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Heute Morgen wurden die Namen der zwei Geiseln veröffentlicht, die die Hamas gestern „gefunden“ und zurückgegeben hat.
Heute Morgen wurden die Namen der zwei Geiseln veröffentlicht, die die Hamas gestern „gefunden“ und zurückgegeben hat.
Während die Welt über Wiederaufbau spricht, bereitet die Hamas bereits ihr politisches Comeback vor. Nach Informationen des israelischen Senders KAN arbeitet die Terrororganisation im Verborgenen an der Bildung einer Regierung, in der sie weiterhin die Fäden zieht – mit Wissen arabischer Vermittler.
Quelle Beitragsbild oben: Von Büro Kiesewetter (photographer); Roderich Kiesewetter (owner of full rights) – photo submission per email, CC BY-SA
US-Präsident Donald Trump hat im Kontext der aktuellen Waffenstillstandsverletzungen durch die Hamas deutlich gemacht, dass die USA entschlossen reagieren würden. Sollte Hamas den Waffenstillstand erneut brechen, sei ihre „Vernichtung“ möglich. Parallel werden wichtige Gespräche mit internationalen Partnern und hochrangigen US-Vertretern zu einem US-Friedensplan geführt.
Zwei Jahre nach ihrer Entführung aus Kfar Aza sind die Brüder Gali und Zivi Berman zurück in Israel. In Beit Guvrin wurden sie mit Gesang, Tränen und unzähligen Fahnen empfangen – ein Moment der Erleichterung nach 736 Tagen Terror und Ungewissheit.
Es ist nicht lange her, dass Israel die Blockade des Gazastreifens vorgeworfen wurde. Dieser Vorwurf wurde erhoben, obwohl Israel dort einen Feind vor der eigenen Haustür hatte, der die Juden „from the river to the sea“, also aus ihrer Heimat ins Meer zu treiben trachtet – und ihn dennoch mit Wasser und Energie versorgte. Ebenso hielt Israel für internationale Nahrungsmittelhilfe stets seine Grenzen offen, während die Hamas und einheimische Clans Hilfslieferungen beschlagnahmten und an die eigene Bevölkerung zur Finanzierung ihres schändlichen Terrors zu Wucherpreisen verkaufte. Doch jetzt tut die EU genau das, was sie Israel vorwarf: Brüssel blockiert Verkehr zwischen Russland und seiner Exklave Kaliningrad (das ehemalige deutsche Königsberg). Dies kommt einer Kriegserklärung an Russland gleich – denn Anschläge auf die Infrastruktur eines Landes berechtigen den Angegriffenen gemäß internationalem Völkerrecht eigentlich zu kriegerischen Maßnahmen.
Ein Hamas-Überfall auf israelische Kräfte im Süden des Gazastreifens beendete die Waffenruhe endgültig. Zwei Soldaten der Nahal-Brigade wurden getötet, mehrere verwundet. Israels Regierung reagierte mit Luftschlägen und der sofortigen Aussetzung aller Hilfslieferungen nach Gaza.
Die US-Regierung schlägt Alarm: Nach Geheimdienstinformationen bereitet die Hamas einen Angriff innerhalb des Gazastreifens vor – gegen Palästinenser. Ein Bruch der Waffenruhe, der nicht nur Israel, sondern auch die Stabilität der Region erschüttern könnte.
In stillen Kolonnen und mit wehenden Fahnen: Zwei israelische Geiseln, tot zurückgekehrt aus den Händen der Hamas. Der Schmerz der Familien, die Härte der Realität – und die Warnung aus Washington, dass Geduld bald in Entschlossenheit umschlagen könnte.
Ein hochrangiger Hamas-Funktionär erklärt, die Terrororganisation wolle während der Übergangszeit die Sicherheitskontrolle in Gaza behalten und könne sich nicht zum Entwaffnen verpflichten. Für Israels Regierung und Donald Trump ist das ein offener Vertragsbruch – und ein Beweis, dass die Hamas an keiner echten Befriedung interessiert ist.
Jerusalem zieht eine unübersehbare rote Linie: Ohne Rückgabe der toten Geiseln bleibt Gaza für ausländische Einsatzkräfte geschlossen. Netanjahu berät mit Sicherheitschefs – und Trump verlangt Taten statt Worte.
Israelische Führung droht offen, weil die Rückkehr der Toten stockt. Familien erwarten Antworten; die Regierung setzt auf Druck, Diplomatie und notfalls eigene Schritte — das Vertrauen ist zerrissen.
