitig vergeht kaum ein Tag, an dem nicht palästinensische Beamte Israel beschuldigen, Menschenrechtsverletzungen an  im Westjordanland und im Gazastreifen begangen zu haben.

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Der Nachteil des VAE-Deals

* von Victor Rosenthal

Die Ankündigung, dass Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate ein Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen aushandeln würden, wurde von den meisten Freunden des jüdischen Staates mit Jubel und von den Palästinensern, der Türkei, dem Iran und seinen Satelliten sowie der antiisraelischen Linken mit Buhrufen begrüßt. Bis zur Unterzeichnung einer tatsächlichen Vereinbarung ist es jedoch unmöglich zu sagen, welche Bedeutung sie tatsächlich haben wird.

Meine unmittelbare Reaktion war, dass ich mich über eine Normalisierung der Beziehungen zur anti-iranischen Fraktion der arabischen Welt freue. Alles, was die Zusammenarbeit gegen den Iran erleichtert, ist eine gute Sache, obwohl ich mir keine Illusionen darüber mache, dass sich das arabische Bewusstsein grundlegend verändert. Es ist immer noch eine islamische Doktrin, dass die jüdische Souveränität über das, was sie für rechtmäßiges muslimisches Land halten, inakzeptabel ist. Der Islam erlaubt jedoch vorübergehende Bündnisse – auch mit Juden -, wenn sie zweckmäßig sind, und die heutige Situation im Nahen Osten macht es sicherlich sehr zweckmäßig. Aber der islamische Antisemitismus sowie die Überlagerung des aus Europa importierten Judenhasses der Nazis werden nicht so leicht verschwinden (sehen Sie sich nur unsere „friedlichen“ Beziehungen zum Königreich Jordanien an, um ein Beispiel für de jure-Frieden und de facto-Hass zu finden ).

Auf der anderen Seite müssen wir irgendwo anfangen, und die Israelis mögen die Idee, diese schicken Hotels zu besuchen.

Aber – darauf haben Sie gewartet – ich habe große Sorge um den Prozess, und das ist die Aussetzung der Pläne zur Ausweitung des Zivilrechts oder der Souveränität auf die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria sowie im Jordantal.

Es war bereits unwahrscheinlich, dass dies trotz der Versprechungen von Premierminister Benjamin Netanyahu geschehen wäre. Ich glaube, die Beamten der Trump-Administration schwankten angesichts des Drucks von Souveränitätsgegnern, und Netanjahu – kein Menachem Begin oder David Ben-Gurion – wagte es, amerikanischen Wünschen zu widersprechen. Vielleicht wäre es möglich gewesen, wenn Israel schnell gehandelt hätte, als die Idee zum ersten Mal diskutiert wurde, aber unsere endlose Reihe von Wahlen und die damit einhergehende Regierungslähmung erstreckten sich über lange Monate, in denen die Europäer, Araber und israelischen Gegner des Plans alle Zeit hatten, Trump-Berater Jared Kushner davon zu überzeugen, es zu torpedieren.

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IDF greift Hamas-Gelände in Gaza an

* von HaOlam.de

IDF-Kampfflugzeuge und Panzer greifen Hamas-Ziele als Vergeltung für Brandballonangriffe auf Südisrael an.

IDF greift Hamas-Gelände in Gaza an

Der Angriff zielte auf ein Hamas-Seestreitgebiet, eine unterirdische Infrastruktur und Beobachtungsposten.

Der Angriff wurde als Vergeltung für die fortwährenden Brandballonangriffe des Gazastreifens auf israelisches Territorium in der vergangenen Woche durchgeführt.

“Die IDF nimmt alle terroristischen Aktivitäten gegen israelisches Territorium sehr ernst und wird weiterhin als notwendig gegen Versuche vorgehen, den Bürgern des Staates Israel Schaden zuzufügen und seine Souveränität zu verletzen”, sagte der IDF-Sprecher.

“Die Hamas-Terrororganisation trägt die Verantwortung für das, was im und außerhalb des Gazastreifens geschieht, und wird die Folgen terroristischer Handlungen gegen israelische Bürger tragen.”

Israel hat zuvor eine Reihe von Terrorzielen der Hamas im Gazastreifen über Nacht am Donnerstag als Reaktion auf den anhaltenden Ballon-Terrorismus angegriffen .

Am Donnerstagmorgen stimmte Verteidigungsminister Benny Gantz der Empfehlung des Stabschefs, des Koordinators der Regierungsaktivitäten in den Territorien und der Sicherheitsbehörden zu und ordnete die Einstellung des Kraftstoffeintritts in den Gazastreifen an.

Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass weiterhin Brandballons aus dem Gazastreifen in das Gebiet des Staates Israel abgefeuert und die Sicherheitsstabilität untergraben wurden.

Die Kerem Shalom-Überfahrt wird geschlossen, mit Ausnahme des Zugangs zu lebenswichtiger humanitärer Ausrüstung und Treibstoffen.

Steigende Fallzahlen? Nein, verstärkte Propaganda!

„Corona – Zahl der Neuinfektionen erneut stark angestiegen!“ hörte ich heute Morgen beim Frühstücken im Radio. Etwas später kam dann ein Bericht darüber, dass das Biotechunternehmens Curevac, das als „Corona-Bekämpfer“ vorgestellt wird, in New York an die Börse geht.

Und dann flüstert mir eine Nachbarin, die ich sogar in ihrer Küche mit der Alltagsmaske herumlaufen sehe, mit besorgtem Ton im Treppenhaus die Botschaft zu:

„Die Zahlen steigen wieder!“ Mein Desinteresse ist offensichtlich – Und so verabschiedet sich mit dem sehr entschieden, fast fanatisch klingenden Gruß: „Bleiben Sie gesund!“ – Ich muss an meinen Urgroßvater in der Nazizeit denken und grüße mit „Grüß Gott!“ zurück, was die gebürtige Berlinerin und Protestantin deutlich verunsichert.

Doch was sagen diese Zahlen, mit denen man die Bevölkerung dazu bringen weil, eigenständig um einen zweiten Lockdown zu bitten, überhaupt aus? Vera Lengsfeld dazu:

Testmenge steigt -> Zahl der Neuinfektionen steigt

„Steigende Fallzahlen könnten tatsächlich ein Indikator für eine Verschlimmerung der Gesundheitslage sein, aber nur unter bestimmten Bedingungen, die in Deutschland nicht zutreffen.

Hier steigt die Testmenge Woche für Woche kontinuierlich und ist seit Mitte Juni um insgesamt 75 Prozent von 326.000 auf 573.000 angewachsen. Deshalb ist ein Vergleich der absoluten Fallzahlen irreführend und verfälschend.

Außerdem gibt es keine Informationen über die Testorte. Die müssten immer die gleichen im gleichen Zeitraum sein, um einen tatsächlichen Anstieg feststellen zu können. Da es keinerlei amtliche Hinweise gibt, dass dies der Fall ist, existiert ein erheblicher Spielraum für Manipulationen, mit denen gegebenenfalls „gewünschte“ Ergebnisse erzielt werden können. Ist das politische Absicht? Wenn ja, was ist der Grund dafür? Diese Frage müsste in der Öffentlichkeit nachdrücklich gestellt und diskutiert werden. Leider versagen die Meinungsmache-Medien komplett. Es werden der Regierung keine kritischen Fragen gestellt, sondern Berichte verfasst, die sich wie Regierungsmitteilungen lesen.

Die Testergebnisse scheinen derzeit nicht um falsch-positive Ergebnisse bereinigt zu werden. Die Falsch-Positiv-Rate liegt ungefähr in der gleichen Größenordnung (etwa ein Prozent) wie der aktuelle Anteil positiv Getesteter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind zahllose positive Tests, auf fehlerhafte Testergebnisse zurückzuführen, insbesondere wenn in Gebieten mit geringer Verbreitung des Virus getestet wird.“

Abnahme schwer Kranker

Dass es längst Zeit für Entwarnung ist, zeigt zudem „dass die Zahl der aktuell schwer Erkrankten in Deutschland weiterhin im niedrigen dreistelligen Bereich liegt. Mit Stand vom 6.8. befinden sich 236 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Es gibt nicht nur keine rasante Zunahme, sondern gegenüber dem Vormonat (Stand 6. 7.: 327 Patienten) sind die Zahlen rückläufig.“

Und: „Die Zahl der Hospitalisierten im Zusammenhang mit Corona hat stetig abgenommen. Termine und Teilnehmerzahl der Demos seit April 2020 sind angegeben.In der Logik der Panikmacher müsste man schließen, dass man die die Zahl Demonstrationen erhöhen sollte, um die der Hospitalisierten weiter zu senken.“

Bleibt am Ende nur die immer brennender werdende Frage: Cui bono? Wem hilft solch ein brachialer Weg, dessen Weichen völlig falsch gestellt wurden und der auf wissenschaftlich mindestens unzureichenden, oft sogar überhaupt nicht tragfähigen Positionen beruht?

„Der König von Jordanien will keinen Palästinenserstaat in Judäa und Samaria“

Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Orientalist Yon Ben Menachem: Abdallahs Drohungen sollen palästinensische Unruhe in seinem Land ruhigstellen; er will die IDF, keinen Palästinenserstaat vor seiner Haustür.

*Shimon Cohen, Israel National News, 18. Mai 2020

Die Frage der Anwendung von israelischem Recht in Judäa und Samaria erhält beträchtliche öffentliche und politische Beachtung, während Blau und Weiß Bedenken über Jordaniens Reaktion auf diesen Schritt äußert.

Die Angst ist in den letzten Tagen von König Abdallahs Äußerungen verstärkt worden, die implizieren, dass sein Land sich alle Optionen ansehen wird, weil der Kollaps der PA Chaos schaffen würde.

In einem Interview spricht Arutz Sheva-Redakteur, Orientalist und Medienpersönlichkeit Yoni Ben Menachem die Warnungen des Königs und Sorgen in der politischen Arena Israels an; er erklärt, dass die Äußerungen des Königs nichts als Lippenbekenntnisse sind, die die Palästinenser in seinem Land ruhigstellen sollen.

„König Abdallah ist anders als sein Vater, König Hussein. Er lebt in ständiger Angst und hat keine unabhängige Linie, die die Beziehungen zu Israel führt. Ranghohe PA-Vertreter deuten an, dass die PA selbst ebenfalls seine Absichten ernsthaft bezweifelt, wenn er Israel warnt und sich vermeintlich auf die Seite der Palästinenser stellt.“

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Der Libanon – im Brennpunkt und Griff radikaler Kräfte

– Gedanken zu Hintergründen und möglicher Ursache der Katastrophe in Beirut

– Historie des Landstrichs, von den Israeliten zu Palästinensern und der Hisbollah

  • von Albrecht Künstle

Das Feuer und die zwei Explosionen im Hafen von Beirut werfen viele Fragen auf. Bevor hier ein geschichtlicher Abriss erfolgt, kurz zum Hintergrund, wie es zu dieser Katastrophe kam.

