Revolutionsgarden

Iran verschärft Eskalation im Persischen Golf und kapert offenbar Schiff nahe Hormus

Ein weiteres Schiff soll laut britischen Sicherheitsstellen von Kräften der iranischen Revolutionsgarden Richtung Iran gebracht worden sein. Gleichzeitig wächst international die Sorge vor einer Eskalation rund um die Straße von Hormus. Während Teheran seine Macht demonstriert, versuchen China und die USA offenbar bereits, sich strategisch auf eine gefährliche neue Phase vorzubereiten.

Iran blockiert Hormus erneut: Beschuss von Schiffen löst neue Eskalation aus

Die Führung in Iran hat innerhalb weniger Stunden einen dramatischen Kurswechsel vollzogen. Nachdem der Persische Golf gerade erst vorsichtig für den Schiffsverkehr geöffnet worden war, steht die Straße von Hormus nun faktisch erneut unter militärischer Kontrolle. Der Schritt kommt nicht aus dem Nichts. Er ist das Ergebnis wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten und einer Situation, in der militärische Drohungen und wirtschaftlicher Druck immer enger ineinandergreifen.

Trotz Medien-Häme und überschäumendem Trump-Hass: War der Irankrieg wirklich ganz „umsonst“?

Die USA und Israel haben auf ganzer Linie verloren – so lautet das überwiegende Resümee der Meinungsmacher der bekannten Zeitungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und die Kommentare in den alternativen Medien sehen kaum anders aus: Wir seien in einer noch schlechteren Position als schon vor dem Irankrieg, wird kolportiert. Dietmar Osterhase – sorry: Ostermann – kommentiert in der “Badischen Zeitung”, die Revolutionsgarden “demonstrieren aller Welt“, dass sie den Schlüssel für die Straße von Hormus in Händen halten. So einfach machen es sich deutsche „Qualitäts“-Kommentatoren. Ja, soll denn die Welt solchen Machtdemonstrationen einfach nur zuschauen? Der Krieg sei „umsonst“ gewesen, so das verkürzte Fazit – natürlich nicht hinsichtlich der Kosten. Bloß wird hier einiges vergessen. Denn: Wie war denn die Lage vor dem Krieg?

Minab nachvollziehen: Wie die Medien den Angriff auf die iranische Schule ohne unabhängigen Zugang „verifizierten“

Als Berichte auftauchten, dass Dutzende von Schulmädchen bei einem Angriff in der südiranischen Stadt Minab getötet worden seien, verbreitete sich die Geschichte innerhalb weniger Stunden in den globalen Medien. Schlagzeilen erschienen, bevor unabhängige Journalisten den Ort erreicht hatten. Opferzahlen kursierten weit verbreitet und stützten sich hauptsächlich auf iranische Medien, die in einem kontrollierten Umfeld operieren.

Israels Krieg gegen Iran zielt diesmal auf das Herz des Regimes

Die Angriffe reichen tiefer als je zuvor, die Führung des Regimes ist direkt im Visier, und selbst Experten sprechen nicht mehr von Abschreckung, sondern von einer historischen Entscheidung über die Zukunft des Iran und des gesamten Nahen Ostens.

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