Steven Greer warnt davor, „Außerirdische“ als Dämonen zu bezeichnen

  • von Roland M. Horn

Wie UFO Sightings Hotspot am 26.05.2026 berichtet, äußerste sich der Ufologe Steven Greer, der das das Disclosure Project gegründet hat, zu den Äußerungen von J. D. Vance, „Außerirdische“ könnten in Wirklichkeit Dämonen sein. Wie Greer in der Benny Johnson Show verlauten ließ, weckten Vance‘ Aussagen zu diesem Thema Besorgnis bei ihm. Greer warnte, dass derartige Aussagen Hysterie und religiösen Extremismus rund um das UFO-Phänomen anheizen könnten.

Hoch entwickelte außerirdische Technologien könnten dem Menschen zwar „magisch“ erscheinen, doch sie sollten nicht automatisch als etwas Übernatürliches oder Böses interpretiert werden.

Greer wies auf seine jahrzehntelange Beteiligung an der UFO-Forschung hin, darunter private Treffen mit Beamten des Vatikans. Greer argumentierte dahingehend, „dass die Darstellung von Außerirdischen als dämonisch die Grenze zwischen spirituellem Glauben und wissenschaftlicher Untersuchung verwische und möglicherweise glaubwürdige Forschungen zu diesem Phänomen untergrabe.“

Weiter sprach er von dem von ihm selbst als solchen bezeichneten „interstellaren Rassismus“, der innerhalb der Ufologie herrsche, bei dem Wesen „allein aufgrund ihres Aussehens negativ beurteilt werden, und forderte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf, verantwortungsvoller mit dem Thema umzugehen.

Zudem behauptet Greer, dass „bestimmte Hardliner-Fraktionen innerhalb der Geheimdienste weiterhin extreme religiöse Narrative über UFOs verbreiten, was seiner Meinung nach Angst und Spaltung verstärken könnte. Da die Diskussionen rund um die Offenlegung weltweit weiter zunehmen, betonte er die Notwendigkeit, über Angst, Aberglauben und Sensationsgier hinauszugehen, wenn es um die Möglichkeit außerirdischer Begegnungen geht„.

Ob er mit seinen Aussagen recht hat?

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