Ende 2013 befand sich das Küstenmotorschiff Rhosus mit einer Fracht Ammoniumnitrat auf dem Weg von Batumi in Georgien nach Beira in Moçambique. Dort sollte die Chemikalie nicht zu Kunstdünger verarbeitet werden, sondern in einer Sprengstofffabrik landen. Insofern hat sie nun ihren Zweck erfüllt, und zwar in Beirut, wo der Frachter damals Station machte. Die Behörden setzten das Schiff fest unter dem Vorwand, dass es ein winziges Leck hatte – was bei vielen Schiffen der Fall ist. Auch dafür sind immer Pumpen an Bord.

Weil das Schiff vom Reeder aufgegeben wurde, ordneten die libanesischen Behörden 2014/15 an, die gefährliche Fracht der Reederei – juristisch gesehen „verlassenes Eigentum“ – in ein Lagerhaus zu bringen Die Zollbehörde bat die libanesische Justiz mehrfach, das Ammoniumnitrat wegzuschaffen und machte dazu drei Vorschläge, zuletzt die Übergabe ans libanesische Militär.

Deshalb sei die Frage erlaubt, wer hatte Interesse daran, dies zu verhindern? Dazu ist es gut zu wissen, dass es außer den offiziellen Streitkräften noch eine „Armee“ gibt. Nicht etwa die Heilsarmee, sondern die Hisbollah. Dem militärischen Arm des schiitischen Islam ist es seit jeher ein Dorn im Auge, dass im Libanon die Armee des Verteidigungsministeriums seit 1999 in christlicher Hand ist. Sowohl der Verteidigungsminister als auch der Oberbefehlshaber müssen gemäß des „Konfessionalismus“ des Hybridstaates Christen einer der sechs Glaubensgemeinschaften sein.

Die islamischen Fraktionen im Parlament, Sunniten und Schiiten, besetzen je 27 Sitze des Parlaments, die Alawiten – nicht zu verwechseln mit den Aleviten – haben zwei Sitze. Und deren islamische Auffassung deckt sich mit der von Mao, dass nämlich politische Macht nicht alleine aus Wahlen herrühre, sondern auch aus Gewehrläufen.

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Randale an der Nordsee: „Eventszene“ fordert ersten Toten

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Noch herrscht in den deutschen Medien das große Schweigen, aber die ganzen Niederlande sind entsetzt. Nach den Krawallen an der Nordseeküste von Blankenberge am vergangenen Wochenende hat es im Rahmen einer Massenschlägerei nun einen Schusswechsel und eine Messerstecherei am Pier von Scheveningen gegeben, bei der ein 19-jähriger Mann aus Rotterdam ums Leben kam.

Verschiedene von Migranten geprägte Gruppen sollen dort zu einer Massenschlägerei aneinander geraten sein: Die Rotterdamer Drill-Rap-Gruppe Blacka 24 und der Amsterdam-Zuid-Drill-Rap-Gruppe 73 De Pijp.

Über die Identität des 19-jährigen Opfers („Chuchu“ in den sozialen Netzwerken genannt) oder der beiden Verdächtigen, die im Zusammenhang mit seinem Tod verhaftet wurden, wollte die Polizei bisher nichts sagen.

Videoaufnahmen zeigen einen jungen Mann, der mit einer Schusswaffe in der Hand eine Art Amoklauf ausführt, während sein „Kollege“ das Opfer erstochen haben soll. Man hört Schüsse. Um beide herum Todesangstschreie und chaotisch durcheinander laufende Menschen, die fliehen wollen.

Das Opfer: Ruhige Person, die niemanden störte

Insiderseiten beschrieben das Konfliktpotential, das in den Rappergruppen, die hier randalierten, vorhanden ist. Zu dem Opfer schreiben sie: „Er selbst ist nicht Teil einer Rap-Formation aus der Drillrap-Szene, aber er hat Freunde, die daran beteiligt sind. Freunde und Bekannte des Jungen beschreiben ihn als eine sehr ruhige Person, die niemanden störte. Viele sind daher empört, dass er nun im Gegensatz zu den eigentlichen Drillrappern ein Opfer geworden ist. “

Auf Twitter teilen zahlreiche Menschen inzwischen Bilder der beiden Täter.

Schon länger Randale „junger Männer“ gegen die Polizei

Der Bürgermeister von Scheveningen, Van Zanen, hat seinen Urlaub kurzfristig unterbrochen. In letzter Zeit sei es in Scheveningen immer wieder zu Unruhen und Attacken auf Sicherheitskrfäfte durch junge Männergruppen gekommen:

„Was wir in den letzten Tagen an unserer Küste gesehen haben, insbesondere auf Scheveningen, sind Verhaltensweisen, die nicht akzeptabel sind …“

Bezüglich der Krawalle im belgischen Blankenberge gibt es inzwischen detailliertere Informationen: „Die jungen Terroristen am Strand von Blankenberge sind Nordafrikaner mit Vorstrafen“, schreiben niederländische Zeitung über die Randale am belgischen Strand. In den meisten deutschen Medien kein Wort zum Migrationshintergrund. „Event-Jugendliche“ eben. (Quelle)

Buchbesprechung: Dr. Karina Reiss, Dr. Sucharit Bhakdi: Corona-Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe

* von Roland M. Horn

Dr. Karina Reiss, Dr. Sucharit Bhakdi:

Corona-Fehlalarm?

Zahlen, Daten und Hintergründe

Goldegg, Wien, 2020
ISBN: 978-3-99060-191-4
Preis: EUR 15.—
Pb, 159 Seiten, zahlreiche sw/Abb.

Die Autoren haben das heißeste Eisen angepackt, das aktuell überhaupt denkbar ist. Und sie wagen es, die offiziellen Darstellungen, wie sie von der WHO, dem RKI und den meisten Regierungen der Welt, einschließlich der BRD-Regierung, verbreitet werden, in Frage zu stellen.

Schon zu Beginn des Buches zünden die Autoren eine Bombe, wenn sie einen Tweet des Bundesgesundheitsministeriums vom 14.03.2020 wiedergeben, in dem es heißt:

!Achtung FAKE-NEWS !
Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium  für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!
(S. 51)

Und was geschah zwei Tage später, am 16.03.2020? Die BRD-Regierung kündigte „weitere massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ an. Was ist also von diesem Tweet zu halten? Letztendlich beweist diese Ankündigung die Richtigkeit des Inhalts des angeblichen Fake-News-Tweets! Insofern ist es kein Wunder, dass sich Dr. Reiss und Dr. Bhakadi von einem Déjà-vu heimgesucht fühlen und ihnen der bekannte Spruch des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter-Ulbricht „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ in den Sinn kommt. Der Lockdown erfolgte dann am 23. März – also auch noch ziemlich kurz nach der Fake-News-Warnung, die allem Anschein nach selbst eine Fake-News-Meldung war!

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Erneut linke Gewaltnacht in Leipzig-Connewitz

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 10.08.2020

Wenn es so etwas wie Dunkeldeutschland gibt, dann nicht nur in einzelnen Berliner Kiezen, sondern auch in dem Leipziger Stadtteil Connewitz, der durch die Gewalttätigkeit und das Wüten der dortigen linksextremen Szene zu einem der bekanntesten Brennpunkt linker Gewalt und Zerstörungswut wurde.

Die Polizei berichtet über die vergangene Nacht. Eine von vielen:

Gestern Abend, kurz vor 20:00 Uhr, fuhren zwei Männer in einem Mercedes auf der Wolfgang-Heinze-Straße in Richtung Connewitzer Kreuz. Im Bereich der Herderstraße standen plötzlich zwei Einkaufswagen mittig auf der Fahrbahn und zwangen den Mercedes-Fahrer (50) zum Anhalten. Wenig später wurde der Pkw unerwartet von mehreren derzeit unbekannten Personen umringt.

Brände und Tritte gegen Auto

Einige von ihnen traten gegen das Auto und schaukelten es auf.  Durch den plötzlichen Übergriff entstand an dem PKW ein Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Die Insassen des Pkw blieben unverletzt und konnten sich mit dem PKW zum Außenstelle Wiedebach-Pasasge des Polizeireviers Leipzig Südost flüchten und Anzeige erstatten. Die Soko LinX hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch übernommen.

Im weiteren Verlaufe des Abends zündeten mehrere szenetypische Personen im Bereich des Herderparks und der Wolfgang-Heinze-Straße Pyrotechnik, in Form von Feuerwerkskörpern und Böllern. Gegen 01:20 Uhr stellten dann unbekannte Täter zwei mit Unrat gefüllte Einkaufwagen sowie ein Fahrrad auf der Fahrbahn der Herderstraße ab und entzündeten diese. Die Einkaufswagen und das Fahrrad brannten daraufhin vollständig ab. Durch die eingesetzten Kräfte der Bereitschaftspolizei konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden, sodass die Feuerwehr die Brandherde löschen konnte. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Brutaler Übergriff auf Mann, der Fotos machen wollte

Kurz vor 03:00 Uhr teilte ein 26-jähriger Mann der Polizei mit, dass er von fünf unbekannten Personen im Bereich Wolfgang-Heinze-Straße angegriffen worden sei. Gegen 01:40 Uhr sei der Mann von fünf unbekannte Personen angesprochen wurden, da er die brennenden Einkaufswagen fotografierte. Er wurde aus der Gruppe heraus aufgefordert die Aufnahmen zu löschen. Da der 26-Jährige dieser Aufforderung nicht nachkam, entriss ihm eine Person aus der Gruppierung die Kamera. Bei dem Gerangel verlor der Mann zudem seine Brille. Es entstand ein Sachschaden von circa 490 Euro. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zu dem Raub aufgenommen.

Aktuell werden die Zusammenhänge zwischen dem Landfriedensbruch am Abend sowie dem Raub und den Sachbeschädigungen in der Nacht geprüft.

Wer um alles in der Welt ist Dana Ron und die Explosion in Beirut

* von Victor Rosenthal am 06.08.2020

Je länger ich hier lebe, desto besser verstehe ich, wie unterschiedlich Israel von meiner früheren Heimat, den USA, ist.

Es gibt Elemente in der Kultur des Nahen Ostens, was nicht überraschend ist, da etwa die Hälfte aller jüdischen Israelis von Einwanderern aus den jüdischen Gemeinden des Nahen Ostens und Nordafrikas abstammt. Die jüngeren Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion und Äthiopien beginnen Einfluss zu nehmen. Der soziale Verkehr zwischen Juden und Arabern ist an einigen Orten stark und an anderen schwach, aber jeder fünfte israelische Bürger ist Araber (ich vermute, die Araber sind stärker von den Juden beeinflusst, aber das ist eine andere Geschichte). Und es gibt mehr als ein paar Überreste der ost- und mitteleuropäischen Herkunft der Staatsgründer.

