Die UNO zum Status von Jerusalem

UNO-Generalsekretär António Guterres sprach am 20. Mai 2021 vor der Vollversammlung, als die jüngste Schlacht zwischen Hamas und Israel zu Ende ging. Er sprach mehrfach vom Status Jerusalems:

  • „Ich bin auch tief besorgt von der Fortsetzung der gewalttätigen Zusammenstöße zwischen den israelischen Sicherheitskräften und den Palästinensern überall in der besetzten Westbank einschließlich Ostjerusalems, wo mehrere palästinensische Familien von Zwangsräumung bedroht sind.
  • „Ich dränge Israel die Abrisse und Zwangsräumungen in den besetzten Palästinensergebieten einschließlich Ostjerusalems in Übereinstimmung mit seinen Verpflichtungen unter dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten einzustellen. Alle Siedlungsaktivitäten, einschließlich Zwangsräumungen und Abrissen, sind gemäß dem Völkerrecht illegal.“
  • Jerusalem ist eine heilige Stadt für drei Weltreligionen. Ich unterstreiche, dass der Status quo an den heiligen Stätten aufrecht erhalten und respektiert werden muss.“
  • „Wir müssen auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen hinarbeiten, die den Status Jerusalems und andere Endstatusfragen angehen, die Besatzung beenden und die Verwirklichung einer Zweistaatenlösung auf Grundlage der Linien von 1967, UNO-Resolutionen, Völkerrecht und einvernehmlichen Vereinbarungen gestatten, mit Jerusalem als Hauptstadt sowohl Israels als auch Palästinas.“

Beachten Sie, wie der UNO-Generalsekretär zwischen „Ostjerusalem“ und „Jerusalem“ wechselt. Er verwies auf die Stadt als tatsächlichen Ort, wenn das in Verbindung mit der „besetzten Westbank“ steht, räumt aber ansonsten ein, dass es ich um eine Gesamtstadt handelt.

Wenn es um Ostjerusalem ging, erklärte er, dass Araber Rechte haben dort zu leben, während Juden diese nicht haben. Aus jedem Haus, in dem ein Jude lebt, wurde eine „Siedlung“ gemacht, selbst wenn es ein Gebäude ist, das ihm gehört und wo seine Vorfahren lebten.

In Bezug auf den „Status quo an den heiligen Stätten“, zu dem derzeit ein Verbot jüdischen Gebets an ihrem heiligsten Ort, dem jüdischen Tempelberg, gehört, will Guterres, dass dieses Verbot in Kraft bleibt. Er scheint auch zu wollen, dass die arabischen Hausbesetzer in Ostjerusalems Viertel Scheik Jarrah, die es ablehnen den jüdischen Eigentümern Miete zu zahlen, dort verbleiben können sollen. Hingegen scheint er sehen zu wollen, dass alle in „Ostjerusalem“ lebenden Juden aus der Stadt vertrieben werden, weil für sie dort zu leben „gemäß dem Völkerrecht illegal“ sein soll.

Das Viertel Scheik Jarrah, wie es von der propalästinensischen Gruppe Peace Now dargestellt wird. Häuser, in denen Juden leben, werden als „Siedlungen“ betrachtet, während andre Häuser keine besondere Markierungen erhalten.

Guterres rief auch die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den Parteien auf, fordert gleichzeitig aber auch den Ausgang, den die Palästinenser am liebsten dabei haben wollen: dass die Verhandlungsposition mit den „Linien von 1967“ beginnen und dass Jerusalem die „Hauptstadt sowohl von Israel als auch Palästina“ sein wird – Positionen, die von Israel nicht befürwortet werden.

Die verschiedenen Positionen zeigen Widersprüchlichkeiten in der Anwendung, es sei denn, man strebt nach Ergebnissen, die von den Arabern bevorzugt werden.

Wenn die UNO Angelegenheiten des „Status quo“ wie das Verbot jüdischen Gebets auf dem Tempelberg und den Schutz des Aufenthalts palästinensischer Hausbesetzter begünstigt, dann erkennt sie implizit alle bereits in Ostjerusalem lebenden Juden an und sollte sie nicht länger als „Siedler“ bezeichnen. Wenn die UNO Koexistenz von Juden und Arabern anstrebt, sollte sie vollständige Gleichberechtigung für Juden auf dem Tempelberg und freies Zusammenleben von Arabern und Juden in ganz Jerusalem unterstützen. Wenn die UNO schließlich möchte, dass die beiden Seiten einen Frieden aushandeln, sollte sie den Parteien erlauben das zu tun, ohne den Ausgang einer bestimmten Frage vorwegzunehmen.

Aber die UNO unterstützt nicht wirklich den Status quo, Koexistenz oder einen zwischen Israelis und Palästinensern ausgehandelten Frieden. Die UNO befürwortet einzig die Palästinenser, die von ihr adoptierten Mündel, was es der Organisation unmöglich macht eine konstruktive Rolle zwischen den Parteien zu spielen. Das unterstreicht auch wie wichtig es ist, dass die USA offen weiter hinter Israel stehen.

Corona: Sind die Geimpften die neuen gefährlichen Superspreader?

Die Veröffentlichung von Daten des Institute for Health Metrics and Evaluation an der University of Washington sorgt derzeit bei Wissenschaftlern für große Aufregung. Nach diesen zeigt sich nach der Impfung ein signifikanter Anstieg der mit Corona in Zusammenhang gebrachten Todeszahlen, nachdem sie zuvor stark zurückgegangen waren. Auch die neuesten Nachrichten aus den Niederlanden werfen die Frage auf, ob die zahlreichen Geimpften am erneuten Anstieg der Neuinfektionen verantwortlich sind.

