Trump und Khamenei halten Iran-Deal in der Schwebe
Ein 60-Tage-Abkommen zwischen den USA und Iran liegt offenbar auf dem Tisch. Doch ohne Zustimmung von Donald Trump und Mojtaba Khamenei bleibt es ein riskanter Entwurf.
Ein 60-Tage-Abkommen zwischen den USA und Iran liegt offenbar auf dem Tisch. Doch ohne Zustimmung von Donald Trump und Mojtaba Khamenei bleibt es ein riskanter Entwurf.
Wie Joshau Marks am 6. Mai 2026 für JNS berichtet, unterbricht US-Präsident Trump am Tag der Meldung das „Project Freedom“ – eine von den USA geführte Initiative zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus – vorübergehend und gibt als Begründung an, dass die Gespräche mit dem Iran voranschreiten.
In seinem eigenen Social-Media-Kanal Truth Social erklärte Trump, dass die Entscheidung auf Wunsch Pakistans und anderen Ländern getroffen worden sei und preist angebliche „große Fortschritte“ hinsichtlich einer möglichen Vereinbarung mit iranischen Vertretern an. Die US-Seeblockade Irans habe allerdings weiter Bestand.
Der US-Präsident erklärt den Krieg gegen Iran für weit fortgeschritten und stellt gleichzeitig infrage, ob überhaupt ein Abkommen möglich ist. Zwischen militärischem Druck und diplomatischen Signalen entsteht ein widersprüchliches Bild.
Israels Regierung reagiert alarmiert auf Hinweise über mögliche Kontakte zwischen Washington und Teheran. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wandte sich direkt an das Weiße Haus. Die Sorge in Jerusalem: Die USA könnten einen Waffenstillstand anstreben, bevor Israels Kriegsziele erreicht sind.
Washington und Jerusalem ziehen wirtschaftlich die Daumenschrauben an. Im Zentrum steht Irans Ölhandel mit China, der über das Schicksal der Sanktionspolitik entscheiden könnte.
Die für Freitag geplanten Atomgespräche zwischen Washington und Teheran sind abgesagt. Iran wollte im letzten Moment die Regeln ändern, die USA sagten Nein. Wieder zeigt sich: Das Regime in Teheran setzt auf Verzögerung statt Verlässlichkeit.
Teheran fordert Änderungen, droht mit Abbruch und verschiebt Bedingungen. Das Ziel bleibt dasselbe: Zeit gewinnen und die Welt hinhalten.
Während amerikanische Streitkräfte iranische Angriffe abwehren, spielt Teheran erneut sein altbekanntes Verzögerungsspiel bei den Gesprächen mit Washington.
Satellitenbilder zeigen ungewöhnliche US-Truppenbewegungen auf Diego Garcia und schüren Spekulationen über militärische Optionen gegen Iran.
Während Steve Witkoff als persönlicher Abgesandter Donald Trumps diplomatische Fäden spinnt, eskaliert Teheran die Rhetorik. Zwischen möglichen Verhandlungen und offenen Kriegsdrohungen wächst die Spannung im Nahen Osten gefährlich an.
Der Sondergesandte von US-Präsident Trump reist nach Israel, um mit Premier Netanyahu und Generalstabschef Zamir über die zweite Phase der Gaza-Vereinbarungen und über Iran zu beraten. Hinter den Kulissen laufen intensive Gespräche zwischen Jerusalem und Washington, während die regionale Lage gefährlich angespannt bleibt.
Jede Vereinbarung mit islamistischen Terroristen hängt von denen ab, die töricht genug sind, ihnen zu glauben.
Israel macht es sich nicht leicht, amerikanischen Gesandten Vorwürfe zu machen – besonders keinen, die von Präsident Donald Trump ernannt wurden, einem Führungspolitiker, dem Jerusalem genau deshalb weithin vertraute, weil er Druckmittel, Abschreckung und Feinde versteht, die Schwächen ausnutzen.
Iran-Forscher Beni Sabti kritisiert Wittkoffs Äußerungen zu den Tötungen im Iran, die „eingestellt wurden“, hofft aber, dass das Teil eines Ablenkungsmanövers war.
Während das iranische Regime unter Druck steht, sucht Washington erneut den Gesprächskanal. Israel schickt seinen wichtigsten Mann für verdeckte Wahrheiten. Die Botschaft ist klar: Verhandlungen dürfen kein Rettungsring für Teheran werden.
Während der Iran im Inneren blutet, öffnet sich in Washington ein politisches Fenster, das vor wenigen Wochen noch undenkbar schien. Ein Treffen zwischen Trumps Gesandtem und Reza Pahlavi markiert eine mögliche strategische Zäsur im Umgang der USA mit Teheran.
Beim Treffen in Florida spricht der US-Präsident ungewöhnlich offen. Unterstützung für einen israelischen Angriff auf Iran, Lob für Netanjahus Kriegsführung und deutlicher Druck beim nächsten Schritt im Gaza-Abkommen. Hinter den Kulissen wächst zugleich der amerikanische Wunsch nach Bewegung bei der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Die US-Regierung bereitet eine weitreichende Ankündigung vor, die das Machtgefüge in Gaza grundlegend verändern soll. Ein „Board of Peace“ aus arabischen und westlichen Staaten soll Hamas entmachten und den Weg für den Abzug der IDF ebnen.
Washington arbeitet hinter verschlossenen Türen an einem 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukrainekriegs. Russland signalisiert erstmals vorsichtige Zustimmung – doch Kiew und Europa sind noch abwartend.
Ein libanesischer Fernsehsender meldet, das Treffen zwischen dem US-Gesandten Steve Whitkoff und Hamas-Vertreter Khalil al-Haja sei kurzfristig abgesagt worden. Bestätigt ist die Darstellung nicht – doch sie berührt einen Kernpunkt israelischer Sicherheitsinteressen.
Die Terroristen befinden sich noch in IDF-kontrollierten Tunneln südlich des Gazastreifens – unklar bleibt, welches Land sie aufnehmen wird.
Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner traf Premierminister Netanjahu zu Gesprächen über das Ende des Gaza-Krieges. Im Zentrum steht eine heikle Forderung aus Washington: den eingeschlossenen Hamas-Terroristen in Rafah einen „sicheren Abzug“ zu gewähren.
Inmitten der fragilen Waffenruhe im Gazastreifen koordinieren die USA, Ägypten und Israel ihre nächsten Schritte. US-Vizepräsident JD Vance und Ägyptens Geheimdienstchef Hassan Rashad sind fast zeitgleich in Israel eingetroffen, um den von Präsident Donald Trump initiierten Friedensplan weiter voranzubringen.
Erstmals seit dem Ende des Gaza-Kriegs betreten hochrangige US-Vertreter das Gebiet. Steve Witkoff, Sondergesandter von Präsident Donald Trump, und Admiral Brad Cooper von CENTCOM planen die Einrichtung eines zivil-militärischen Koordinationszentrums. Ihr Ziel: Stabilität ohne amerikanische Bodentruppen.
Nach Angaben amerikanischer Regierungsvertreter gab Präsident Donald Trump Hamas persönliche Zusicherungen, dass Israel den Waffenstillstand nicht einseitig brechen wird. Zugleich ordnete er die Bildung einer internationalen Truppe an, die die Umsetzung des Abkommens überwacht.