Die Gründer waren hauptsächlich Sozialisten (und sie haben sehr hart gearbeitet, um Nicht-Sozialisten davon abzuhalten, Einfluss auf den neuen Staat zu gewinnen). Sie ließen uns mit den etwas entgegengesetzten Traditionen einer starken Zentralregierung zurück, die dazu neigt, sich zwanghaft zu verhalten – Israel hat immer noch Medienzensur (die oft von sozialen Medien umgangen wird), Menschen, denen Verbrechen vorgeworfen werden, haben weit weniger Rechte als in den USA, und es gibt keine Schwurgerichtsverfahren. Eine andere Tradition ist die exzessive und eigennützige Bürokratie, sowohl in der Regierung als auch in privaten Unternehmen.

Im Laufe der Jahre wurde eine von staatlichen Unternehmen dominierte Wirtschaft durch eine überwiegend private ersetzt. Dies hat die Wirtschaftsleistung des Landes erheblich verbessert (aber auch eine kleine Klasse superreicher Israelis mit übermäßigem wirtschaftlichem und politischem Einfluss geschaffen).

Die Amerikaner kümmern sich sehr – oder taten dies zumindest früher – um die Meinungsfreiheit. Darauf wird hier weniger Wert gelegt. Was wir als Geschenk von unseren Gründern haben, die weiterhin sehr stark an das Recht der Arbeiterklasse glaubten, zu streiken und zu demonstrieren, selbst nachdem sie die Chefs geworden waren, ist eine Besessenheit vom Recht zu protestieren. Manchmal scheinen die Israelis zu glauben, dass Demokratie das Recht bedeutet, den Verkehr zu blockieren. Streng orthodoxes Judentum, behinderte Menschen, Äthiopier und andere sind in den letzten Monaten auf die Straße gegangen und haben ihre Forderungen geäußert. Arbeiter in staatlich subventionierten oder regulierten Branchen, die einen Streit mit dem Finanzministerium haben, drücken ihre Frustration häufig aus, indem sie einfache Bürger quälen, die absolut keinen Einfluss auf die Regierung haben.

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Ach, es kotzt mich so an…

Wir haben wieder ein Paradesbeispiel für die Verharmlosung von Linksextremismus und Verschiebung nach „rechts“. Diesmal auf dem eigentlich meistens sehr geschätzten Blog Tapfer im nirgendwo.

Am 6. August wird dort die von Linken „erzwungene“ Ausladung der österreichischen Kabarettistin Lisa Eckart verarbeitet. (Ich selbst höre der nicht mehr zu, sie ist furchtbar, aber das ist nicht der Punkt.) Dabei fallen diese Sätze:

Gewalt als Mittel zur Unterdrückung von Worten und Kunst ist die Vorgehensweise von Faschisten.

Die Festivalleitung hat vor dieser Gewalt kapituliert. Sie hat vor Faschisten gekuscht.

Humor ist gefährlich. Darum gehört der Witz auch stets zu den ersten Dingen, die Faschisten bekämpfen. Jetzt ist es wieder in Hamburg geschehen.

„Faschisten“ ist hier völlig unangebracht. Faschismus wird mit Rechtsextremismus verbunden. Es handelt sich um einen bolschewistischen Kampfbegriff, der von Lenin und Co. als geprägt wurde, um missliebige Parteien zu verunglimpfen und (gewalttätig) zu bekämpfen. Dazu gehörten Sozialdemokraten, für die Kommunisten in Deutschland auch die SPD.

Heute ist Faschismus synonym für Rechtsextremismus. Die Meinungsdiktatoren von Hamburg (und sonstwo) sind aber keine Rechtsextremen, sondern Linke. Diese als Faschisten zu titulieren, ist irreführend. Sie wenden ihren Lenin an, das muss benannt werden. Wer sie als Faschisten bezeichnet, verharmlost linke Gewalt und Terror, indem diese als „rechts“(extrem) dargestellt wird. Das ist Verfälschung linker Ideologie und Strategie.

Ich kenne das von anderen Situationen. Wer sich an Obama abarbeitete, stellte ihn als Hitler dar. Und er wurde mit anderen rechtsextrem wirkendem Vokabular titutliert. Die Kritik war berechtigt, aber Obama ist linksextrem und hatte auch seinen Lenin gut verinnerlicht. Mit diesen Darstellungen war linker Strategie und Unterdrückung die Absolution erteilt und einzig Rechtsradikales zum Übel erklärt.

Bei der Darstellung anderer Linksextremer war es immer wieder genauso. Nazi, Faschist usw. – aber linksextremistisches Vorgehen als linksextremistisch zu beschreiben ist offenbar nicht drin. Nein, das ist angeblich rechts. Womit alles Übel weiter „rechts“ bleibt und „links“ die Absolution bekommt. Dass das originär linke Machenschaften sind, will wohl keiner wahr haben. Aus welchen Gründen auch immer.

Nicht mit mir. Es reicht. Das ist Geschichtsverfälschung, geschichtsvergessen und falsch. Führt in die Irre. Verharmlost linke Ideologie und linken Terror.

Bei einigen ist es Taktik. Bei anderen Dummheit. Und bei noch anderen (naive?) Gedankenlosigkeit. Was schlimmer ist, überlasse ich anderen, ich finde eins so übel wie das andere.

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet!

Eine Bestandsaufnahme von Simone Schermann.

(Übernommen von Tapfer im Nirgendwo)

Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet, dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein.

Es fällt Antisemiten heute nicht mehr so leicht, Juden als Religionsgemeinschaft oder als Volk zu hassen, daher hassen sie nun den jüdischen Staat. Das geht immer als akzeptable Israelkritik durch.

Wer Israel kritisiert, muss keinen Protest des Stadtparlaments fürchten, keinen Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen, kein Gebrüll bei den notorischen Mahnern, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken, kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“.

Wenn es gegen Israel geht, ist die Creme de la Creme der eifrigen Stolperstein-Führer still, ebenso die feine Auslese der Ergriffenheitsmafia, die Hautevolee der Betroffenheitschickeria und des ewig ritualisierten Gedenktheaters. Die handverlesene, vornehme Gesellschaft, die sich alljährlich am 9. November zum gemeinsamen Rendezvous trifft und sich in ihrer ewigen Betroffenheit aalt, die Betroffenheitsfunktionäre schweigen, wenn Israel unter Freunden an den Pranger gestellt wird.

Am 9. November treffen sich sämtliche Hobbyjudaisten, Friedensstifter und Konvertiten im Gedenken an tote Juden. Für die lebenden Juden bleibt da keine Restkapazität mehr.

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Selbstjustiz der Corona-Fanatiker: Maskenverweigerer auf Ibiza-Flug niedergeschlagen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Das folgende Video zeigt sehr gut, welche Ausmaße die Corona-Hysterie inzwischen angenommen hat: Der kurze Film – der in den sozialen Medien kursiert – zeigt, wie es an der Bord der KLM-Maschine zu einer regelrechten Gewaltorgie kommt: Zwei Passagiere, die das Flugzeug ohne die „Alltagsmaske“ betreten haben, werden von den übrigen Passagieren beschimpft, mit Fäusten ins Gesicht geschlagen und zu Boden gebracht.

Dabei ähneln Szenen des Videos denen von der Festnahme von George Floyd. Ob die beiden Passagiere ebenfalls vorbestrafte Straftäter waren und Corona hatten, wurde bislang allerdings nicht bekannt. Auch sind es hier selbst ernannte Maskenpflicht-Vollzugsbeamte und nicht offizielle Polizisten, die agieren.

Telekom Baskets: Fristlose Entlassung nach Teilnahme am „Tag der Freiheit“ in Berlin

Ein Beispiel, das bald bundesweit Schule machen könnte. Der Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou wurde heute von seinem Verein Telekom Baskets Bonn fristlos entlassen, weil er am Samstag an der Demo gegen die Corona-Politik der Bundesregierung teilgenommen hatte.

Saibou habe sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach erdreistet, „auf Social-Media-Kanälen seine Haltung zur Pandemie oder zum Virus an sich“ zu äußern „und am vergangenen Wochenende bei einer Großdemonstration auch praktiziert, indem er vorsätzlich gegen die bekannten Schutzregeln verstieß“, ließ die Vereinsführung verlauten.

Wer ein Infektions-Risiko darstellt, wird sofort entlassen!

Saibous (Foto l. © Deutscher Basketball Bund e.V. / CC BY-SA 3.0 DE)

Gechäftsführer Wolfgang Wiedlich führte weiter aus: „Deshalb können wir ein permanentes Infektionsrisiko, wie es der Spieler Saibou darstellt, weder gegenüber seinen Arbeitskollegen in unserem Team noch gegenüber anderen BBL-Teams im Wettkampf verantworten.“ Die Teilnahme an der Demo sei durch zahlreiche Fotos und kurze Filmausschnitte, die diverse MSM dankenswerterweise lieferten, bekannt geworden.

Die Erfahrung lehrt uns, dass prominente Beispiele für angebliches oder tatsächliches Fehlverhalten oft genutzt werden, um eine Debatte auszulösen, an deren Ende bundesweit gültige Verordnungen und Gesetze stehen. Jüngstes Beispiel die Causa Tönnies, dessen Zerstörung über die Angelegenheit hinaus vielen ein besonderes Bedürfnis war, hatte er doch wenige Monate zuvor gewagt, den Afrikanern zu empfehlen, weniger Kinder zu bekommen.

Teilnahme an Corona-Demos bald Kündigungsgrund?

Man soll den Teufel nicht an die Wand malen, aber… Stellen wir uns vor, Herr X vom Autobauer VW oder die Leiterin einer katholischen Kita Frau Y hätte am Samstag ebenfalls an der Demo teilgenommen. Durch Filmaufnahmen wurden sie eindeutig identifiziert.

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Berliner Bürgerkriegsnacht: Linksextreme Ausschreitungen gegen die Polizei

Nach der großen, von Seiten der Demonstranten durchgehend friedlichen Anti-Corona-Demo hat es in der vergangenen Nacht heftige Gewaltexzesse gegen die Polizei in Neukölln und am Prenzlauer Berg gegeben. Verursacher waren hunderte Menschen aus der linksextremen Szene, die offensichtlich die Beanspruchung der Polizei durch die Großdemo nutzen wollten, um ihre Aktionen gegen die geschwächte Polizei ungestört durchführen zu können.

Am Abend versammelten sich in Neukölln Linksextreme um u.a. gegen die Räumungen der „Antifa“-Kneipe „Syndikat“ in dem Stadtteil zu demonstrieren. Schon zu Beginn der Demo kam es zu Ausschreitungen gegen die Polizei. Brennende Barrikaden, Angriffe auf Baustellen und Steinwürfe auf Polizisten: die Atmosphäre zeigte stark bürgerkriegsähnliche Züge.

