Wer steckte die letzten 406 200 mit Corona an?

* von Albrecht Künstle am 01.12.2021

– Vor einer Woche wurden die Ungeimpften mit 2G weggesperrt
– Warum immer mehr „PCR-Positive“, aber kaum Erkrankungen?
– Aber jetzt mehr Todesfälle, sowohl vor als auch der Spritze

Landauf, landab wurden die „Impfverweigerer“ für die rasant steigenden Coronazahlen verantwortlich gemacht. Allen voran von den Medien, von wem auch sonst. Der Staatsfunk und die Hofberichterstatter der Zeitungen übten sich in „Stürmer“-Manier im Ausmachen des Sündenbocks. Und die Politik folgte deren Stimmungsmache und Forderung, rigoros durchzugreifen nach dem Motto, „Euer Wunsch sei uns Befehl“. Und so geschah es.

Seit Mittwoch 24. November gilt fast überall nur noch 2G. 13 Mio. noch Ungeimpfte müssen seither draußen bzw. daheim bleiben. Selbst wenn sie sich wöchentlich testen ließen wie ich und nicht als tickende Coronabomben rumliefen. Die Geimpften durften und dürfen weitermachen wie bisher, meist ohne Teste das Leben genießen und andere anstecken – Ungeimpfte und Geimpfte gleichermaßen. Es ist leicht zu errechnen, dass 80 Prozent geimpfte Erwachsene wahrscheinlich viermal so viele andere anstecken, als die noch 20 Prozent Ungeimpften. Deshalb war für jeden klar, dessen Birne noch nicht vom Virus befallen ist, dass die Coronazahlen ungehindert weiterwachsen, auch wenn man Millionen Menschen wegsperrt. So geschah es auch:

Seit dem Lockdown für Ungeimpfte vor einer Woche wurden 406 204 „positiv“ auf Corona getestet (5 903 999 – 5 573 756 lt. RKI). Vom letzten Mittwoch aus sieben Tage rückblickend waren es „nur“ 378 435 Fälle. Entgegen der Meldungen von diesem Mittwoch sank die Inzidenz nicht. Sie beträgt eigentlich aktuell 486, denn 406 204 die letzten sieben Tage bezogen auf die Bevölkerung und umgerechnet auf 100 000, ergibt keine 442,9 wie diesen Mittwoch von den Medien irreführend verbreitet. Von diesen sollte man erwarten, dass sie nicht einfach alles vom RKI ungeprüft weitergeben.

Wer ist nun daran schuld, dass die Inzidenz nicht endlich sank? Es ist die negative Folge davon, dass der Fokus ausschließlich auf die kleinere Gruppe „Impfverweigerer“ gerichtet war. Überwiegend wurden wie zuvor Geimpfte angesteckt. Erstens, weil diese mehr sind, zweitens weil ihnen eingetrichtert wurde, sie seien mit der Impfung aus dem Schneider und könnten tun und lassen was sie wollen. Und die „Guten“ der Republik kosten ihren Triumpf aus, zumindest bisher. Zwar werden die meisten PCR-Positiven von Geimpften angesteckt. Aber: weniger Geimpfte landen im Krankenhaus als Ungeimpfte. Zwei Drittel der Patienten seien noch nicht geimpft, obwohl sie nur ein Fünftel der Bevölkerung stellen. Die Impfungen wirken also doch – manchmal aber „zu gut“, wie Statistik der Übersterblichkeit zeigt:

Seit die „vollständig Geimpften“ mit der dritten Injektion noch vollständiger gespritzt werden, steigen seit 16 Wochen unerklärliche Todesfälle. Am vorletzten Wochenende fanden sich in meiner Zeitung eine ganze Seite Todesanzeigen alle zwischen 60 und 70 Jahre. Auch welche in meinem Umfeld, aber man traut sich nicht zu fragen, ob die geimpften Verstorbenen an einer Thrombose, Infarkt, Herzversagen oder was auch immer erlagen. Auch in den Todesanzeigen klingt nichts an. Aber unerwartet Verstorbene können nichts verfügen. Und die Hinterbliebenen schämen sich vielleicht, einen Verdacht zu äußern. Aber nun von der Kaffeesatz-Leserei zur Auswertung von Fakten bzw. Zahlen.