Besonders auffällig in Österreich, Belgien, Argentinien und Brasilien. Sehr anschaulich wird diese Tatsache in folgendem Überblick:

Ausgerechnet einer der bekanntesten Virologen der Welt, der französische Forscher Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HI-Virus bekam, gesellt sich nun unter die Impfkritiker:

„Es ist die Impfung, die die Virus-Varianten schafft“

„Die gegenwärtige Politik der Massenimpfungen ist ein schwerer Fehler. Sie ist ein wissenschaftlicher sowie ein medizinischer Irrtum – und sie ist inakzeptabel … Die Geschichtsbücher werden zeigen, dass es die Impfung ist, die die Virus-Varianten schafft“,…

…so Montagnier (Interview mitRAIR Foundation USA).

Kommen also die von der Politik so gefürchteten „Mutanten“ gar nicht von der regen Reisetätigkeit oder gar den „bösen, nach Deutschland einreisenden Ausländern“, wie uns in letzter Zeit v.a. Unionspolitiker einreden möchten?

Es scheint fast so. Vielmehr haben sie ihre Ursache vermutlich in der „Impfung“, die tatsächlich gar keine Impfung im klassischen Sinn darstellt. Montagnier forscht derzeit an dieser Stelle sehr genau nach. Und zwar mit Patienten, die nach der „Impfung“ mit Corona erkrankt sind: „Ich werde beweisen, dass sie die Varianten erzeugen, die gegen den Impfstoff resistent sind.“ – so der Nobelpreisträge

Zahlreiche Corona-Erkrankungen nach Impfung

Bereits Ende Februar hatten Mediziner, Wissenschaftlern und Anwälte in einem Offenen Brief an die Europäische Arzneimittelagentur auf die Häufung von Corona-Ausbrüchen in Pflegeheimen hingewiesen, die immer dann auftrat kurz nachdem die Bewohner ihre Corona-Impfungen erhalten haben. Auch in Deutschland gibt es seit Beginn der Impfungen immer wieder derartige Meldungen.

Eine Rundfrage bei meinen zahlreichen Bekannten (die natürlich nicht wissenschaftliche Standards erfüllen kann) ergab ein ähnliches Ergebnis: Tatsächlich kennen die meisten inzwischen jemanden, bei dem nach der Impfung auf einmal eine schwere Corona-Erkrankung vorlag, während so gut wie keiner (ca. 5 %) jemanden kennt, der in der Vorimpfungszeit ernsthaft an Corona erkrankt war.

Niederlande: Geimpfte werden zu Superspreadern

Dazu passt die neueste Nachricht, die derzeit die Medien in ganz Europa beschäftigt. Die WAZ schreibt: „Bei einem Musikfestival in Utrecht haben sich rund 1000 Besucher mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Dienstagabend könnten die Zahlen noch steigen. Die Organisatoren reagierten geschockt und betonten, dass sie sich an alle Auflagen gehalten hätten.“

Das Delikate an der Sache: Es wurden nur Festivalbesucher eingelassen, die geimpft oder negativ getestet waren. Allen Angaben zufolge wurden diese Auflagen streng am Eingang kontrolliert. Wurden also gerade die Geimpften zu den eigentlichen Superspreadern?

Werden Merkel & Co in Den Haag vor Gericht stehen?

Sollten Montagnier und die zahlreichen Forscher recht behalten, würde jeder, der sich jetzt noch impfen lässt, absolut verantwortungslos handeln. Und die Politiker, die über die Hintertür eine implizite Zwangsimpfung eingeführt haben sowie die Schreiberlinge, die diese Politiker mit der Verbreitung von Fakenews unterstützt haben, müssten dafür, z.B. vor dem „Internationalen Gerichtshof“ in Den Haag, zur Rechenschaft gezogen werden.

„Keine Impfpflicht!“, sagt Angela Merkel – „Keine Mauer!“ sagte Walter Ulbricht

Angela Merkel möchte ohne Impfpflicht auskommen, weil wir – so meint sie – erst am Anfang des Prozesses stünden, in dem es Impfskeptiker zu überzeugen gälte. Der Subtext dieser Aussage lautet allerdings: Gelingt uns das nicht, wird die Impfpflicht kommen (müssen). Zudem gibt es Stimmen aus dem Ethikrat, die bereits jetzt fordern, zumindest bestimmte Berufsgruppen zur Impfung zu verpflichten.

Während Alena Buyx, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, die allgemeine Impfpflicht kategorisch ablehnt (auch für bestimmte Berufsgruppen), fordert ein einflussreiches Mitglied des Rates wenige Stunden nach Buyx‘ ARD-Interview die Impfpflicht für Lehrer und Erzieher.

„Renitente Leute“ müssen zur Impfung gezwungen werden

Denn es könne nicht sein, so der Humangenetiker Wolfram Henn, dass Personen, „die selbstgewählt berufsbezogen Verantwortung haben“, weil sie intensiv mit Kindern und Jugendlichen in Berührung kämen, die ihnen anvertrauten und sich selbst gefährden und vor allem der Jugend ein negatives Vorbild seien. „Gegen diese wenigen renitenten Leute, die dann auch andere gefährden“, bedürfe es eine Handhabe.

Man müsse ihnen notfalls auch kündigen können, wenn sie sich der Impfung widersetzten. Dem „Humangenetiker“ ist selbstverständlich klar, dass eine entsprechende Verordnung bzw. ein Gesetz ein Einfallstor bilden würde. Rasch wäre die Ausweitung auf andere kontaktintensive Berufsgruppen (z. B. Einzelhandel, Gastronomie usw.) im Gespräch oder gar eine Impfpflicht für Schüler, da diese ja auch Dritte massiv gefährden könnten.

