(Quelle Beitragsbild oben: Symbolbild. Image by Peggy und Marco Lachmann-Anke from Pixabay)
1997 ist mein Buch „Unheimliche Begegnungen – Ein Forschungsbericht“ erschienen. Darin schilderte ich 22 von mir recherchierte Fälle von „Nahbegegnungen“, also wahlweise Entführungen, Kontakte zu Andersweltlern usw.
Im Frühjahr 2021 kam ich auf den Gedanken, die Berichte von einst einer Nachbetrachtung zu unterziehen und die Zeugen, wenn möglich, um ein Update zu bitten. In den Unterlagen fanden sich auch Meldungen, die nichts mit dem Buch zu tun hatten, also durcheinandergeraten waren.
Darunter eine von mir ausgedruckte Mail von 2002 von einem Polen, der mich auf ein Erlebnis seines Bruders hinwies, welches sich ein Jahr zuvor, also 2001, ereignet hatte. Der Kontakt kam über Alien.de zustande, wo ich seinerzeit eine Homepage unterhielt.
Im Schreiben angegeben waren Name, Adresse und Telefonnummer des Bruders in Bremerhaven, Deutschland. Die Telefonnummer war natürlich nicht mehr aktuell und im Internet fand ich keine weitere Kontaktmöglichkeit.
Folglich schickte ich eine Postkarte, wies auf die Mail von 2002 hin und gab meine Telefonnummer an. Natürlich erwartete ich nach zwei Jahrzehnten nicht wirklich Feedback!
Ein paar Tage später meldete sich Zeuge JP jedoch telefonisch! Ich hatte Glück gehabt, er lebte noch immer in der gleichen Wohnung! Er berichtete mir dann in den kommenden Wochen von den Erlebnissen, die er in Polen und Deutschland gehabt hatte!
Zamość | Polen | August 2001
Der Bruder des Zeugen wollte Ende August 2001 heiraten und so traf sich die Familie bei den Eltern in Zamość. JP schlief bei ihnen in seinem alten Kinderzimmer.
In der ersten Nacht bzw. am frühen Morgen, es muss zwischen 2:00 und 3:00 Uhr gewesen sein, erwachte er durch mehrfaches, dreimaliges Klopfen (Trinität) an der Fensterscheibe. Die Wohnung der Eltern lag im fünften Stock.
Er stand auf, zog die Vorhänge zurück und sah vor dem Fenster ein scheibenförmiges „Ding“, welches fast so breit war wie das Fenster, also um die 180 cm. Die Höhe schätzte er rückblickend auf 50 cm.
Da er von einem Scherz seiner Brüder bzw. der Hochzeitsgesellschaft ausging, öffnete er das Fenster und betrachtete das dunkle, metallisch wirkende Objekt, welches vom Streulicht der Straßenbeleuchtung direkt unter ihm illuminiert wurde. Es war etwa einen Meter entfernt.
Er hielt es für einen Ballon und suchte nach Schnüren oder irgendwelchen Hilfsmitteln, an denen es befestigt war, fand aber nichts. Auf der Straße war niemand zu sehen.
Als er den „Ballon“ anfassen und ins Zimmer ziehen wollte, überkam ihn eine heftige Panikattacke. Er lief außer sich zu seinen Eltern, weckte sie und erzählte von seinem Erlebnis.
Zu dritt ging man ins Zimmer, der Besucher war verschwunden. Die Geschichte verbreitete sich in der Familie und so musste JP nicht für Spott sorgen, den bekam er frei Haus geliefert. Er fuhr nach 9/11 wieder nach Bremerhaven.
Bremerhaven | Deutschland | ab Mitte September 2001
Die merkwürdigen Albträume, die JP nach seiner Rückkehr hatte, begannen etwa Ende September oder Anfang Oktober. Er erwachte über seinem Bett, unterhalb der Zimmerdecke in der Luft „hängend“.
Darunter sah er sich selbst, schlafend im Bett. Seitlich davon stand eine kleine Frau, die zuerst sein körperliches Ich ansah und dann zu ihm nach oben blickte.
Er bemerkte ihre großen, schwarzen Augen, die „geometrisch“ geschnittene Frisur und die sehr helle, fast weiße Haut. Der Traum endete damit, dass er wieder in seinen Körper „fiel“ und erwachte. Dieses Szenario verfolgte ihn nun regelmäßig, etwa ein- bis zweimal die Woche.
