(Zum Beitragsbild oben: Frank-Walter Steinmeier (2024). Jnwnklr, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons
Aber natürlich bezeichnet er sich als Freund Israels. So wie Frau Baerbock. Und sonst noch so einige Heuchler. Aber seine Rede zum Jahrestag des 7. Oktobers sagt das Gegenteil. Malca Goldstein-Wolf ordnete das Unding einen Tag später ein.
Am gestrigen Jahrestag des schlimmsten Massakers an Juden nach dem Holocaust, kritisiert der Mann, der das höchste Amt im Land innehat und als Sawsan Cheblis Ziehvater gilt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ohne mit der Wimper zu zucken, völlig schambefreit, die israelische Kriegsführung.
Israel wird seit einem Jahr mit Raketen, abgefeuert von islamistischen Terrororganisationen, beschossen.
Bundespräsident Steinmeier bedauert nicht die jungen, israelischen Soldaten, die ihr Leben im Kampf mit Barbaren um die Existenz des winzigen, jüdischen Staates verlieren, Bundespräsident Steinmeier kritisiert subtil, dass es Juden wagen, wehrhaft zu sein, dass sie sich nicht mehr abschlachten lassen.
Wenn der höchste Staatsmann im Land jeglichen Anstand vermissen lässt, wenn sein Wertekompass derartig ausschlägt, dass er Israelis am Gedenktag des Grauens ins Gesicht spuckt, dann sollte es jedem Juden in Deutschland klar sein, welche Stunde für ihn in diesem Land geschlagen hat.
Steinmeier öffnet Tür und Tor für Israelbashing im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk, er legitimiert mit dieser Haltung Talkshows, die Stimmung gegen Juden machen, auf diesem Boden können israelhassende Universitätsprofessoren gedeihen.
Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst, kein Wunder, dass Außen-und Familienministerin ins gleiche Horn blasen.
In diesem Land braucht sich auch der braunste Linke nicht vor Repressalien zu fürchten.
Verkatert nach all der Klarheit, bleibt noch ein Wunsch:
Lieber Zentralrat der Juden, liebe jüdische Gemeinden:
Bitte lasst es zukünftig nicht mehr zu, dass diese Akteure jüdische Gedenkfeiern, Synagogen entweihen.
Die Grenzen wurden überschritten.

