Wenn das Völkerrecht mit existenziellen Bedrohungen nicht mithalten kann
Wer fragt, ob Israels Handlungen gegen internationales Recht verstoßen, stellt nicht die richtige Frage.
Wer fragt, ob Israels Handlungen gegen internationales Recht verstoßen, stellt nicht die richtige Frage.
Während Israel gegen das iranische Regime kämpft, fällt der Beginn von Purim auf denselben Moment. Für viele Israelis ist das kein Zufall, sondern ein historischer Kreis, der sich schließt.
Der Präsident der Vereinigten Staaten spricht von einer Entscheidung innerhalb von zehn Tagen. Gleichzeitig verkündet er ein internationales Programm für Gaza und erwartet, dass die Hamas ihre Waffen abgibt.
In Jerusalem spricht ein führender US-Senator offen aus, was in Israel viele denken. Wenn Teheran bestehen bleibt, werden Hamas, Hisbollah und andere Terrorarmeen neu bewaffnet und der nächste Krieg ist nur eine Frage der Zeit.
Der 7. Oktober war kein spontaner Ausbruch von Gewalt. Er war ein kalt vorbereiteter Massenmord, ausgelöst durch ein unscheinbares Zeichen auf einem Smartphone.
Das werden Sie in den Mainstream-Medien nicht hören. Hören Sie, was diese ehemalige israelische Geisel erzählte. Es ist zutiefst verstörend.
Ein einzelner Drohnenangriff auf einen amerikanischen Flugzeugträger mag harmlos erscheinen. Doch Experten warnen: Teheran testet gezielt Grenzen aus und bereitet sich auf ein Szenario vor, in dem ganze Schwärme billiger, tödlicher Fluggeräte die Verteidigungssysteme des Westens überfordern könnten.
Jede Vereinbarung mit islamistischen Terroristen hängt von denen ab, die töricht genug sind, ihnen zu glauben.
Nach vier Monaten Schweigen tritt Israels Ministerpräsident vor die Presse. Seine Botschaft ist klar, hart und unmissverständlich. Sicherheit, Abschreckung und nationale Verantwortung stehen für ihn über jedem politischen Druck.
Nach 843 Tagen in Gaza ist der Leichnam von Ran Gvili nach Israel zurückgebracht worden. Die Familie sprach erstmals öffentlich. Zwischen Schmerz und Stolz wurde deutlich, was dieser Moment für ein Land bedeutet, das seine Gefallenen nicht zurücklässt.
Während Washington auf Diplomatie setzt, rechnet Jerusalem mit dem Gegenteil. In der israelischen Armee laufen bereits weitreichende Vorbereitungen für eine erneute Offensive gegen die Hamas.
Israel bereitet die Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor und steht dabei unter massivem internationalem Druck. Während Sicherheitsmechanismen greifen sollen, bleibt eine bittere Wahrheit bestehen: Ein israelischer Soldat ist noch immer in der Gewalt der Hamas.
Kräfte der israelischen Behörden haben mit der Demontage und Räumung des früheren UNRWA-Standorts nahe Ammunition Hill begonnen. Der Komplex war seit mindestens einem Jahr ungenutzt.
Mehr als zwei Jahre nach dem schlimmsten Massaker an Juden seit der Schoah schafft Israel die rechtliche Grundlage für Prozesse von historischer Tragweite. Die Botschaft ist klar: Diese Verbrechen bleiben nicht im Nebel politischer Deals, sondern werden vor den Augen der Welt verhandelt.
Nach der US-Militäroperation in Venezuela am Samstag, 3. Januar, richtete sich die internationale Aufmerksamkeit schnell auf die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro. Während diese Entwicklung weithin als ein bedeutender geopolitischer Moment betrachtet wurde, fielen die Reaktionen alles andere als einheitlich aus.