Die Polizei dazu auf Twitter: „Aus einem Aufzug in Neukölln heraus wurde bereits kurz nach Beginn Pyrotechnik gezündet & mit Steinen auf unsere Kolleginnen & Kollegen geworfen. Der Versammlungsleiter beendete daraufhin den Aufzug, da er nicht mehr ausreichend auf die Teilnehmenden einwirken konnte.“

Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht: 3 Polizisten im Krankenhaus

Und im Polizeibericht: „Zeitgleich versammelten sich in Neukölln rund 400 Personen zu einem Aufzug, der unter dem Motto „Gegen Räumungen, Abschiebungen & Faschisierung“ angemeldet worden war. Kurz nach Beginn dessen wuchs er auf 2.500 Personen an. An der Hermannstraße Ecke Flughafenstraße griffen die Versammlungsteilnehmenden dann unvermittelt die Polizeikräfte an und bewarfen sie unter anderem mit Steinen. Dabei umzingelten sie auch Einsatzkräfte, die zur Verkehrsregelung eingesetzt waren, und bewarfen diese mit Steinen.

Eine Polizistin konnte sich vor diesem Angriff nur zu Fuß in Sicherheit bringen, wobei sie von einer vermummten Personengruppe verfolgt und mit Gegenständen beworfen wurde. Bei diesem Angriff wurden drei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte leicht verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt einen Schock. Alle vier mussten ihren Dienst abbrechen. Zwei Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt. Die weiterhin zum Teil vermummten Teilnehmenden brannten zudem Pyrotechnik ab, verbrachten Gegenstände auf die Fahrbahn und beschädigten ein Parteibüro in der Hermannstraße. Nach schneller Intervention durch Einsatzkräfte teilte sich der Aufzug und zog sich in die Hermannstraße und den Schillerkiez zurück.

Erst durch nachalarmierte Kräfte konnte die Lage beruhigt werden. Die Versammlungsleitung hatte zwischenzeitlich den Aufzug beendet, da sie keinen Einfluss mehr auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen konnte. Durch die Angriffe wurden mehrere Kolleginnen und Kollegen verletzt, drei von ihnen mussten in ein Krankenhaus verbracht werden, da sie zum Teil Verletzungen durch Glassplitter im Gesicht aufwiesen. Es wurden mehrere Personen festgenommen.“

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Anti-Corona-Demo: 20.000 oder über eine Million Demonstranten in Berlin?

Die Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen sind generell ein beliebtes Thema, über das man sich tagelang streiten kann: Sympathisanten des Anliegens, für das demonstriert wurde, nennen meist sehr hohe Zahlen, die Gegner deutlich niedrigere. Kein Wunder, dass der Kampf um die Teilnehmerzahlen bei der Anti-Corona-Demo zu einem Schlachtfeld geworden ist.

Die Polizei sprach am Anfang von 10.000 Teilnehmern, später von 17.000, am Ende von 20.000, die dpa nannte 15.000 und der linke „Tagesspiegel“ begnügte sich mit 11.000. Wer den Livestream verfolgt hat, hat ganz sicher über 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration unter dem Motto „Tag der Freiheit“ bzw. „Das Ende der Pandemie“ in Berlin gezählt. Aber dann hören die Sicherheiten schon auf… Und das auch bei den gemeinhin als alternativ bezeichneten Medien.

„Und das glaubt man gern“

Oliver Flesch (Blog „1984“) schreibt auf Facebook: „Angeblich fast eine Million Demonstranten. Ich rechnete mit 5000 bis 10 000 Teilnehmern. Da hätte ich sogar drauf gewettet, was ich glücklicherweise nicht tat, denn: Ich hätte die Wette verloren!

Wir wissen nicht, wie viele Menschen im Augenblick in Berlin demonstrieren, aber die Anzahl wird wohl sechsstellig sein. Der Zug soll 7,5 Kilometer lang sein, in den einschlägigen Livestreams fällt des Öfteren die Zahl 800.000 Teilnehmer.“

Ähnlich und mit einem bezeichnenden Zusatz „JouWatch“: „Der Veranstalter spricht von 1,3 Millionen Teilnehmern. Und das glaubt man gern“ – neben dem Glauben wird dieses Video als „Beweis“ präsentiert:

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Anti-Corona-Demo beendet – Über 20.000 Menschen demonstrieren einfach weiter, Polizei räumt

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Nach Drohungen durch die Berliner Polizei soll der Veranstalter die Demo mit mehr als 20.000 Teilnehmern für beendet erklärt haben. Die Menschen aber marschieren zur Stunde weiter. Wird die Polizei auf Deeskalation setzen oder mit Gewalt durchgreifen, wie von linksextremen Hasspostern im Netz gefordert?

Über die Zahlen sind sich die maßgeblichen Stellen uneinig: Die Polizei sprach am Anfang von 10.000 Teilnehmern, später von 17.000, jetzt von 20.000, die dpa nannte 15.000 und der linke „Tagesspiegel“ 11.000. Wer den Livestream verfolgt hat, wird derzeit über 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration unter dem Motto „Tag der Freiheit“ bzw. „Das Ende der Pandemie“ in Berlin zählen. Ob allerdings tatsächlich fast eine Million Menschen auf die Straßen ging, wie die alternativen Medien melden scheint zweifelhaft. Oliver Flesch schreibt auf Facebook:

800.000 Teilnehmer?

„Angeblich fast eine Million Demonstranten. Ich rechnete mit 5000 bis 10 000 Teilnehmern. Da hätt ich sogar drauf gewettet, was ich glücklicherweise nicht tat, denn: Ich hätte die Wette verloren! Wir wissen nicht, wie viele Menschen im Augenblick in Berlin demonstrieren, aber die Anzahl wird wohl sechsstellig sein. Der Zug soll 7,5 Kilometer lang sein, in den einschlägigen Livestreams fällt des Öfteren die Zahl 800 000 Teilnehmer.“

Für höhere Zahlen spricht allerdings die Tatsache, dass die Polizei die Straße des 17. Juni inzwischen schließen musste, weil angeblich zu viele Menschen dort unterwegs waren.

Gegenprotest kaum merkbar

Zu der Gegendemonstration „Kein Fußbreit den Verschwörungstheoretikern“ rechnen die Veranstalter mit lediglich 500 Menschen. Selbst der RBB muss zugeben: „Gegen die Demonstration hat sich nur relativ schwacher Gegenprotest formiert. Nach Angaben der Polizei hatten sich (Stand 11.03 Uhr) am Brandenburger Tor etwa 120 Gegendemonstranten zu einer Kundgebung gegen Rassismus versammelt.“

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ZDF tarnt schäbige Propaganda gegen Donald Trump als Dokumentation!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Als am Morgen des 9. Novembers 2016 auch dem letzten Moderator im deutschen Frühstücksfernsehen klar wurde, dass dem ersten schwarzen Präsidenten keine erste Präsidentin folgen würde, machte sich in den Studios eine Stimmung breit wie nach einem verheerenden Terroranschlag durch die Falschen. Angela Merkel kam damals nicht auf die glorreiche Idee, zu fordern, man müsse diese Wahl rückgängig machen. Aber die Bundesregierung setzte im Chor mit den gleichgeschalteten Medien vom ersten Tag an alles daran, Trump zu diskreditieren.

Der islamophobe Abtreibungsgegner, der Illegale Illegale nennt und die wirtschaftlichen Interessen seiner Nation denen der Bundeskanzlerin vorzuziehen wagt, war entgegen aller Prognosen und Warnungen zahlreicher lupenrein demokratischer Europäer zum US-Präsidenten gewählt worden.

Der politisch-mediale Komplex ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass Deutschland den Ausgang demokratischer Wahlen nur dann zu 100% akzeptieren könne, wenn der oder die Gewählte Politik im Sinn der EU-Wirtschaft und dem Interesse islamischer Lobbys weltweit machen würde. Wenn er unsere neue deutsche Demokratie als Leitstern und die Kanzlerin als primäre Verteidigerin der freien Welt akzeptiere. Deshalb tat und tut man sich auch mit den Wahlen in GB, Polen und Ungarn so schwer. – Wer weiß, was deutsche Politik und Medien wünschen und es dann trotzdem nicht wählt, ist demokratiegefährdend und ein Feind des Systems.

US-Fahnen verbrennen, um die Demokratie zu retten!

Elmar Theveßen ist eine propagandistische Allzweckwaffe. Niemand kann tatsächliche Krisen besser schönen, islamistische Anschläge nachhaltiger verharmlosen und eben „Republikfeinde“ wie Donald Trump besser in den Augen der deutschen Öffentlichkeit zerstören, als er.

Sein neuestes Machwerk allerdings übertrifft an Bosheit und einseitiger Information alles, was er bisher abgeliefert hat. Zweifellos sehr zur Freude der bundesdeutschen Regierung, deren Hass auf Donald Trump dem Adolf Hitlers auf Franklin D. Roosevelt nur noch wenig nachsteht. Der übelste Bericht aus Theveßens Feder, seit er den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im übertragenen Sinn mit Glühwein schönzusaufen empfahl.

„Sie verbrennen die Flagge, nicht weil sie Amerika hassen, sondern weil sie glauben, dass Amerika unter Beschuss ist“.

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20 Jahre seit Camp David: Immer noch wird an der Illusion von Oslo festgehalten

Der katastrophale Friedensgipfel, der zu einem palästinensischen Terrorkrieg führte, bleibt ein Musterbeispiel an Anmaßung und Widerwille die Wahrheit über einen unlösbaren Konflikt zu akzeptieren.

* Jonathan S. Tobin, JNS.org, 23. Juli 2020
(Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Es handelt sich um einen Jahrestag, den niemand feiert. Diesen Monat vor zwanzig Jahren hieß Präsident Bill Clinton den israelischen Premierminister Ehud Barak und Palästinenserführer Yassir Arafat zu einem Friedensgipfel in Camp David willkommen. Blickt man heute darauf zurück, dann begreifen selbst Veteranen der Administration Clinton, dass es ein Akt monumentaler Torheit war. Wie der ehemalige Friedensprozessbeauftragte des US-Außenministeriums für den Nahen Osten Aaron David Miller schrieb, war die Mühe zum Scheitern verurteilt, schon bevor sei begann.

Das Problem ist, dass selbst diejenigen, die im Nachhinein zugegeben haben, dass sie falsch lagen, immer noch an der Illusion hängen, dass klügere Diplomatie und andere amerikanische, israelische und Palästinenserführer immer noch ein anderes Ergebnis bringen könnten. Selbst die, die versuchen selbstkritisch zu sein,  sie hätten sich, wie Miller vermerkte, in Camp David im Juli 2000 „im Wald verirrt“, werden nur allmählich mit der Tatsache fertig, dass es für einige Probleme keine Lösung gibt. Schlimmer noch: Einige derer, die Präsident Donald Trumps Nahost-Friedensbemühungen verantwortlich leiten, scheinen darin gescheitert zu sein, die Lektionen aus dem Camp David-Fiasko gelernt zu haben, auch wenn er es besser machen wollte als seine Vorgänger.

