(Quelle Beitragsbild oben: (c) Pixabay CC0)
Der Zusammenhang mit der „Corona-Schutzimpfung“ ist statistisch nachweisbar. Gastbeitrag von Frank W. Haubold.
Bereits 2023 thematisierte ich in einem Beitrag einen möglichen Zusammenhang zwischen der auffälligen Übersterblichkeit in Europa und der Covid-19-„Schutzimpfung“. Inzwischen hat sich die Datenlage stabilisiert, so dass mit KI-Unterstützung eine erneute, methodisch verbesserte Auswertung möglich wurde.
Zur Methodik: Es wurden europäische Länder mit verlässlich veröffentlichten Daten analysiert. Bei der Impfquote wurde der Anteil der vollständig Geimpften ermittelt. Die Übersterblichkeit entspricht der prozentualen Abweichung der Gesamtsterbefälle im Dezember 2022 gegenüber dem Monatsdurchschnitt 2016 bis 2019 (Basis: Eurostat-Meldung via MT Dialog und weitere Auswertungen).

Was man eigentlich schon auf den ersten Blick erkennt (Tabelle 1), lässt sich mit Hilfe einer statistischen Analyse objektivieren. Der Korrelationskoeffizient sagt aus, wie Impfquote und Übersterblichkeit miteinander verbunden sind. Gibt es gar keine Beziehung, beträgt er null. Ist er positiv wie in diesem Fall mit 0,52, bedeutet das, dass Länder mit hohen Impfquoten eine höhere Übersterblichkeitsrate aufweisen, während Länder mit geringer Impfquote (z. B. Bulgarien, Rumänien) sogar eine Untersterblichkeit aufweisen. Im Klartext: Geimpfte starben im Jahr 2022 häufiger als Ungeimpfte.
Dieser Sachverhalt wird durch eine Studie von Steyer und Kappler für das Gebiet der Bundesrepublik aus dem Jahr 2021 bestätigt, deren Ergebnis den Autoren viel Ärger einbrachte, denn es wurde klar nachgewiesen, dass höhere Impfquoten in den einzelnen Bundesländern mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden sind. Dieses Ergebnis wurde später durch eine ausführliche Studie von Kuhbandner und Reitzer bestätigt. Damals hätte die Politik noch gegensteuern können, aber man tat das genaue Gegenteil und zwang die Bevölkerung durch restriktive Maßnahmen, sich auch noch im Jahr 2022 gegen die damals dominierende Omikron-Variante impfen zu lassen, gegen die die Impfung statistisch belegt keinerlei Wirkung zeigte, wie ich bereits im Dezember 2022 nachwies.
Der Preis war eine Übersterblichkeit von 74.000 Fällen allein in Deutschland, wobei die offiziellen Begründungen oder vielmehr Mutmaßungen für diesen Sachverhalt schon beinahe mitleiderregend sind (Hitzewellen im Sommer, Grippe).
Bei späteren Recherchen zum Thema Migration und Geburtenzahl fiel mir auf, dass das während der Coronakrise noch erwartbare Absinken der Fertilität (Geburtenzahl je Frau) sich auch nach der Krise in dramatischer Weise weiter fortsetzte (von 1,53 auf 1,38), obwohl eigentlich zu erwarten gewesen wäre, dass Frauen nach der Coronakrise wieder mehr Kinder bekommen.
Es lag also nahe, auch hier statistisch überprüfen zu lassen, in welcher Beziehung die Impfquote zur Geburtenrate je Frau steht. Die entsprechende Kennziffer ist im Ergebnis negativ (-0,33), was bedeutet, dass eine höhere Impfquote im Durchschnitt mit einer niedrigeren Fertilität verbunden ist. Erste Studien zu diesem Thema bestätigen diesen Verdacht.
„Faktenchecker“ (das sind Personen, die beauftragt sind, politisch unerwünschte Behauptungen oder Tatsachen zu bestreiten) werden einwenden, dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist, und das ist grundsätzlich zutreffend, auch wenn die alternativen Begründungen für die Übersterblichkeit wenig glaubwürdig erscheinen (Hitzesommer, Grippewelle). Es allerdings fast unmöglich, einen gerichtsfesten Beweis für einen Tatbestand zu erbringen, wenn die Opfer tot und ohne Obduktion begraben sind.
Da die meisten Impfkritiker wohlbegründet auf die ungeklärten Folgen der mRNA-Impfung als wesentliches Risiko verweisen, lag es nahe, die Impfquote auf mRNA- und Nicht-mRNA-Impfungen aufzusplitten und eine erneute statistische Analyse durchzuführen. Allerdings waren nur für 12 EU-Länder ausreichend valide Daten verfügbar, darunter aber die meisten großen wie Deutschland oder Frankreich. Das Ergebnis für den mRNA-Anteil der Impfquote (Tabelle 2) war wenig überraschend, denn es zeigte mit 0,57 fast die gleiche positive Korrelation zwischen Impfquote und Übersterblichkeit wie die der Gesamtimpfquote.

