Die Suche geht weiter
Berichten von Al-Jazeera zufolge soll die Hamas gemeinsam mit dem Roten Kreuz nach der Leiche der letzten verbliebenen Geisel, Ran Gvili (24), suchen.
Berichten von Al-Jazeera zufolge soll die Hamas gemeinsam mit dem Roten Kreuz nach der Leiche der letzten verbliebenen Geisel, Ran Gvili (24), suchen.
Neue Hinweise lassen hoffen. Israel erhöht den Druck auf die Vermittler – und erwartet von Hamas endlich Antworten.
Gestern Abend wurde (überraschend?) angekündigt, die Hamas würde sterbliche Überreste an das Rote Kreuz übergeben. Tatsächlich fand eine Übergabe statt, und der Identifizierungsprozess begann.
Trotz erster Signale aus Gaza wächst die Sorge in Jerusalem, dass Hamas die Übergabe eines zurückgehaltenen Leichnams verzögert. Während Kämpfer der Terrororganisation in Jabalya nach einem Körper suchen, verdichten sich die Hinweise, dass Hamas über einen Toten verfügt – und ihn aus taktischen Gründen nicht freigibt.
Am 7. Oktober 2023 wurden Dror und Yonat Or von Terroristen des Islamischen Jihad ermordet und zwei ihrer drei Kinder, Alma und Noam, lebend nach Gaza entführt. Dror wurde ebenfalls verschleppt. Die beiden Kinder wurden im November 2023 im Rahmen eines Geiseldeals freigelassen. Am 2. Mai 2024 wurde Dror von der Armee für tot erklärt.
Fast ein Monat ist vergangen, seit der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas in Kraft trat und die Hamas nutzt die Kampfpause aus, um sich durch Wiederbewaffnung, die Rekrutierung neuer Kämpfer und die Festigung ihres Zugriffs auf Bereich unter ihrer Kontrolle einzugraben.
Elf Jahre nach seiner Gefangennahme durch Hamas hat Israel die sterblichen Überreste von Leutnant Hadar Goldin identifiziert. Ein Land hält den Atem an – und erinnert sich an einen Offizier, der zum Symbol für Treue, Schmerz und die Pflicht zur Heimkehr wurde.
Sie haben es wieder getan. Nur neun Tage, nachdem die Medien die vorherigen Waffenstillstandsverletzungen der Hamas ignoriert und Israel vorgeworfen hatten in Selbstverteidigung gehandelt zu haben, wiederholten führende Medien dieselbe Verzerrung.
Erneut inszeniert die Terrororganisation eine „humanitäre Geste“ – in Wahrheit geht es ihr um militärischen Schutz und internationale Aufmerksamkeit. Israel reagiert nüchtern: Keine Immunität für Mörder.
Die Leichname von Oberst Asaf Chamami, Hauptmann Omer Naotara und Unteroffizier Oz Daniel wurden nach Israel überführt. Alle drei fielen am 7. Oktober 2023 im Kampf gegen Hamas-Terroristen und wurden in den Gazastreifen verschleppt.
Laut israelischen Medien verlangt die Hamas vorübergehende Immunität für rund 200 bewaffnete Kämpfer, die sich weiterhin in Tunneln unter Rafah aufhalten. Das Ansinnen wird in Jerusalem als Eingeständnis gewertet, dass der Waffenstillstand von der Terrororganisation bereits verletzt wurde
Nach tagelanger Funkstille soll die Hamas in den nächsten Tagen die Leichname von vier israelischen Geiseln übergeben – darunter zwei, deren Rückgabe bereits am Dienstagabend angekündigt, dann aber abrupt abgesagt wurde. Israels Armee bereitet sich auf mehrere gleichzeitige Übergaben vor.
Die Hamas hat heute vermeldet, eine weitere tote Geisel „entdeckt“ zu haben. Die Übergabe sollte um 21 Uhr israelischer Zeit stattfinden.
