Nach ketzerischem Ausfall: Lindner kehrt reumütig zum wahren Corona-Glauben zurück!

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 15.11.2021

(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons (nach PP)

In einem Interview mit Ingo Zamperoni von den „Tagesthemen“ hatte Lindner seinen ganzen Mut zusammen genommen und angesichts der enttäuschenden Ergebnisse die Wirksamkeit der bisherigen Corona-Politik infrage gestellt. Nun geht er im Büßergewand einher und hat sein „Ich widerrufe“ gesprochen.

Wenn es eine Person gibt, die symbolisch für den katastrophalen Zustand der FDP steht, deren alte Ideale wir heute dringend bräuchten, von denen bei ihm allerdings so gar nichts mehr zu spüren ist, dann ist das  FDP-Chef Christian Lindner.

In einem Interview mit Ingo Zamperoni von den „Tagesthemen“ hatte Lindner seinen ganzen Mut zusammen genommen und angesichts der enttäuschenden Ergebnisse die Wirksamkeit der bisherigen Corona-Politik infrage gestellt.

Lockdown & Co haben keine Wirksamkeit

Moderator Ingo Zamperoni, der dem Wort „Staatsfunk“ alle Ehre macht, hatte ihn gefragt, warum man mit dem Auslaufen des Rechtsstatus der Epidemischen Notlage nationaler Tragweite zugleich auf solch wichtige Maßnahmen wie Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen zu verzichten bereit sei.

Lindner darauf mutig: „Weil diese Maßnahmen nach wissenschaftlichen Untersuchungen keine Wirksamkeit haben und weil auch deutsche Gerichte solche Ausgangsbeschränkungen ja bereits verworfen haben“.

Daraufhin Entsetzen bei dem Moderator der Propganda-Sendung: Will Lindner wirklich eines der zentralen Dogmen der neuen Staatsreligion anzweifeln, behaupten, dass Kontaktbeschränkungen und Ausgehverbote nicht wirksam seien? Lindner daraufhin weiter im Ketzer-Modus: „Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Ausgangsbeschränkungen zum Beispiel für geimpfte Menschen, die eben nicht das Infektionsgeschehen eindämmen.“

Auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Angesichts solcher Blasphemien war das Entsetzen in Göttin Coronas gelobtem Land groß: Ketzerei! Abfall vom Glauben! Auf den Scheiterhaufen mit ihm tönte es in den durch die Zensur zu Orten edler und respektvoller Aussprache gewordenen sozialen Netzwerken.

Nun hat Linder sein Revoco gesprochen und geht im Büßergewand einher. Das alles sei ja gar nicht so ernst gemeint gewesen, er sei selbstverständlich für harte Lockdownmaßnahmen und dass er den Gedanken an den Verzicht für Kontaktsperren überhaupt angedacht habe, habe sich nur auf Geimpfte bezogen:

„Ich bedauere das“

„Wenn ich in den „Tagesthemen“ missverständlich war, bedauere ich das. Denn ich werbe für konsequente und wirksame Maßnahmen! An Kontaktbeschränkungen zweifele ich nicht, sondern nur zum Beispiel an der Verhältnismäßigkeit von Ausgangssperren für Geimpfte.“

Jetzt ist die Welt fast wieder in Ordnung, wenn nach der Beichte und Buße nun Lindner auch noch Sühne leistet und sich zum Beispiel coram publico die Boosterimpfung, die schon bei seinem Genossen Bouillon so erfolgreich war, drücken lässt, können wir über den zwischenzeitlichen Ausbruch an Apostasie bei ihm erst mal hinwegschauen.

3G auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und der DB

Schließlich ist er genau der Typ Mann, der „unter der Herrschaft der Partei am Besten zu gedeihen“ (George Orwell, 1984) schien und daher geeignet seine Partei in eine Ampelkoalition zu führen, die das linksgrüne, totalitär-freiheitsfeindliche System Merkel auch nach deren persönlichen Verschwinden weiter am Leben erhält. Dieses vermutlich bald Deutschland regierende Gruselkabinett plant nämlich tatsächlich nun die totale Corona-Diktatur:

„Die mögliche Ampelkoalition hat ihre Corona-Pläne nachgeschärft. Kontaktbeschränkungen sind weiter möglich. Ungeimpfte sollen ohne negativen Test keine Busse und Bahnen mehr benutzen dürfen.“ – so die Welt heute morgen.

