Berlin startet Massenausweisung russischer Diplomaten

Das Auswärtige Amt hat offensichtlich mit einer Massenausweisung russischer Diplomaten begonnen. Das russische Außenministerium spricht angesichts dieses Schrittes von einer Zerstörung der russisch-deutschen Beziehungen in ihrer gesamten Bandbreite. 

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung wünscht sich inzwischen Friedensverhandlungen mit Russland und dem Regime in Kiew, um den Ukraine-Krieg möglichst rasch zu beenden. Auf dem diplomatischen Weg soll eine weitere Eskalation, die für ganz Europa in einer Katastrophe zu enden droht, vermieden werden. Statt sich der Massenausweisung illegaler, teilweise extrem krimineller Migranten zu widmen, werden unter der Regie von Annalena Baerbock massenhaft russische Diplomaten, die für Friedensverhandlungen dringend benötigt würden, ausgewiesen.

Kurzum: die Bundesregierung setzt offensichtlich weiter auf diese Eskalation, möchte solche Verhandlungen möglichst schwierig gestalten. Anders ist die geplante Massenausweisung russischer Diplomaten kaum erklärbar.

Berlin will „gesamte Bandbreite der russisch-deutschen Beziehungen zerstören“

In einer aktuellen Stellungnahme erklärt dazu das russische Außenministerium:

„Die deutschen Behörden haben eine weitere Massenausweisung von Mitgliedern der russischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland beschlossen. Wir verurteilen diese Aktionen aufs Schärfste. Berlin fährt damit fort, die gesamte Bandbreite der russisch-deutschen Beziehungen, einschließlich ihrer diplomatischen Dimension, zu zerstören.“

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigt die zunächst von Russland verbreitete Ausweisung in verklausulierter Form: Die Bundesregierung habe in den letzten Wochen Gespräche „mit dem Ziel einer Reduzierung der russischen nachrichtendienstlichen Präsenz in Deutschland“ mit Russland geführt: „Die heutige Ausreise von russischen Botschaftsangehörigen steht damit in Zusammenhang“, so das Amt heute in Berlin.

Moskau will in ähnlicher Weise antworten

Moskau kündigte darauf an, auf diesen „feindlichen Schritt“ der Bundesrepublik ebenfalls deutsche Diplomaten ausweisen zu wollen. Es solle eine „bedeutende Begrenzung der maximal zulässigen Zahl an Mitarbeitern der deutschen diplomatischen Vertretungen“ in Russland geben, so eine Ministeriumssprecherin in Moskau.

Die von den gleichgeschalteten Medien zusätzlich angefeuerte Strategie von Baerbock & Co, die Friedensverhandlungen mit Moskau offensichtlich um jeden Preis verhindern und eine weitere Eskalation des Konflikts bis hin zur kompletten Zerstörung Europas hinnehmen will, hat nun ein neues Level erreicht.

Die Chancen eine weitere Eskalation dieses Krieges, wie von der Mehrheit der Deutschen gewünscht, zu verhindern, sind damit wieder ein ganz gewaltiges Stück geschrumpft.

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(Beitragsbild oben: Russischer Botschaft in Berlin (c) Jörg Zägel, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons nach PP)

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