Anders als vor dem Hintergrund der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen sieben Jahre zuvor werden die Umstände, die zu den Ereignissen vom Juli 2000 führten nicht mehr sonderlich diskutiert. Das berühmte Foto auf dem Rasen des Weißen Hauses im September 1993 wird von manchen immer noch als historischer Triumph gefeiert, trotz der katastrophalen Konsequenzen dieser Vereinbarung. Aber der schmachvolle Abschluss des Gipfels im Jahr 2000 ist vom außenpolitischen Establishment und den Medien weitgehend in die orwellsche Erinnerungskiste geworfen worden.

Sie wollen die angebrachten Schlüsse aus diesen Ereignissen nicht ziehen, weil die Klausur das gesamte Konzept hinter dem Oslo-Prozess platzen ließ, dem es auf Grundlage eines Mythos entsprang. Die Annahme seitens all derer, die an der Bemühung beteiligt waren, lautete, dass die Teilung zwischen Israelis und Palästinensern durch schmerzliche Zugeständnisse und clevere, geduldige Diplomatie auf Grundlage von sich entwickelnden Beziehungen überbrückt werden könnte. Sie alle glaubten, wenn die Israelis bereit seien konkrete Zugeständnisse an Territorium zu machen und ihre Sicherheit zu gefährden – und die Palästinenser wirklich bereit seien, endlich zu akzeptieren, dass der lange Krieg gegen den Zionismus vorbei ist – dann wären zwei neben einander in Frieden existierende Staaten möglich.

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Trump ernennt neuen Botschafter in Berlin um Merkel und AKK vorzuführen

US-Präsident Donald Trump wird Oberst Douglas MacGregor als neuen US-Botschafter in Berlin nominieren, teilte das Weiße Haus am 27.7. mit. Die gleichgeschalteten deutschen Medien zeigen sich enttäuscht. Dem neuen US-Botschafter ist etwa eine Annegret Kramp-Karrenbauer nicht gewachsen.

MacGregor ist ein hochdekorierter Kriegsheld, einer der Kommandeure in der ‚Schlacht von 73 Easting‘ im Ersten Irakkrieg, als beinahe 70 irakische Panzer in 23 Minuten zerstört wurden, ohne amerikanische Verluste.

Er begleitete die Friedensverhandlungen von Dayton mit Richard Holbrooke und wirkte an der NATO-Strategie gegen Serbien im Kosovokrieg mit. In Irak und Afghanistan erwies sich MacGregor als Kritiker der Pentagon-Strategie und verlies 2004 das Militär. Seitdem ist er Autor und Berater, und gilt als militärischer Hardliner.

Erfahrener Militärstratege, Kriegsheld und Querdenker

Dazu sagte Petr Bystron, AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss: „Donald Trump sendet mit seinen Nominierungen immer eindeutige Botschaften nach Berlin. Nachdem der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel 2016 behauptete, Trump wolle „Schwule in den Knast“ stecken, schickte Trump Richard Grenell, den ersten offen schwulen Botschafter in der Geschichte der USA, nach Berlin.

Nun schickt er uns einen erfahrenen Militärstrategen, Kriegshelden und Querdenker nach Berlin, um der Merkel-Regierung klar zu machen, wie schlecht es um die militärische Abwehr- und Bündnisfähigkeit Deutschlands steht. Wenn die Bundesregierung weiterhin die Bundeswehr und die transatlantischen Beziehungen verkommen lässt, werden Trump und MacGregor den Abzug der US-Truppen aus Deutschland vorantreiben.

Kramp-Karrenbauer wird ihm nicht auf Augenhöhe begegnen können

Die Union lebt mittlerweile in einer linken John-Lennon-Traumwelt, in der es ohne Militär und Polizei keinen Krieg und kein Verbrechen geben würde. Dies ist ein gefährlicher Irrweg.

Bis Oberst MacGregor in Berlin ankommt, wäre es das Mindeste, dafür zu sorgen, dass Deutschland anfängt, seine NATO-Verpflichtungen zu erfüllen, anstatt die Bundeswehr kaputtzusparen. Dafür wäre ein Militärfachmann im Verteidigungsministerium nötig. Annegret Kramp-Karrenbauer, die sich selber als „Quotenfrau“ bezeichnet, ist nicht dazu in der Lage, einem Oberst MacGregor militärisch auf Augenhöhe zu begegnen. Das wissen wir alle.“ – soweit einer der außenpolitisch erfahrensten Politiker des Bundestags.

Macgregor warnt vor einem „multikulturellen Staat“

Schon jetzt ist das Wehklagen der gleichgeschalteten Medien in Deutschland groß. „Spiegel-Online“ etwa klagt: „Trumps neuer Mann für Berlin ist fast wie der alte“. Und hat dann bereits ein großes „Sündenregister“ parat: „Die Nato nannte er einen „Zombie“, Amerikas Einsätze im Irak, in Afghanistan und Syrien begleitet er stets kritisch mit einem stark isolationistischen Ton. Das brachte ihn unweigerlich in die politische Nähe von Trump, der seinen ersten Wahlkampf 2016 unter anderem mit dem Versprechen bestritt, „Amerikas unsinnige Kriege“ zu beenden.

Ähnliche Ansichten wie Trump vertritt Macgregor auch mit Blick auf die Einwanderungspolitik in den USA. Einen tieferen Einblick in seine Gedankenwelt hierzu gab er 2012 in einem Interview. Darin warnte er vor einer „Balkanisierung“ des Landes und einem multikulturellen Staat. „Leider“ sei nicht jeder Bewohner der USA heute ein Amerikaner, so Macgregor.“

Hagia Sophia – ein weiterer Islamführer lässt die Maske fallen

* von Albrecht Künstle

  • Erst christlich, dann islamisch, keine 100 Jahre säkular, jetzt wieder Moschee
  • Mehmet II. alias „Fatih“ hinterlässt auch große Fußabdrücke in Deutschland

Sultan Erdogan vom Bosporus ist nicht der erste Islamist, der sich mit der Umwidmung der Hagia Sophia über das christliche Erbe hermacht. Derzeit geschieht dies unblutig, 1453 durch Mehmet II. forderte deren Eroberung zusammen mit der Stürmung von Konstantinopel 50.000 tote Christen. Zur Ehre dieses Massenmörders wird er auf türkische auch „Fatih“ der Eroberer genannt. Und was der Sache die Krone aufsetzt: Über hundert der rund tausend türkischen Moschen in Deutschland sind diesem Christenschlächter gewidmet. Und die Einweihung solcher Fatih-Moscheen erfolgen meist im Beisein katholischer und evangelischer Würdenträger!

Hier ein historischer Rückblick, was mit Konstantinopel geschah, einst Hauptstadt des oströmisch-christlichen Reiches.

Schon 42 Jahre nach Muhammads Tod im Jahr 632 n. Chr. weiteten die militanten Nachfolger des arabischen Propheten ihren Machtbereich auch nach Norden aus. Sie belagerten Konstantinopel zweimal 674 bis 678 sowie 717/18, konnten dieses aber noch nicht erobern. Doch das thrakische Umland wurde mehrfach von muslimischen Persern und Arabern eingenommen. Deshalb sank die Einwohnerzahl der Stadt um etwa die Hälfte, weil die Bewohner von den Getreidelieferungen aus Ägypten abgeschnitten wurden. Sie wurden ausgehungert (was der IS heute auch versucht, indem er in Syrien Getreidefelder anzündet). Drei Jahrhunderte war das reiche Konstantinopel bedroht:

„Gebietsverluste infolge militärischer Niederlagen (unter anderem in der Schlacht von Manzikert im Jahr 1071) zwangen die Byzantiner Ende des elften Jahrhunderts, Hilfe im christlichen Westen zu suchen. Dem Vordringen der Normannen über Süditalien bis auf das griechische Festland konnte nur dank der Venezianer Einhalt geboten werden, im Gegenzug wurden ihnen Handelsprivilegien, Zollnachlässe sowie eine Handelsniederlassung in Konstantinopel vertraglich gewährt. Weitere Hilfegesuche im Westen führten zum Ausruf des Ersten Kreuzzugs durch Papst Urban II., infolgedessen ein Heer aus allen Teilen Westeuropas Richtung Konstantinopel zog, wo im April 1097 die letzten Abteilungen eintrafen. In der Metropole am Bosporus sahen die Kreuzfahrer eine fortschrittliche Infrastruktur, die sie aus keiner ihrer Städte auch nur annähernd kannten. Es gab Aquädukte, Bäder und Kanalisation, Kliniken mit Abteilungen für die unterschiedlichsten Krankheiten, eine große Universität, selbst Polizei und Feuerwehr. Händler aus aller Welt trafen sich auf den Märkten der Stadt, deren großer Reichtum auf dem Überseehandel beruhte.“ (Wikipedia)

Die Kreuzzügler hatten aber das ebenfalls bedrohte Jerusalem zum Ziel und konnten nicht überall sein. Und sie machten einen großen Fehler: Sie teilten das Byzantinische Herrschaftsgebiet auf und errichteten ein „lateinisches Kaiserreich“. Ostrom wurde so geschwächt, Konstantinopel hatte um 1300 n. Chr. nur noch rund 100.000 Einwohner.

1326 begann mit der Eroberung Bursas durch Osman I., einen Heerführer eines kleinen türkischen Stammes, der Siegeszug der Osmanen. In rascher Folge eroberten diese ganz Anatolien und Teile des europäischen Festlandes. Byzanz glich bald einer Insel im Osmanischen Reich. (Wikipedia). Das war dann der Todesstoß für die dortigen Christenbewohner:

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Zwei starke Frauen im Gespräch: Beatrix von Storch trifft Uta Ogilivie

* von David Berger

„Freie-Welt-TV“ begrüßt die Initiatorin der Merkel-muß-weg Demo, Uta Ogilvie. Mit Beatrix von Storch unterhält Sie sich unter anderem über die Gründe, die sie dazu bewogen haben eine solche Demo auf die Beine zu stellen und das die Antifa daraufhin ihr Haus und ihre Familie angegriffen hat.

Erfahren Sie außerdem, warum Uta Ogilvie, eine ganz normale Bürgerin, die Zügel in die Hand nahm und auf die Missstände in der derzeitigen Politik aufmerksam macht. Sehr anschaulich diskutieren Ogilvie und von Storch über das immer gleiche Schema des Sozialismus.
Der Sozialismus setzt auf die Schaffung von Konflikten

Im Mittelpunkt steht hierbei die Erschaffung eines Konfliktes. Früher war dies derjenige zwischen Oberschicht und Proletariat. Da das Proletariat kaum noch existent ist, wird diese Lücke nun durch die Flüchtlinge ausgefüllt. Mittlerweile kämpfen auch Linksextremisten für Merkel, da diese sich für offene Grenzen einsetzt und sich somit für eine der wichtigsten Forderungen des linken Lagers stark macht.