 

„Ampelkoalition“ und 2G+: Testpflicht auch für Geimpfte

Spahn & Co, die jetzt die Grundrechte auch den Geimpften wieder stehlen wollen, stellen sich nun vor die Kameras und machen uns in der ihnen eigenen dümmlich-arroganten Attitude klar: „Ätsch, war alles nur ein kleiner Gag! Nichts für ungut!“

Die „Ampel“-Koalitionäre steht noch gar nicht und dennoch will sie über ihre Mehrheit im Bundestag bereits erproben, wie die Zusammenarbeit funktioniert. Dabei wird v.a. eines deutlich: Es geht den neuen Machthabern, die sich als links, liberal und grün verstehen, v.a. darum, die Verbotsrepublik weiter auszubauen und die Corona-Maßnahmen weiter zu verschärfen. Und das offensichtlich mit Zustimmung der FDP, die vor der Wahl zum Thema Corona noch versucht hatte, mit ein paar wenigen Resten des Liberalen, Wähler zu gewinnen.

„Die potenziellen „Ampel“-Koalitionäre wollen Unternehmen und Beschäftigte bei der Corona-Bekämpfung deutlich stärker in die Pflicht nehmen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Formulierungshilfe für strengere Regeln am Arbeitsplatz, die zu der von Rot-Grün-Gelb geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes gehört. Beschäftigte, die vor Ort im Betrieb arbeiten, sollen demnach künftig nachweisen müssen, dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

Auch Geimpfte und Genesene sollen Corona-Tests machen müssen

In bestimmten, besonders gefährdeten Einrichtungen wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern sollen zudem auch Geimpfte und Genesene Corona-Tests machen müssen. Der Bundestag soll kommende Woche über das Gesetzespaket abstimmen. Aus Regierungskreisen hieß es laut SZ, die Formulierungshilfe befinde sich derzeit noch in der Ressortabstimmung – die Details können sich also noch ändern.

Äußerungen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Freitag allerdings wiesen in die gleiche Richtung, in die der Entwurf geht. Die größten Breitenwirkung dürfte dabei haben, dass eine allgemeine 3G-Regel für Beschäftigte und Arbeitgeber geplant ist. Jeder, der vor Ort im Unternehmen arbeitet und bei dem Kontakte zu anderen Personen „nicht ausgeschlossen werden können“, soll demnach künftig eines der drei G – geimpft, genesen oder getestet – nachweisen müssen.

(c) Collage unter Verwendung Screenshot YT (nach PP)

„Die Situation ist ernst. Die Zahlen steigen dramatisch, der R-Wert ist zu lange >1. Auf einigen [von Spahn seit Beginn der Plandemie systematisch abgebauten, Anm- d. Red.] Intensivstationen sehen wir bereits, was das bedeutet. Wir haben die Instrumente, um die Welle zu brechen – wir müssen sie aber auch anwenden und kontrollieren. Wir brauchen jetzt ein klares Signal von der MPK. Um die Dynamik zu brechen, wäre 2G plus Testen konsequent. Ich weiß: Das ist wieder ein schwerer Schritt. Aber ich bin überzeugt, dass wir ihn gehen müssen. Und zwar gemeinsam. So schwer das in dieser politischen Übergangszeit ist: Bund & Länder sollten wieder gemeinsame Sprache finden – um Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Müssen schneller boostern, noch mehr impfen und, weil Schutz nicht sofort wirkt, auf Pandemie-Bremse treten.“ (Jens Spahn)

Ausnahmen gelten für kurze Kontakte im Freien. Das bedeutet: Wer seinen Impf- oder Genesenenstatus nicht offenlegen will, muss sich täglich testen lassen – im Testzentrum oder vor Ort im Betrieb.“ (Quelle)

Das heißt G2+ scheint in diesem Zusammenhang v.a. für die ohnehin schon unterbezahlten Berufe zu gelten. Das könnte zur Folge haben, dass aus diesen berufen noch mehr Menschen fliehen, weiter Krankenhaus, besonders aber Intensivbetten abgebaut werden müssen, was wieder um zur Folge hat, dass Spahn & Co in ihrem Lockdownwahn fortfahren – so entsteht ein echter Teufelskreis.