Impfpflicht faktisch schon da

Auch wenn die Kanzlerin nun zur Sedierung der Bürger klar ausspricht, es werde keine Impfpflicht geben: sie ist faktisch schon da. Massiv erzeugen Politik und Medien moralischen Druck, reden uns ein, wir wären möglicherweise als Superspreader für den Tod hunderter Menschen verantwortlich, wenn wir uns der Impfung verweigerten.

Aus dem moralischen Druck der Autoritäten (das sind Regierung und MSM immer noch für sehr viele Menschen) entsteht rasch sozialer Druck. Mit Ungeimpften wollen schon jetzt viele nicht in Berührung kommen, als hätten sie Lepra. So zerbrechen nicht wenige Freundschaften am Thema Impfen wie eins an der Frage, ob man dem Führer blind folgen müsse oder nicht.

Impfung aus Furcht vor sozialer Isolation

Dazu kommt, dass Ungeimpfte nur unter größeren Schwierigkeiten am sozialen Leben teilnehmen können, denn sie müssen sich immer neu testen lassen, um bestimmte Veranstaltungen besuchen zu können. Diese vom Staat gewollte und zumindest teilweise selbst erzeugte soziale Isolation wirkt auf viele wie eine Impfpflicht. Jugendliche, die sich eigentlich nicht impfen lassen wollen, bekommen von ihren Freunden oder deren Eltern erklärt. Solange Du nicht geimpft bist, betrittst Du nicht unsere Wohnung.

Das alles hatte unsere Kanzlerin gestern im Hinterkopf, als sie ihre sedierenden Worte sprach. Sie vertraut darauf, dass die Urban Legends über die Corona-Mutanten in den nächsten Monaten weiterhin gute Dienste leisten werden und die eines Edgar Allan Poe würdigen Albtraumgeschichten von Karl Lauterbach & Co. weiterhin ihren Zweck erfüllen.

Die Gesellschaften des Westens sind sturmreif geschossen

Geschickt nutzt die Regierung die Sehnsucht vieler nach der alten Normalität. Wohl wissend, dass die Bürger nach der Bundestagswahl – ob mit oder ohne Corona – in eine neue Normalität gepresst werden. In eine „Normalität“, in der die Angst vor den Folgen des Klimawandels dominiert und jede nur erdenkliche Restriktion von einer großen Mehrheit devot und klaglos bis dankbar angenommen werden wird. Das Corona-Jahr hat große Teile der Gesellschaft sturmreif geschossen. Mission accomplished!

Gericht in Portugal bestätigt: Nur 152, nicht 17.000 Todesfälle auf Covid zurückzuführen

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Bilder von überfüllten Leichenhallen sollten den Menschen Angst machen (c) Numiscontrol (Diskussion) 23:28, 8. Aug. 2017 (CEST), CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

Ein kürzlich ergangenes portugiesisches Gerichtsurteil ist von den Massenmedien unbemerkt geblieben, wenn nicht gar verdrängt worden. Dennoch stört es die offizielle Darstellung der Covid-Sterblichkeit.

Laut einem Lissaboner Gerichtsurteil starben nur 0,9 % der „verifizierten Fälle“ an Covid, also 152, nicht 17.000, wie die Regierung behauptet. „Das Urteil hat bewiesen, dass die Regierung die Statistiken über Covid-19-Todesfälle gefälscht hat“, schreibt GreatGameIndia, das Medienunternehmen, das den Fall aufgedeckt und das Urteil veröffentlicht hat.

„Nach einer Bürgerpetition, so erklärt der Artikel, wurde ein Lissabonner Gericht gezwungen, verifizierte Daten über Covid-19-Todesfälle zu liefern.

Laut dem Urteil (lesen Sie hier das vollständige Urteil) beträgt die Zahl der verifizierten Covid-19-Todesfälle von Januar 2020 bis April 2021 nur 152, nicht etwa 17.000, wie die Ministerien behaupten.

Mit statt an Covid gestorben

Alle „anderen“ sind aus verschiedenen Gründen gestorben, obwohl sie PCR-positiv getestet wurden.

Die Daten stammen aus dem Sistema de Informação dos Certificados de Óbito (Sterbeurkunden-Informationssystem – SICO), dem einzigen System seiner Art in Portugal.

Der Hinweis auf 152 Sterbeurkunden, die „unter der Aufsicht des Justizministeriums“ ausgestellt wurden, ist irreführend, da alle Sterbeurkunden unter der Aufsicht des Justizministeriums ausgestellt werden, da es die einzige Institution ist, die sie ausstellt.“

Dies ist nicht das erste Mal, dass die portugiesische Justiz das Management und die Handlungen der Regierung des Landes verurteilt hat:

Problem PCR-Test

„Letztes Jahr, so erinnert sich GreatGameIndia, entschied ein portugiesisches Berufungsgericht, dass PCR-Tests unzuverlässig sind und dass es illegal ist, Menschen allein aufgrund eines PCR-Tests unter Quarantäne zu stellen. Das Gericht stellte fest, dass die Zuverlässigkeit des Tests von der Anzahl der verwendeten Zyklen und der vorhandenen Viruslast abhängt. Unter Berufung auf Rita Jaafar und die Oxford Academy kam das Gericht zu dem Schluss, dass „wenn jemand durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder mehr verwendet wird (wie es in den meisten Labors in Europa und den Vereinigten Staaten die Regel ist), die Wahrscheinlichkeit, dass die Person infiziert ist, weniger als 3% beträgt und die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis ein falsches Positiv ist, 97% beträgt.