Ein fataler Schulterschluss, dessen Auswirkungen unser gesamtes Lands spürt.

Nochmal zur Änderungsmöglichkeit des Magnetfelds

  • von Roland M. Horn

Grafische Darstellung des Erdmagnetfeldes (Illu.) Copyright: NASA Goddard Space Flight Center

Wir haben uns bereits mehrmals mit dem Thema “Magnetfeldumkehrungen” beschäftigt. Während einst als wissenschaftliche Norm galt, dass eine Umpolung des Erdmagnetfelds äußerst lange dauern würde, gingen “Seher” wie Edgar Cayce, der “Atlantisforscher wider Willens“, von sehr schnell verlaufenden Polveränderungen aus.

Nun berichtet Andreas Müller am 15.07.2020 auf seinem Blog Grenzwissenschaft aktuell über eine neue Studie, die zeigt, dass sich die Ausrichtung des Magnetfelds der Erde 10 mal schneller umpolen kann, als bisher angenommen wurde. Genau beruft sich Müller auf eine Studie von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen um Dr. Chris Davis von der University of Leeds und der University of California at San Diego. Die Wissenschaftler erlangten neue Erkenntnisse über den Einfluss eines wirbelnden Stroms aus flüssigem Eisen in 2800 Kilometern Tiefe unter der Erdoberfläche auf das Erdmagnetfeld im Verlauf der letzten 100.000 Jahre.

Müller erklärt, dass das Magnetfeld der Erde von einem konvektiven Fluss geschmolzenen Metalls erzeugt und aufrechterhalten wird, der den äußeren Erdkern bildet. Durch die Bewegung des flüssigen Eisens werden elektrische Ströme erzeugt, die das Feld antreiben.

Bereits in zahlreichen früheren Studien haben Wissenschaftler Sedimentproben, Proben aus einstigen Lavaströmen und menschliche Artefakte untersucht, um die Entwicklung des Magnetfelds rückwärts in der Zeit zu untersuchen, die die Ausrichtung des Magnetfeldes zur Zeit ihrer Entstehung aufzeigen. Jedoch gilt es als sehr schwierig, die genauen Signale des Magnetfelds der Erde in Proben dieser Art zu bestimmen, und aus diesem Grund gilt die konkrete Zu- und Einordnung der historischen Ausrichtungen des Felds bis heute als umstritten.

Die Ersteller der Studie haben deswegen einen anderen Weg gewählt: Sie kombinierten Computersimulationen des Erdmagnetfelds mit einer vor noch nicht allzu langer Zeit veröffentlichten Rekonstruktion der Zeitvariationen im Magnetfeld im Verlauf der letzten 100.000 Jahre. Müller schreibt: “Das Ergebnis zeigt, dass sich Veränderungen in der Ausrichtung des Erdmagnetfelds um das Zehnfache schneller einstellen können als die bislang schnellsten Schätzungen dieser Rate. Und Davis selbst sagt: “Da diese schnellen Veränderungen ein extremes Verhalten des flüssigen Erdkerns darstellen, liefern sie auch wichtige Informationen über das Verhalten des tiefen Erdinneren.

Darüber hinaus zeige die Studie, dass die beschriebenen schnellen Veränderungen zusammen mit lokalen Schwächungen des Magnetfelds aufträten. Dies bedeute, dass diese Veränderungen immer dann auftraten, wenn das Feld auch seine Polarität umgekehrt hatte, oder auch während geomagnetischer Wanderungen, als sich die Dipol-Achse des Felds weit von den Orten der geografischen Nord- und Südpole wegbewegt hatte.

Als deutlichstes Beispiel einer solchen Veränderung benennt Müller eine “scharfe Veränderung in der Ausrichtung des geomagnetischen Feldes um etwa 2,5 Grad pro Jahr vor rund 39.000 Jahren. Diese Veränderung ging mit einer lokalen Schwächung der Feldstärke in einer Region vor der Westküste Zentralamerikas einher und folgte dem globalen sogenannten Laschkamp-Ereignis – einer kurzzeitigen Umkehrung des Magnetfeldes, die vor etwas 41.000 (±2000)Jahren stattfand und ungefähr 440 Jahre andauerte.

Müller schließt mit den Worten:

Die Analyse zeigt, dass die schnellsten Richtungsänderungen mit der Bewegung von Flecken mit umgekehrtem Fluss auf der Oberfläche des flüssigen Kerns verbunden sind. Diese Flecken sind in niedrigeren Breiten häufiger anzutreffen, was darauf hindeutet, dass sich zukünftige Suchen nach schnellen Richtungsänderungen auf diese Bereiche konzentrieren sollten.

 

Quelle

Erstveröfffentlichung auf Atlantisforschung.de

nach

Müller, Andreas: Erdmagnetfeld kann sich 10x schneller ändern als bislang gedacht. Grenzwissenschaft-aktuell.de vom 15.07.2020

 

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Eine 1900 Jahre alte Münze mit der Inschrift „Israel“ ist etwas wichtiger als eine 80 Jahre alte britische Münze mit der Inschrift „Palästina“

* Elder of Ziyon, 11. Mai 2020
(Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Immer wieder mal wird irgendein aufgeweckter Israelhasser eine alte britische Mandatsmünze finden, auf der „Palästina“ steht (mit den Initialen für Eretz Israel in Hebräisch) und sagen: Schaut, das zeigt, dass es vor dem Staat Israel einen Ort namens Palästina gab!

„Meine palästinensische Münze ist älter als das sogenannte Israel.“

Die Argumente sind durchweg dumm. Zunächst einmal protestierten die Araber Palästinas dagegen, ihre eigene Währung zu haben. Es handelt sich um eine britische Münze.

Aber ein einfacher Weg die Argumente zu kontern kommt aus den Nachrichten von heute:

Zu Ehren von Lag B’Omer enthüllte die israelische Antikenbehörde am Montag eine seltene Bronzemünze aus der  Zeit des Bar Kochba-Aufstands (ca. 132 n.Chr.), die bei archäologischen Ausgrabungen der israelischen Antikenbehörde im William Davidson Archaeological Park gefunden wurde, unter Aufsicht des Unternehmens für Wiederaufbau und Entwicklung des jüdischen Viertels in der Altstadt von Jerusalem, die zwischen dem Tempelberg und der Davidstadt liegt.

Die Vorderseite der Münze ist mit einer Weintraube und der Inschrift „Jahr zwei der Freiheit Israels“ verziert. Auf der Rückseite befindet sich eine Palme und die Inschrift „Jerusalem“.

Die Münzen des Aufstands trugen die Tempel-Fassade, Trompeten, eine Harfe/Violine sowie die Inschriften „Erlösung Israels“ und „Freiheit Israels“.

Ich denke, 132 v.Chr. ist ein wenig früher als 1939 n.Chr.

Hier ist ein Video über die Münze:

Unstimmigkeiten wegen Corona in Israel

Die Redakteurin der ICEJ-Nachrichten vom 21. Juli 2020 Ester Heinzmann berichtet in gleich zwei Topics über das Corona-Problem in Israel

Knesset-Ausschuss hebt einzelne Corona-Maßnahmen auf

Der für die Corona-Krise zuständige Knesset-Ausschuss hat am heutigen Dienstag erneut mehrere von der israelischen Regierung beschlossene Maßnahmen außer Kraft gesetzt. Das Kabinett hatte vergangene Woche die Aktivitäten von Restaurants auf Abhol- und Lieferservice beschränkt. Schwimmbäder und Strände sollten an den Wochenenden geschlossen werden. Der Ausschuss unter dem Vorsitz von Jifat Shasha-Biton (Likud) hat heute entschieden, dass Restaurants wieder öffnen und eine begrenzte Anzahl von Gästen bewirten dürfen. Restaurantbesitzer hatten vergangene Woche gedroht, die Anordnungen der Regierung nicht zu befolgen und weiterhin Gäste zu bewirten. Viele von ihnen stehen aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergehenden Einschränkungen vor dem finanziellen Ruin. Am Montag ordnete der Ausschuss an, Schwimmbäder und Strände sollten geöffnet bleiben. Sie seien wichtig für die „körperliche und mentale Gesundheit“, erklärte Shasha-Biton. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist am Dienstag auf 52.687 gestiegen, darunter 29.883 aktive Fälle. Anfang Juli lag die Zahl der Infektionen insgesamt noch bei rund 25.500. 260 Menschen sind zurzeit schwer erkrankt, 422 gestorben.

Demonstrationen gegen Netanjahu, Krisenmanagement
Proteste in Jerusalem

Unsplash, Demonstranten in Jerusalem, 18.7.2020 (übernommen von ICEJ-Nachrichten, 21. Juli 2020)

Tausende Israelis haben am Samstag in Jerusalem und Tel Aviv gegen Premierminister Benjamin Netanjahu und das Krisenmanagement der Regierung demonstriert. In Jerusalem versammelten sich Demonstranten vor dem Sitz des Premierministers und forderten den Rücktritt Netanjahus angesichts des laufenden Korruptionsprozesses. Anschließend marschierten zahlreiche Demonstranten durch die umliegenden Straßen. In Tel Aviv richteten sich die Proteste hauptsächlich gegen die Handhabung der Corona-Krise. Die Demonstranten warfen Netanjahu vor, statt mit effizienten Maßnahmen die zweite Infektionswelle zu verhindern, habe er sich mit persönlichen Angelegenheiten beschäftigt. Außerdem kritisierten sie die Regierung, die gravierende finanzielle Situation vieler Israelis, die in der Krise arbeitslos geworden sind, zu ignorieren.
Beide Proteste verliefen weitgehend friedlich. Am Rand kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. In Jerusalem setzte die Polizei Wasserwerfer ein. Insgesamt wurden 28 Demonstranten festgenommen.

Krawallnächte: Reaktionen von Politikern, Justiz und Medien sind eine Katastrophe

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Stuttgart und Frankfurt waren erst der Auftakt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die unser Land – gemeinsam mit den verheerenden Entscheidungen des Systems Merkel (Lockdown, offene Grenzen, Schulden, Energiepolitik) schneller als erwartet in ein „shithole country“ (Trump) verwandeln werden.