Die eigentliche Überraschung war das Ergebnis für die Nicht-mRNA-Impfstoffe (Tabelle 3), denn es war mit -0,48 negativ! Das heißt im Klartext: Die Nicht-mRNA-Impfstoffe taten genau das, was man von einem Impfstoff erwartet: Sie retteten Leben (höhere Impfquote – geringere Übersterblichkeit). Die mRNA-Impfungen dagegen verursachten das genaue Gegenteil (höhere Impfquote – höhere Übersterblichkeit). Damit sind sämtliche von den Impfbefürwortern ins Feld geführten alternativen Begründungen obsolet (denn Hitzewellen betreffen natürlich beide Arten von Impfungen).

Die Bewertung überlasse ich zunächst der KI, die mich bei meinen Berechnungen unterstützte:
„Die Werte bestätigen, dass der Zusammenhang für mRNA stärker ist als für Gesamtimpfung, und für Nicht-mRNA negativ. Allerdings ist die Länderzahl gering (12), die Hersteller-Aufschlüsselung teils geschätzt. Mit mehr und präziseren Daten aus allen EU-Ländern könnte sich das Muster verändern, aber der grundsätzliche Trend ist methodisch robust und plausibel für den betrachteten Zeitraum. Fazit: Das Ergebnis ist kein gerichtsfester Beweis, aber ein auffälliges, konsistentes statistisches Indiz für eine Korrelation zwischen mRNA-Impfung und Übersterblichkeit im Jahr 2022 in Europa. Es bietet eine Basis für weitere kritische Untersuchungen (z. B. Altersgruppen, Ursachen-Analyse, Saison-Effekte, Länder mit abweichender Pandemie-Taktik). Für eine Schlussfolgerung zur Gefährlichkeit sind weitergehende medizinische Analysen nötig.“
Mein persönliches Fazit lautet im Klartext:
Wenn etwas aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und schnattert wie eine Ente, dann ist es im Regelfall auch eine und das bedeutet, wenn man alles „wenn“, „aber“ und „hätte“ weglässt, dass Hunderttausende Menschen auf Grund einer unzureichend getesteten „Schutzimpfung“ gestorben sind oder keine Kinder mehr bekommen können!
**
Von dem Autor ist soeben erschienen:

Umnachtet: Deutschland im Wahn
„Wer sich fragt, wie Deutschland in dieser gar nicht so fernen Zukunft aussehen wird, kann sich wie oben beschrieben am Beispiel des Libanon orientieren, der einstigen ‚Schweiz des Orients‘, die heute fast unregierbar ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem besten oder vielmehr schlechtesten Weg dorthin.“ (aus „Land ohne Zukunft“)
Nach den Vorgängerbänden „Abgewrackt“ (2023) und „Richtung Abgrund“ (2024) präsentiert der Schriftsteller Frank W. Haubold eine neue Sammlung von Beobachtungen und Kommentaren zum Zeitgeschehen und zeichnet dabei das ernüchternde Bild eines Landes, in dem wirtschaftliche Vernunft und Bürgerrechte immer weniger zählen und die Spaltung der Gesellschaft zunimmt.
Das Buch kann hier als Papier- und Kindle-Ausgabe bestellt werden: Amazon.
***
Als medienmainstreamkritischem Portal wurde und wird PP die Arbeit auch derzeit schwer gemacht. Daher sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen! Auch die finanzielle. Wenn Sie unsere Arbeit gut und wichtig finden, dann können Sie das u.a. hier zeigen:

