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Wie Maduros Verhaftung zu einer weiteren israelfeindlichen Kampagne wurde

Nach der US-Militäroperation in Venezuela am Samstag, 3. Januar, richtete sich die internationale Aufmerksamkeit schnell auf die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro. Während diese Entwicklung weithin als ein bedeutender geopolitischer Moment betrachtet wurde, fielen die Reaktionen alles andere als einheitlich aus.

Der Krieg, den der Westen nicht benennen – und nicht führen – will

Der Westen verliert den Krieg gegen den Terror nicht, weil es ihm an Geheimdienstinformationen, Technologie oder Macht mangelt. Er verliert ihn, weil es ihm an einer klaren Erkenntnis über das Ausmaß des Feindes fehlt – und am Willen, zu kämpfen. Politische Führungspersönlichkeiten gestehen zunehmend ein, dass die Bedrohung, der sie gegenüberstehen, koordiniert, ideologisch, transnational und staatlich unterstützt ist. Es handelt sich weder um eine Reihe isolierter Verbrechen noch um das Werk geistig verwirrter Einzelgänger. Und doch scheuen sie davor zurück, die institutionellen Konsequenzen dieser Realität zu akzeptieren.

Entsteht auch in Europa eine islamische Untergrundarmee?

Je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen in Deutschland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Gastbeitrag von Theo-Paul Löwengrub.

Nein, es ist nicht Netanyahu!

Sehr interessanter Artikel des Aktivisten Avi Abelow, in dem er erklärt, warum Netanyahu nicht für das Versagen der Armee am 7. Oktober verantwortlich ist. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung teilt diese Sichtweise. Deshalb poste ich das hier.

Australiens Premier verweigert staatliche Untersuchung zum Terroranschlag von Bondi

Eine Woche nach dem antisemitischen Terroranschlag von Bondi Beach entscheidet sich Australiens Regierung gegen maximale Transparenz. Premierminister Anthony Albanese setzt auf eine interne Prüfung statt auf eine unabhängige staatliche Untersuchung. In der jüdischen Gemeinschaft und im Parlament wächst die Wut.

Beängstigend

Rahat ist eine Stadt 12 km nördlich von Beer Sheva. Sie ist die größte arabische Stadt innerhalb Israels und wird hauptsächlich von Beduinen bewohnt. Einige von ihnen fuhren am 7. Oktober 2023 los, um Besucherinnen und Besucher des Nova-Festivals vor den Massakern der Hamas zu retten – so zum Beispiel Yosef Alziadna (manchmal auch nur Yosef Ziadna genannt). Er hatte am Vortag einige junge Leute zum Festival gefahren und sollte sie von dort wieder abholen. Als er die ersten Berichte über eine Terroristeninfiltration hörte, fuhr er sofort los. Auf dem Festivalgelände nahm er 30 Personen in seinen 14-plätzigen Minibus auf und brachte sie über Felder und Schleichwege in Sicherheit. Ismail, Rafi, Chamad und Dahesch Alkrenawi, vier Brüder aus Rahat, retteten nicht nur ihre Verwandten, sondern insgesamt rund 40 Personen, die sie unterwegs antrafen und mitnehmen konnten. Es gab am schwarzen Shabbat auch Beduinen im Armeedienst, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um Menschen zu retten.

Iran bereitet den nächsten Schlag vor, und Israel weiß das

Die Berichte über ein mögliches weiteres militärisches Vorgehen Israels gegen Iran kommen nicht aus dem Nichts. Sie sind Ausdruck einer Realität, die sich seit dem Ende des Zwölf Tage Krieges immer deutlicher abzeichnet. Iran arbeitet erneut am Ausbau seiner ballistischen Fähigkeiten. Für Israel ist das kein Randthema, sondern eine strategische Kernfrage.

Die Suche geht weiter

Berichten von Al-Jazeera zufolge soll die Hamas gemeinsam mit dem Roten Kreuz nach der Leiche der letzten verbliebenen Geisel, Ran Gvili (24), suchen.

Generalstabschef Zamir fordert externe Untersuchung des 7.-Oktober-Versagens

Im offiziellen Abschlussdokument zu den Untersuchungen des 7. Oktober zieht Generalstabschef Ejal Zamir eine schonungslose Bilanz und legt die Verantwortung nicht nur beim Militär, sondern im gesamten sicherheits- und staatspolitischen System. Seine Forderung nach einer externen Untersuchung erinnert bewusst an die historische Agranat-Kommission.

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