Natürlich wurde der Zeitpunkt auch diesmal nicht eingehalten – erst um 22 Uhr konnte das Rote Kreuz den Sarg in Empfang nehmen. Zur Zeit sind die sterblichen Überreste der Geisel wohl unterwegs ins Forensische Institut, wo sie identifiziert wird. Den Namen werden wir wohl frühestens morgen erfahren.
Nachdem Israel die humanitäre Hilfe gekürzt und den Rafah-Übergang geschlossen hat, kündigt Hamas an, vier weitere Leichen israelischer Geiseln freizugeben. Der Kurswechsel zeigt: Nur Konsequenz bringt Bewegung – nicht Appelle und schon gar nicht Nachsicht.
Weil Hamas sich weigert, die Leichen weiterer israelischer Geiseln zu übergeben, reagiert Israel mit harten Maßnahmen: Der Grenzübergang Rafah bleibt geschlossen, Hilfslieferungen werden reduziert. Verteidigungsminister Israel Katz spricht von einem „gezielten Signal an eine Terrororganisation, die jedes Abkommen bricht“.
Während US-Präsident Donald Trump auf die Umsetzung des Geiselabkommens pocht, weigert sich Hamas, alle toten israelischen Geiseln freizugeben. In Jerusalem wächst die Wut – und zugleich die Entschlossenheit. Denn für Israel gilt: Solange nicht jeder heimkehrt, ist kein Abkommen vollständig.
Der Rote Halbmond übergibt die Särge von Guy Illouz, Yossi Sharabi, Bipin Joshi und Hauptmann Daniel Perez an die IDF. Verteidigungsminister Katz kündigt Konsequenzen an – Angehörige fordern Aussetzung des Abkommens, bis alle Toten heimgeholt sind.
Kurz vor der Heimkehr der letzten israelischen Geiseln hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Nation aufgerufen, innezuhalten, zusammenzustehen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Es ist ein Abend der Hoffnung, aber auch des Gedenkens – an die Opfer, die Kämpfer und die, die nicht zurückkehren.
Während in Scharm el-Scheich die Verhandlungen mit der Hamas vorbereitet werden, läuft in Israel eine präzise koordinierte Einsatzplanung an. Krankenhäuser, Sicherheitskräfte und Regierungseinheiten bereiten sich auf eine mögliche Rückkehr der Geiseln vor – und ziehen Lehren aus früheren Austauschaktionen.
In Doha wird über Leben und Tod verhandelt. Doch wer lebt, wer stirbt, wer überhaupt eine Chance bekommt, bestimmt nicht Israel. Sondern die Hamas. Die Familien der Geiseln sind wütend – und fordern endlich klare rote Linien.
Forensische Untersuchungen bestätigen, dass Shiri Bibas nicht bei einem israelischen Luftangriff starb – ein klarer Schlag gegen die Hamas-Behauptungen und ein Mahnmal für die Grausamkeit des Terrors.
Die kleinen Brüder Bibas wurden nicht nur von Terroristen in Uniform verschleppt, sondern auch von ganz gewöhnlichen Leuten aus dem Gazastreifen, den berühmten „Zivilisten“, die sich die islamische Terror-Show ansehen kamen.
Der verurteilte Hamas-Terrorist Mohammed Abu Warda, der im Zuge des Geiselabkommens freigelassen wurde, nahm an der Übergabe von Geisel-Leichen in Khan Yunis teil.
Terrorismus ist laut Definition der Versuch einer Zivilbevölkerung Angst und Schrecken einzuflößen. In der Regel geschieht das mit Bomben, Kugeln, Flugzeugentführungen, Messern und Auto-Rammanschlägen, aber der gewünschte Effekt erfolgt immer psychologisch, nicht physisch.
Wenn die ach so armen Gazaner-Zivilisten tatsächlich angeblich so gar nichts mit ihren sadistischen Mordbossen zu tun haben, warum feiern und unterstützen sie dann deren Bestialitäten, von denen das mitgepostete Bild des wirklich unschuldigen 11-monatigen verschleppten jüdischen Babys — so schrecklich es ist — doch nur einen kleinen Bruchteil der gesamten grauenvollen Gewaltorgie der Hamas-Mordmonster wiedergibt.