Als Hitlers Mufti eine Pressekonferenz hielt

* Sean Durns, The Algemeiner, 9. August 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Der Mufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, trifft 1941 Adolf Hitler. (Foto: Deutsches Bundesarchiv, via Wikimedia Commons)

Im März vor 60 Jahren hielt ein berüchtigter Nazikollaborateur und Palästinenserführer in Beirut eine Pressekonferenz, in der er sowohl jede Beteiligung am Holocaust als auch jede Beziehung zu dessen führendem Architekten Adolf Eichmann bestritt. Amin al-Husseini, allgemein als „Hitlers Mufti“ bekannt, kannte Eichmann jedoch. Und studiert man die Beziehung zwischen den beiden Männern, die sich über Jahrzehnte und Kontinente erstreckte, dann bietet sich ein Einblick in einen Krieg gegen das jüdische Volk, der noch lange nach der Schoah weiterging und uns bis heute begleitet.

Von der CIA freigegebene Dokumente und Telegramme sowie aktuelle Forschung helfen die Geschichte zu erzählen.

Am 23. Mai 1960 verkündete Israels Premierminister David Ben-Gurion, dass israelische Agenten erfolgreich Adolf Eichmann gefangen genommen hatten, der unter einem Aliasnamen in Argentinien lebte. Zwölf Tage zuvor hatten israelische Geheimdienstoffiziere Eichmann gefangen genommen und ihn für ein Gerichtsverfahren nach Israel gebracht. Die Operation wurde später zwar in Filmen und Büchern gefeiert, die halfen den Mythos vom unbezwingbaren Mossad zu polieren, aber viele westliche Nachrichtenmedien verurteilten Israel ursprünglich für dieses Handeln.

Die Washington Post z.B. „rügte Israel dafür ‚Rache nehmen‘ zu wollen statt nach Gerechtigkeit zu streben“, wie die Historikerin Francine Klagsbrun in ihrer Biografie der israelischen Premierministerin Golda Meir dokumentierte. Die New York Times drückte ähnliche Gefühle aus; sie intonierte, dass „keine unmoralische oder illegale Tat eine weitere rechtfertigt“.

Wie Daniel Gordis festhielt, sagte der Christian Science Monitor, Israel Entscheidung „über Verbrechen an Juden Recht zu sprechen, die außerhalb von Israel begangen wurden, sei identisch mit dem Anspruch der Nazis auf ‚die Loyalität aller Personen deutscher Geburt oder Abstammung‘ wo immer sie leben.“ Und das Magazin TIME bezeichnete seinerseits die Gefangennahme eines gesuchten Nazi-Kriegsverbrechers als „umgekehrten Rassismus“.

Und die Presse war nicht allein. Acht Länder, darunter die Vereinigten Staaten, stimmten für eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats, die erklärte, dass Israel Argentiniens Souveränität verletzt habe und den jüdischen Staat drängte Entschädigung zu zahlen.

Aber Argentinien und zahlreiche weitere Staaten hatten Nazi-Kriegsverbrechern Unterschlupf gewährt. Trotz ihrer Zusagen Völkermord-Täter der Gerechtigkeit zuzuführen, hatte die Welt, einschließlich der Alliierten, weggesehen – oder Schlimmeres getan. Eichmanns Gefangennahme und das folgende Gerichtsverfahren waren auch Anlass weitere Fragen zum Verbleib und der Beteiligung weiterer Nazi-Apparatschiks und -Verbündeten zu stellen.

Golda Meir, damals Israels Außenministerin, war fest entschlossen sich besonders auf einen Kollaborateur zu konzentrieren: Amin al-Husseini.

Das Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA) wies in einem Aufsatz in Mosaic vom 27. Juli 2021 darauf hin, dass die Obrigkeit im des von den Briten regierten Mandats Palästina Husseini mit Prestige, Macht und Posten ausgestattet hatte, wobei sie hoffte einen palästinensisch-arabischen Führer zu besänftigen, der sich unauflösbar gegen den Zionismus stellte, den zu unterstützen die britische Regierung verpflichtet war. Es überrascht nicht, dass die Entscheidung Husseini für den einzuführenden Posten des „Großmufti von Jerusalem“ und als Leiter des Obersten Muslimrats zu unterstützen sich als schlechte Investition der Briten erwies.

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Gefährdet Kanzlerin Angela Merkel jüdisches Leben?

Bösartige, oft muslimisch angeregter Antisemitismus – einschließlich Gewaltanwendung – hat deutsche Städte überflutet.