„Ätsch, war alles nur ein kleiner Gag! Nichts für ungut!“

(c) Thomas Birkenbach

Zum anderen wird man Erika Steinbach zustimmen müssen, die bemerkt: „Wenn Geimpfte ohnehin getestet werden sollen, was macht dann die Impfung mit u.U. gefährlichen Nebenwirkungen noch vertretbar? Die Corona-Maßnahmen werden immer desolater und unglaubwürdiger.“

Am Ende bleibt ein fataler Eindruck gerade für die, die sich dem Druck von Politik und Gesellschaft gebeugt haben und sich die Covid-„Impfung“ widerwillig haben verabreichen lassen: Spahn & Co, die jetzt die Grundrechte auch den Geimpften wieder stehlen wollen, stellen sich nun vor die Kameras und machen uns in der ihnen eigenen dümmlich-arroganten Attitude klar: „Ätsch, war alles nur ein kleiner Gag! Nichts für ungut!“ Und: „Ihr habt Euch doch freiwillig impfen lassen, keiner hat euch dazu gezwungen – dann müsst Ihr auch mit den Konsequenzen leben.“

Achso: So ähnlich wird es von den über gemerkelten Thronen auch klingen, wenn die ersten Langzeitnebenwirkungen der „Impfungen“ auftauchen!

 

Abschied von Merkel: “Gehen Sie jetzt und kommen Sie nie zurück”

Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher ist froh, dass Angela Merkel endlich geht, aber hat große Bedenken bei einer Regierung unter Beteiligung der Grünen. Für die Hetze des “Zentralrats” der Juden gegen die AfD hat er kein Verständnis.

Rafael Korenzecher von der jüdischen Rundschau
Foto: privat

* Übernommen von Freie Welt

“Es ist schade, dass Sie nicht schon viel früher aus dem Amt entlassen worden sind”, schrieb der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Rafael Korenzecher an Merkel. “Also gehen Sie jetzt und kommen Sie hoffentlich nie wieder zurück. Deutschland und wir, das Volk, werden Sie keine Sekunde vermissen, dafür die entsetzlichen Folgen Ihrer schrecklichen und fast endlosen Irreführung dieses Landes ertragen müssen.”

Die jüdisch-amerikanische Journalistin Orit Arfa interviewte Korenzecher für den Jewish News Service. Korenzecher könne Merkel ihre umstrittene Einwanderungspolitik von 2015 nie verzeihen, sagte er, durch die Millionen von meist judenhassenden Migranten nach Deutschland gekommen seien.

“Ihre selbstmörderische Einwanderungspolitik der offenen Grenzen und Ihr Import von Massen gewalttätiger islamischer Judenhasser und Feinde unseres säkularen demokratischen Systems hat die Stabilität unserer Demokratie und die Sicherheit der Menschen in diesem Land zerstört – vor allem die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft”, so der Herausgeber der größten unabhängigen jüdischen Monatszeitschrift Deutschlands, mit einer Auflage von ca. 13.000.

Bis auf seine Eltern verlor Korenzecher seine ganze Familie in Majdanek. Nun spart er nicht mit Kritik an den etablierten Parteien und am “Zentralrat” der Juden, der sich im Wahlkampf eingebracht hatte und einen Aufruf “Juden gegen die AfD” gestartet habe. Dabei werde der “Zentralrat” mit rund 13 Millionen Euro pro Jahr von der Bundesregierung finanziert und sei daher ein Ableger des Staates.