Der Beitrag erschien zuerst bei „Unser Mitteleuropa“.

 

Buchbesprechung: David Winder: Mysterien der Bronzezeit

* von Roland M. Horn

David Winder:
Mysterien der Bronzezeit: Von Atlantis bis Troja. Über die großen Sagen und deren einzig richtige Deutung.  Selbstverlag, Daisendorf, 2020
ISBN: 978-3-00-067068-8
Preis: EUR 4,99
TB, 93 Seiten

Die bereits von Paul Borchardt vertretene These, nach der Atlantis in Tunesien lag, zu ergänzen und anhand weiterer Fakten zu erhärten, ist eine Sache, die willkürliche Anpassung von Überlieferungen, um das gewünschte Ziel zu erhalten, eine andere.

Der Autor propagiert die einstige Existenz eines Goldenen und später eines silbernen Geschlechts. Interessanterweise übernimmt er ausgiebige Passagen aus der als Fälschung geltenden Oera-Linda-Chronik, die einst als Beleg für die Theorie, dass Atlantis in Altfriesland lag, verwendet wurde, vollkommen kritiklos. Aus dieser und anderen Überlieferungen schließt er auf einen Kataklysmus, den es zweifellos auch gegeben hat. Mit diesem Kataklysmus lässt er das “Silberne Zeitalter” enden und setzt die biblische Sintflut hier an. Danach kam das “Bronzene Geschlecht”. Insgesamt habe es drei Kataklysmen und drei Zwischenzeiten gegeben. Die biblische Sintflut legt der Autor auf 1050 v. Chr. fest. Sie habe das “Bronzene Zeitalter” beendet.

Weiter behauptet der Autor, dass die Typhon-Sage aus der griechischen Mythologie, der Seevölkersturm und der Trojanische Krieg in Wirklichkeit ein und dasselbe Ereignis waren. Im Zusammenhang mit diesem Ereignis “gönnt” er es den jüdischen Redaktoren des Pentateuch “durchaus”, dass sie “es aus Eitelkeit mit der historischen Wahrheit nicht allzu ernst genommen haben, indem sie aus einer schlimmen Niederlage einen berauschenden, gottgewollten Sieg machten, doch nun ist klar geworden, das am Schilfmeer [das oft mit dem Roten Meer verwechselt wird] einzig der Pharao als großer Sieger hervorgegangen ist.” (S. 30) Dies schließt er daraus, dass der “Durchzug durchs Rote Meer”, (das er aber richtigerweise als “Schilfmeer”) bezeichnet, “von den Ereignissen um die Seevölker nicht zu trennen ist.”

Irgendwann nach seinen etwas wirr erscheinenden Darlegungen stellt Winder im Einklang mit Albert Hermann und Ulrich Hofmann plötzlich und überraschend fest, dass auf der Basis der “reinen Vernunft” und “ohne irgendwelchen esoterischen Spinnereien Raum zu geben” zu der unumstößlichen Feststellung, dass Atlantis in Nordafrika lag.

Unter Heranziehung der von Dr. Albert Hermann publizierten “Erdkarte der Urbibel” kommt er in diesem Zusammenhang auf die Hebräer zu sprechen, die einst vom Tritonsee im heutigen Tunesien auszogen, “um vor der unbarmherzigen Sonne und der immer weiter voranschreitenden Sahara zu fliehen, in der Hoffnung im Osten eine neue Heimat zu finden.” (S. 35)

An Platon, der als erster von der Insel Atlantis sprach, übt er heftige Kritik. Der habe selbst “den vielen Spinnereien durch eine irrige Zeitangabe, mancherlei Vorschub geleistet.” Winder schließt aufgrund seiner bisherigen zusammengewürfelten und angepassten Theorien, dass Platos Zeitangabe falsch ist. Man kommt nicht drumherum, dem Autor ein sehr willkürliches Vorgehen zu unterstellen. In diesem Zusammenhang spricht Winder auch von einer “falsche Ortung der Säulen des Herakles”, die “viel Unheil gestiftet” hätten. Allerdings muss gesagt werden, dass Platons Identifizierung der Säulen von Herakles als die Straße von Gibraltar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist!

Im Gegensatz zu Plato avanciert ausgerechnet Herodot, in dessen Überlieferungen sich – wie der Autor auch selbst zugibt – einige Widersprüche befinden, zum “Größten aller Historiker”. Winder glaubt allen Ernstes, die Widersprüche dadurch lösen zu können, dass, wenn Herodot von Min bzw. Menes oder Cheops spricht, gar nicht die Pharaonen am Nil gemeint sind, sondern “Herrscher am Tritonsee” in Tunesien. Hin und wieder versucht der Autor, seine skurrilen Behauptungen mit Sätzen wie “So und nicht anders ist es gewesen.” zu bekräftigen. Der Ausdruck “Nil” für den Fluss in Ägypten habe sich aus dem griechischen Ausdruck “neilos” eingebürgert.

Die “große arische Wanderung” ging nicht vom Osten, sondern dem Wesen aus, wenn man Winder folgt.

Ein recht unbehagliches Gefühl regt sich, wenn man die Ansicht des Autoren liest, dass die Hebräer ursprünglich eine rote Hautfarbe hatten und von den Hamiten abstammten. Damit sind nur in bedingtem Umfang die Söhne des biblischen Ham gemeint, sondern es wird Bezug auf die sogenannte Hamitentheorie genommen, die die Überlegenheit einer in Nordafrika verorteten „hamitischen Rasse“ über die sogenannte negroide Bevölkerung Afrikas postulierte. Es muss erwähnt werden, dass diese Theorie in Deutschland nach der Nazi-Zeit in Deutschland vollkommen in Misskredit geriet. Für Winder steht dagegen fest: “Die sagenhaften Hamiten waren also saumtierzüchtende Eselnomaden von rötlicher Hautfarbe (…) (S, 53) Der nachfolgende Satz: “Es kann also gar kein Zweifel darüber obliegen, dass die Vorväter der Juden, die Hebräer, saumtierzüchtende Eselnomaden waren, welche den Karawanenhandel und damit den Welthandel der damaligen Zeit in ihren Händen hielten”, (S. 54) gibt zu denken.

