Die verlorenen Stunden des 7. Oktober: Netanjahus Zeitplan legt neue Lücken offen
Netanjahus Büro nennt erstmals genaue Uhrzeiten. Sie entkräften den Vorwurf völliger Untätigkeit, legen aber zugleich eine brisante Lücke bis 09:55 Uhr offen.
Netanjahus Büro nennt erstmals genaue Uhrzeiten. Sie entkräften den Vorwurf völliger Untätigkeit, legen aber zugleich eine brisante Lücke bis 09:55 Uhr offen.
Der Mossad-Chef telefoniert mit Syriens Außenminister, während Israel türkische Militärpläne in Syrien fürchtet. Was vor kurzem noch absurd geklungen hätte, wird zur neuen Realität: Gegen Erdogans wachsenden Einfluss reichen Bomben allein nicht.
Der frühere Mossad-Chef Yossi Cohen sagt, der israelische Geheimdienst habe Fordow immer wieder „besucht“, um die tief unter einem Berg verborgene Atomanlage zu verstehen. Ob er Agenten vor Ort oder geheimdienstliche Überwachung meinte, ließ er offen.
Die Diplomatie bringt keine Kapitulation, Iran bedroht weiter die Straße von Hormus und greift amerikanische Interessen an. In Washington wächst deshalb erneut die Frage, ob dieser Krieg enden kann, solange das Regime in Teheran an der Macht bleibt.
Nach den Angriffen auf Irans Atomanlagen geht es nicht mehr nur um Kameras und Zentrifugen. Die IAEA muss Uran sichern, zerstörte Anlagen prüfen und neue geheime Standorte finden.
Der mögliche Iran-Fonds wäre kein harmloser Investitionsplan. Er könnte Teheran nach dem Krieg genau jene wirtschaftliche Luft verschaffen, vor der Israels Sicherheitsapparat warnt.
Der geplante Iran-Deal soll die Straße von Hormus öffnen und den Krieg beenden. Doch in Israels Armee und beim Mossad wächst die Sorge, dass Washington Teheran ausgerechnet jetzt politisch rettet.
Erinnerst du dich an die Bedingungen des Waffenstillstands mit der Hamas? Und an die Bedingungen des Waffenstillstands mit der Hizbollah?
In beiden Abkommen ist vermerkt, dass sich die jeweilige Terrororganisation entwaffnen und sich die Hizbollah zusätzlich hinter den Litani-Fluss zurückziehen muss.
Was ist bisher davon umgesetzt worden?
Die Antwort ist einfach: Nichts.
Am Holocaust-Gedenktag formuliert Israels Geheimdienstchef eine der härtesten strategischen Linien seit Jahren. Die Botschaft ist klar: Für Israel ist die Bedrohung nicht beendet, sondern erst in eine neue Phase eingetreten.
Militärische Erfolge sind sichtbar, doch der Gegner bleibt handlungsfähig. Die eigentliche Frage ist nicht mehr, wie stark Iran getroffen wurde, sondern ob sich das System überhaupt verändert.
Da sich die zweite Woche des US‑israelischen Kriegs mit Iran dem Ende zuneigt, scheint die militärische Infrastruktur Irans zu nachzulassen: Es werden weniger Raketen und Drohnen auf Israel und die Nachbarstaaten abgefeuert.
Gleichzeitig läuft die pro‑iranische, anti‑israelische Propagandamaschinerie auf Hochtouren und überschwemmt die sozialen Medien mit erfundenen Behauptungen, KI‑Bildern und falsch zugeordneten Videos.
Die Meinungsmacher der Medien sind sich fast übereinstimmend darin einig, die USA und Israel hätten keine definierten Kriegsziele, und sofern doch, würden sich diese widersprechen. Israel gehe es um die Dezimierung des Raketenarsenals und eine prophylaktische nukleare Entwaffnung des Iran, also schlicht um eine „Endlösung“ der militärischen Bedrohung durch den Erzfeind Iran. Den USA gehe es um einen Regimewechsel, die Entmachtung der mörderischen Islamischen Republik der Mullahs und wahrscheinlich auch um iranische Bodenschätze – Stichwort „Die Amerikaner haben großes Glück: wo immer sie Freiheit und Demokratie exportieren wollen, finden sie Öl“. Und der Iran selbst habe natürlich überhaupt keinen Krieg im Sinne gehabt, so die Gutgläubigen unseres Landes (und die Islamhörigen sowieso).