19 tote Geiseln sind noch in Gaza. Die Hamas macht keine Anstalten, sie bald zurückzugeben. Hier sind ihre Namen:
Elyahu Margalit
Sahar Baruch
Joshua Lito Mollel
Tal Haimi
Arie Zalmanowicz
Ran Gvili
Dror Or
Meni Godard
Tamir Adar
Ronen Engel
Asaf Hamami
Lior Rudaeff
Omer Neutra
Itay Chen
Daniel Oz
Sontia Ok’krasari
Sontisek Rintalk
Amiram Cooper
Hadar Goldin*
Ein Bericht der International Federation for Human Rights (FIDH) klagt den Westen an, Solidarität mit Palästina zu unterdrücken. Doch wer genau hinsieht, erkennt: Die Autoren übersehen, dass auf europäischen Straßen längst keine politischen Diskussionen mehr geführt werden – sondern antisemitische Parolen, Gewaltaufrufe und die Verhöhnung von Mordopfern zu hören sind.
Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg behauptet, israelische Soldaten hätten sie während ihrer Festnahme beleidigt und misshandelt. Belege dafür gibt es nicht. Israel sieht die Aktion, bei der sie verhaftet wurde, als gezielte Provokation einer pro-Hamas-nahen Kampagne.
Gazastreifen – Ranghohe IDF-Kommandeure haben gewarnt, dass die Zerstörung der Terrortunnel der Hamas unter dem Gazastreifen oberste Priorität haben müsse, wenn der Waffenstillstand halten soll.
Trumps 20-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges zwischen Hamas und Israel enthält keine Details darüber, wie die Infrastruktur der Hamas, etwa ihre unterirdischen Tunnel und Waffenproduktionsanlagen, zerstört werden soll.
US-Präsident Donald Trump droht mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe, sollte die Terrororganisation erneut gegen das Abkommen verstoßen. Israel hält sich vorerst zurück – doch die Geduld hat Grenzen.
Lange hat Roland Tichy gegrübelt, „ob man Friedrich Merz wirklich mit dem guten alten Wackeldackel von der Hutablage in Verbindung bringen kann. Seit gestern, „dem lächerlichen nachtrotteln in Ägypten und Dabei-sein-wollen“ kommt er zu dem Schluss: „Das Bild passt. Leider. Armes Deutschland.“
Nachdem Israel die humanitäre Hilfe gekürzt und den Rafah-Übergang geschlossen hat, kündigt Hamas an, vier weitere Leichen israelischer Geiseln freizugeben. Der Kurswechsel zeigt: Nur Konsequenz bringt Bewegung – nicht Appelle und schon gar nicht Nachsicht.
Weil Hamas sich weigert, die Leichen weiterer israelischer Geiseln zu übergeben, reagiert Israel mit harten Maßnahmen: Der Grenzübergang Rafah bleibt geschlossen, Hilfslieferungen werden reduziert. Verteidigungsminister Israel Katz spricht von einem „gezielten Signal an eine Terrororganisation, die jedes Abkommen bricht“.
Während US-Präsident Donald Trump auf die Umsetzung des Geiselabkommens pocht, weigert sich Hamas, alle toten israelischen Geiseln freizugeben. In Jerusalem wächst die Wut – und zugleich die Entschlossenheit. Denn für Israel gilt: Solange nicht jeder heimkehrt, ist kein Abkommen vollständig.
USA, Ägypten, Katar und Türkei besiegeln das Ende der Kämpfe. Während Donald Trump von einem „neuen Kapitel für den Nahen Osten“ spricht, bleibt Israels Premier aus religiösen Gründen fern. Doch die Abwesenheit ist politisch aufgeladen.
Während Israel unter Tränen seine letzten Geiseln empfängt, werden im Gazastreifen und in Ramallah Terroristen mit Blut an den Händen mit Schüssen in die Luft empfangen. Fast 2.000 Gefangene wurden freigelassen – darunter die schlimmsten Mörder der Intifadas. Die Bilder schockieren selbst kriegsmüde Israelis.
Überall in den Medien, im Westen ist davon die Rede, dass jetzt im Gazastreifen der Frieden kommt. Auch Donald Trump sieht das so. Das zeigt aber nur, dass man die Hamas und den islamischen Terrorismus immer noch nicht begreifen will.
Der Rote Halbmond übergibt die Särge von Guy Illouz, Yossi Sharabi, Bipin Joshi und Hauptmann Daniel Perez an die IDF. Verteidigungsminister Katz kündigt Konsequenzen an – Angehörige fordern Aussetzung des Abkommens, bis alle Toten heimgeholt sind.