Doch es kommt noch dicker: “Die Hebräer waren heimatlose, herumtreibende Eselsnomaden, welche von Kain abstammend, weite Teile der damals bekannten Gebiete durchquerten,” stellt Winder fest und erklärt: “Es war sehr klug von den später auftretenden jüdischen Redaktoren, über die nachträgliche Zufügung des Stammbaums von Seth die eigentliche Abstammung von Kain zu verschleiern, (…) (S. 58) So einfach kann man den Mörder Kain anstelle von Seth zum Stammvater des jüdischen Volkes machen. Dass sich die sesshaften Ägypter nicht mit den Eselsnomaden an einen Tisch setzen wollten, ist für Winder nicht verwunderlich.

Es wird aber immer schlimmer, denn Winder setzt Jahwe, den Gott des Alten Testamentes, mit dem Teufel gleich. Und noch krasser: “Der Esel wurde zum Gott der Herumtreibenden der Nomaden, ob er nur Jahwe, Seth oder Typhon genannt wurde.” Die Farbe “Rot” ist Winder zufolge die Farbe der Juden (beruhend auf ihre angebliche ursprüngliche Hautfarbe), des Kommunismus, des Teufels und – Vorsicht Triggerwort – “der Rothschild-Dynastie”.

Was am Anfang als eine harmlose vielleicht etwas unausgegorene Theorie erscheint, gerät in der Folge immer mehr in die Nähe der jüdisch/bolschewistischen Verschwörungstheorie. Einfach nur noch widerlich!

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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Warum unterstützten Protestanten in Deutschland Rahebs Chasaren-Verschwörungstheorie?

Mitri Rabeh bie der Vollversammlung der Presbyterianischen Kirche (USA) (Foto. Dexter Van Zile)

Mitri Raheb ist bekannt für seine Neigung dazu, aus seiner Position als lutherischer Pastor in der Westbank heraus den jüdischen Staat zu dämonisieren.

Sein Buch Bethlehem Besieged (Belagertes Bethlehem) ist eine einseitige Darstellung der frühen Monate der Zweiten Intifada. Er spricht über die Panzer, Schützenpanzer und Hubschrauber, die Israel in die Westbank schickte, versäumt es aber den Selbstmord-Bombenanschlag auf das Park Hotel in Netanya während einer Pessahfeier zu erwähnen, bei dem 30 Israelis getötet und 140 weitere verletzt wurden und der Israels Entscheidung in die Westbank einzumarschieren vorausging.

Raheb unterließ es ebenso seinen Lesern zu erzählen, dass in den Wochen vor der Operation Verteidigungsschild mehr als 80 Israelis (zumeist Zivilisten) von palästinensischen Selbstmordbombenanschlägen und mehr als 35 Zivilisten von Gewehrfeuer getötet wurden. Israels Entscheidung mit Panzern und Schützenpanzern in die Westbank einzumarschieren war eine Konsequenz dieser Anschläge, die Raheb ignoriert.

2017 besuchte Raheb die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg, Ort regelmäßiger israelfeindlicher und judenfeindlicher Hetze. Er erzählte den Leuten, sein Besuch sei ein „unvergesslicher Abend gewesen … demonstrierte Glaube an den Raum des Reichs und christlich-muslimischer Einheit als Mittel kreativen Widerstands“.

Das ist alles ziemlich unverantwortliches Zeug, aber es kommt noch schlimmer. 2012 redigierte und veröffentlichte Raheb The Biblical Text in the Context of Occupation: Towards a new hermeneutics of liberation (Der biblische Text im Kontext von Besatzung: Auf dem Weg zu einer neuen Hermeneutik der Befreiung) in der von ihm betriebenen gemeinnützigen Organisation Diyar Institute.

In diesem Buch schrieb Rahe, seine Leser „sollten vorsichtig sein, wenn sie von der ‚Rückkehr‘ der Juden reden, als würden diese so etwas wie eine Heimkehr in ihr ursprüngliches Land erleben“.

Um seine Darstellung der Juden als Eindringlinge zu untermauern, die wirklich keinerlei Verbindung zum Land Israel haben, schriebt Raheb: „Viele der jüdischen Emigranten [sic] nach Palästina waren in Wirklichkeit keine Nachkommen dieses einheimischen Volks, die ins Exil getrieben wurden, sondern hauptsächlich die Nachkommen nordafrikanischer Berberstämme oder osteuropäischer ‚Chasaren‘-Stämme, die zum Judentum konvertierten. Für sie war Jerusalem das, was Rom für die Katholiken ist.“

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Rev. Dr. Mitri Raheb, der den „Deutschen Medienpreis“ verliehen bekam, verkauft 2012 diese alte Lüge, dass die modernen Juden keine Verbindung zu den Juden haben, von denen in der Bibel geschrieben ist, indem er das Märchen von den „Chasaren“ ins Feld führt.

Raheb verkauft diese gründlich diskreditierte Verleumdung im Namen des „Friedens“ als würde die jüdische Verbindung zum Land Israel in Verruf zu bringen das Leben der Palästinenser verbessern (tut es nicht).

