Antisemitismus

Brüchig

Brüchig

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem iranischen Regime ist mehr als brüchig: Säbelrasseln auf allen Seiten, wüste Drohungen und sogar ein Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate zeigen die Lage ziemlich deutlich. Die Frage ist eher nicht mehr, ob es bald wieder losgeht, sondern wann.

Ein Brief

Ein Brief

Der Eurovision Song Contest (ESC) rückt näher. Die Halbfinale finden am 12. und 14. Mai, das große Finale am 16. Mai in Wien statt. Sehr wahrscheinlich werde ich das Finale auch angucken, jedenfalls, wenn Israel drin ist.

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.

So viel Hass

So viel Hass

Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.

Eigentlich kommt es nicht überraschend.

Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.

JU-Vorsitzender Burkart über Wegner: Harte Kritik und Spott

JU-Vorsitzender Burkart über Wegner: Harte Kritik und Spott

Der Vorsitzende der Berliner Jungen Union, Harald Burkart, wurde von der „Bild“ nicht nur zu dem „fittesten Politiker Deutschlands“ gekürt, sondern er gehört auch zu den entschiedensten innerparteilichen Kritikern des Berliner CDU-Bürgermeisters Kai Wegner. In einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Tagespost“ kritisiert er den geplanten Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit als ein falsches Signal.

Australiens Premier verweigert staatliche Untersuchung zum Terroranschlag von Bondi

Australiens Premier verweigert staatliche Untersuchung zum Terroranschlag von Bondi

Eine Woche nach dem antisemitischen Terroranschlag von Bondi Beach entscheidet sich Australiens Regierung gegen maximale Transparenz. Premierminister Anthony Albanese setzt auf eine interne Prüfung statt auf eine unabhängige staatliche Untersuchung. In der jüdischen Gemeinschaft und im Parlament wächst die Wut.

Antisemitismus, vorprogrammiert

Antisemitismus, vorprogrammiert

Im Mai findet in Wien der 70. Eurovision Song Contest statt. Teilnehmen werden dieses Mal „nur“ 35 Länder, ein Rekordtief seit 2003. Der Veranstalter ORF gab bekannt, palästinensische Flaggen seien nicht verboten und Buhrufe während der Beiträge würden nicht ausgeblendet.

Antisemitismus oder…?

Antisemitismus oder…?

In Sachen Eurovision Song Contest ging es in den letzten Tagen hoch her. Es wurde nämlich diskutiert, ob Israel 2026 mitmachen darf oder ob man es ausschließen soll.

Auch die nordafrikanischen Juden waren in Lagern

Auch die nordafrikanischen Juden waren in Lagern

Der Holocaust war nicht nur eine europäische Tragödie: Juden in Nordafrika wurden in Lager geschafft. Nach dem Krieg wurden Juden aus dem MENA-Raum durch Verfolgung und Gewalt ausgelöscht. Dennoch ist diese Realität durch die Seiten der Populärgeschichtschreibung weitgehend untergegangen, was zu dem Mythos führte, dass Juden europäische Kolonisatoren sind. Ein Must-read von Catherine Perez-Shakdam auf „X“:

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