Israelische Aktivisten kontern Gaza-Flottille mit eigener Botschaft vor Herzliya
Jüdische und arabische Israelis setzen der neuen Gaza-Flottille ein sichtbares Gegenbild entgegen. Ihre Botschaft: Wer Gaza helfen will, darf Hamas nicht ausblenden.
Jüdische und arabische Israelis setzen der neuen Gaza-Flottille ein sichtbares Gegenbild entgegen. Ihre Botschaft: Wer Gaza helfen will, darf Hamas nicht ausblenden.
Mehr als 50 Schiffe und hunderte Aktivisten wollen Richtung Gaza aufbrechen. Die Organisatoren sprechen von Humanität. Israel spricht von einer politischen Inszenierung mit Verbindungen ins Hamas-Umfeld. Der eigentliche Skandal liegt jedoch tiefer: Wieder wird ausgerechnet der jüdische Staat zum weltweiten Hauptschuldigen erklärt, während die Rolle der Hamas systematisch verdrängt wird.
Ein juristischer Vorstoß aus Ankara erreicht eine neue Eskalationsstufe. Hinter den extremen Forderungen steht weit mehr als ein Strafverfahren: Es ist ein politischer Angriff auf Israels Selbstverteidigungsrecht.
Am Dienstagabend verkündete Präsident Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran und nahm die von ihm angedrohten Angriffe zurück, die „eine ganze Zivilisation“ auslöschen würden. Die Vereinbarung beinhaltete eine Bedingung an Teheran: die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Teheran schien zuzustimmen. Am Mittwochmorgen war die Straße jedoch wieder geschlossen.
Eine ehemalige israelische Soldatin reist nach Ankara, um ihre Eltern zu besuchen. Wenige Tage später steht sie unter Hausarrest, ihr Name kursiert in islamistischen Netzwerken, und ein diplomatischer Notfall beginnt.
Während Teheran innerlich ausblutet und das Regime so schwach ist wie seit Jahren nicht mehr, richtet Israel seinen Blick weiter nach Osten. In Gaza jedoch entsteht unbemerkt eine neue Realität, in der Ankara und Doha das Machtvakuum füllen mit Folgen, die Israels Sicherheit langfristig schwerer treffen könnten als jede iranische Rakete.
Ankara verhandelt laut internationalen Berichten über den Beitritt zu einem gegenseitigen Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien und Pakistan. Was als strategische Kooperation beginnt, könnte zu einer machtvollen militärischen Achse mit nuklearer Dimension werden und das geopolitische Gleichgewicht im Nahen Osten dauerhaft verschieben.
Am 26. Juli 1956 verkündete der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die Verstaatlichung der Suezkanal-Gesellschaft, des britisch-französischen Gemeinschaftsunternehmens, das den Suezkanal seit seiner Fertigstellung im Jahr 1869 besessen und betrieben hatte. Das Vereinigte Königreich und Frankreich schlossen sich am 31. Oktober den Israelis an, mit dem Ziel, Nasser zu stürzen und die Kontrolle über den Suezkanal zurückzugewinnen, um die Straße von Tiran und den Golf von Aqaba wieder zu öffnen, die der ägyptische Herrscher geschlossen hatte. Die USA übten erheblichen politischen Druck aus, um einen Rückzug zu erzwingen.
Beim Treffen in Florida spricht der US-Präsident ungewöhnlich offen. Unterstützung für einen israelischen Angriff auf Iran, Lob für Netanjahus Kriegsführung und deutlicher Druck beim nächsten Schritt im Gaza-Abkommen. Hinter den Kulissen wächst zugleich der amerikanische Wunsch nach Bewegung bei der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Was als diplomatischer Antrittsbesuch begann, endete in einem offenen Schlagabtausch. In Ankara traf der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz auf einen Präsidenten, der längst jede politische Contenance verloren hat: Recep Tayyip Erdogan, der Unterstützer der Hamas und lautstarke Gegner Israels, nutzte die Bühne für antiisraelische Propaganda – und erhielt eine klare, ungewohnte Antwort von Bundeskanzler Friedrich Merz.
Während sich auch der Südwesten über seine Haushaltslage, immerhin bei einer jährlichen Neuverschuldung von einer Milliarde, Gedanken macht, fließen aus den Mitteln des Landes auf Beschluss des Parlaments in Stuttgart weiterhin beträchtliche Summen in Richtung verschiedener NGOs ab. Gastbeitrag von Dennis Riehle.
Wenn Bilder mehr sagen als Worte – aber nicht die Wahrheit. Zwei deutsche Zeitungen werfen Gaza-Fotografen vor, mit inszenierten Aufnahmen gezielt Emotionen zu manipulieren. Die Folgen reichen bis in die internationale Berichterstattung.
Der neue syrische Präsident Ahmed al-Sharaa flirtet mit den Abraham-Abkommen – nicht aus Liebe zu Israel, sondern aus strategischem Kalkül. Die Folge: Ein tektonischer Riss in der türkischen Nahost-Strategie.
Israels Luftwaffe bombardiert Gasfeld, tötet Top-General – Teheran schäumt, Atomverhandlungen gestoppt.
