Polizei zu Randalen in Stuttgart: Das war die „Eventszene“ und ein Einzelfall

* von David Berger am 21.06.2020 auf Philosophia Perennis

Die Sprecher der Stuttgarter Polizei haben von der gestrigen Krawallnacht in Stuttgart offensichtlich ganz andere Eindrücke mitgenommen als diejenigen, die die zahlreichen Videos, die bei dem Geschehen  aufgenommen wurden, gesehen haben. Für die Polizei war das ganze ein Einzelfall und eine Art Party, die etwas außer Kontrolle geraten ist.

Wer all die Videos der gestrigen Krawallnacht in Stuttgart, die derzeit von Twitter und Facebook immer wieder gelöscht werden, gesehen hat, dem sind folgende Dinge aufgefallen:

„Fuck the System“ und „Ihr Hurensöhne!“

Die Videos zeigen fast ausschließlich junge Männer mit Migrationshintergrund und Gewalttäter, die „Antifa“-typisch gekleidet sind und sich so verhalten. Skandiert wird: „F*** die Polizei!“ „F*** the System!“

„Scheiß-Deutschland“-Rufe lassen auch auf grüne Teilnehmer an dem Gewaltausbruch schließen. Die Beschimpfung der Polizei als „Hurensöhne“ zeigt den kulturellen Hintergrund vieler der Randalierer.

„Wir rechnen die Gruppe der Event-Szene zu“

Doch die offiziellen Äußerungen der Stuttgarter Polizei verkünden ganz anderes. Focus-Online titelt „Polizei informiert über Ermittlungen nach Stuttgart-Randale: „Wir rechnen die Gruppe der Event-Szene zu.“

„Polizei zu Randalen in Stuttgart: Das war die „Eventszene“ und ein Einzelfall“ weiterlesen

Berlin Neukölln: Corona-Party mit „Allahu Akbar“-Rufen (Video)

Bei (seit Corona erlaubten) öffentlichen Gebetsrufen von einer vom Verfassungsschutz überwachten Berliner Moschee versammelten sich gestern in Neukölln ca. 300 Personen unter Allahu Akbar-Rufen. Der Polizei gelang es nur ansatzweise die Personen anzuhalten, sich an die Kontaktsperre, Abstandhalten etc. zu bewegen.

Unser Video des Tages kommt aus Berlin und zeigt Szenen, die sich gestern vor der Neuköllner „Begegnungsstätte“ ereignet haben. PP enthält sich dazu jeden Kommentares, die Bilder und der Kontext sprechen für sich:

Auf dem Video ist auch ein Polizist zu sehen, der durch die angesammelte Menge strahlend läuft, um dann hinter das Tor der Moschee zu verschwinden … Allerdings scheint dann die Polizei die „Veranstaltung“ doch aufgelöst zu haben …

Das ist in folgendem Videobericht noch gut zu erkennen:

„Berlin Neukölln: Corona-Party mit „Allahu Akbar“-Rufen (Video)“ weiterlesen

Bernd Lucke an Universität Hamburg niedergebrüllt

* übernommen von Tapfer im Nirgendwo

„Wenn wir es zulassen oder gutheißen, dass Menschen mit Gewalt aus dem Diskurs entfernt werden und mögen ihre Aussagen auch noch so verabscheuenswert sein, glaub‘ mir Gerd, dann sind wir Juden die Nächsten.“

Das sind die Worte meines Gastvaters Jim Davidson. Ich habe ihm einiges zu verdanken. Die Gespräche mit ihm haben mich geprägt. Er ist erfolgreicher Jurist in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er erzählte mir von einer Demonstration der Nationalsozialistischen Partei Amerikas, die im Jahr 1977 in der amerikanischen Kleinstadt Skokie in der Nähe von Chicago stattgefunden hatte. Die Nazis hatten den Ort bewusst ausgesucht, denn dort lebte damals eine sehr große jüdische Gemeinde. Viele hatten den Holocaust überlebt.

Jim hatte damals das Recht der Nazis auf freie Meinung verteidigt, obwohl er Familienmitglieder im Holocaust verloren hatte. Er war fest davon überzeugt, dass das Recht auf freie Meinung höchste Priorität habe, da nicht die abscheuliche Meinung der Nazis das eigentliche Problem gewesen sei, sondern die brutale Unterdrückung aller anderen Meinungen, die die Ideologie der Nazis hätte in Frage stellen können, wären sie nicht verboten gewesen. Jim war der Ansicht, nicht die Meinungsfreiheit habe die Juden entrechtet, sondern die Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Nazis.

Am 16. Oktober 2019 sollte an der Hamburger Universität eine Vorlesung von Bernd Lucke zur Makroökonomik stattfinden. Da der Professor einst AfD-Mitglied war, fühlten sich mehrere Studentinnen und Studenten berechtigt, die Vorlesung zu stören. Einige riefen „Nazi-Schweine raus aus der Uni!“ Andere brüllten: „Verpiss dich, hau ab!“ Von einem Studenten wurde Bernd Lucke sogar körperlich angegangen. Nachdem Bernd Lucke seinen Platz hinter dem Pult verlassen hatte, nahm er im Plenum Platz. Dort wurde er mit Papierkügelchen beworfen. Die Vorlesung wurde schließlich abgebrochen. Gegen 14 Uhr verließ Bernd Lucke unter Polizeigeleit das Uni-Gelände.

„Bernd Lucke an Universität Hamburg niedergebrüllt“ weiterlesen

Deutschlands Terroranschlag an Yom Kippur kam nicht aus dem Nichts – Analyse

Angela Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir müssen uns geschlossen gegen jede Form von Antisemitismus stellen.“

* von Benjamin Weinthal, Jerusalem Post (Übernommen von Heplev)

Blumen und Kerzen vor der Synagoge in Halle, 10. Oktober 2019, nachdem zwei Menschen durch Schüsse getötet wurden (Foto: Reuters/Fabrizio Bensch)

Der britische Oberst Richard Kemp fasst die vorhersagbare Reaktion der deutschen Kanzlerin Angela Merkel auf den mutmaßlich von einem Neonazi verübten Mord an zwei Menschen in Halle und den Versuch des Neonazis in der Synagoge der Stadt Massenmord zu begehen, wie folgt in einem Tweet zusammen: „Wie immer nur Worte, wo Handeln nötig wäre.“

Merkels Reaktion auf den Ausbruch antisemitischer Gewalt am Mittwoch, mutmaßlich verübt von Stephan Balliet in der ostdeutschen Stadt 170 km südwestlich von Berlin, bestand darin zu einer Mahnwache vor Berlins Neuer Synagoge zu eilen und ihren Sprecher Steffen Seibert erklären zu lassen: „Wir müssen uns gegen jede Form von Antisemitismus stellen.“

Die Geheimdienst- und Terrorbekämpfungs-Richtlinien fordern, dass Kemp – der seit Jahren an vorderster Front der Bekämpfung weltweiten Antisemitismus steht und 2003 Kommandeur der Operation Fingal in Afghanistan war – ernst genommen wird. Daher offenbarte Kemps knapper Gegenschlag Merkels lustlose Darbietung bei der Bekämpfung aller Formen von Judenhass in Deutschland.

„Deutschlands Terroranschlag an Yom Kippur kam nicht aus dem Nichts – Analyse“ weiterlesen