Israel vor und nach dem Krieg
Wer ein realistisches Bild von Israel haben möchte, dem seien zwei Bücher empfohlen: Arnold Zweig: „De Vriendt kehrt heim“ und
Wer ein realistisches Bild von Israel haben möchte, dem seien zwei Bücher empfohlen: Arnold Zweig: „De Vriendt kehrt heim“ und
Mit der Sperrung von Häfen und Luftraum verschärft Erdoğan seinen Wirtschaftskrieg gegen Israel. Doch die Maßnahmen treffen nicht nur Jerusalem – sondern auch die Palästinenser.
Mit dem Gaza-Krieg sind all die alten Anschuldigungen und Blutlegenden gegen das Volk Israel zurückgekehrt. Meinung.
Der Fehler in dieser Strategie ist offenkundig: Nicht auf Israel muss Druck ausgeübt werden – sondern auf die Hamas, und dieser Druck muss aus der arabischen Welt kommen, nicht nur aus Europa. Am 30. Juli 2025 unternahmen die arabischen Staaten einen lange überfälligen, aber willkommenen Schritt: Sie riefen die Hamas öffentlich dazu auf sich zu entwaffnen und die Obrigkeit an die palästinensische Autonomiebehörde abzugeben. Das war ein Novum in der regionalen Einheit gegen die Hamas.
Ein Kanzler, mit einem Wissen um die Shoa hätte die Waffenlieferungen an Israel ausweiten können, es sogar müssen. Erinnern ihn die Bilder der ausgemergelten deutsch-jüdischen Geiseln unter der Erde Gazas an irgendetwas? – fragt Frank Wahlig in seinem Kontrafunk-Kommentar des Tages.
Hamas spricht von einem Massaker, Augenzeugen berichten von Schüssen eigener Kämpfer – was geschah wirklich in Deir al-Balah? Und was bedeutet das für Israels nächsten Schritt im Gazastreifen?
Das hier ist ein deutlich unterernährter, Hunger leidender Mann im Gazastreifen.
Kein Araber. Er leidet nicht unter der israelischen Kriegsführung. Er leidet unter der Hamas. Weil die ihn am 7. Oktober 2023 verschleppt hat und immer noch unter der Erde festhält. Sein Name ist Evyatar David. Er ist Israeli, Jude (und Deutscher).
Stellvertretend für Europa (?) verhandelten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie die EU-Außenbeauftragte Katja Kallas mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtchi in Genf über – ja, was eigentlich? Nun, am Genfer See ist es schön; wer möchte nicht einmal dorthin – und das auf Staatskosten und im Regierungsflieger? Wie wir wissen, kam aber nichts dabei heraus. „Bloß die Bereitschaft zu ernsthaften Abstrichen an seinem Atomprogramm ließ der Iran nicht erkennen“ berichtete der Schweizer SFR und stellte fest: “Teheran ist nicht bereit zum Nachgeben”. Fast vier Stunden dauerten die hochrangigen Iran-Gespräche in Genf, doch es bleibt die Frage, worüber hier eigentlich verhandelt wurde: Wer stellte wem welche Fragen? Was antwortete die andere Seite darauf? Wir werden es wohl nie erfahren, wie so vieles nicht. Aber ein Versuch war es wert – auch wenn Europa nicht mehr ernstgenommen wird.
Selbst wenn man die Übertreibungen der Hamas-Propaganda beiseite lässt: Die katastrophale Versorgung der Bevölkerung in Gaza mit Lebensmitteln und anderem lässt einem durchaus das Herz bluten, keine Frage. Dennoch ist die humanitäre Krise in dem Landstreifen eine unweigerliche Folge des barbarischen palästinensischen Angriffs des schon vor 15 Jahren judenfrei gemachten Gaza auf das überwiegend jüdische Nachbarland Israel am 7. Oktober 2023 – eines Angriffs, der nicht nur von offiziellen Terroristen der Hamas begangen, sondern auch von zahlreichen palästinensischen Zivilisten unterstützt (und praktisch der gesamten Bevölkerung bejubelt) wurde. Und: Der größte Teil der Gaza-Bevölkerung steht Umfragen zufolge noch immer hinter dem Hamas-Regime.
Bei ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinten Nationen zu einer mutigen und gerechten Institution erklärt, die dazu geschaffen war den Weltfrieden herbeizuführen. Um ihren Auftrag zu erreichen, erteilte sie sich selbst bestimmte Befugnisse unter der Annahme, dass die Rolle der Organisation und ihrer Mitarbeiter unparteiisch und ehrenhaft seien.