Recep Tayyip Erdoğan macht die Türkei zur militärischen Großmacht – von Syrien bis Somalia stationiert er Truppen und provoziert Gegner wie Israel und Ägypten. Mit seiner Unterstützung für Terrorgruppen wie die Hamas und einem rücksichtslosen Expansionskurs riskiert er Chaos.
Dies ist die dritte Leseprobe aus meinem neuen Merkel-Buch, das sie ab jetzt im Verlag bei Achgut (und überall, wo es Bücher gibt) [z. B. auch hier; Anm. RMH] erwerben können.
Deutschland sucht den Superstar“ – doch Syrien hat ihn gefunden? Anscheinend ist jede sunnitisch-islamische Alternative zum (schiitischen) Alawiten Baschar al-Assad ein Hoffnungsträger für das geschundene Land. Jedenfalls sind Vertreter aller (?) Parteien und die Speerspitze der EU, Ursula von der Leyen, derzeit bemüht, mit den neuen Machthabern in Damaskus und ihren Gönnern wie Erdogan in Dialog zu treten. Trotzdem scheint man dem Frieden nicht ganz zu trauen. Dazu gibt es allen Grund. Doch warum kommt keiner darauf, wenn “die Lösung liegt so nah”?
Schon vor der „Abdankung“ Baschar al-Assads reisten abertausende syrische Familien vom Libanon in ihre Heimat Syrien zurück. Dazu hatten sie allen Grund: Der Hisbollah war es geschuldet, dass deren Offensive auf das nördliche Israel insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine zu erwartende Reaktion des angegriffenen Volkes auslöste. Und wie bei allen arabischen Angriffen auf Israel holten sich die Angreifer erneut eine blutige Nase – sie lernen anscheinend nichts daraus. Unter diesem Krieg hatten auch Syrer im Libanon zu leiden und packten deshalb ihre Koffer; sie zogen den Kleinkrieg Assads dem größeren Krieg im Libanon vor. Nachdem der syrische Diktator und Schlächter nun weg ist, reisen noch mehr von ihnen in ihre Heimat zurück.
Erst konnte der UNO-Sicherheitsrat konnte nur an der Verabschiedung einer israelfeindlichen Resolution gehindert werden, weil die USA ihr Veto einlegten. Diese Resolution hätte Israel die Möglichkeit abgesprochen, sich gegen den Terror zu wehren und den Terroristen das Überleben für den nächsten Juden-Massenmord ermöglicht. Und alle außer den USA waren dafür.
Experten sagen, Trump respektiert „Vorrechte der demokratisch gewählte Regierung Israels“
Der Sieg des neugewählten Präsidenten Donald Trump am Mittwochmorgen wird wahrscheinlich zu einer neuen Nahost-Politik der USA führen, die dramatische Auswirkungen auf Israels Krieg gegen die vom Iran gestützten Terrorbewegungen Hamas und Hisbollah haben, sagen Experten.
(zum Beitragsbild oben: Canlanma, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons) Selten dürften sich Deutsche, denen noch irgendetwas an diesem
Während die internationale Linke und Millionen muslimischer Zuwanderer in Europa ihren Judenhass mittlerweile regelrecht zelebrieren und Israel „Völkermord“ und „Apartheid“ vorwerfen, zeigte ein Vorfall vom Dienstag wieder einmal, wo die eigentlichen Feinde der Zivilisation herkommen.
Werden hier etwa neue islamische Terrorpläne geschmiedet?
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstagnachmittag den Leiter des Politbüros der Hamas, Ismail Haniyya, in Istanbul empfangen. Das teilte der staatliche Rundfunk TRT mit.
Im September 2023 vertrieb Aserbaidschan die christlichen Bewohner von Bergkarabach mit einem letzten Krieg nach Armenien. Ich berichtete darüber wiederholt (siehe etwa hier). Schon damals war klar, dass es dem schiitischen Herrscher Ilham Alijew nicht nur um die übliche Christenverfolgung von und in islamischen Staaten ging. Der Autokrat am Kaspischen Meer und Allzugerne-Nachbar des ebenfalls schiitischen Iran sah sich in seinem aggressiven Vorgehen auch ermutigt und bestärkt durch das servile Antichambrieren des Westens, vor allem des rückgratlosen und servilen Hofierens von Wirtschaftsminister Robert Habeck, der auf der Suche nach neuen Energiequellen auch bei menschenverachtenden Regimes den Bückling machte, solange es nur um Ersatz für russisches Gas geht. Denn letzteres ist ja – insbesondere auf Betreiben der grünen Minister in der deutschen Regierung – nicht mehr gewollt (und nach der verheerenden Sprengung der North-Stream-Pipelines – durch wen auch immer – nicht mehr verfügbar).
Eine Nagelprobe für die Stellung des Islams in Deutschland und Europa war der 7. Oktober 2023, der Terrorangriff der Hamas auf Israel, bei dem 1139 Menschen, meist Zivilisten, auch Kinder und Babys oft bestialisch ermordet, 5400 verletzt, Frauen vergewaltigt und 240 Menschen entführt wurden. Webcams der Täter zeigten, wie sie fanatisiert ihr blutiges Werk verrichteten und begeisterte Botschaften absetzten („Mutter, Mutter, ich habe schon zehn Juden getötet!“). Es war der schlimmste Massenmord an Juden seit dem Holocaust.