Muammar al-Gaddafi

Unsere Nakba

Unsere Nakba

Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.

Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.

Riad, 1973: Der große Energieschock und der Niedergang des Westens

Riad, 1973: Der große Energieschock und der Niedergang des Westens

Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in „The Perfect Voice“ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung und Abdruck.

Jimmy Carter war nie ein guter Mensch

Jimmy Carter war nie ein guter Mensch

Der scheidende Präsident Joe Biden forderte den neuen Präsidenten Donald Trump auf, von dem ständig scheidenden ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter „Anstand“ zu lernen. Biden hatte sich einst hohe Ziele gesteckt, indem er versuchte, sich mit FDR und JFK zu vergleichen, jetzt muss er sich damit begnügen, der zweite Carter zu sein.

Auf seinem Weg nach draußen beharren die Medien weiterhin darauf, dass Biden ein guter Mann ist. Und dass Carter, obwohl er eine der schlimmsten Regierungen der Geschichte führte, ein guter Mensch war.

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