Die Reaktionen auf die Krawallnacht von Frankfurt am vergangenen Wochenende zeigen sehr gut, wie man in Zukunft mit der eben erst begonnenen Gewaltwelle umgehen wird:

7 Strategien, die Deutschland zum „shithole country“ machen

1.) Die brutale Gewalt wird durch bestimmte Ausdrücke verharmlost: erneut war in den Medien, bei Politikern und Polizeisprechern die Rede von einer Freiluftparty, die eben aus dem Ruder gelaufen ist. Die extrem gewaltbereiten Täter werden als „Feiernde“ und „Eventszene“ bezeichnet. Die Ausschreitungen als etwas, das völlig überraschend kam und dessen Dimensionen man nicht einmal in seinen schlimmsten Träumen hätte erahnen können. Auch in diesem Zusammenhang schreckt der Propaganda-Journalismus nicht vor platten Fälschungen und irreführenden Fotos zurück! (Beleg)

2.) Es werden – gerade von Politikern aus der Union – strenge Maßnahmen gefordert. Allen voran von Innemminister Seehofer: „Das Ausmaß der Ausschreitungen war so groß, dass sich am Montag Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dazu äußerte. Polizei und Justiz müssten nun entschlossen vorgehen, die Täter müssten empfindlich bestraft werden: „Die Strafandrohung ist ein Modul, es geht aber auch darum, den Strafrahmen auszufüllen. Es darf da keine Toleranz geben“, sagte Seehofer der Zeitung „Münchner Merkur“. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Jörg Radek sagte im Deutschlandfunk: „Wir haben erlebt, dass unter Jubel abgefeiert wurde, wenn Glasflaschen auf Polizisten geworfen werden.“ (Quelle) Und einige Außenseiter, die in der Union keinerlei Chancen haben, gehört zu werden, werden sogar Abschiebungen fordern, wohlwissend darum, dass diese in einem Land, dessen Grenzen sperrangelweit offen stehen, ein Vermögen kosten, aber schlicht gar nichts bringen.

3.) Linke Politiker werden – zusammen mit vielen Medien – weiter – unter dem Stichwort Anti-Rassismus – den Hass auf die Polizei anheizen. Dadurch werden die Polizisten selbst immer mehr eingeschüchtert und immer unsicherer bei ihren Einsätzen. Während die aufgehetzten Gewalttäter immer hemmungsloser auf die Polizei losgehen werden. Sie zeigen dabei ihren Hass auf diesen Rechtsstaat offen, der selbst immer mehr versagt.

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Nach Frankfurt: Wir haben kein Problem mit Rassismus, sondern mit Migranten und Linksextremen

* von Redaktion Philosophia Perennis

Gerade einmal vier Wochen sind die verstörenden Bilder der Krawallnacht von Stuttgart her, die eher an bürgerkriegsähnliche Zustände als an eine zivilisierte und vor allem sichere deutsche Großstadt erinnerten: Ein stark migrantisch geprägter Mob legte nicht nur die Stuttgarter Innenstadt in Trümmer (auch unter „Allahu Akbar“-Rufen), sondern attackierte auch die zu Hilfe gerufenen Polizisten brutal. Prof. Jörg Meuthen (AfD) kommentiert.

Völlig unerklärlich sei das alles, hieß es aus der Riege der üblichen Problemverweigerer – irgendwie habe die örtliche „Party- & Eventszene“ wohl über die Stränge geschlagen. Einige Tage später kam dann heraus, dass drei Viertel der noch am selben Abend verhafteten Randalierer mit ausländischem Pass sogenannte „Schutzsuchende“ waren.

An diesem Wochenende nun ging es in Frankfurt weiter: Auch dort randalierte ein migrantisch geprägter Mob (möglicherweise die dortige Party- & Eventszene?) und ging mit rücksichtsloser Gewalt brutal gegen hunderte eingesetzte Polizisten vor.

Die Polizei spricht von 500 bis 800 Randalierern, die aktiv wurden, als die Polizei versuchte, einem schwer verletzten Prügelopfer zu helfen. Es flogen Steine, Gläser und Flaschen auf die Beamten, andere „Feiernde“ beklatschten die Gewalttäter und beleidigten die Polizisten mit üblen Sprechchören. Deutschland im fünfzehnten Jahr unter Angela Merkel.

Unrecht und Chaos

Zum Teil waren die Attacken sogar so massiv, dass man von einem Hagel von Flaschenwürfen sprechen musste. Dieser Mob versuchte also, die eingesetzten Polizisten unter Inkaufnahme schlimmer Verletzungen der Beamten von ihrer Aufgabe, Recht und Ordnung durchzusetzen, um jeden Preis abzuhalten.

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Das andere Mal, als sie fast einen jüdischen Staat ausriefen (und niemand das mitbekam)

Im Juli 1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, versammelten sich bedeutende Mitglieder des „Jischuw“ insgeheim in einem Vorort von Tel Aviv, um die Gründung einer jüdischen Regierung im Land Israel auszurufen.

* Gil Weissblei, the Librarians, 27. April 2020
* übernommen von Abseits von Heplev – Abseits vom Mainstream

Sitzend, von links nach rechts: Prof. Joseph Klausner, Abraham Krinitzi, Israel Rosov und Dr. Abraham Weinschal

Wenigen Menschen ist bewusst, dass der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel am 14. Mai 1948 (nach dem hebräischen Kalender der fünfte Tag des Monats Iyar im Jahr 5708) eine andere, fast geheime Feier vorausging, in der die Gründung einer jüdischen Regierung im Land Israel ausgerufen wurde. Auf viele Arten repräsentierte diese vergessene Feier ein letztes Hurra für die alte Garde der zionistischen Bewegung.

„[Britische Polizei-] Ermittler verfolgten den ganzen Tag über jeden einzelnen Schritt“, erinnerte sich in seinen Memoiren Abraham Krinitzi, einer der Organisatoren der Feier zur Ausrufung. Krinitzi, Leiter des örtlichen Rats und später legendärer Bürgermeister von Ramat Gan, einem Vorort von Tel Aviv, hatte einige Erfahrung mit der britischen Polizei. Diese hatte sogar die Siedlung, der er vorstand, als „Brutkasten des Terrorismus“ bezeichnet, eine Folge seiner Verwicklung in den Schutz des Untergrunds. Der Tag, an den Krinitzi sich erinnert, war der 25. Juli 1943 – der Tag, an dem „die Volksversammlung“ in Ramat Gan zusammentreten sollte.

„Die Volksversammlung wird pünktlich um 11 Uhr eröffnet…“ eine Ankündigung auf Hebräisch, veröffentlicht am Morgen des Ereignisses in der Zeitung HaMashkif.

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Starke Zunahme der Mitglieder palästinensischer Terrorgruppen und Anhänger in Deutschland

Die Unterstützung für die PFLP hat zugenommen; sie wurde 1967 gegründet und ist angetrieben von einer marxistisch-leninistischen Doktrin verbunden mit radikal-arabischem Nationalismus.

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 15. Juli 2020
Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Palästinensische Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP nehmen an einer Militärparade im Gazastreifen teil (Foto: REUTERS)

Die Zahl der Mitglieder und Anhänger der von den USA und der EU offiziell als Terrororganisation eingestuften Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) hat in Deutschland dramatisch zugenommen, kann die Jerusalem Post berichten.

Entsprechend eines Überblicks des neu veröffentlichten Berichts des deutschen Verfassungsschutzes stieg die Zahl der Mitglieder der PFLP von 100 im Jahr 2018 auf 120 im Jahr 2019. Der Geheimdienstbericht wurde Freitag veröffentlicht und deckt den Zeitraum 2019 ab.

Der Bericht stellte fest, dass es in Deutschland 120 Mitglieder/Anhänger gibt. Eine genaue Aufschlüsselung der Mitglieder und Anhänger wurde nicht gezeigt. Es ist unklar, was die Ursache für die Zunahme der PFLP-Mitgliedschaften und -Anhänger ist. Das Dokument lieferte dafür keine Erklärung.

Die Post hat PFLP-Aktivitäten beim jährlichen Al-Quds-Marsch in Berlin beobachtet, der zur Vernichtung des jüdischen Staates aufruft. Der Gründer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ruhollah Khomeini, schuf die weltweite al-Quds-Kundgebung.

Im Mai schrieb Jonathan Spyer, Direktor des Middle East Center for Reporting and Analysis, in der Post: „Diese zunehmende Verbindung PFLP–Iran ist keine neue Offenbarung. Über sie ist in den vergangenen Jahren durchaus berichtet worden.“

Die PFLP wurde 1967 gegründet und ist angetrieben von einer marxistisch-leninistischen Doktrin, verbunden mit radikalem arabischem Nationalismus.

Die deutschen Geheimdienstvertreter schrieben, die „PFLP lehnt Israels Existenz ab“ und „propagiert einen bewaffneten Kampf“ gegen Israel. Nach Angaben des Berichts kooperiert die PFLP mit anderen jihadistischen politischen Bewegungen des Auslands wie Hamas und Hisbollah.

In dem Bericht hieß es weiter, dass die PFLP Terroranschläge verübt hat, die Opfer forderten. „Auch hierbei offenbart die PFLP ihren von ihr selbst nach außen hin geleugneten antisemitischen Charakter, indem sie ihre Anschlage gezielt gegen jüdische Israelis richtet“, schrieben die Geheimdienst-Vertreter.

Die PFLP ist in Deutschland nicht als Terrorgruppe aktiv, vermerkte der Bericht. Aus ihm geht jedoch nicht hervor, ob die PFLP-Mitglieder und -Anhänger Deutschland als Finanz-Pipeline nutzen, um Geld an die PFLP und andere Terroreinheiten im Nahen Osten zu schicken.

„Die hier aktiven Anhänger verbreiten insbesondere israelfeindliche Propaganda und versuchen, politische Unterstützung zu generieren. Die PFLP unterhält auch Kontakte zum deutschen Linksextremismus, vor allem zur ‚Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands‘ (MLPD) sowie zum ‚antiimperialistischen‘ Spektrum.“, schrieben die Autoren.

2014 ermordeten zwei PFLP-Mitglieder in einer Jerusalemer Synagoge vier Rabbiner und einen Polizisten.

Während die EU und die USA die PFLP als Terrororganisation eingestuft haben, lehnt es Deutschland ab, sie zu verbieten. Die Post berichtete erstmals im April, dass die deutsche Regierung ein vierjähriges Reiseverbot gegen Khaled Barakat, ein ranghohes Mitglied der PFLP, verhängt hat; er soll Terrorismus und die Bewegung Boykott,De-Investitionen und Sanktionen gegen den jüdischen Staat unterstützen.

Barakat hat zudem der libanesischen Terrororganisation Hisbollah materielle Hilfe geleistet. PFLP-Mitglieder und -Anhänger sind in der deutschen BDS-Kampagne gegen Israel höchst aktiv.

Die Hagia Sophia und der Völkerrechtsbruch der Juden

* von Raphael Korenzecher

Die Al Aqsa Moschee, die die islamischen Eroberer Jerusalems unter dem Kalifen Umar ibn al-Chattab im Jahr 638 damals noch aus Holz errichten ließen und den Juden aufs Haupt ihres heiligen Tempels stellten, ist eine typische Eroberungsmoschee wie sie die Islamis bei ihren zahlreichen brutalen Mord- und Eroberungsraubzügen zur Demütigung der jeweiligen Besiegten auf deren Heiligtum aufstellten.