Angesichts der Geschichte Rahebs sollte es nicht überraschen, dass er eine solch üble und unredliche Lüge verbreitet. Was überrascht ist aber, dass das Buch, in dem er dieses Sprachbild bewirbt, mit Hilfe der Protestanten in Deutschland veröffentlicht wurde. Auf der Rückseite des Titels des Buchs heißt es ausdrücklich, dass es vom „Verband der protestantischen Kirchen und Vertretungen in Deutschland“ unterstützt wird [der angeführte Link führt leider inzwischen ins Leere – heplev].

Warum unterstützte ein (ausgerechnet!) in Deutschland arbeitender Kirchenverband die Veröffentlichung eines Buchs, das eine offenkundig antisemitische Verleumdung zum Inhalt hat – dass die in Israel lebenden Juden von heute keine Verbindung zu den Juden der Bibel und daher keinen legitimen Platz im Land Israel haben?

AfD-Klage gegen Merkel: Beeinflussung beim Kanzlerabendessen mit Verfassungsrichtern?

Wir erinnern uns: Nachdem der FDP-Abgeordnete Kemmerich in geheimer Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden war, beschlossen die Antifa, die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linkspartei gemeinsam mit der Kanzlerin, dass Wahlen nur dann demokratisch legitimiert sind, wenn das richtige Ergebnis dabei herauskommt.

Da Merkel zu einem Besuch in Südafrika war, konnte sie die politische Liquidierung Kemmerichs nicht persönlich vor Ort einleiten. Nachdem die Antifa Kemmerich und seine Familien angemessen bedroht hatte und parteiübergreifend organisierte (nicht völlig gewaltfreie) Demonstrationen vor einem neuen Weimar gewarnt hatten, ließ die Kanzlerin ihr Volk wissen, dass nicht die Abgeordneten, sondern sie bei jeder Ministerpräsidentenwahl das letzte Wort habe.

Unverzeihlich ist lediglich das Verhalten der Kanzlerin

Daran erinnernd sprach sie dann die bedeutungsschweren Worte „dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb auch das Ergebnis rückgängig gemacht werden muss“. Was dann selbstverständlich auch binnen 24 Stunden geschah. Kemmerich trat zurück, der Kommunist Ramelow wurde mit Hilfe der CDU in sein kurzzeitig verlorenes Amt zurückgewählt und seine Minderheitsregierung bis heute von Merkels Partei toleriert.

Alles lief so, wie IM Erika sich gewünscht hatte. Wäre da nicht die AfD, die einzige Partei im Bundestag, die nach Ansicht der Altparteien nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Diese üblen Zeitgenossen hätten eigentlich schon längst durch den Verfassungsschutz zum Verbotsfall erklärt werden können, wenn Haldenwang von Beginn an keine taktischen Fehler gemacht hätte, die den Plan ins Stocken geraten ließen.

Klage der AfD gegen Merkel

Nur wegen des Versagens ihrer Untergebenen kam Merkel also in die missliche Lage, von der AfD mit einer Klage wegen ihrer Äußerungen im Ausland überzogen zu werden. Ihre eigenen Rechtsexperten hatten in den letzten Wochen klargemacht, dass diese Klage durchaus Erfolg haben könnte.

Aber dagegen kann man ja was unternehmen. Beim schon länger geplanten Abendessen mit den Richtern des Bundesverfassungsgerichts. Zunächst einmal den Richtern aufrichtig dafür danken, dass sie alle Klagen gegen den Corona-Lockdown ganz im Sinn der Bundesregierung abgewiesen haben, um dann vielleicht in Einzelgesprächen mit den Richtern des zweiten Senats (der für die Klage zuständig ist) klarzustellen, dass man der AfD grundsätzlich in wichtigen Fragen nicht recht geben dürfe. Weder im Bundestag noch bei Klagen, die die Verfassung berühren.

Die Versuchung dürfte groß gewesen sein

Nun… Wir wissen nicht, ob Angela Merkel das tatsächlich getan hat. Aber es schmeckt danach. Am 22. Juli wird das BVG über „Äußerungsbefugnisse von Regierungsmitgliedern“ auch in der Frage von Eingriffen in Wahlen verhandeln. Da macht es schon Sinn, drei Wochen vorher die Richter im vertraulichen Gespräch ins Gebet zu nehmen, ihnen Komplimente zu machen oder bei einem guten Wein (ganz unverbindlich) über weitere Karriereoptionen zu plaudern. Telefonisch kann man das ja nicht machen. Denn wenn auch alles abhörsicherer geworden ist, werden doch alle Einzelverbindungen dokumentiert. Und man stelle sich vor, die gerieten mal in die falschen Hände…

Wie gesagt: Alles nur Spekulation. Aber der Vorgang hat ein sehr strenges G’schmäckle! Merkel hätte das alljährliche Abendessen diesmal auch ausfallen lassen können oder doch zumindest die Richter des zweiten Senat auf einen späteren Termin einladen. Oder sich durch ihren Vizekanzler vertreten lassen können. Irgendein Zeichen setzen, dass Überlegungen wie diese, welche die BILD mit Ihrem Artikel angestossen hat, erst gar nicht möglich machen.

Steven M. Collins, die Aschkenasim und die Khazaren

  • von Roland M. Horn

Das Reich der Chasaren im 9. Jahrhundert
CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chasaren.jpg

Wir haben hier schon einige Artikel über die Khazaren veröffentlicht, u. a. auch vom orthodoxen Juden Yair Davidiy. Doch auch Steven W. Collins hat sich in seinem Buch Israel’s Tribes Today mit diesem Thema beschäftigt.

