Inflation: Deutsche leiden extrem unter den gestiegenen Preisen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

((c) Pixabay CC0; nach PP))

Eines der angeblich reichsten Länder der Welt bekommt augenscheinlich innerhalb weniger Monate die Konsequenzen aus den fatalen Ausgängen der letzten Wahlen zu spüren: Eine INSA-Umfrage für Bild ergab, dass immer mehr Deutsche am Essen sparen müssen, um überhaupt finanziell halbwegs über die Runden zu kommen.

16 Prozent, d.h. etwa jeder sechste Bürger in Deutschland muss auf reguläre Mahlzeiten verzichten, 13 Prozent befürchten, dass es auch bei ihnen bald soweit sein wird. Und wie für die ganze Misspolitik der regierenden Parteien in Deutschland üblich, sind es nicht die Wohlhabenden, die den Gürtel enger schnallen müssen. Ein ganzes Drittel der beschrieben Gruppe kommt aus Haushalten, die mit einem Nettoeinkommen von unter 1000 Euro den Monate überleben müssen.

Auf Urlaub verzichten

Etwa 40 Prozent der Befragten gibt an, dass man nun sparsamer kocht, in preisgünstigeren Supermärkten einkauft und zur Not eben auf Urlaub verzichtet.

Die „Bild“ zitiert dazu Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbands VdK: „Diese Zahlen zeigen, dass die Menschen extrem unter den gestiegenen Preisen leiden. Mitglieder berichten uns, dass sie sich nur noch Nudeln und Toast leisten können.

Wir brauchen jetzt ganz dringend eine Streichung der Mehrwertsteuer auf frische Lebensmittel und eine finanzielle Entlastung für jene Menschen, die bislang bei der Energiepauschale leer ausgehen.

Rentnerinnen und Rentner besonders betroffen

Rentnerinnen und Rentner, auch jene die Erwerbsminderungsrente beziehen, pflegende Angehörige, und alle, die im gesamten Jahr 2022 lediglich Kranken-, Übergangs oder Elterngeld bekommen, müssen das Energiegeld von 300 Euro erhalten. Denn sie leiden oft ganz besonders unter den Preissteigerungen.“

Zum Vergleich: Ein Fachmann hat ausgerechnet, dass der Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland in vier Jahren schätzungsweise 1,99 Billionen Euro verschlungen haben werden: „Dies ergebe sich, wenn man zu den unmittelbaren Kriegskosten und den Zerstörungen in der Ukraine die Kosten für die Aufrüstung und die Kosten die Sanktionen gegen Russland addiere, sagte Alexander Dill vom Basel Institute of Commons and Economics.“  (Quelle) – Kosten, die zu einem nicht unerheblichen Teil – das haben Baerbock und Co bereits zugesagt – Deutschland tragen will. Aber auch das scheint von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung so gewollt..

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