Benjamin Weinthal, Jewish Journal, 10. Juni 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – heplev

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel spricht in Berlin zu den Medien; 29. Juni 2015. (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

Bösartiger, oft muslimisch angerechter Antisemitismus – einschließlich Gewaltanwendung – hat deutsche Städte überflutet, von Metropolen wie Berlin, Köln, Essen, Leipzig, München und Stuttgart bis zu Regionalzentren wie Bochum, Freiburg, Gelsenkirchen und Osnabrück. Die Protestierenden sagen, sie würden für Menschenrechte und gegen angebliche israelische Verstöße demonstrieren, aber ihre Ziele legen anderes nahe.

In Gelsenkirchen schwenkte ein Mob von 180 Personen türkische und Palästinenserflaggen und marschierte zu einer Synagoge, wo sie „Scheißjuden“ brüllten. Ähnliche Mobilisierung gab es nicht gegen den Krieg des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegen dessen eigenes Volk, der eine halbe Million Tote schuf – darunter 4.000 Palästinenser. Es gab auch keine Demonstranten, die gegen die chinesische kommunistische Partei und deren Vorgehen gegen die muslimische Minderheitsgemeinschaft der Uighuren protestierten, ganz zu schweigen von den Tibetern.

Hamas-Anhänger griffen zudem in Berlin während eines Interviews eine israelische Journalistin mit Knallkörpern an. Der Vorgang veranlasste das Committee to Protect Journalists die deutschen Behörden zu drängen diesen Anschlag (und andere) zügig zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Diese Art offener Einschüchterung hat offengelegt, wie hohl die Plattitüden deutscher Politiker sind, Antisemitismus habe in der Bundesrepublik keinen Platz.

Julian Reichelt, Co-Chefredakteur von Deutschlands auflagenstärkster Tageszeitung BILD, sprach an, wie Kanzlerin Angela Merkels Regierung bei ihren Bemühungen daher hinkt die Antisemitismus-Ausbrüche zu managen, statt sie angemessen anzugehen.

„In fast 16 Jahren im Kanzleramt und auch nach der Flüchtlingskrise, die arabisch-muslimischen Antisemitismus in Deutschland massiv befeuert hat, haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung so gut wie nichts getan, um diese Gefahr zu bekämpfen oder auch nur klar zu benennen.“

Weit verbreitete Gleichgültigkeit innerhalb der deutschen Zivilgesellschaft – und Teile des politischen und Medien-Establishments – gegenüber den Ausbrüchen des zeitgenössischen Antisemitismus gegen Israel ist offensichtlich.

Eine mögliche Erklärung für diese Einstellungen lässt sich mit einem höchst sarkastischen Zitat zusammenfassen, das dem israelischen Psychoanalytiker Zvi Rex zugeschrieben wird: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie vergeben.“

Die deutsch-jüdischen Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer bezeichneten diese pathologische Reaktion auf den Holocaust als „schuldverteidigenden Antisemitismus“.

Heute wollen viele Deutsche und viele Westeuropäer Israel den Holocaust immer noch nicht vergeben – möglicherweise, um den Versuch zu unternehmen ein Schuldgefühl rational zu erklären: Wenn die Juden und Israel als böse dargestellt werden können, dann war der Holocaust vielleicht nicht ganz so schlimm, nicht wahr?

Eine Studie der Bundesregierung aus dem Jahr 2017 stellte fest, dass 40 Prozent der Deutschen von modernem Antisemitismus infiziert sind. Nach Angaben der Studie stimmten 40 Prozent der Deutschen der Äußerung zu: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“

Eine 2017 veröffentlichte Studie eines Thinktanks der Christlich-Sozialen Union deckte auf, dass mehr als 50 Prozent der muslimischen Flüchtlinge antisemitische Einstellungen hegen.

In Deutschland scheint sich ein gefährliches Zusammenspiel dieses „schuldverteidigenden Antisemitismus“ in Kombination mit einem Antisemitismus entfalten, der scheinbar von muslimischen Neuankömmlingen und deutschen Muslimen, die seit Jahrzehnten in der Bundesrepublik leben, angetrieben wird. Nur 500 Menschen erschienen letzten Monat bei einer pro-israelischen Kundgebung in Berlin; im Vergleich dazu beteiligten sich 3.500 an der Unterstützung der Terrororganisation Hamas.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über die Israelsolidaritäts-Demonstration in Berlin: „Gekommen sind fast nur die, die mussten. Was ist das los?“ Heißt: Diejenigen, die teilnahmen, waren höchstwahrscheinlich Mitarbeiter der Politiker, die dort sprachen oder Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

Merkel und andere deutsche Politiker haben weit größere Bereitschaft gezeigt Antisemitismus – sei es linker oder rechter – entgegenzutreten, wenn er integraler Bestandteil der BDS-Kampagne gegen Israel ist. 2019 verabschiedete der Bundestag einen nicht bindenden Beschluss, der BDS zu einer antisemitischen Kampagne erklärte, die mit dem Boykott deutscher jüdischer Geschäfte während der 1930-er Jahre vergleichbar ist.