Collins wies in seinem Buch Parthia nach, dass ein Großteil der angeblichen zehn verlorenen Stämme Israels nicht in die Assyrische Gefangenschaft ging, sondern nach Asien – genauer in die Region des Schwarzen Meeres -, wo sie das Partherreich errichteten. Nach dem Ende der babylonischen Gefangenschaft kehrte ein Teil der Juden von Babylon ins Heilige Land zurück, wo sie ihren Tempel wieder aufrichten durften. Sie blieben allerdings unter Fremdherrschaft, die von den Persern ausgeübt wurde, die zuvor Babylon bezwungen hatten. Schon als ein Teil der Zehn “verlorenen” Stämme Israels in die Assyrische Gefangenschaft ging, d. h. vor Babylonischen Gefangenschaft, wurden auch einige Juden dorthin verschleppt. Jene Juden, die in Asien verblieben, gingen Collins zufolge zusammen mit den “Verlorenen zehn Stämmen” im Partherreich auf. Als Parthien schließlich im dritten Jahrhundert fiel, wanderten Collins zufolge viele Asiatische Juden mit den Parthern nach Europa. Daher seien  nicht alle Juden in der jüdischen Weltbevölkerung zu finden.

Die Juden, die nach Europa zogen, werden oft als aschkenasische Juden bezeichnet. In der Encyclopedia Britannica fand Collins einen Vermerk, demzufolge die Arsakiden – die ab Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr, von Arsakes I. begründete und das Partherreich beherrschende Dynastie – von den Persern “Ashkanians” bezeichnet wurden, nach “Ashak” , einem persischen Begriff für die parthischen Arsakiden (i. O. “Arsacids”). Collins fällt die Ähnlichkeit zwischen “Ashken-azis und Ashkan-ians auf und schreibt:

“Juden tun in ihrem Namen tatsächlich eine Herkunft aus dem alten Parthien kund. Folglich sind die Aschkenasim (Ashkenazi) tatsächlich Nachkommen der Juden, die im Partherreich lebten.”1Collins, Steven M.: Israels Tribes Today. Royal Oak 2005/2012, S. 229

Diese Aschkenasim wanderten dann von dort in Richtung Europa ein, während die sephardischen Juden  über Spanien und den Mittelmeerraum nach Europa gelangten.

Weiter beschäftigt sich Collins mit den Khazaren, von denen einige behaupten, sie seien gar keine Israeliten, ja nicht einmal Juden, sondern sie schlicht als Volk zum Judentum konvertiert und die Vorgänger aller aschkenasischen Juden in Europa. Dieses Dogma schloss eine jüdische oder israelitische Herkunft der Khazaren aus. Sie stammten nicht vom Stamm Juda ab, behaupteten sie. Doch dieses Dogma ist historisch falsch!  Weder waren die Khazaren Nichtjuden, noch konvertierten alle Khazaren zum Judentum, noch stimmt es nicht, dass keine Nachkommen des Hauses Juda unter den Khazaren lebten.

Collins zufolge wurde festgestellt, dass im Partherreich zahlreiche Juden lebten und viele dieser Nachkommen des Stammes Juda wahrscheinlich die durch die kaukasischen Berge nach Europa und ins Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres ziehenden Parther begleiteten. In anderen Jahrhunderten gab es weitere jüdische Migrationen in diese Region. Israeliten und Juden passierten auf ihrem Weg nach Europa das Heimatland der Khazaren. Collins glaubt nicht, dass alle Khazaren Nichtjuden waren, da das Land, in dem sie wohnten,  die Hauptverkehrsroute der migrierenden Stämme Israels waren, als diese Parthien und Skythien verließen. Die Khazarenregion liegt außerdem in dem früheren Königreich Iberien, das nach dem ersten Hebräer, Eber, benannt ist. Die dort ansässigen Israeliten gelangten nach dem Fall von Samaria dort hin. Iberien wurde regiert von Königen, die das Wurzelwort “phares” in ihrem Namen tragen, was Collins zufolge bestätigt, dass sie Nachkommen von König David seien. Collins ist sicher, dass immer noch viele Israeliten in diesem Gebiet lebten, als die Khazaren Jahrhunderte später dort an die Macht kamen.

Wenn wir Collins folgen, gibt es beachtliche Beweise dafür, dass die Khazaren ein Mischvolk verschiedener Ethnien waren. So entnimmt er der Encyclopedia Britannica, dass von den Khazaren erstmals im Armenien des Jahres 198 n. Chr. Notiz genommen wurde – 28 Jahre vor dem Fall des Partherreiches. Nach dem Zusammenbruch Parthiens strömten Millionen von Semiten auf ihrem Weg nach Europa durch diese Region, die später Khazaria genannt wurde. Collins ist überzeugt davon, dass infolge der Jahrhunderten großer Migrationen von israelitischen Stämmen durch das transkaukasische Gebiet ebendiese Stämme dort vorherrschten. Die Herrscher der Khazaren jedoch nahmen das Judentum erst seit 740 v. Chr. an.

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Annalena Baerbocks Ende naht. Das linke Kampfblatt „taz“ lässt sie fallen!

Schon seit einigen Tagen wundern wir uns, warum Robert Habeck sich in der Causa um die abgekupferten Buchzitate nicht öffentlich hinter Annalena Baerbock gestellt hat. Jetzt wird klar, dass ihm vwphöl bereits von Links zugerufen wurde: „Fertigmachen zum Jubeln, Robert!“

Klarer als ARD, ZDF, SPIEGEL und FAZ zusammen es jemals gewagt hätten, hat heute die linke Tageszeitung „taz“ Kritik an der Spitzenkandidatin geübt: Für die Kanzlerin der Herzen ist die Messe gelesen. Sie hat sämtliche Reputationen verspielt und kann die Partei nur noch mit Glück in eine schwarz-grüne Koalition retten. Oder aber den Staffelstab an Robert Habeck weiterreichen. Wenn er ihn denn nehmen wollen würde! Doch warum sollte der von der Völkerrechtlerin gedemütigte Bauer mit dem falschen Geschlecht die Übernahme verweigern?

