Amnesty macht erst Israel für Raketenangriff verantwortlich – und dann herrscht großes Schweigen, als sich herausstellt, dass es eine Rakete des Islamischen Jihad war

Elder of Ziyon, 13. November 2019

* Teilweise übernommen von Heplev

Gestern twitterte Amnesty International:

Wir verurteilen aus Stärkste den Angriff auf die Palestinian Independent Commission for Human Rights, deren Büro in Gaza von einer israelischen Raketen früher am Morgen getroffen wurde. Angriffe auf zivile Gebäude sind eine Verletzung des Völkerrechts. Wir senden unsere Solidarität an @ICHR_Pal.

Es war aber keine israelische Rakete. Es war die Rakete einer Terrororganisation aus Gaza, fast mit Sicherheit eine in diesem Video:

Es war eine Rakete des Palästinensische Islamische Jihad (PIJ), die auf israelische Zivilisten zielte und zu kurz flog, so dass sie das Gebäude der palästinensischen Menschenrechtsorganisation live im Stream von Reuters traf.
Man sollt eine ordentliche Recherche durchführen, bevor man Leute für etwas verantwortlich macht, an dem sie nicht beteiligt sind.

Videoaufnahmen vom Reuters-Livestream via @RelicHq zeigen die abgewichene palästinensische Rakete, wie sie zu kurz fliegt und das Gebäude der Palestinian Independent Commission for Human Rights im Gazastreifen trifft. Kein israelischer Luftangriff.

Der Schaden durch die Rakete deutet ebenfalls auf eine Raketen wie eine Qassam, kein israelischer Flugkörper.

Ein Augenzeuge bestätigte das.

Selbst die Website der ICHR löschte ihre ursprüngliche Beschuldigung, es sei ein israelischer Raketenangriff gewesen, obwohl sie nicht so weit geht anzudeuten, sie könnte vom Islamischen Jihad sein.

Als die Beweise, dass Amnesty falsch lag, überwältigend wurden, twitterte AI Folgendes:

Es zirkulieren widersprüchliche Informationen dazu, was genau das @ichr_pal-Büro in Gaza traf und woher der Angriff kam. Amnesty fordert eine unparteiische Untersuchung dieses Vorfalls und anderer Ereignisse im Gazastreifen heute.

Ist das nicht toll? Eine unbegründete Beschuldigung, dass Israel eine Menschenrechtsgruppe bombardierte, wird ohne irgendwelche Vorbehalte getwittert, aber wenn man entdeckt, dass eine Terrorgruppe aus Gaza die Rakete schoss, will Amnesty jetzt eine „Ermittlung“ – eine, an der sie erstmal kein Interesse hatte, als Israel beschuldigt werden konnte. Und Amnesty will, dass die Welt weiß, dass sie immer noch von Israel hätte sein können, obwohl Israel das abstreitet und palästinensische Medien auf Anweisung der Hamas aufhörten über den Vorfall zu berichten.

Noch im März wurden die Büros und Mitarbeiter der ICHR gezielt angegriffen. Von der Hamas.

Die Independent Commission for Human Rights (ICHR) aus Ramallah sagten, Hamas-Kräfte griffen ihre Mitarbeiter in Gaza an, weil die ihren Job machten das harte Vorgehen der Hamas gegen die Straßenproteste zu beobachten und darüber zu berichten.

ICHR-Direktor Ammar Dweik sagte, Hamas-Kräfte griffen Jamil Sarhan, den Direktor der Filiale in Gaza an und verletzten ihn schwer, ebenso seinen Anwalt Baker Turkman; beider Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.

Damals sagte Amnesty nicht ein einziges Wort.

Kein Wunder, dass die Hamas-Medin fröhlich Amnestys antiisraelische Äußerungen veröffentlichen. Hamas und andere Terrorgruppen im Gazastreifen betrachten Amnesty International treffsicher als ihren Verbündeten. (Ausgerechnet dieser Artikel wurde innerhalb der letzten Stunde aus irgendeinem Grund gelöscht.)

s. auch: UN Watch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.