Was bedeutet „Nie wieder“?

„Heute vor 78 Jahren beriet die Naziregierung auf der #Wannseekonferenz, wie man elf Millionen Jüdinnen und Juden ermorden sollte. Nicht nur der Beschluss schockiert, sondern auch wie bereitwillig er von vielen umgesetzt wurde.

In allem, was wir tun, muss klar sein: nie wieder.“

Das schrieb Heiko Maas am 20. Januar 2020 via Twitter.

Wenn Heiko Maas in allem, was er tut, klar machen will, dass es nie wieder den Versuch geben darf, das jüdische Volk zu vernichten, warum kritisiert er dann unverhältnismäßig oft ausgerechnet das Land, das einen zweiten Holocaust verhindert?

Der Großmufti von Jerusalem, Hadsch Muhammad Amin al-Husseini und der Führer von Nazideutschland, Adolf Hitler, trafen sich im Jahr 1941 in Berlin. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”. Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war.

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Die Rolle Amerikas und Englands beim Holocaust

* von Roland M. Horn

Jeder weiß um den schrecklichen Holocaust, den das Hitlerregime während des Zweiten Weltkriegs entfachte, doch kaum einer weiß, dass in dieser Zeit in Amerika eine äußerst antisemitische Stimmung vorherrschte.

Nach den Autoren Richard Breitman (Official Secrets: What the Nazis Planned, What the British and Americans Knew. New York 1998) und David S. Wyman (Das unerwünschte Volk. Frankfurt 1989) sind die nachfolgenden Behauptungen Tatsache:

Der Holocaust begann mit der Planung des Hitlerregiments im Frühjahr 1941 d. So stießen am 22. Juni die deutschen Truppen über die sowjetische Grenze vor, und ihnen folgten mobile Spezialeinheiten, sie sogenannten ‚Einsatztruppen‘, die alle Juden zusammentrieben und in massenweise erschossen.

Die Amerikaner waren zu jener Zeit sehr einwanderungsfeindlich eingestellt und besonders den Juden gegenüber voreingenommen. Viele antisemitische Organisationen hatten bereits seit Jahren Propaganda betrieben, die 1944 ihren Höhepunkt erreichte. Dabei kam es nicht selten zu antijüdischen Ausschreitungen. Obwohl das Hitlerregime versuchte, sein schändliches Treiben zu verheimlichen, drang doch einiges in die USA durch. Die USA wusste vom Holocaust und half nicht.

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Früheres Leben endet im Holocaust

 * von Roland M. Horn

Der Rabbiner Yonassan Gershom berichtet in seinem Buch Beyond the Ashes von mehreren Fällen, bei denen allem Anschein nach Personen Erinnerungen an ein vergangenes Leben während des Holocausts hatten.

In einem dieser Fälle geht es um eine allein erziehende Mutter, die er Beverly nannte und die in ihren Dreißigern war. Ihre Mutter war Jüdin (sie machte jedoch ein Geheimnis darum), während ihr Vater kein Jude war. Gershom lernte sie 1984 kennen. Beverly selbst erfuhr erst im Erwachsennenalter, dass sie Halbjüdin war. So hatte weder sie noch ihre Tochter Susan irgendwelche jüdischen Gebräuche oder ähnliches erlernt – keine jüdischen Lehren, kein jüdischer Glaube.

Vielleicht fragen Sie sich, warum Beverly ein Geheimnis um ihr jüdisches Blut machte. Was kaum jemand weiß, ist, dass bevor das Civil Rights Act (das bedeutendste Bürgerrechtsgesetz, das die Diskriminierung Einzelner aufgrund ihrer Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und nationaler Herkunft) 1964 in den USA verabschiedet wurde, die gleichen Einschränkungen, wie sie für Afroamerikaner galten, auch für Juden griffen. Wer als Jude bekannt war, dem wurde oft sowohl Unterkunft als auch Beschäftigung oder der Zugang zu manchen Colleges und Universitäten verwehrt. Beverly war 1950 geboren worden und wegen eben dieser Diskriminierung beschloss ihre Mutter, dass ihre Tochter bessere Chancen hätte, wenn sie sich nicht als Jüdin outete.

Als aber Beverly von ihrem Hintergrund erfahren hatte, war sie begierig darauf, ihr Erbe zu erforschen. Sie war ein tief spiritueller Mensch und frustriert, weil ihre Eltern nie irgendeine Religion praktiziert hatten. Zudem konnte Beverly nicht auf eigene Faust forschen, da sie Analphabetin war. So kann sie weder die Bibel noch Literatur über den Holocaust gelesen haben, was für die folgenden Ausführungen von großer Wichtigkeit ist.

Beverly und Gershom wurden Freunde, und häufig kam sie zu ihm ins Haus, um den Sabbat oder jüdische Feiertage zu begehen. Es war an einem Nachmittag eines Sabbats – man hatte die traditionelle Mahlzeit gerade eingenommen und persönliche Informationen ausgetauscht, als die Sprache auf das Thema „Träume“ kam. Beverly erzählte Gershom und dessen Frau Caryl von einem wiederkehrenden Kindheits-Alptraum.

In diesen Träumen war Beverly ein kleiner Junge, der ungefähr sieben oder acht Jahre alt war und mit seiner Mutter in einer Warteschlange stand. Beverly beschrieb, wie sie an einen Tisch gingen, an dem ein Mann saß, der ihnen sagte, ob sie nach links oder nach rechts gehen sollten. Er zeigte auf ein Tor, und sie gingen hindurch.

Dann veränderte sich die Szenerie: Plötzlich sahen sie sich an einen ekelerregenden Ort versetzt. Es roch dort furchtbar. Da waren Männer, die Menschen lebend in ein Feuer warfen, und auch der kleine Junge, als den Beverly sich sah, wurde hineingeworfen. Er starb.

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Abbas’ Berater lobt Nazi-Kollaborateur – den ehemaligen Mufti von Palästina Haj Amin Al-Husseini – als “Vorbild”

Noch weitgehend unbekannt ist, dass Adolf Hitler bei den Vorbereitungen zum Holocaust eng mit dem von England eingesetzten damaligen Großmufti von Jerusalem zusammenarbeitete, und noch unbekannter ist, dass dieser am Holocaust beteiligte Großmufti auch innerhalb der heutigen PA noch lobend erwähnt wird. Näheres darüber erfahren sie im Artikel unten und in meinem Buch Blauer Stern auf weißem Grund – die Wahrheit über Israel.

Viel Erkenntnis beim Lesen wünschtDer Papa

Abbas’ Berater lobt Nazi-Kollaborateur – den ehemaligen Mufti von Palästina Haj Amin Al-Husseini – als “Vorbild”

Von Nan Jacques Zilberdik und Itamar Marcus

Der bekannte Nazi-Kollaborateur, der frühere Mufti von Palästina, Haj Amin Al-Husseini, wurde offen von Abbas’ Berater für religiöse Angelegenheiten und islamische Beziehungen, Mahmoud Al-Habbash, geehrt.

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