Kommt die süße Rache des Schweinebauern?

Denn schlimmer, auch das stellt die „taz“ fest, kann es für die Grünen eigentlich nicht mehr kommen. Zudem hätte Habeck allen Grund, mit der Annahme der Spitzenkandidatur ein Revanchefoul zu begehen, dass ihm eher die grüne denn die rote Karte einbringen würde. Zwar ließe sich der Traum von der Kanzlerschaft nicht mehr verwirklichen, aber immerhin die eines großen kleinen Koalitionspartners für Laschets Union. Für die SPD wäre das freilich kein gutes Signal. Denn in den vergangenen Wochen ist mancher Wähler von den Grünen zu ihr abgewandert.

Mit Spannung und viel Popcorn dürfen wir also in die kommende Woche schauen. Wie werden sich Parteivorstand und Bundestagsfraktion zu Baerbock stellen. Denn für viele geht es um vieles. Z. B. um den Verlust bereits sicher geglaubter Mandate. Und bei Geld hört bekanntlich auch bei den Ökosozialisten die Freundschaft auf.

Gedankensplitter: Wird so in Deutschland Antisemitismus bekämpft?

Sie können es nicht lassen: SPD und Grüne in Hamburg wollen einen Islamisten in den NDR-Rundfunkrat holen. Ausgerechnet Vertreter von aus dem Ausland gesteuerten Muslim-Organisationen sollen mehr Vielfalt in den Rundfunkrat bringen? Geht’s noch?

DITIB und das Islamische Zentrum Hamburg sind Organisationen, die extremistischen Islam-Varianten zugeordnet werden müssen; DITIB untersteht der türkischen Religionsbehörde und ist von Erdoğans Ideologie gesteuert, das IZH ist eine Dependence des Mullah-Regimes im Iran.

Beides sind Organisationen, die dem Antisemitismus frönen.

Und die sollen jetzt im Rundfunkrat mitbestimmen, was der NDR so ausstrahlt…

Aber das passt. Die SPD hat die antisemitische Terrororganisation Fatah 2013 zum strategischen Partner erklärt, die Jusos sich erst vor kurzem mit der Jugendorganisation der Fatah verbrüdert. Links geht es offenbar nicht anders. Fragt sich nur, wodurch das bedingt ist.

Aber man kann es sich vorstellen. In der links-verqueren Denke müssen alle „eingebunden“ werden, damit man insgesamt als Welt miteinander auskommt, egal, was diese anderen so treiben. Nein halt, das gibt es Ausnahmen: Nazis und AfD (ach ja, auch Nazis) sind gefälligst nicht einzubinden, die müssen gemieden, verteufelt und ausgegrenzt werden. Aber alle anderen: Gute, nette Leute, mit denen man reden muss.

Das macht man dann mit Teheran seit 1979. Wie erfolgreich das ist, sehen wir ja immer wieder. Jedes Jahr zum antisemitischen Israel-Vernichtung-Quds-Tag-Marsch, der allein durch die Corona-Hysterie verhindert werden kann. Durch Geschäfte ohne Ende mit den Terror-Mullahs, die nicht nur das eigenen Volk unterdrücken und jegliche abweichende Meinung mit Haft und Folter „belohnen“, sondern auch international nicht nur in der eigenen Region Kriege anzetteln und Terror verbreiten. Seit Trump aus dem Amt ist, wieder mit noch mehr Verve und neuer Aggressivität.

Antisemitismus bekämpft man nicht durch Einladungen an Antisemiten in Aufsichtsgremien. Nicht durch große Geschäftemacherei mit einem Terror-Regime, das vermutlich nicht nur regionale Hegemonie und Unterdrückung anstrebt. Nicht durch Kuschen vor einem islamistischen Autokraten, der das Türkentum wieder als regionale Supermacht aufbauen will und dazu gerne mal den „Weg über Jerusalem“ mitsamt Vernichtung der Juden und ihres Staates als geeignetes Mittel propagiert und ansonsten die EU mit echten und falschen Flüchtlingen erpresst.

Die linke Mischpoche ist nicht in der Lage – schon lange nicht mehr gewesen – ihre eigenen Feinde als solche zu benennen und deren Motive zu erkennen. Sie ist auch nicht willens, das zu tun. Weil sie ihre (politischen) Feinde ausschließlich „rechts“ sucht. Weil sie nicht in der Lage ist sich vorzustellen, dass jemand anderes als Nazis auch in der Lage sein könnte systematisch zu fanatisieren.

Und so werden dann Antisemiten in Gremien berufen und hofiert, die da nichts zu suchen haben, auch weil sie unserer Demokratie gegenüber feindlich eingestellt sind. Das zu begreifen geht über den viel zu geringen linken Horizont hinaus, der nur „rechts“ etwas sieht. Und so wird von diesen Linken – zu denen inzwischen auch große Teile der CDU zu zählen sind – nicht Antisemitismus bekämpft, sondern ermöglicht und Antisemiten gestärkt.

Wenn nur Nazis als Antisemiten wahrgenommen werden dürfen oder können, dann sind die ganzen Beteuerungen des „Nie wieder“ und „Kein Platz für Antisemitismus“ glatte Lügen. Und in Deutschland wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

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