Israels Regierung reagiert alarmiert auf Hinweise über mögliche Kontakte zwischen Washington und Teheran. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wandte sich direkt an das Weiße Haus. Die Sorge in Jerusalem: Die USA könnten einen Waffenstillstand anstreben, bevor Israels Kriegsziele erreicht sind.
Ein britischer Wirtschaftsbericht zeichnet ein Bild einer jahrelang vorbereiteten Operation. Demnach kombinierte Israel digitale Überwachung, künstliche Intelligenz und menschliche Quellen, um den iranischen Machthaber präzise zu treffen.
Während Iran offen droht und Europa erst spät reagiert, suchen Israels Geheimdienstchefs in Washington das direkte Gespräch. Die Botschaft ist eindeutig: Die Zeit der Illusionen ist vorbei, jetzt geht es um konkrete Vorbereitung.
Während das iranische Regime unter Druck steht, sucht Washington erneut den Gesprächskanal. Israel schickt seinen wichtigsten Mann für verdeckte Wahrheiten. Die Botschaft ist klar: Verhandlungen dürfen kein Rettungsring für Teheran werden.
Während der Iran im Inneren blutet, öffnet sich in Washington ein politisches Fenster, das vor wenigen Wochen noch undenkbar schien. Ein Treffen zwischen Trumps Gesandtem und Reza Pahlavi markiert eine mögliche strategische Zäsur im Umgang der USA mit Teheran.
Was als Protest gegen steigende Preise begann, entwickelt sich zu einer offenen Systemfrage. In Teheran und anderen Städten rufen Menschen erstmals wieder laut nach dem Sturz des Regimes. Die wirtschaftliche Krise ist nur noch der Auslöser. Im Zentrum steht die Legitimität der Macht.
Kaum waren die Schüsse verstummt, begann online eine zweite Welle des Hasses: Verschwörungstheorien, die das Massaker als „Inszenierung Israels“ darstellen. Ein Angriff auf die Wahrheit – und auf die Opfer.
Monatelang lagen den Behörden Warnungen über wachsende antisemitische Anschlagsgefahren vor. Die Morde von Sydney zeigen, wie teuer politisches Wegsehen wird
Neue Hinweise lassen hoffen. Israel erhöht den Druck auf die Vermittler – und erwartet von Hamas endlich Antworten.
Von Athen bis Sydney, von Berlin bis Tel Aviv: Der iranische Geheimapparat plante Anschläge auf jüdische und israelische Ziele – und scheiterte an Israels Geheimdienst. Nun legt der Mossad offen, wie Teheran weltweit Terror exportiert und wie ein Mann im Zentrum dieses Systems steht: Sardar Amar.
Weil Hamas sich weigert, die Leichen weiterer israelischer Geiseln zu übergeben, reagiert Israel mit harten Maßnahmen: Der Grenzübergang Rafah bleibt geschlossen, Hilfslieferungen werden reduziert. Verteidigungsminister Israel Katz spricht von einem „gezielten Signal an eine Terrororganisation, die jedes Abkommen bricht“.
Ein Abkommen mit der Hamas mag ein notwendiges Übel sein, aber jeder, der der Entlassung von 250 Massenmördern zustimmt – die eine Spur aus Blut und Trauer hinterließen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder morden werden – der hat kein Recht von „totalem Sieg“ zu reden. Das ist kein Triumpf. Es ist Erpressung durch Terroristen und Kapitulation vor ihren Forderungen, selbst wenn das Ziel ein wertvolles ist.
Gestern, am 10. September, wurde eine laute Aktivistenstimme der amerikanischen konservativen Politik zum Schweigen gebracht; er wurde bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University ermordet. Charlie Kirk (31) war zwar eine polarisierende Persönlichkeit in den US-Kulturkriegen, aber ein freimütiger Anhänger Israels, des jüdischen Volks und der freien Meinungsäußerung.