Merkels Regierung und der Bundestag scheinen jedoch gelähmt zu sein, wenn sie mit muslimischem Antisemitismus, dem allgegenwärtigen „schuldverteidigenden Antisemitismus“ und den Völkermord-Absichten des iranischen Regimes gegenüber Israel konfrontiert werden.

Felix Klein, Deutschlands Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung von Antisemitismus, hat die frühere US-Regierung unter Präsident Donald Trump für den Ausbruch von Antisemitismus verantwortlich gemacht. Dennoch hat Klein es abgelehnt 40 Jahre iranischer Forderungen Israel auszulöschen zu verurteilen. Kleins Schweigen wirft die Möglichkeit auf, dass seine Arbeitgeberin Merkel ihn anwies keinen Kommentar abzugeben, um die Gefährdung der Diplomatie mit dem Regime des Iran wegen dessen verbotenem Atomwaffenprogramm zu vermeiden, mutmaßlich um den fortgesetzten Geschäftsfluss mit Teheran sicherzustellen./

Klein muss zugutegehalten werden, dass er sich stark gegen Prof. Achille Mbembes vorgesehenen Auftritt bei einer öffentlich finanzierten Kulturveranstaltung äußerte, womit er 2020 eine landesweite Debatte über Mbembes Antisemitismus auslöste. Mbembe, sagte Klein, habe „den Holocaust relativiert und Israels Existenzrecht bestritten“.

Mbembe, ein Akademiker für Postkoloniale Studien, lehrt am Wits Institute for Social and Economic Research an der Universität Witwatersrand in Johannesburg und hat einen jährlichen Gast-Termin am Franklin Humanities Institute an der Duke University.

Zusätzlich lässt die Qualität einiger der deutschen Antisemitismus-Beauftragten ziemlich viel zu wünschen übrig. Das Simon Wiesenthal Center hat das Bundesland Baden-Württemberg aufgefordert seinen Antisemitismus-Beauftragten Michael Blume zu entlassen, dem ein Facebook-Post gefiel, in dem Zionismus mit Nationalsozialismus gleichgesetzt wurde. Blume versuchte zudem eine Parallele zwischen pro-israelischen deutschen Juden und dem Nazi-Massenmörder Adolf Eichmann zu ziehen.

Eine kleine Zahl mutiger deutscher Journalisten wie Reichelt haben versucht islamisch angeregten Judenhass im öffentlichen Diskurs nach vorne zu bringen.

Das würde beinhalten den Antisemitismus der Vielen in Deutschland anzusprechen, sowohl den christlichen als auch den muslimischen, sowie den staatlich protegierten der Islamischen Republik Iran, den Merkels Regierung weitgehend dauerhaft toleriert hat.

Hitlers palästinensischer Verbündeter: der Großmufti Amin Al-Husseini

Obwohl weniger bekannt ist als sein entfernter Cousin, der PLO-Gründer Yassir Arafat, spielte Jerusalems Großmufti Haddsch Amin al-Husseini (1897 – 1974) eine herausragende Rolle im Palästina vor 1948. Als einer der „Gründerväter“ des palästinensischen Nationalismus bleibt Al-Husseini eine in der palästinensischen Gesellschaft respektierte Persönlichkeit.

Der Großmufti – von PA-Präsident Mahmud Abbas als „Held“ und „Pionier“ gepriesen – gewann den Großteil seines berüchtigten Rufs allerdings als Nazi-Kollaborateur. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Kleriker als arabischer Verbündeter und Propagandist des Dritten Reichs in Berlin; dort setzte er seine Kampagne antisemitischer Hetze fort, die er in Palästina begonnen hatte.

Amin al-Husseini: Schüren der Flammen judenfeindlicher Stimmung

Mohammed Amin al-Husseini wurde während der osmanischen Herrschaft über Palästina in eine wohlhabende und einflussreiche Familie geboren und sollte eine bedeutende Persönlichkeit in der palästinensischen Geschichte werden. Männliche Mitglieder seiner Familie hatten seit dem 18. Jahrhundert religiöse Schlüsselposten in Jerusalem inne. Die Familie hatte großen politischen Einfluss: Mehr als ein Drittel der Bürgermeister Jerusalems von 1877 bis 1914 waren Mitglieder des Husseini-Clans.

Amins Vater, der Mufti Mohammed Tahir al-Husseini, war einer der frühen lautstarken Gegner des Zionismus. Seine Bemühungen überzeugten 1897 den örtlichen Vertreter Konstantinopels den Verkauf von Land an Juden mehrere Jahre einzustellen. Im selben Jahr schlug er vor, dass die jüdischen Zuwanderer „vor der Vertreibung aller ausländischen Juden, die sich seit 1891 in Palästina niederließen, terrorisiert“ werden.