Wie sehr dieser später baulich aufgepeppte islamische Protzbau ein Fremdkörper auf dem Tempelberg der Juden war und heute noch ist, belegt schon der Name dieses Gebäudes: „Al Masqid Al Aqsa“ heißt übersetzt nichts anderes als „Die ferne Moschee“ und offenbart — allen heutigen von der Welt gern wiedergekauten islamischen Lügen zum Trotz — dass den muslimischen Eroberern der seit jeher jüdischen Stadt Jerusalem schon damals bewusst war, dass sie dort weder zu Hause waren noch sind.

Eigentlich wäre im Juni 1967 nach der Befreiung Ostjerusalems aus der jordanischen Besatzung ein Abriss dieses monströsen Symbols der jahrhundertelangen Unterwerfung, Entrechtung und Vertreibung der Juden während der islamischen Fremdherrschaft ein klares Zeichen gewesen — zumindest gegen die massive Islamisierung Ostjerusalems.

In den 19 Jahren, in denen Jordanien Ostjerusalem besetzt hielt bis es 1967 endlich durch die israelische Armee verjagt wurde, übte es eine brutale, rücksichtslose und destruktive Herrschaft über Ost-Jerusalem aus.

Jordanien betrieb ethnische Säuberung gegen die Juden, zerstörte jüdische Kultstätten und entjudaisierte nur wenige Jahre nach dem Holocaust völkerrechtswidrig vor den wegsehenden Augen ( was denn sonst ) sowie ohne jede störende Belästigung durch die ethisch ach so hochstehende Völkerfamilie der UNO den im Jahre 1948 eroberten und von Israel geraubten Teil der Jahrtausende alten heiligen Stadt der Juden. Diesem Raub vorausgegangen war ein heimtückischer völkerrechtswidriger arabischer Überfall auf den soeben mit völkerrechtlicher Genehmigung genau dieser UNO gegründeten, damals noch sehr schwachen und militärisch kaum verteidigungsfähigen jüdischen Staat.

Anders als es heute unter dem Jubel unserer linken Gesinnungsmedien und ihren einseitig erblindeten pseudo-antirassistischen politischen Taktgebern den Columbus- oder wohl bald auch den Washington-Monumenten geht, verzichtete Israel auf die Beseitigung des Al Aqsa Monsterbaus auf seinem Tempelberg.

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SPD-Mann enthüllt: Stasi-Methoden auch gegen eigene Mitglieder

Mit dem Linksrutsch der SPD zu einer sozialistischen Partei, die ungefähr so demokratisch denkt wie die „Deutsche Demokratische Republik“, geht auch eine Steigerung der dort schon immer vorhandenen Bespitzelung nicht nur der gesamten Bevölkerung, sondern insbesondere auch der eigenen „Genossen“ einher.

Unser Tweet des Tages kommt von Axel Meyer, SPD-Vorsitzender OV Gottmadingen und Gemeinderat. Er twittert:

Ich möchte meine Mitgenossen der @spdde gerne vor Henning Hoeppe warnen. Er führt Dossiers über Genossen, die sich kritisch auf Twitter über @EskenSaskia äußern + informiert hinter deren Rücken Ortsvereine. Er ist aus Gründen des Cybermobbings seit Monaten von mir geblockt.

Stasimethoden mit Regenbogenfahne in der Hand

Gemeint sein könnte ein Henning Höppe, dessen Regenbogenprofil bei Twitter bereits Bände spricht:

Dieser Höppe lässt gleich eingangs auf seinem Twitterprofil wissen:

„Ich erwarte von der #SPDSolidarität mit den vielen, ein echtes soziales Netz, – Solidarität mit den Verfolgten (egal ob #LSBT im Maghreb oder sonst wo auf der Welt), – Solidarität mit Flüchtlingen.“

Ein soziales Netz und Solidarität statt mit allen, mit „vielen“! So kann man sein perfides Agieren auch verschwurbelt euphemistisch umschreiben.

Auch der seltsame Bezug zur Homo-Community, wo eine ähnlich enge, intolerante und stickig-denunziatorische Atmosphäre herrscht, die die Betroffenen häufig erst zu psychisch angeschlagenen Opfern macht, würde zu den Vorwürfen sehr gut passen.

Nach Verhüllung von Marx-Statue: Staatsschutz ermittelt gegen von Storch

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 15.07.2020

„Kritik an Karl Marx soll ‚staatsgefährdend‘ sein, aber eine bekennende Linksextremistin als Verfassungsrichterin ist es nicht?!“ so Beatrix von Storch, nachdem heute bekannt wurde, dass der Staatsschutz gegen sie ermittelt.

Gestern Morgen wurde das Karl-Marx-Denkmal am Strausberger Platz durch die Berliner AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch und Mitglieder der JA Berlin im Rahmen einer Protestaktion vorübergehend verhüllt.

Linke Doppelmoral

Beatrix von Storch dazu: Unter dem Vorwand des „strukturellen Rassismus“ stürzen Linke Denkmäler und wollen Straßen umbenennen. Selbst die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen wurde von ihnen geschändet. Nur Ihre Ikone Karl Marx rühren sie nicht an. Dabei war Karl Marx Rassist und Antisemit. Um auf diese linke Heuchelei und Doppelmoral aufmerksam zu machen, habe ich heute symbolisch die Karl Marx-Büste am Straußberger Platz verhüllt.

Heute ermittelt der Staatsschutz (laut Medienberichten).

Nun hat Beatrix von Storch, Mitglied des Bundesvorstandes der Alternative für Deutschland, zu den Staatsschutzermittlungen gegen sie nach der Anti-Karl-Marx-Aktion in Berlin Stellung genommen:

Linksextremisten werden hofiert

„In der Bundesrepublik des Jahres 2020 ist es möglich, dass eine Linksextremistin und Verteidigerin des SED-Regimes mit den Stimmen der CDU Verfassungsrichterin werden kann, wie in Mecklenburg-Vorpommern geschehen, und gleichzeitig der Staatsschutz in Berlin wegen einer kurzzeitigen symbolischen Verhüllung einer Karl-Marx-Büste ermittelt.

Karl Marx war der Vordenker der gewaltsamen Revolution und der kommunistischen Diktaturen. Er war darüber hinaus Rassist, Antisemit und Verächter der parlamentarischen Demokratie. Dass Kritik an Karl Marx als mögliche „Staatsgefährdung“ wahrgenommen wird, zeigt den wachsenden Einfluss der SED-Nachfolgepartei und linksradikaler Gruppen auf Politik und Behörden.

Marx als Vordenker der Antifa

Der rotrotgrüne Senat in Berlin, die gewaltbereite Antifa und Black Lives Matter sehen Marx als ihren Vordenker und Stichwortgeber an. Kritik an Karl Marx sehen sie als Angriff auf ihre Machtposition. Darum wollen sie eine Debatte über den Rassismus und Antisemitismus von Karl Marx mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln unterdrücken.“

Als die Kinderhäftlinge in Zypern von Israel träumten

Von jüdischen Kindern in Gefangenenlagern auf Zypern gemachte Stein-Gravuren stellen ihre Sehnsucht dar endlich das Land Israel zu erreichen.

Nati Gabbay, the Librarians, 14. Mail 2019

(Übernommen von Abseits vom Mainstream- Heplev)

Als Wellen an Flüchtlingen aus dem Zweiten Weltkrieg ihren Weg ins Land Israel fanden, waren die Briten gezwungen einen Lösung für den Zustrom an Immigranten zu finden. Das Gefangenenlager in Atlit war bis zum letzten Platz belegt. Infolgedessen wurden auf Zypern, das damals unter britischer Kontrolle stand, 1946 und 1949 weitere Lage gebaut. Dort warteten zehntausende Juden auf die Erlaubnis der Regierung das Land Israel betreten zu dürfen. Ein Traum, der schließlich wahr werden sollte.

Die Briten begriffen, dass sie die jüdischen Flüchtlinge nicht als gewöhnliche Gefangene behandelt konnten und erlaubten den Insassen daher eine gewisses Autonomie. Mit Hilfe hoher Spenden aus dem Land Israel und von Juden aus aller Welt versuchten die jüdischen Leiter in den Lagern den Anschein eines normalen Lebens für die Flüchtlinge zu schaffen. Teil des Aufbaus dieser neuen Ordnung war es Jobs und soziale Rollen innerhalb der Lager zu schaffen.

Bild eines illegalen Immigrantenschiffs, erstellt von einem Kind im Lager.

Innerhalb der Grenzen der Stacheldraht-Zäune wurden kulturelle, Fürsorge-, Bildungs- und religiöse Aktivitäten aufgebaut und organisiert, ein Versuch Routine, ein Alltagsleben zu schaffen. Natürlich stand die Kinder des Lagers zu fördern im Zentrum der Gemeindeprioritäten und -werte.

Eine Landkarte Israels, eingeritzt in Stein. Die Rückseite zeigt die Gravur des Namens Chaim Irtzkowitsch, der in der fünften Klasse war.

Ein Beschreibung davon, wie das Leben im Lager für die Kinder aussah und was uns auch etwas über ihr Denken erzählt, findet sich in einer ungewöhnlichen Sammlung, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt wird. In den Lagern auf Zypern mangelte es nicht an Steinen und diese wurden bald im Rahmen der Bildungsaktivitäten für die Kinder verwendet, zu denen auch die Kunst gehörte Steine zu gravieren.

Tintenfass mit den Worten „Zypern 1948“ und den Initialen des Graveurs, S.L. (ס.ל.)

Für welche Gravuren entschieden sie sich?

Vielleicht das Offensichtliche. Die Kinder ritzten Bilder der Schiffe, die sie nach Israel bringen sollten – und eines Tages bringen würden. Sie ritzten auch Landkarten des Landes Israel in die Steine, alles, was als Erinnerung dienen konnte, dass die Gefangenenlager, in denen sie festgehalten wurden, nicht ihre Zuhause waren, sondern eine vorübergehende Station, in der sie auf die Gelegenheit warteten, das verheißene Land zu erreichen.

Eine Steinbild des Fünftklässlers Dov Feldman, der auch die Inschrift hinzufügte: „Lang lebe das Volk Israel“.

In vielen Fällen schrieben die Kinder ihre Namen und Klassenstufe in die Gravuren. Die Künstler, die diese Arbeiten als Kinder erstellten, könnten heute durchaus noch unter uns sein, im Staat Israel leben.

Diese Sammlung wurde der Nationalbibliothek zu Ehren des dritten Global Forum of the National Library of Israel gespendet, das im März 2019 stattfand und dem Thema „Migration – Grenzen – Identität“ gewidmet war.