Steigende Fallzahlen? Nein, verstärkte Propaganda!

„Corona – Zahl der Neuinfektionen erneut stark angestiegen!“ hörte ich heute Morgen beim Frühstücken im Radio. Etwas später kam dann ein Bericht darüber, dass das Biotechunternehmens Curevac, das als „Corona-Bekämpfer“ vorgestellt wird, in New York an die Börse geht.

Und dann flüstert mir eine Nachbarin, die ich sogar in ihrer Küche mit der Alltagsmaske herumlaufen sehe, mit besorgtem Ton im Treppenhaus die Botschaft zu:

„Die Zahlen steigen wieder!“ Mein Desinteresse ist offensichtlich – Und so verabschiedet sich mit dem sehr entschieden, fast fanatisch klingenden Gruß: „Bleiben Sie gesund!“ – Ich muss an meinen Urgroßvater in der Nazizeit denken und grüße mit „Grüß Gott!“ zurück, was die gebürtige Berlinerin und Protestantin deutlich verunsichert.

Doch was sagen diese Zahlen, mit denen man die Bevölkerung dazu bringen weil, eigenständig um einen zweiten Lockdown zu bitten, überhaupt aus? Vera Lengsfeld dazu:

Testmenge steigt -> Zahl der Neuinfektionen steigt

„Steigende Fallzahlen könnten tatsächlich ein Indikator für eine Verschlimmerung der Gesundheitslage sein, aber nur unter bestimmten Bedingungen, die in Deutschland nicht zutreffen.

Hier steigt die Testmenge Woche für Woche kontinuierlich und ist seit Mitte Juni um insgesamt 75 Prozent von 326.000 auf 573.000 angewachsen. Deshalb ist ein Vergleich der absoluten Fallzahlen irreführend und verfälschend.

Außerdem gibt es keine Informationen über die Testorte. Die müssten immer die gleichen im gleichen Zeitraum sein, um einen tatsächlichen Anstieg feststellen zu können. Da es keinerlei amtliche Hinweise gibt, dass dies der Fall ist, existiert ein erheblicher Spielraum für Manipulationen, mit denen gegebenenfalls „gewünschte“ Ergebnisse erzielt werden können. Ist das politische Absicht? Wenn ja, was ist der Grund dafür? Diese Frage müsste in der Öffentlichkeit nachdrücklich gestellt und diskutiert werden. Leider versagen die Meinungsmache-Medien komplett. Es werden der Regierung keine kritischen Fragen gestellt, sondern Berichte verfasst, die sich wie Regierungsmitteilungen lesen.

Die Testergebnisse scheinen derzeit nicht um falsch-positive Ergebnisse bereinigt zu werden. Die Falsch-Positiv-Rate liegt ungefähr in der gleichen Größenordnung (etwa ein Prozent) wie der aktuelle Anteil positiv Getesteter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind zahllose positive Tests, auf fehlerhafte Testergebnisse zurückzuführen, insbesondere wenn in Gebieten mit geringer Verbreitung des Virus getestet wird.“

Abnahme schwer Kranker

Dass es längst Zeit für Entwarnung ist, zeigt zudem „dass die Zahl der aktuell schwer Erkrankten in Deutschland weiterhin im niedrigen dreistelligen Bereich liegt. Mit Stand vom 6.8. befinden sich 236 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Es gibt nicht nur keine rasante Zunahme, sondern gegenüber dem Vormonat (Stand 6. 7.: 327 Patienten) sind die Zahlen rückläufig.“

Und: „Die Zahl der Hospitalisierten im Zusammenhang mit Corona hat stetig abgenommen. Termine und Teilnehmerzahl der Demos seit April 2020 sind angegeben.In der Logik der Panikmacher müsste man schließen, dass man die die Zahl Demonstrationen erhöhen sollte, um die der Hospitalisierten weiter zu senken.“

Bleibt am Ende nur die immer brennender werdende Frage: Cui bono? Wem hilft solch ein brachialer Weg, dessen Weichen völlig falsch gestellt wurden und der auf wissenschaftlich mindestens unzureichenden, oft sogar überhaupt nicht tragfähigen Positionen beruht?