Drei Jahre danach
TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag geht es um die Massaker des 7. Oktober 2023. Bitte schütze dich selbst und lies nur weiter, wenn du es aushältst.
TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag geht es um die Massaker des 7. Oktober 2023. Bitte schütze dich selbst und lies nur weiter, wenn du es aushältst.
Die israelische Botschaft in Berlin richtete am Donnerstag eine formelle Forderung an die Regierung des Bundeslandes Baden-Württemberg, die öffentliche Finanzierung des in Bethlehem ansässigen Pfarrers Mitri Raheb unverzüglich einzustellen. Dieser diplomatische Schritt erfolgte, nachdem Raheb das Massaker des 7. Oktobers öffentlich als „kreativen Widerstand“ gelobt hatte; Vertreter christlich-zionistischer Gruppen, das Simon-Wiesenthal-Zentrum sowie Holocaust-Überlebende kritisierten die grün-schwarze Koalitionsregierung scharf dafür, dass sie virulenten Antisemitismus finanziell fördert und zugleich Aktivitäten zur Unterstützung der Hamas sowie Verbindungen nach Teheran toleriert.
Eine israelische Familie mit zwei Kindern wollte im österreichischen Urlaubsort Bad Hofgastein lediglich etwas essen. Nach ihrer Schilderung änderte sich alles, als ihre Herkunft bekannt wurde. Die Behörden haben ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet. Inzwischen werden weitere ähnliche Vorwürfe gegen denselben Imbissbetreiber bekannt.
Ron Prosor sieht nach dem Wahlsieg der Linken eine neue politische Dimension des Berliner Antisemitismusstreits. In Israel wird die Entwicklung inzwischen noch größer gelesen: N12 beschreibt ein Deutschland, dessen traditionelle politische Mitte von beiden Seiten massiv unter Druck gerät.
25,7 Prozent machen die Linke zur stärksten Kraft Berlins. Doch noch während Elif Eralp Richtung Rotes Rathaus blickt, stehen PFLP-Bezüge, Intifada-Parolen und die Warnung des Zentralrats der Juden im Raum. Und Eralp nennt ausgerechnet Zohran Mamdani ein „großes Vorbild“.
Am Sonntagabend beginnt Jom Kippur, der heiligste Tag des jüdischen Jahres. Für rund 25 Stunden tritt der Alltag zurück. Was bleibt, sind Erinnerung, Verantwortung, Umkehr und die Hoffnung, dass ein Mensch und eine Gesellschaft neu beginnen können.
Hannah Bruns will selbst Tel Aviv nicht unter israelischer Herrschaft sehen und verweigerte die Distanzierung vom Hamas Massaker. Trotzdem ist sie weiter Mitglied der Linken
nde Juli erklärte Europas größte Tageszeitung, die deutsche Bild: „Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Vorfälle von Judenhass wie in Deutschland: Die Zahlen der Schande.“
Der grassierende Judenhass und der damit einhergehende Israelhass führen manchmal zu Kloppern, die man erfinden müsste, gäbe es sie nicht.
Irland hat seit 2025 ein neues Flugzeug für seine Regierung. Dieses dient der Beförderung des irischen Premierministers und anderer Regierungsmitglieder. Kostenpunkt: 53 Millionen Euro.
So weit, so gut.
Ein jüdischer New Yorker wird wenige Schritte von einer Synagoge entfernt niedergestochen. Während antisemitische Hassverbrechen neue Höhen erreichen, nutzt Bürgermeister Zohran Mamdani sein Amt für Angriffe auf Israel. Nun soll Gouverneurin Kathy Hochul ihn absetzen.
Eine Jüdin wollte einen Prozess wegen antisemitischer Volksverhetzung verfolgen. Am Eingang zum Gerichtssaal sollte sie ihre Davidsternkette ablegen. Ausgerechnet dort, wo über Judenhass verhandelt wurde.
Musiker, Autoren, Tänzer und Wissenschaftler aus Israel verlieren nach dem 7. Oktober internationale Partner, Auftritte und Kooperationen. Was offiziell oft als „politischer Protest“ verkauft wird, entwickelt sich für viele Israelis längst zu einem kulturellen Ausschluss, der weit über Regierungskritik hinausgeht.
Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.
Eigentlich kommt es nicht überraschend.
Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.