Amin al-Husseini trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde im Alter von 20 Jahren in den arabischen Widerstand gegen den Zionismus involviert. Nachdem die Briten nach dem Ersten Weltkrieg die Kontrolle über Palästina übernahmen, organisierte er Kundgebungen gegen die Balfour-Erklärung. Eine seiner Reden schürte am 4. April 1920 die Flammen judenfeindlicher Stimmung, was in gewalttätigen Krawallen mündete. Als der Staub sich nach vier Tagen legte, waren fünf Juden und vier Araber tot. Weitere 211 Juden und 33 Araber blieben verletzt zurück.

Aus Angst vor Verhaftung für seinen Anteil an der Initiierung der Krawalle floh al-Husseini nach Syrien. Tatsächlich verurteilte ihn ein britisches Militärgericht zu zehn Jahren Gefängnis. Die Briten begnadigten ihn allerdings, was den Weg für seine Rückkehr nach Jerusalem ebnete. Nur wenige Monate später, nach dem Tod seines Bruders, krönte der britische Hochkommissar Sir Herbert Samuel Amin al-Husseini zum Mufti von Jerusalem. Als ein Jahr später der oberste Muslimrat gegründet wurde, wurde er dessen Präsident, was ihm den Titel des Großmuftis einbrachte.

Die Briten glaubten, die Ernennung des jungen al-Husseini zum Großmufti, dem höchsten religiösen Amt, sei ein Weg in Jerusalem den Frieden zu erhalten. In einem Memorandum mit Datum vom 11. April 1921 berichtete Sir Herbert Samuel von einem Gespräch mit dem vorgeschlagenen Mufti:

„Er versicherte, dass der Einfluss seiner Familie und er selbst sich der Beibehaltung der Ruhe in Jerusalem verpflichtet seien und er fühle sich sicher, dass dieses Jahr keine Störungen zu befürchten seien. Er sagte, dass die Krawalle des letzten Jahres spontan und nicht vorbereitet gewesen seien.“

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Was bedeutet „Nie wieder“?

„Heute vor 78 Jahren beriet die Naziregierung auf der #Wannseekonferenz, wie man elf Millionen Jüdinnen und Juden ermorden sollte. Nicht nur der Beschluss schockiert, sondern auch wie bereitwillig er von vielen umgesetzt wurde.

In allem, was wir tun, muss klar sein: nie wieder.“

Das schrieb Heiko Maas am 20. Januar 2020 via Twitter.

Wenn Heiko Maas in allem, was er tut, klar machen will, dass es nie wieder den Versuch geben darf, das jüdische Volk zu vernichten, warum kritisiert er dann unverhältnismäßig oft ausgerechnet das Land, das einen zweiten Holocaust verhindert?

Der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini und der Führer von Nazideutschland, Adolf Hitler, trafen sich im Jahr 1941 in Berlin. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”. Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war.

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Hitler und die Palästinenser

Wie einige von Euch vielleicht bereits wissen, arbeite ich derzeit an einem Buch mit dem Titel Blauer Stern auf weißem Grund – die Wahrheit über Israel, das beim Verlag bereits vorbestellt werden kann. Während ich am Recherchieren über die Kollaboration zwischen Hitler und dem damaligen “Großmufti”  von Jerusalem, Admin-al Hussein, den Hitler förmlich vergötterte, war und weitreichende Ähnlichkeiten zwischen der Ideologie dieses religiösen Führers der Araber in Palästina und jener “unseres” “Führers” feststellen musste, stieß ich bei Heplev auf die folgenden Übersetzung eines Artikels, die bzw. den ich mit freundlicher Genehmigung von Heplev  sowie der der Originalautors, Adam Eliyahu Berkowitz, an dieser Stelle rebloggen darf.Gerne würde ich Euch viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels wünschen, es stellt sich aber die Frage, ob man beim Lesen dieses Stoffs überhaupt Vergnügen haben kann. Deshalb wünsche ich Euch lieber einen großen Erkenntnisgewinn.

Es grüßt

Der Papa

Die Nazi-Wurzeln des palästinensischen Nationalismus

Sie sagen: Kommt, wir tilgen sie aus, dass sie kein Volk mehr sind, des Namens Israel werde nicht mehr gedacht. Einmütig haben sie sich beraten, einen Bund gegen dich zu schließen: die Zelte Edoms und die Ismaeliter,… (Psalm 83,5-7, Zürcher Bibel)

Haddsch Amin al-Husseini, besser bekannt als Großmufti von Jerusalem, mit Nazi-SS-Offizeren im November 1943 (Foto: deutsches Bundesarchiv/JNS)

Es ist unbestreitbar, dass sich während des Zweiten Weltkriegs viele Muslime mit Deutschland verbündeten und Hunderttausende von ihnen für die Nazis kämpften. Man könnte argumentieren, dass sei Folge ihrer gemeinsamen Feinde gewesen: dem britischen Empire, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika.

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