Im November übernachtete seine Freundin bei ihm, eine Kroatin, seine spätere Frau bzw. jetzige Ex-Frau. Gegen etwa 3:00 Uhr am Morgen wurde er wach, stand auf und ging, einem inneren Impuls folgend, ans Fenster.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand die Frau und sah ihn an. Er weckte seine Freundin und beide konnten die kleine Gestalt sehen, die ihren Blick auf sie gerichtet hatte. Sie verschwand nach ein paar Sekunden wie ausgeschaltet, war einfach weg.
Interessant ist nun, dass die Freundin sich panikartig anzog, die Wohnung verließ und alleine in die Tiefgarage zu ihrem Wagen lief und nach Hause fuhr. Normalerweise hatte sie die Tiefgarage nie alleine betreten, sie wollte immer begleitet bzw. abgeholt werden.
JP legte sich zu Bett, schlief ein und träumte seinen üblichen Traum, bis er wieder in seinen Körper fiel und munter wurde.
Die Wesenheit im Kaufhaus
Er arbeitete damals in einem Kaufhaus in der Abteilung für Herrenausstattung. Er war nicht nur für den Verkauf zuständig, sondern auch für die Kasse bzw. den Kassenabschluss.
Da Weihnachtsgeschäft war, dauerte die Abrechnung länger. JP war alleine in der Abteilung, Kollegen und Kunden waren bereits gegangen. Auf dem Weg zur Buchhaltung, über das Treppenhaus, begegnete er der Entität abermals. Sie stand auf den Stufen über ihm und starrte ihn an.
JP lief zurück und rief den noch im Einsatz befindlichen Kaufhausdetektiv. Trotz gemeinsamer Suche blieb die Person unauffindbar.
Die Träume dauerten bis zum Jahr 2002 an, ebbten dann ab. Zu den Erfahrungen gehörten auch sexuelle Aktivitäten des Wesens mit seinem auf dem Bett befindlichen Körper, die er „von oben herab“ beobachtete.
Ergebnisse der Untersuchung
Die Recherchen zum Fall waren recht interessant. Die Ex-Frau von JP, die jetzt mit der gemeinsamen Tochter in Kroatien lebt, bestätigte mir telefonisch den nächtlichen Vorfall am Fenster.
Ihr war selber nicht mehr klar, wieso sie die Wohnung überstürzt verlassen hatte. Sie erzählte auch von paranormalen Erfahrungen der Familie in Kroatien und eigenen Erlebnissen, auf die ich noch in einem eigenen Beitrag eingehen möchte.
Meiner Meinung nach besteht kein Zusammenhang zu den Erlebnissen von JP, da der Hintergrund und die Art der Phänomene andere sind.
Das Gespräch mit dem Vater von JP, der zum Glück Russisch kann, war besonders aufschlussreich:
Kurz nach der Hochzeit, also noch im September oder Oktober 2001, saß er abends im Wohnzimmer und sah sich die Nachrichten im TV an. Seine Frau war in der Küche beschäftigt. Der Fernseher stand links neben der offenen Wohnzimmertür.
Vom Sessel aus sah er, dass eine kleine, zierliche Frau mit dunklen Haaren an der Tür vorbeilief! Er stand sofort auf und hastete der vermeintlichen Einbrecherin hinterher, doch niemand war zu sehen. Das Ehepaar durchsuchte die ganze Wohnung, fand jedoch nichts!
München & Bremerhaven | Deutschland | November 2021
In der ersten Fassung des Artikels habe ich auf diesen Teil des Textes verzichtet, möchte ihn jetzt aber doch veröffentlichen, da ein direkter Zusammenhang mit den Erlebnissen von JP besteht.
Es sei darauf hingewiesen, dass mir nicht klar ist, ob meine Beobachtung etwas mit dem Fall zu tun hat oder nicht. Es kann auch eine ganz banale Erklärung geben!
Ich arbeite seit 2019 bei einer Immobilienfirma im Innendienst. Dazu gehört auch gelegentliche Samstagsarbeit. Für mich u. a. am 27. November 2021 als „Einzelkämpfer“, ich war alleine.
Gegen 16:45 Uhr hatte ich im Büro die Hauptbeleuchtung ausgeschaltet, da um 17:00 Uhr Feierabend anstand. Illumination brauchte ich zum Verlassen des Unternehmens nicht, da durch die Fenster ausreichend Streulicht von draußen hereinschien (Parkplatz, Nebengebäude usw.).
Von meinem Büro aus ging ich den Flur entlang zur Küche, als ich links von mir, im Vorzimmer zum Konferenzraum, eine kleine, zierliche Person bemerkte. Ich sah deutlich ihre schattenhafte Silhouette, die sich vom Rest des Raumes – sie stand in dessen Mitte – abhob und auf mich wirkte wie die einer Frau.
