Bundesregierung: Belastbare Zahlen über Intensivbetten nicht vorhanden

* von David Berger/Meinrad Müller (Philosophia Perennis)

(c) Pixabay CC0 (nach PP)

Erschütternd wie erstaunlich ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Mittels Kleiner Anfragen kann die Regierung zu einer wahrheitsgetreuen Antwort gezwungen werden. So auch in diesem konkreten Fall. 

Die Frage an die Regierung lautete: Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Personalbestand im Bereich der Intensivpflege und wo lag das durchschnittliche Pfleger-Patienten-Verhältnis in diesem Bereich für das Jahr 2021 (bitte aufschlüsseln nach Bundesländern)?

Die Antwort der Bundesregierung, sh. Punkt 3 des PDFs

Der Bundesregierung liegen keine belastbaren Daten über die Anzahl der intensivmedizinisch geschulten Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte vor. Berufe in der Intensivpflege sind auch in der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit nicht isoliert abgrenzbar.

Schlendrian

Den eigenen Hausstand aus dem ff zu kennen ist für jede Hausfrau selbstverständlich. Doch auf wesentlich wichtigeren Feldern herrscht der Schlendrian. Den Schaden haben zunächst die Kranken, das medizinische Personal und letztendlich der Steuerzahler.

Gerade zu Coronazeiten muss das materielle und immaterielle Inventar peinlichst genau bekannt sein. Trifft das nicht zu, so erleben wir selbst bei Bundestagsreden ein Stochern mit der Stange im Nebel. Dieses Behördenchaos ist eine internationale Schande für die Regierenden, die damit, nicht wie geschworen, Schaden vom deutschen Volke abwenden müssen.

Der breiten Öffentlichkeit sind diese Zustände längst nicht bekannt, die Mainstreampresse versäumt dies zu berichten, sei es ebenfalls aus Ignoranz oder ggf. sogar absichtlich.

Das brisante Papier, das uns zugespielt wurde, ist hier downloadbar (Antwort-der-Regierung-Seite-2-10) bevor es am 31.01.2022 auf den Seiten des Bundestages veröffentlicht wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.