Entgegen den PCR-Test-Positiven stiegen die Erkrankungen kaum! Die Erkrankungszahlen der 4. Welle liegen laut RKI mit jetzt kalendertäglich 15 000 Fällen nur wenig über denen der 2. und 3. Welle mit rund 14 000 Erkrankten. Nur die Montagszahlen sind Ausreißer, weil an diesen Tagen die Schlafmützigkeit an Wochenenden nachgeholt wird. Aber wie ist zu erklären, dass sich die PCR-Test-Positiven verdreifacht haben, die Erkrankten aber nahezu konstant blieben? Auch die Belegung der Intensivbetten liegt unter jener der letzten Wellen. Warum also die unerklärlich hohen PCR-Test-positiv-Zahlen?

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Mehr Impfungen = mehr Tote?

* von Pommes Leibowitz auf Philosophia Perennis

Steyer & Kappler | Bearbeitung: P. Leibowitz

Je höher die Impfquote in den Bundesländern, desto höher die Sterblichkeit. Zu diesem (un)erwarteten Ergebnis kamen jetzt zwei Wissenschaftler, die die deutschen Sterbestatistiken analysierten. Ein Gastbeitrag von Pommes Leibowitz

Was man schon aus dem weltweiten Anstieg der Inzidenzen – überall dort, wo massiv geimpft worden war – ablesen konnte, zeigt sich jetzt auch bei der Übersterblichkeit. Diese fällt nicht etwa, sie steigt mit der Impfquote (Erläuterung der Grafik folgt weiter unten).

Rekapitulieren wir:

1. Als die Inzidenzen in Staaten mit flächendeckender doppelter Impfung explodierten, kam die Politik kurzerhand überein, dass die Inzidenzen nicht mehr geeignet wären, das Geschehen zu beschreiben (waren sie es je?).

2. Nachdem es dann gelungen war, den Aberglauben von der „Pandemie der Ungeimpften“ zu etablieren, untermalt mit der frei erfundenen Zahl von 80 % Ungeimpften auf den Intensivstationen, wurden die „ungeeigneten“ Inzidenzen wieder reaktiviert. Jetzt waren ja nicht mehr die Impfungen sondern die Ungeimpften schuld, und damit die Inzidenzen auch  wieder geeignet. Zumindest für die politischen und geschäftlichen Interessen.

3. Obwohl inzwischen erhobene Statistiken belegen, dass mindestens die Hälfte der Intensivpatienten geimpft sind, und obwohl maßgebliche Virologen wie Hendrik Streeck und selbst Christian Drosten immer wieder betonen, dass es keine Pandemie der Ungeimpften gibt, wird jetzt täglich die mediale Hetze gegen Ungeimpfte intensiviert.

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2G-Regelung an Universitäten: Erste Studentengruppen revoltieren gegen Impf-Apartheid

Die Friederich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stellt ihren Studienbetrieb vom bereits skandalösen 3G auf die jeden rechtsstaatlichen Prinzipien Hohn sprechende 2G-Regel um. Nun hat sich mit „Studenten Stehen Auf“, eine Jugendbewegung gebildet, die all denjenigen jungen Menschen eine Stimme gibt, die in der aktuellen Pandemie aus unterschiedlichen Gründen meist ungehört bleiben.

„Wir wenden uns nun mit unserer Stellungnahme zu der Umstellung an Sie, in der Hoffnung, dass Sie unser Anliegen publik machen“, schreibt die Gruppe in einer Mail an „Philosophia-Perennis“. Man habe sich außerdem direkt an den Präsidenten der Universität, Herr Prof. Dr. Hornegger, mit einem Gesuch zum gemeinsamen Gespräch und unserer Forderung über die Rückgängigmachung der 2G Regel gewandt. Eine Antwort steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Wir dokumentieren hier die Stellungnahme:

Stellungnahme von Studenten Stehen Auf zur 2G-Regelung an der Universität Erlangen-Nürnberg

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat angekündigt, ab heute – dem 15.11.2021 – ungeimpfte Studenten vom Campusleben auszuschließen. Die Umstellung von 3G auf 2G soll innerhalb einer Übergangsfrist von einer Woche erfolgen – genügend Zeit, um zur Besinnung zu kommen und die Entscheidung zurückzunehmen!