In der Annahme, es sei eine unserer Maklerinnen, grüßte ich und ging zur Küche weiter, um die Geschirrspülmaschine zu aktivieren.
Es hatte mich jedoch gewundert, dass mein Gruß unerwidert blieb. Ich sah nach der vermeintlichen Maklerin, konnte jedoch niemanden entdecken. Ich schaltete das Hauptlicht wieder ein und durchsuchte erfolglos jedes Büro.
Über die Eingangstür konnte sie das Unternehmen nicht verlassen haben, die war zugesperrt und der Schlüssel befand sich bei mir. Hätte sie einen eigenen gehabt, wäre mir das schwere Zuschlagen der Sicherheitstür nicht entgangen.
Synchronizität und Reaktivierung
Etwa drei Tage später meldete sich JP bei mir telefonisch und teilte mit, dass er an einer weiteren Untersuchung seines Falles nicht mehr interessiert sei, da die Albträume seit Samstag (sic!) wieder angefangen hätten, also jenem Tag mit der Besucherin im Büro!
Die „Besucherin“ wurde von drei Personen klar gesehen: von JP selbst, seiner Ex-Frau und seinem Vater. Ich nehme mich aus, da unklar ist, wer mit mir im Büro war oder nicht.
Keinem war es möglich, die Kleidung des Wesens zu beschreiben. Lediglich die Farbe dieser wurde mit wahrscheinlich „weiß“ angegeben.
Haare und Augen waren schwarz/glänzend, sahen „flüssig“ aus, die Haare wie mit sehr viel Pomade bestrichen. Bei diesen könnte es sich laut JP auch um eine Perücke gehandelt haben. Die Körpergröße lag um die 150 cm.
Offenbar hat die Untersuchung des Falles dazu geführt, das Phänomen neu zu aktivieren, oder es war nur eine zufällige zeitliche Überlappung!
Ich hatte unlängst versucht, den Kontakt zu JP wieder aufzunehmen, doch leider vergeblich, was ich ihm auch nicht verübeln kann.
Der „Opener“ der ganzen Begegnung war das kleine UFO am Fenster, ähnliche Fälle hatte ich bereits untersucht. Dieser Fall ist für mich sicherlich der bizarriste und ungewöhnlichste meiner ufologischen Laufbahn!
Traumtagebuch und nächtliche Besuche
Nach der Untersuchung stellten sich bei mir bizarre Träume und „nächtliche Besuche“ ein. Ich präsentiere die Aufzeichnungen so, wie ich sie kurz nach dem Aufstehen niedergeschrieben habe.
Die meisten meiner Träume haben einen zum Blog passenden thematischen Hintergrund. Erstaunlich für mich ist, dass darin mein „reales“ Leben kaum eine Rolle spielt, meist hat das Traumgeschehen andere Facetten und Hintergründe.
Anfang 2023: Mündlicher (Stimme im Traum) Hinweis auf ein Medium, welches einen authentischen „Kontakt“ zu Kaspar Hauser haben soll. Ein polnisch klingender Name wurde genannt. War zu faul aufzustehen und ihn zu notieren. Eingeschlafen. Erwache erneut, Name vergessen!
April (?) 2023: Befinde mich am Viktualienmarkt (München). Von oben greifen Objekte an, gestaltet wie Düsen eines Jets. Menschen werden unter Feuer genommen. Versuche mich zu verstecken. Werde entdeckt und getroffen, womit der Traum endet. Objekte ziehen, während sie über den Himmel fliegen, Rauchschwaden hinter sich her.
Namen und Symbole
Juli 2023: Mann mit kariertem Sakko und schwarzem Hut, Hose und Schuhe nicht erinnerlich. Stützt sich auf Krücke oder Spazierstock, hat eine Behinderung am rechten Bein. Hinter ihm ist alles weiß. Nennt mir seinen Namen: Avery Ingram.
Avery: altengl./franz. – Führer der Elfen, König der Elfen, Rat der Elfen, mächtiger Elfenführer!
Ingram: Ingram ist ein alter deutscher männlicher Vorname sowie ein Familienname. Ursprünglich bezeichnet er eine germanische Gottheit. Hierzu Wikipedia:
Yngvi (auch Ingwë bzw. Ingwio) ist der Name des mythischen Stammvaters einer Gruppe nordseegermanischer Stämme, der Ingwäonen, sowie nach Snorri Sturluson ein Beiname des nordgermanischen Gottes Freyr.