Die etablierten Parteien würden eher Lippenbekenntnisse abliefern, als sich wirklich für jüdische Interessen einsetzen, so Korenzecher. Die bisherige Bundesregierung habe das iranische Regime hofiert, das Israel von der Landkarte fegen will. Noch schlimmer sei es mit den Grünen, die nun an die Macht zu kommen drohen.

Die einzige Partei, die die israelfeindliche Linie Berlins nicht teile, sei die AfD, so Korenzecher. Deshalb lehne er auch die noch nie dagewesene Wahlkampfeinmischung des “Zentralrats” gegen die AfD ab. Die AfD sei außerdem die einzige Partei, die sich gegen Merkels muslimische Masseneinwanderung ausspreche.

Die AfD habe in der letzten Legislaturperiode Anträge gegen Israelboykott und gegen die Hisbollah in den Bundestag eingebracht und u.a. einen FDP-Antrag zur Änderung des israelfeindlichen Stimmverhaltens Deutschlands bei der UNO unterstützt, sowie als einzige Partei im Bundestag die israelische Souveränität in Judäa und Samaria nicht verurteilt. Seit Oktober 2018 vertreten die “Juden in der AfD” die jüdischen Mitglieder der Partei.

“Die AfD hat sicher auch Probleme mit den Äußerungen einiger ihrer Politiker, das kann man nicht übersehen«, so Korenzecher. “Sie ist nicht perfekt und auch nicht unser Wunschkind, aber das ist das, was wir haben, wenn wir uns die anderen Parteien und ihr Verhalten gegenüber Israel und  den Juden anschauen.”

Ihre Fernsehansprache zeigt – Merkel muss weg!

* von Vera Lengsfeld

Eigentlich kann ich Merkel nicht mehr sehen, ihre Stimme nicht mehr hören, ihre hohlen Phrasen nicht ertragen. Ihre Fernsehansprache anzusehen war eine Tortur, aber leider alternativlos, wenn man wissen will, worüber man schreibt. Wir sahen eine Frau, die völlig emotionslos mit schülerhafter, affektierter Betonung eine Botschaft vom Teleprompter ablas, die vorgespielte Empathie übermittelten sollte, aber alle wirklichen Informationen vermissen ließ.

Gruseliger als diese Rede waren nur die Jubelkommentare in der Staatspresse und ihrer links-grünen Anhänger in den sozialen Medien. Deren Lobhudeleien erinnern an die Zeit-Journalisten, die im Frühsommer 1989 die untergehende DDR bereisten und behaupteten, die Bevölkerung brächte Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker, so etwas wie stille Verehrung entgegen.

Tatsächlich ähnelt Merkel immer mehr Honecker im Endstadium. Ihre Rede strotzte vor peinlicher Selbstüberhebung.

„Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen“.

Genau das tat sie mit keiner Silbe. Sie sagte nicht, welche Maßnahmen ihre Regierung ergreift, um die wirtschaftlichen und kulturellen Schäden zu begrenzen. Natürlich hatte sie kein Wort der Entschuldigung für das Versagen ihrer Regierung. Während sie redete, landeten weiter Flugzeuge aus den Hochrisikogebieten China und Iran auf deutschen Flughäfen, wo die Passagiere unkontrolliert ins Land gelassen werden, obwohl ihr Verkehrsminister Scheuer doch angeblich ein Landeverbot ausgesprochen hat. Während sie redete, passierten weiter tausende Privatautos die Grenzen, die doch längst geschlossen sein sollten. Nur an der polnischen Grenze werden durch Kontrollen, die sogar die Fahrzeugpapiere umfassen, lange Staus produziert, obwohl Polen, im Gegensatz zu Frankreich, kein Hochrisikogebiet ist. Welches Exempel soll hier statuiert werden?

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AfD zwingt Bundesregierung zu Pro-Israel-Politik

Die AfD zwingt die Bundesregierung zu einer historischen Kehrtwende in der Israel-Politik: Laut Ha‘aretz folgt Berlin Tschechien und spricht dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Befugnis ab, Israel wegen angeblicher Verstöße gegen „Völkerrecht“ zu verurteilen.