 „Studenten Stehen Auf“ fordert: Kein 2G an Universitäten!

 Bildung ist ein Menschenrecht und Artikel 3 des Grundgesetzes verbietet Diskriminierung und Bevorzugung aufgrund bestimmter Eigenschaften. Das scheint die Leitung der FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) um Herrn Prof. Dr. Joachim Hornegger jedoch nicht zu interessieren. Der Ausschluss von Präsenzveranstaltungen und die alleinige Möglichkeit sich per Livestream zuzuschalten, benachteiligt Studenten, die sich gegen die Impfung entschieden haben.

Das ebenso abzulehnende 3G-Modell ermöglichte bisher immerhin den negativ getesteten, ungeimpften Studenten, an der Universität präsent zu sein. Damit soll nun Schluss sein. Die FAU-Leitung um Prof. Dr. Hornegger scheint die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben zu wollen, indem die unliebsamen Ungeimpften gänzlich von dem Campus verbannt werden. Eine logische Grundlage für diese Entscheidung scheint es nicht zu geben. Denn es ist bereits hinlänglich bekannt, dass auch Doppeltgeimpfte SARS-CoV-2 bekommen und andere damit infizieren können. Mit Wissenschaftlichkeit hat diese nicht-evidenzbasierte Maßnahme nichts zu tun. Sie ist einer wissenschaftlichen Einrichtung wie der Universität nicht würdig.

„Ungeimpfte bleiben draußen“ – der wohl herbste Rückschlag für Deutschland

„Ungeimpfte bleiben draußen“ – der wohl herbste Rückschlag für Deutschland. Ein Land, das ohnehin seit Jahren über einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften klagt. Und jetzt soll den Talenten von morgen der Abschluss möglichst schwer gemacht werden. Es scheint fast so, als sei man interessiert daran, den Zustand der Krise noch weiter auszubauen, anstatt anzupacken und die entstandenen Schäden der Corona-Krise eindämmen zu wollen. Das Schweigen der Politik lässt tief blicken – wir aber schweigen nicht!

Bildung ohne Ausgrenzung!

Wir stehen auf für Bildung ohne Ausgrenzung und stellen uns gegen die Spaltung unserer Gesellschaft. Bis zum 19.11.2021 wird das 2G-Modell an der FAU wieder abgeschafft, oder wir werden uns in Erlangen sehen!

Näheres zu unserer Bewegung und deren Werten finden Sie auf deren Website und ihren Socialmediakanälen:

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Schluss mit der Diskriminierung: #2GBoykott jetzt!

* von David Berger

„Es reicht nicht aus, Läden zu boykottieren, die sich vom Staat dazu haben verleiten lassen, die Drecksarbeit zu übernehmen. Man muss sie sich merken und selbst dann nicht mehr aufsuchen, wenn dieser Spuk einmal vorbei sein sollte. Nie wieder heißt auch nie wieder!“ – so ein Tweet von über 16.000 Stellungnahmen zu dem Thema alleine auf Twitter.

Auf Twitter trendet heute der Hashtag #2GBoykott. Dabei ist interessant zu beobachten, wie die Stimmung in der Gesellschaft, sofern diese durch Twitter widergespiegelt wird, am kippen ist. Stießen bislang die 3G- und dann auch die 2G-Regel häufig auf Verständnis, scheint sich dies gerade zu ändern.

Wir haben hier einige der am häufigsten beachteten und geteilten Statements gesammelt:

Diskriminierung nach Impfstatus und ständiger Testzwang (=2G und 3G) wären selbst dann moralisch falsch, wenn sie inhaltlich irgendwie begründbar wären. Aber noch nicht mal das ist der Fall. Es ist ein einziger, großer, schlechter Witz.

