Trump stellt Europas Sicherheitsordnung infrage
Während Donald Trump nach Davos unterwegs ist, geraten die Grundpfeiler der westlichen Sicherheitsarchitektur ins Wanken. Europa reagiert nervös, uneins und zunehmend auf sich selbst zurückgeworfen.
Während Donald Trump nach Davos unterwegs ist, geraten die Grundpfeiler der westlichen Sicherheitsarchitektur ins Wanken. Europa reagiert nervös, uneins und zunehmend auf sich selbst zurückgeworfen.
Gestern Nachmittag und Abend des 12. Januar 2026 wurde über MDR Kultur und andere Medien eine Schreckensmeldung vom Deutschen Wetterdienst verbreitet: Glatteiswarnung für ganz Mitteldeutschland. Der Eindruck wurde erzeugt, wer seinen Fuß vor die Tür setze, gefährde Leib und möglicherweise Leben. Prompt setzten mehrere Kreise in Sachsen-Anhalt den Schulbusverkehr aus. Die auf den Busverkehr angewiesenen Kinder mussten zu Hause bleiben.
Während im Iran seit über zwei Wochen Menschen gegen das System aufstehen und mit ihrem Leben bezahlen, verdichten sich internationale Signale zu einem historischen Wendepunkt. Washington denkt laut über militärisches Eingreifen nach, Berlin erklärt das Ende der Islamischen Republik für greifbar.
Während das iranische Regime landesweit mit tödlicher Gewalt gegen Proteste vorgeht, treten kurdische Parteien geschlossen aus der Deckung. Erstmals seit Jahren fordern sie offen den Sturz der Islamischen Republik. Was sich im kurdischen Westen Irans formiert, ist mehr als Solidarität. Es ist eine strategische Kampfansage.
Ankara verhandelt laut internationalen Berichten über den Beitritt zu einem gegenseitigen Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan. Was als strategische Kooperation beginnt, könnte zu einer machtvollen militärischen Achse mit nuklearer Dimension werden und das geopolitische Gleichgewicht im Nahen Osten dauerhaft verschieben.
Während im Iran die Bevölkerung, allen voran die Frauen, auf die Straße geht und – endlich! – gegen das Mullah-Regime aufbegehrt, bleiben die Aktivisten in Europa und Amerika lieber in ihren warmen Stuben. Es gibt keine Proteste oder Demonstrationen zur Unterstützung des iranischen Volkes oder gar gegen die Schreckensherrschaft des iranischen Regimes.
Nach der spektakulären Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Truppen zieht der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Notbremse. Am Montag kommt das mächtigste Gremium der UNO zusammen. Für viele Staaten geht es nicht nur um Venezuela, sondern um eine Grundsatzfrage globaler Macht.
Der linksextreme Anschlag auf die Berliner Stromversorgung legt gravierende Versäumnisse des Senats unter Kai Wegner (CDU) und der Bundesregierung bei Schutz, Prävention und Krisenmanagement kritischer Infrastruktur offen. Die späte politische Reaktion und der Rückgriff auf die Bundeswehr wirken weniger wie entschlossene Führung als wie ein Eingeständnis mangelnder Vorbereitung und einer verfehlten sicherheitspolitischen Strategie.
Je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen in Deutschland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Gastbeitrag von Theo-Paul Löwengrub.
Am 26. Juli 1956 verkündete der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die Verstaatlichung der Suezkanal-Gesellschaft, des britisch-französischen Gemeinschaftsunternehmens, das den Suezkanal seit seiner Fertigstellung im Jahr 1869 besessen und betrieben hatte. Das Vereinigte Königreich und Frankreich schlossen sich am 31. Oktober den Israelis an, mit dem Ziel, Nasser zu stürzen und die Kontrolle über den Suezkanal zurückzugewinnen, um die Straße von Tiran und den Golf von Aqaba wieder zu öffnen, die der ägyptische Herrscher geschlossen hatte. Die USA übten erheblichen politischen Druck aus, um einen Rückzug zu erzwingen.
Irans Präsident spricht von einem umfassenden Krieg gegen Israel, die USA und Europa und kündigt eine härtere militärische Antwort an. Die Aussagen markieren eine neue Eskalationsstufe.
Ein russischer Drohnenangriff auf eine strategisch wichtige Brücke in der Südukraine hatte unerwartete Folgen für israelische Zivilisten. Hunderte Chassidim, die zum Chanukka-Wochenende nach Uman gereist waren, saßen fest, verpassten Flüge und mussten improvisieren. Der Krieg erreichte sie dort, wo sie ihn nicht erwartet hatten: auf dem Weg nach Hause.
US-Geheimdienste gehen auf Distanz zu den europäischen Kriegstreibern. Ein Gastbeitrag von Frank Haubold.