Nichts war vorhersehbarer als die Tatsache, dass dies geschehen würde. Die einzigen Fragen lauteten, wann genau es passieren würde, wo es passieren würde und wie viele Menschen ermordet würden. Die Antworten lauteten diesmal: Australiens Bondi Beach, Sonntagnachmittag Ortszeit, während einer Chanukka-Feier – und mindestens 15 Tote, dazu 40 Verletzte zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde.
Der jüngste Bericht über Judenhass in Australien zeigt ein Land, das seine jüdische Gemeinschaft nicht mehr schützen kann wie einst. Gleichzeitig bereitet sich Israel auf eine mögliche Massenalija vor. Die Botschaft der jüdischen Führung ist unmissverständlich und kommt zur rechten Zeit.
Die New Yorker waren sich tatsächlich nicht zu doof, das marxistische, judenhassende Islam-U-Boot Zoran Mamdani zum Bürgermeister zu wählen. Eine Stadt, die für Diaspora-Juden nicht nur eine, sondern die Stadt darstellt, einen Israel seit jeher wohlgesinnten und ihrem Glauben zugewandter Heimathafen, wird nun von einem dezidiert israelfeindlichen linken Moslem regiert, und das in der Stadt des 11. September, die Ziel des bislang barbarischsten und opferreichsten Terrorakts gegen die westliche Zivilisation wurde. (…)
Während internationale Medien von „Siedlergewalt“ sprechen, ignorieren sie die Realität vor Ort: wachsender palästinensischer Terror, Brandanschläge und illegales Bauen in strategischen Gebieten. Wer Sicherheit und Stabilität will, darf das Terrain nicht aufgeben, sondern muss es schützen – entschlossen, langfristig und mit klarem Ziel.
Der Imam Benjamin Idriz soll den Thomas-Dehler-Preis erhalten – obwohl er Israel in unerträglicher Weise diffamiert. Eine Stiftung, die sich Liberalität auf die Fahnen schreibt, ehrt damit einen Mann, der das Gegenteil von Aufklärung verkörpert. Das ist mehr als nur ein Fehlurteil – es ist ein moralischer Offenbarungseid.
Das Entsetzen ist groß. Und das erst einmal zurecht: in einem Laden in Flensburg wurde im Schaufenster ein Schild mit der Aufschrift „Juden haben hier Hausverbot“ entdeckt. Wer genauer hinschaut, wird erahnen, woher dieser Hass auf Juden kommt. Davon wollen freilich die Politiker, die jetzt Merzsche Tränen vergießen, nichts wissen.
Die Ausladung der Münchner Philharmoniker vom Flanders Festival in Gent ist mehr als eine kulturpolitische Entscheidung. Sie ist ein Signal – und zwar ein fatales: Israelische Künstler sollen nicht auftreten dürfen, weil sie Israelis sind. Im Kern ist dies kein künstlerisches Urteil, sondern ein politischer Boykott, der tief in die Logik des Antisemitismus hineinführt.
Historikern ist die Tatsache seit langem geläufig, aber der normale Durchschnitts-Europäer soll davon nichts wissen: Hitler war nicht nur links, sondern auch ein katholikenhassender Bewunderer des Islams: für ihn eine kriegerische, „kampftaugliche“ Religion, die er auch aufgrund ihres Antisemitismus dem Christentum überlegen fand.
Mit dem Gaza-Krieg sind all die alten Anschuldigungen und Blutlegenden gegen das Volk Israel zurückgekehrt. Meinung.
Karoline Preisler, FDP-Politikerin und eine der wenigen mutigen Stimmen, die hierzulande regelmäßig an die israelischen Geiseln der Hamas erinnern, wurde während einer pro-palästinensischen Demonstration körperlich angegriffen und verletzt. Zwei Personen versuchten, ihr die israelische Fahne und ein Plakat zu entreißen, das an das Schicksal der Verschleppten erinnerte. Sie wurde an der Hand verletzt, die Täter wurden festgenommen.
Als 47 Israelis in Bosnien plötzlich ohne Pässe dastanden, war die Erklärung schnell gefunden: ein Versehen. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass ausschließlich israelische Dokumente im Müll landen? Der Fall zeigt, wie Judenfeindschaft heute getarnt auftritt.
Antisemitismus aufgedeckt, Vertrauen erschüttert: Frankreich zieht Konsequenzen und weist Gaza-Flüchtlinge ab – eine innenpolitische Wende mit Signalwirkung für ganz Europa.