Es reicht nicht aus, Läden zu boykottieren, die sich vom Staat dazu haben verleiten lassen, die Drecksarbeit zu übernehmen. Man muss sie sich merken und selbst dann nicht mehr aufsuchen, wenn dieser Spuk einmal vorbei sein sollte. Nie wieder heißt auch nie wieder!

„Jeder sollte beim #2gboykott mitmachen“

Für jeden Menschen mit Anstand, egal ob selbst geimpft oder genesen, eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Man geht einfach nicht in einen Laden oder Café, wo Ausländer, Schwule, Religiöse, Ungeimpfte oder sonstige Minderheiten nicht willkommen sind. Daher klar.

Aktuelle Daten zeigen immer mehr: Die Covid Impfung ist nur Selbstschutz. Nicht die Impfung spaltet unsere Gesellschaft sondern die damit verbundenen unwissenschaftlichen Privilegien. Egal ob Du geimpft oder ungeimpft bist: Bitte unterstütze #2GBoykott mit einem Retweet.

Egal ob ihr #geimpft oder #ungeimpft seid. Jeder sollte beim #2gboykott mitmachen. Wenn es erst mal gesellschaftsfähig wird, Menschen (wieder) auszugrenzen und zu diskriminieren, dann sind wir auf einem dunklen Weg. Sagt Nein zu 2G!

Um gegen Segregation und Diskriminierung zu sein, gegen eine vermeintliche, injizierte Freiheit mit Ablaufdatum, muss man nicht #ungeimpft sein. Es geht auch anders: siehe Skandinavien. Ich kann euch sagen: in #Schweden keine Spaltung! Deshalb: #2Gboykott in die Trends. Jetzt.

Gift der Spaltung

Was ist Eure Freiheit noch wert, wenn Ihr die Demokratie dieses Landes mit dem Gift der Spaltung zu Boden ringt? Ganz egal ob #geimpft oder #ungeimpft. Lasst Euch nicht vor den Karren der Segre­ga­ti­on spannen! Niemals. Darum #2GBoykott jetzt!

Eine „#2G-Regel“ ist nicht kompatibel mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sie ist menschenunwürdig! „Justizministerin Lambrecht hält #2G-Regel für verfassungswidrig.“ Deshalb: #2GBoykott!

#2G heißt nichts anderes als: ein negativ getesteter (also gesunder) Mensch darf nicht in ein Lokal, um die dort gegen genau diese Krankheit geimpften Menschen nicht zu gefährden. Kann man sich nicht ausdenken.

Lesen Sie auch: „Eintritt nur für Geimpfte“

Aus dem beeindruckend klaren Beitrag von Buurmann:

„Am Körper des Menschen wird Politik gemacht. Der Zustand des Körpers entscheidet, ob gewisse Rechte eingeschränkt werden dürfen.

Die Impfung ist die neue Taufe. Nur mit ihr kann der Mensch seine Ursünde der Coronaanfälligkeit überwinden und zur neuen Gemeinschaft konvertieren. In dieser neuen Welt lautet die Devise: „Nur in einem geimpften Körper steckt ein gesunder Geist.“

Wenn alle Menschen zum Islam konvertieren würden, gäbe es keine Religionskriege mehr. Es würde Frieden herrschen. Dennoch ist es falsch, wenn Menschen mit Druck zum Islam gezwungen werden. Wenn alle Menschen Kommunisten wären, gäbe es keine Ausbeuter mehr. Trotzdem ist es falsch, eine Ein-Parteien-Diktatur zu errichten. Es geht somit nicht darum, ob es richtig ist, an eine Religion des Friedens zu glauben oder in einer Gesellschaft der sozialen Gerechtigkeit zu leben, sondern um die Frage, ab wann die Grenze zur Unterdrückung überschritten ist, selbst wenn es um eine gute Sache geht.

Für mich ist ein erster Schritt über diese Grenze getan, wenn mit einer geradezu banalen Selbstverständlichkeit Millionen Menschen die Willkommens-Schilder an in ihren Geschäften mit der Aufschrift „Kein Zutritt für“ ersetzen.“