Die jungen Leser kennen den ehemaligen Hit “Ba-Ba-Banküberfall” der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ vermutlich gar nicht mehr. Die Pointe darin: Als der „Kassenentleerer“ (Bankräuber) am Bankschalter endlich an der Reihe und kein Geld mehr da ist, meinte er resigniert: „Na gut… dann zahl‘ ich halt was ein!“ Diese Parodie kam mir in den Sinn, nachdem der Coup von Bundeskanzler Merz, das Bankguthaben Russlands in Belgien quasi zu rauben, auf berechtigte Bedenken seriöserer Staatenlenker stieß und scheiterte. Nun rühmt sich Merz, dass die EU-Kommission unter ihrer famosen Vorsitzenden von der Leyen einen „zinsgünstigen“ Kredit aufnehmen wird, welcher der korrupten Ukraine zur weiteren Kriegsfinanzierung zinsfrei zur Verfügung gestellt werden soll. Zurückgezahlt werden soll dieser Kredit aus “russischen Reparationszahlungen” an die Ukraine, und für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass diese niemals fließen werden, sollen – wer sonst – die EU-Länder für den verlorenen Zuschuss einspringen. Wobei etwa ein Viertel auf Deutschland entfallen wird. Dieser Kanzler, der das Wahlvolk schon am Tage nach der Wahl in großem Stil belogen hat, verkaufte diese ebenfalls hanebüchene Entscheidung umgehend zu nachtschlafender Zeit der versammelter Presse als großen Erfolg.
Die Regierung Trump präsentiert eine gigantische Wiederaufbauinitiative für Gaza. Doch der Plan legt vor allem offen, was die Region seit Jahren blockiert: Ohne die Entwaffnung der Hamas wird jeder Versuch politischer, wirtschaftlicher oder humanitärer Stabilisierung zur Illusion.
Während westliche Regierungen über politische Lösungen für Gaza sprechen, zeigen Lageeinschätzungen aus Israel ein deutlich anderes Bild. Die Hamas ist geschwächt, aber nicht besiegt. Sie hält an Waffen fest, konsolidiert ihre Macht und bereitet sich strategisch auf die Zeit nach der Waffenruhe vor.
Nichts war vorhersehbarer als die Tatsache, dass dies geschehen würde. Die einzigen Fragen lauteten, wann genau es passieren würde, wo es passieren würde und wie viele Menschen ermordet würden. Die Antworten lauteten diesmal: Australiens Bondi Beach, Sonntagnachmittag Ortszeit, während einer Chanukka-Feier – und mindestens 15 Tote, dazu 40 Verletzte zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde.
Der erste Staatsbesuch des deutschen Regierungschefs in Jerusalem wird zu einem Moment der Offenheit. Merz zeigt, dass Deutschland mehr sein
Der Holocaust war nicht nur eine europäische Tragödie: Juden in Nordafrika wurden in Lager geschafft. Nach dem Krieg wurden Juden aus dem MENA-Raum durch Verfolgung und Gewalt ausgelöscht. Dennoch ist diese Realität durch die Seiten der Populärgeschichtschreibung weitgehend untergegangen, was zu dem Mythos führte, dass Juden europäische Kolonisatoren sind. Ein Must-read von Catherine Perez-Shakdam auf „X“:
Jahrelang war einer der besten ausgewiesenen Toxikologen für Pfizers Prüfungen in Toxikologie-Fragen in Europa zuständig gewesen. Nunmehr packt Helmut Sterz schonungslos über die diesbezüglichen „Vorgänge“ beim Pharma-Giganten aus.
Deutschland hat das israelische Raketenabwehrsystem Arrow 3 in Dienst gestellt – und macht damit deutlich, wem es in Fragen existenzieller Sicherheit vertraut. Die Zeremonie in Holzdorf offenbart, wie sehr Israel zum Garant europäischer Verteidigung geworden ist und wie tief die strategische Partnerschaft tatsächlich reicht.
Kurz nachdem der Westen Antworten forderte, zieht das Regime in Teheran die Reißleine: Keine Kontrollen mehr, keine Transparenz, keine Zusicherungen. Zurück bleibt eine Weltgemeinschaft, die blind geworden ist – und ein Konflikt, der erneut Richtung Eskalation kippt.
Washington arbeitet hinter verschlossenen Türen an einem 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukrainekriegs. Russland signalisiert erstmals vorsichtige Zustimmung – doch Kiew und Europa sind noch abwartend.
Wer heute vorgibt, die Demokratie retten zu wollen, sollte sich an jenen Politikern ein Beispiel nehmen, die (noch) wahre Demokraten waren. Wer aus der Geschichte lernen will, muss die richtigen historischen Vorbilder suchen. Ein solches Vorbild war Johannes Rau. Ein Gastbeitrag von Frank Steinkron.
Der Zusammenhang mit der „Corona-Schutzimpfung“ ist statistisch nachweisbar. Gastbeitrag von Frank W. Haubold.