Der Westen verliert den Krieg gegen den Terror nicht, weil es ihm an Geheimdienstinformationen, Technologie oder Macht mangelt. Er verliert ihn, weil es ihm an einer klaren Erkenntnis über das Ausmaß des Feindes fehlt – und am Willen, zu kämpfen. Politische Führungspersönlichkeiten gestehen zunehmend ein, dass die Bedrohung, der sie gegenüberstehen, koordiniert, ideologisch, transnational und staatlich unterstützt ist. Es handelt sich weder um eine Reihe isolierter Verbrechen noch um das Werk geistig verwirrter Einzelgänger. Und doch scheuen sie davor zurück, die institutionellen Konsequenzen dieser Realität zu akzeptieren.
Der Grenzübergang Rafah soll in den kommenden Tagen wieder öffnen. Doch Israel macht unmissverständlich klar: Bewegungsfreiheit ohne Sicherheitskontrolle wird es nicht geben. Die geplante israelische Inspektionsstelle auf der Gazaseite ist Ausdruck einer Lehre aus dem 7. Oktober.
Je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen in Deutschland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Gastbeitrag von Theo-Paul Löwengrub.
Im Interview mit dem US-Sender Fox News hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu seine sicherheitspolitische Linie bekräftigt. Israel strebe keine Eskalation mit Iran an, sei aber auf jedes Szenario vorbereitet. Zugleich machte er deutlich, dass ein Übergang zur zweiten Phase des Gaza-Abkommens nur unter einer klaren Bedingung möglich ist.
Sehr interessanter Artikel des Aktivisten Avi Abelow, in dem er erklärt, warum Netanyahu nicht für das Versagen der Armee am 7. Oktober verantwortlich ist. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung teilt diese Sichtweise. Deshalb poste ich das hier.
Nach dem schwersten sicherheitspolitischen Zusammenbruch in der Geschichte Israels zieht die Armee strukturelle Lehren. Eine neue KI Division soll Entscheidungsprozesse beschleunigen, Informationsfluten beherrschbar machen und verhindern, dass Warnsignale erneut übersehen werden.
Eine Woche nach dem antisemitischen Terroranschlag von Bondi Beach entscheidet sich Australiens Regierung gegen maximale Transparenz. Premierminister Anthony Albanese setzt auf eine interne Prüfung statt auf eine unabhängige staatliche Untersuchung. In der jüdischen Gemeinschaft und im Parlament wächst die Wut.
Rahat ist eine Stadt 12 km nördlich von Beer Sheva. Sie ist die größte arabische Stadt innerhalb Israels und wird hauptsächlich von Beduinen bewohnt. Einige von ihnen fuhren am 7. Oktober 2023 los, um Besucherinnen und Besucher des Nova-Festivals vor den Massakern der Hamas zu retten – so zum Beispiel Yosef Alziadna (manchmal auch nur Yosef Ziadna genannt). Er hatte am Vortag einige junge Leute zum Festival gefahren und sollte sie von dort wieder abholen. Als er die ersten Berichte über eine Terroristeninfiltration hörte, fuhr er sofort los. Auf dem Festivalgelände nahm er 30 Personen in seinen 14-plätzigen Minibus auf und brachte sie über Felder und Schleichwege in Sicherheit. Ismail, Rafi, Chamad und Dahesch Alkrenawi, vier Brüder aus Rahat, retteten nicht nur ihre Verwandten, sondern insgesamt rund 40 Personen, die sie unterwegs antrafen und mitnehmen konnten. Es gab am schwarzen Shabbat auch Beduinen im Armeedienst, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um Menschen zu retten.
Die Berichte über ein mögliches weiteres militärisches Vorgehen Israels gegen Iran kommen nicht aus dem Nichts. Sie sind Ausdruck einer Realität, die sich seit dem Ende des Zwölf Tage Krieges immer deutlicher abzeichnet. Iran arbeitet erneut am Ausbau seiner ballistischen Fähigkeiten. Für Israel ist das kein Randthema, sondern eine strategische Kernfrage.
Während westliche Regierungen über politische Lösungen für Gaza sprechen, zeigen Lageeinschätzungen aus Israel ein deutlich anderes Bild. Die Hamas ist geschwächt, aber nicht besiegt. Sie hält an Waffen fest, konsolidiert ihre Macht und bereitet sich strategisch auf die Zeit nach der Waffenruhe vor.