Der palästinensische Aktivist Fakhri Abu Diab behauptet, Israel wolle arabische Bewohner aus Jerusalem verdrängen. Doch die Geschichte zeigt: Juden lebten dort lange vor 1948.
Die Jerusalemer Konferenz zu Antisemitismus von dieser Woche wurde von einer Reihe internationaler Teilnehmer boykottiert, die aufgrund der Anwesenheit von „Populisten“ aus europäischen Parteien absagten, die sie als „rechtsextrem“ bezeichneten.
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat am Mittwoch im Parlament angekündigt, den Druck auf die Hamas in Gaza weiter zu verstärken.
Die Medien, die es besser wissen müssten, reden vom Tag nach dem Gaza-Krieg, als ob dieser von einer politischen Lösung für Frieden geprägt sein würde. Das ist das letzte, das nach dem Endes des Kriegs möglich sein wird, wenn und falls dieses eintritt. Arabische Haltungen sind enorm radikalisiert worden und der Grund dafür lautet, dass der Krieg im Gazastreifen und an Israels Nordgrenze in den Herzen der Palästinenser und der Araber neu Hoffnung hat aufsteigen lassen. Diese neue Hoffnung gründet auf der Überzeugung, dass Israel nicht so stark ist, wie sie dachten und es sich selbst dargestellt hat; und dass tatsächlich laut der Aussagen der Israelis selbst – in zahlreichen Fernsehsendungen – hätte die Hisbollah gemacht, was erwartet wurde, heißt: tausende Raketen am Tag aus ihrem Arsenal von 150.000 zu schießen und ihre Radwan Force loszulassen, um Galiläa anzugreifen, dann ist nicht klar, ob Israel heute immer noch existieren würde.
Wie enden Kriege?
Es besteht ein moderner Glaube, dass sie an einem Verhandlungstisch enden.
Tatsächlich enden historisch die meisten Kriege dadurch, dass eine Seite gewinnt und die andere verliert.
Das Entscheidende daran ist, dass die Seite, die gewonnen hat, weiß, dass sie gewonnen hat und die Seite, die verloren hat weiß, dass sie verloren hat.
Was mich zum Nahen Osten bringt.
Wie Andrew Bernard für JNS am 4. Februar 2025 berichtet, will nach der neue US-Präsident Donald Trump – wie er auf einer Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu am Tag der Meldung erklärte – den Gazastreifen übernehmen und wieder aufbauen. Im Wortlaut sagte er:
„Die USA werden den Gazastreifen übernehmen, und wir werden damit auch Arbeit erledigen“, …
Die menschliche Natur ist urweltich. Trotz allem Gerede über Moral, Werte und all die anderen Feinheiten gibt es eine begrenzte Anzahl von Urinstinkten, die uns alle steuern.
Palästina ist nicht das, was viele von Ihnen denken. Es war nie ein Land. Es war nie ein Staat. Bestenfalls
Was verbindet die Grünen im Bundestag mit der AfD? Nicht viel, sollte man meinen. Nun, Teile beider Parteien sind offen oder versteckt gegen Waffenlieferungen an Israel und für eine sogenannte Zweistaatenlösung zur Beilegung des Konflikts im Nahen Osten. Bestenfalls verhält sich die AfD in beiden Fragen ambivalent. Es gibt natürlich tatsächliche oder auch nur vorgeschobene Gründe für die beiden entgegengesetzten Positionen. Dies wurde am Mittwoch bei der „Aktuellen Stunde“ im Bundestag zur „Haltung der Bundesregierung zur Unterstützung des Selbstverteidigungsrechts Israels“ deutlich.
Die Zweistaaten-Illusion, lange als einzig gangbarer Weg zu Frieden zwischen Israelis und Palästinensern verkündet, ist Jahrzehnte lang der Grundstein der internationalen Diplomatie gewesen.
Doch trotz der zahllosen Verhandlungen, Gipfeltreffen und Verträge ist der Traum von friedlicher Koexistenz zwischen zwei souveränen Staaten lange trügerisch gewesen.
Es gibt einen neuen Antisemitismus in Deutschland, daran kann kein Zweifel bestehen.
Da jubeln Araber auf dem Leopoldplatz im Wedding über den Abschuss iranischer Raketen auf Israel. Die Polizei lässt sie gewähren. In anderen Stadtteilen, insbesondere in Neukölln, entstanden seit dem 7. Oktober 2023 immer wieder ähnliche Aufnahmen.