Der grassierende Judenhass und der damit einhergehende Israelhass führen manchmal zu Kloppern, die man erfinden müsste, gäbe es sie nicht.
Irland hat seit 2025 ein neues Flugzeug für seine Regierung. Dieses dient der Beförderung des irischen Premierministers und anderer Regierungsmitglieder. Kostenpunkt: 53 Millionen Euro.
So weit, so gut.
Dieses Flugzeug verfügt eigentlich über ein Sicherheitssystem, das sich FalconEye (Falkenauge) nennt. Diese Technologie ermöglicht es dem Piloten, unter schlechten bis sehr schlechten Wetterbedingungen sicher zu landen – weil er nämlich die Piste mittels computergenerierten Geländedaten quasi virtuell sehen kann, obwohl sie im echten Leben zum Beispiel im Schneegestöber, in der Dunkelheit oder im dichten Nebel von bloßem Auge nicht zu erkennen ist.
Der Knackpunkt: Dieses Sicherheitssystem wurde in Zusammenarbeit mit der israelischen Firma Elbit Systems entwickelt. Und Israel ist ja böööse.
Als Konsequenz wurde nun dieses Sicherheitssystem nicht in das neue irische Regierungsflugzeug eingebaut. Ersatzlos.
Als ich diese Meldung zum ersten Mal in den Social Media sah, dachte ich an einen Scherz. Oder an eine Zeitungsente. Doch nach und nach sickerte sie in anderen, seriöseren Quellen an die Öffentlichkeit: Hier, hier, hier, hier und hier (Liste nicht vollständig).
Ist es nicht Wahnsinn, wie weit der Hass gegen Israel geht? So weit, dass man sogar Einschränkungen der Flugsicherheit für die – doch recht wichtigen – Passagiere in Kauf nimmt! (Der Gipfel der Scheinheiligkeit ist übrigens, dass Irland die verpönte Technologie in anderen Flugzeugen sehr wohl einbaut und nutzt). Wie kann man so entscheiden? Da hat es wohl jemandem tüchtig den Verstand vernebelt…
Na dann, gute Landung!
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