Gaza und Davos

Ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat Trump sein Board of Peace („Friedensrat“ oder so ähnlich) lanciert. Stück für Stück wird bekannt, wer alles daran teilnehmen soll: Rund 35 Länder haben bereits ihre Zusage gegeben, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, die Türkei, Bahrain, Jordanien, Katar, Ägypten, Ungarn, Marokko, Pakistan, Indonesien, Kosovo, Usbekistan, Kasachstan, Paraguay, Vietnam und Weißrussland.

Trump erklärt Iron Dome zur US-Technik und verdreht die Fakten

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos behauptet Donald Trump, das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome sei amerikanische Technologie. Die Aussage ist nachweislich falsch und reiht sich in eine gefährliche Verzerrung ein, die Israels sicherheitspolitische Eigenleistung systematisch unsichtbar macht.

Trump stellt Europas Sicherheitsordnung infrage

Während Donald Trump nach Davos unterwegs ist, geraten die Grundpfeiler der westlichen Sicherheitsarchitektur ins Wanken. Europa reagiert nervös, uneins und zunehmend auf sich selbst zurückgeworfen.

Löwenbilder (6)

Im Nahen Osten gibt es zwei Löwenvölker.
Zeit, dass die Löwen nach 47 Jahren der Trennung wieder zueinander finden und den Nahen Osten gemeinsam friedlicher und sicherer machen.

Israel schaut auf Iran und verliert in Gaza die strategische Kontrolle

Während Teheran innerlich ausblutet und das Regime so schwach ist wie seit Jahren nicht mehr, richtet Israel seinen Blick weiter nach Osten. In Gaza jedoch entsteht unbemerkt eine neue Realität, in der Ankara und Doha das Machtvakuum füllen mit Folgen, die Israels Sicherheit langfristig schwerer treffen könnten als jede iranische Rakete.

Mercosur-Abkommen und EU-Handelspolitik: Die spinnen in Brüssel!

Mehr als 25 Jahre lang wurde verhandelt, nun steht seit letzter Woche das Mercosur-Freihandelsabkommen der EU – und sorgt weiter für heftigen Unmut. Worum geht es genau? Was sagen die Befürworter und Gegner? Und wie konnte der Vertrag trotz all der Skepsis und riesigen Widerstände zustande kommen? Warum Mercosur so umstritten ist und bleibt, wird hier nochmals zusammenfassend erörtert. Nur so viel: Was vor 25 Jahren gut gewesen wäre, muss es aber heute nicht mehr sein. Es wird nicht wenige Verlierer geben – die aber leider eine schlechte Lobby haben, und nur darum geht es bei den EU-Entscheidungswegen: die richtigen Einflüsterer und Interessenvertreter in Brüssel sitzen zu haben. Eine AfD-Politikerin ergänzte mir gegenüber in einer Zuschrift: „Insbesondere die Landwirte werden unter dem Mercosur-Abkommen leiden, denn Umwelt- und Tierwohlauflagen sind hierzulande deutlich restriktiver als in Südamerika und damit neben exorbitant höheren Bodenpreisen die Hauptkostentreiber für deutsche bzw. europäische Landwirtschaftsprodukte.”

Irans Präsident droht Trump mit Krieg und entlarvt die Angst des Regimes

Während Irans Straßen unter Repression verstummen, richtet Teheran scharfe Worte nach Washington. Präsident Massud Peseschkian warnt Donald Trump vor einem Angriff auf Ali Khamenei und erklärt ihn zur Kriegserklärung. Die Rhetorik zeigt weniger Stärke als Nervosität – und offenbart, wie sehr das Regime unter Druck steht.

Washington zögert noch, aber die Option Iran-Schlag bleibt auf dem Tisch

Die Vereinigten Staaten verlegen massiv militärische Kräfte in den Nahen Osten. In Jerusalem geht man davon aus, dass ein amerikanischer Angriff auf Iran keineswegs vom Tisch ist, sondern lediglich auf den richtigen Moment wartet. Hinter den Kulissen laufen intensive Abstimmungen, militärisch wie politisch.

Iran: Nur Mullahs eines Regimes? Es sind Islamisten!

Im Zusammenhang mit dem Aufstand großer Teile der Iranerinnen und Iraner gegen “die „Mullahs“ wird in den westlichen Medien, fast verharmlosend, stets vom “Kampf gegen das Regime” gesprochen. Doch Regimes gibt es überall auf der Welt, auch ohne dass diese vergleichbar blutig gegen ihr Volk vorgehen wie im Iran. Der Hauptunterschied liegt darin, dass dieses iranische “Regime” nichts weniger ist als ein islamisches Herrschaftssystem, eine islamische Herrschaftsform auf Grundlage des Koran, und so lautet der Name des Landes seit 1979 auch ganz konkret „Islamische Republik Iran“. “Republik” klingt harmlos, ist es aber nicht – und wurde es erst recht auch nicht dadurch, dass der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier skandalöserweise den dortigen Herrschern zum 40. Jahrestag ihrer islamischen Revolution gratulierte (was sogar berichtete den “Tagesspiegel” erheblich befremdete). Dass Steinmeiers diese Grußbotschaft auch noch “im Namen meiner Landsleute” aussprach, erfüllt eigentlich den Straftatbestand der üblen Nachrede: Zumindest in meinem Namen postete er diese Glückwünsche definitiv nicht. Welche Leute glaubte er diesbezüglich hinter sich zu haben?

Netanjahu bremst Washington – warum der Iran-Schlag ausblieb

Die Kampfjets waren verlegt, die Erwartungen hoch, die Nervosität greifbar. Doch der amerikanische Angriff auf Iran kam nicht. Hinter den Kulissen spielte sich ein politisches Ringen ab, das mehr über Israels Lage verrät als jede offizielle Erklärung.

Das mediengemachte Winterchaos

Gestern Nachmittag und Abend des 12. Januar 2026 wurde über MDR Kultur und andere Medien eine Schreckensmeldung vom Deutschen Wetterdienst verbreitet: Glatteiswarnung für ganz Mitteldeutschland. Der Eindruck wurde erzeugt, wer seinen Fuß vor die Tür setze, gefährde Leib und möglicherweise Leben. Prompt setzten mehrere Kreise in Sachsen-Anhalt den Schulbusverkehr aus. Die auf den Busverkehr angewiesenen Kinder mussten zu Hause bleiben.

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