Oktober 2023: Treffen mit mehreren Personen, keine Details zu deren Aussehen. Wir tragen schwere (schwarze?) Mäntel mit sechs Knöpfen, die von innen nach außen kompliziert zu schließen sind. Sie prangen vorne am Mantel. Diskussion wird geführt, Thema entfallen. Name „Herrenhuter“ fällt.
Physische Phänomene und Schlafparalyse
Januar 2024: „Klassischer“ Schulungstraum. Ein „Mann“ und eine „Frau“ halten mir einen Vortrag. Das Thema ist mir unklar. Die „Personen“ kann ich nicht beschreiben, möglich, dass nur deren Stimmen zu hören waren.
Meine mich an einen Uforb zu erinnern, der gezeigt wurde und Thema sein könnte, oder hielt dieser den Vortrag? Daneben werden mir geflochtene, „folkloristisch“ wirkende Schuhe präsentiert (Teil einer Tracht?), die sich geisterhaft bewegen.
Erwache in Schlafparalyse, aus der ich mich herausarbeite. Die Stimmen ziehen ab. Im Flur geht das Licht an. Wir haben dort in einer Steckdose eine Leuchte mit Bewegungsmelder, die anspringt, wenn man vorbeigeht. Ist auf Höhe der Lichtschalter befindlich.
Da der Traum sehr eindrücklich ist, überprüfe ich die Haustür. Verschlossen. Es ist kurz nach 5:00 Uhr morgens. Möchte ins Arbeitszimmer, um den „Vorfall“ ins Traumtagebuch einzutragen, entscheide mich dann aber dagegen.
Aus der Schlafparalyse arbeite ich mich heraus, indem ich erst die Zehen, dann die Füße und Beine bewege. Wer Ähnliches erlebt und die Möglichkeit hat, so ein „Bewegungsmelderlicht“ anzubringen, sollte damit experimentieren!
Montag, 13.05.2024 | 03:56 Uhr: Träume von einer Kräuterverkostung, dargebracht als getrocknetes Pulver. Eine unbekannte Frau reicht mir auf einem Löffel eine übel schmeckende Mischung und freut sich über meine „gallige“ Reaktion. Der Ort ist unklar, nicht meine Wohnung.
Ortswechsel: Etwas oder jemand fällt auf mein Bett. Werde wach. Kann mich nicht bewegen. Sehe rechts im Augenwinkel für einen kurzen Moment einen nach vorne gebeugten schwarzen Schattenkopf, der sich gleich darauf schnell nach hinten zurückbewegt. Eindruck schlangenartiger Behändigkeit.
Wiederhole innerlich den Namen „Jesus“ und arbeite mit dem rechten Fuß gegen die Körperstarre an. Bin befreit! Schicke meinem Besucher ein paar unschöne Kraftwörter und Handzeichen hinterher.
Das Bettlaken links von mir, also nicht meine direkte Liegefläche, da wo jemand „aufschlug“, ist eiskalt, kälter als der Rest des Stoffes, wie im Winter. Bin mir nicht sicher, ob eine Stelle oben an der Zimmerdecke dunkler war als sonst, schien so. Portal?
Zu der Zeit war meine Freundin bei ihrer kranken Mutter in Nizza. In der Wohnung waren Schritte zu hören gewesen, der Eindringling ließ sich nicht finden.
Bereits ein oder zwei Wochen davor erwachte ich mit dem Gefühl der Umklammerung, wobei mir eine weibliche Stimme die Frage stellte bzw. feststellte, dass ich „krank“ sei – bist du (du bist) krank?!
Beim Zubettgehen, kurz nach Mitternacht, merkwürdiges Gefühl gehabt. Wirklich gruselig war das Aufschlagen der vermeintlichen Entität im Bett. So startet man doch gerne in die Woche!
Mittwoch, 15.05.2024 | 03:54 Uhr: Zweimaliges „spitzes“ Klopfen auf meinem Nachttisch, wie mit einer Messer- bzw. Scherenspitze. Ich wurde kurz vorher wach. Habe nun auf dem Nachttisch ein geweihtes † Kreuz stehen.
Sollten sich die „Besuche“ trotzdem wiederholen, was bis 2026 nicht der Fall ist, dürfte sich bei mir eine „klassische“ Schlafparalyse eingestellt haben. Wenn ich zukünftig nicht mehr behelligt werde, ist mir die Natur der Störer klar!
Harmlose Schlafparalysen hatte ich in der Vergangenheit immer wieder, aber nie mit Entitäten. Die „Probleme“ stellten sich erst mit der oben genannten Falluntersuchung ein! Hinzu kamen diverse Krankheiten, wie nachts verkündet worden ist!ʬ

