David Rohl

Atlantis, die Restitutionstheorie und voradamisches menschliches Leben

Ein grundsätzliches Problem bei der aktuellen wissenschaftlichen Sichtweise ist, dass von der zufälligen Evolution ausgegangen wird. Doch aus Nichts kann sich keine technische Hochzivilisation entwickeln, und ein sich selbst überlassener Garten würde zu einem unansehnlichen Unkrautfeld werden. Insofern muss man davon ausgehen, dass es einen Schöpfer gibt, der sich um seine Schöpfung kümmert. Dieses Problem erfordert tatsächlich einen Schöpfer. Möglicherweise kann man dieses Problem mit der „theistischen Evolution“ umgehen, doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, es gibt aber auch eine anderen Möglichkeit. Ebenso wie die theistische Evolution eine Abwandlung der klassischen Evolutionstheorie] – in der Mainstreamwissenschaft etwas verächtlich „Kreationismus“ genannt – ist, ist die Restitutionstheorie, eine Abwandlung der Schöpfungstheorie, wie sie in der Bibel gelehrt wird. Klar ist, dass ein Wörtlichnehmen der Bibel in keinem Fall funktioniert, doch die Restitutionstheorie bietet einige verlockende Möglichkeiten, die die klassische Schöpfungstheorie nicht bietet.

Die Horusdiener, David Rohl und Mizraim

Leseprobe aus dem Buch Auf der Suche nach dem Garten Eden von Roland M. Horn

Jetzt gehen wir zur letzten biblischen Figur, die wir uns hier ansehen wollen: Mizraim – der zwar selbst nicht so wichtig ist wie die anderen beiden Personen, aber Rohls Erklärung könnte ein neues Licht auf die „Horusdiener“ werfen, die in den ägyptischen Überlieferungen eine wesentliche Rolle spielen, jedoch von der Mainstream-Ägyptologie keine Beachtung erhalten.

Mizraim war nach 1Mo 10 einer der Söhne Hams, dessen Brüder Sem und Jafet hießen. Nach der Sintflut wurden Ham neben Mizraim auch die Söhne Kusch, Put und Kanaan geboren. Nach 1Mo 10,6 hatte Mizraim drei Brüder: Kusch, Put und Kanaan. Wie diese drei wurde Mizraim später der Name eines Landes. In seinem Fall war es Ägypten. Leseprobe aus dem Buch Auf der Suche nach dem Garten Eden von Roland M. Horn

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