Netanyahu fordert eigene Waffenproduktion: Israel will sich von US-Militärhilfe lösen
Israel soll nicht länger abhängig von amerikanischer Militärhilfe bleiben. Netanyahu fordert eine eigene Rüstungsbasis und eine neue Partnerschaft mit Washington.
Israel soll nicht länger abhängig von amerikanischer Militärhilfe bleiben. Netanyahu fordert eine eigene Rüstungsbasis und eine neue Partnerschaft mit Washington.
Eine neue Umfrage der Hebräischen Universität zeigt ein klares Misstrauen in Israel. Die Mehrheit glaubt nicht an einen strategischen Erfolg, sondern an ein Abkommen, das Iran stärkt und Israel schwächt.
In Bürgenstock verkaufen Vermittler die Iran-Gespräche als historischen Friedenstag. Doch Teherans Auftreten zeigt, wie brüchig diese Inszenierung ist.
Die Hisbollah feuerte nach israelischen Angaben mehr als 50 Geschosse auf israelische Soldaten im Südlibanon. Israel reagierte, stoppte später das Feuer, während Iran die Straße von Hormus als Druckmittel einsetzte.
Vier IDF-Soldaten sind im Süden Libanons gefallen, darunter ein Bataillonskommandeur. Der Angriff zeigt, weshalb Israel seine Sicherheitszone nicht vorschnell räumen kann.
JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.
Jetzt ist er also durch, der Deal mit dem iranischen Regime. Trump ist begeistert, der Westen beruhigt – doch ich sehe dieses Abkommen mit Sorge. Es ist nämlich keinesfalls ein Friedensvertrag, sondern nur eine Absichtserklärung. Ab der Unterschrift läuft eine Frist von 60 Tagen, während der einzelne Punkte eines Vertrags verhandelt werden sollen.
Trump will den Libanon in den Iran Deal einbeziehen. Israel stellt klar: Kein Rückzug aus dem Süden und keine Angriffe nur dann, wenn die Hisbollah die Waffenruhe einhält.
Trump will das Iran-Abkommen retten und greift Netanjahu frontal an. Doch Israel steht vor der Frage, ob Diplomatie in Washington seine Sicherheit an der Nordfront einschränken darf.
Während Pakistan eine elektronische Unterzeichnung vorbereitet, bleiben Israel und die Golfstaaten vorsichtig. Denn ein Abkommen kann die Region beruhigen oder Iran Zeit, Geld und neue Macht verschaffen.
Washington spricht von einem großen Deal mit Iran. In Jerusalem wächst die Sorge, dass hoch angereichertes Uran, Hisbollah und Israels Handlungsfreiheit zu Verhandlungsmasse werden.
Washington spricht von einem „Islamabad-Abkommen“, Teheran zögert, Jerusalem wurde offenbar überrascht. Trumps ständiges Drohen und Zurückrudern schafft keine Klarheit, sondern neue Risiken.
Nach der Suspendierung von Karim Khan sieht Israel den Internationalen Strafgerichtshof schwer beschädigt. Der Haftbefehl gegen Netanjahu müsse aufgehoben werden, fordert UN-Botschafter Danny Danon.
Donald Trump glaubt weiter an einen Deal mit Teheran, obwohl Iran bislang kaum sichtbare Zugeständnisse macht. Doch Israel kann seine Sicherheit nicht an Washingtons Hoffnung auf schnelle Diplomatie binden.
Israel will nicht zulassen, dass Iran und Hisbollah dem Land eine neue Sicherheitsordnung aufzwingen. Netanyahu macht klar: Der Norden Israels soll nicht länger Geisel einer iranischen Front im Libanon bleiben.
Israel schlug trotz amerikanischer Warnung zurück. Der Grund liegt nicht in Trotz, sondern in Abschreckung: Teheran darf nicht bestimmen, wann Jerusalem gegen Hisbollah und Iran handeln darf.
Nach neuen iranischen Raketenangriffen hat Israel Ziele in Iran angegriffen. Die IDF meldet Treffer gegen strategische Luftabwehrsysteme und eine petrochemische Anlage im Südwesten des Landes.
Netanyahu sieht das Regime in Teheran geschwächt, warnt aber vor falscher Sicherheit. Wenn Iran weiter auf Zeit spielt, könnten Israel und die USA militärisch zurückkehren.
Donald Trump bestätigt einen harten Anruf mit Benjamin Netanyahu wegen israelischer Angriffe im Libanon. Dahinter steht ein größeres Problem: Teheran hält Washington wieder hin, ohne seine Linie erkennbar zu ändern.
Nach einem Tag voller Sirenen, Drohnen und Drohungen meldet Trump eine Absprache mit Netanyahu und Hisbollah. Doch kurz nach seiner Erklärung wurden erneut Starts aus dem Libanon registriert.
Während der Norden Israels erneut unter Beschuss steht, weitet Jerusalem den Druck auf Hisbollah-Ziele bis Beirut aus. Teheran versucht zugleich, die Libanon-Front in die Gespräche mit Washington hineinzuziehen.
Während Israel am Beaufort militärisch Fakten schafft, wurde der Norden erneut von Drohnen und Raketen bedroht. Parallel versucht Iran, die Gespräche mit Washington nach eigenen Bedingungen zu formen.
Washington zeigt Verständnis für Israels Lage an der Nordgrenze, warnt aber vor Angriffen auf Gebäude in Beirut. Jerusalem darf den Druck auf Hisbollah erhöhen, muss dabei aber amerikanische Grenzen beachten.
Israelische Sicherheitskreise warnen vor einem Abkommen, das Iran wirtschaftlich stärkt, aber Raketen, Terrornetzwerke und die nukleare Gefahr nicht wirklich löst. In Jerusalem wächst die Sorge vor einem gefährlichen amerikanischen Alleingang.
Donald Trump spricht von einem weitgehend ausgehandelten Abkommen mit Iran und arabischen Staaten. Doch Teheran bremst sofort und für Israel beginnt die gefährlichste Phase.