Die Bundesregierung habe in einem Schreiben an den Internationalen Strafgerichtshof am Freitag die Ansicht geäußert, dass „nach den Rom-Statuten nur Staaten“ in Den Haag klageberechtigt seien, zu denen „Palästina“ nicht zähle, da es kein Staat sei, so Ha’artez.

Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Eldad Beck lobt AfD

Der Deutschlandkorrespondent der führenden israelischen Tageszeitung Israel Hayom Eldad Beck schrieb, die Kehrtwende der Bundesregierung sei das Verdienst der AfD, die mit ihrer pro-Israel-Politik die anderen Parteien zum Handeln gezwungen habe, u.a. beim BDS-Verbot und beim Antrag gegen die Hisbollah, der im Juni zuerst gegen den Widerstand aller Parteien eingereicht, im Dezember aber verabschiedet wurde, nachdem sich FDP und Junge Union auch dafür ausgesprochen hatten.

„Gab es bisher nur einen allgemeinen Parteikonsens bei rituellen Schuldbekenntnissen – mit gleichzeitiger, handfester Unterstützung für die Palästinenser – zwang die nachdrückliche pro-Israel-Politik der AfD die Bundesregierung und die anderen Parteien, ihre Israel-Politik zu ändern“, so Beck auf Israel Hayom.

Neue israelische Regierung und neue politische Kräfte in Deutschland

„Nach den israelischen Wahlen ist zu hoffen, dass eine neue Regierung Zugang zu den neuen politischen Kräften in Deutschland finden wird, die die neue Wirklichkeit abbilden,“ schrieb Beck, „anstatt in überkommenen Denkmustern zu verharren.“

Beck kritisierte letzte Woche den israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff für seine militante Kritik an der AfD: „Wenn wir (Israelis) uns in die deutsche Angelegenheiten einmischen, warum sollten sie nicht auch in unsere Angelegenheiten eingreifen?“ fragte Beck, und warnte davor, die AfD „als rechtsextreme oder Neonazi-Partei zu behandeln… Es ist ein Fehler für Israel, so sorglos mit der Nazikeule umzugehen, nur weil es an Verständnis für die deutsche Realität mangelt. Jede Partei muss danach beurteilt werden, was sie tut und sagt.“

Bundesregierung kommt AfD-Forderungen nach

Der AfD-EU-Abgeordnete Joachim Kuhs hatte im August die „besetzten Gebiete“ von Judäa und Samaria mit einer Delegation der „Juden in der AfD“ besucht und ein Ende der Boykott-Politik der Bundesregierung und EU gegenüber Juden in den umstrittenen Gebieten gefordert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch hat mit den Anträgen gegen BDS und Hisbollah die pro-Israel-Politik der AfD vorangetrieben, und mit Anfragen an die Bundesregierung herausgefunden, dass Berlin die Zahlungen an die korruptionsgeplagte, Hamas-nahe UNRWA 2018 auf 173,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat.

„Ich freue mich, dass die Bundesregierung unserer Forderung nachgekommen ist, Juden in den umstrittenen Gebieten nicht mehr pauschal als Illegale Siedler zu verurteilen“, sagt MdEP Joachim Kuhs gegenüber Philosophia Perennis. „Jetzt müsste das Auswärtige Amt unter Heiko Maas und Staatsminister Niels Annen auch ihre Boykott-Politik gegenüber Juden im biblischen Judäa und Samaria beenden.“

Die SED und Nazis – eine enge Beziehung

Nachdem Bodo Ramelows Stratege Benjamin Hoff ganz tief in die Nazitrickkiste gegriffen hat und sich zu der Behauptung verstieg, der frisch gewählte Ministerpräsident Thomas Kemmerich wäre von Gnaden derer, die Millionen Menschen in Buchenwald gemordet hätten, gewählt worden, und Ramelow das mit einem Hitlerzitat sekundierte, ist es an der Zeit, an das Verhältnis von SED, die sich heute Linke nennt, und Nazitätern zu erinnern.

Im Jahr 1946 war die SED die erste Partei, die sich nicht nur Nazifunktionären öffnete, sondern aktiv um sie warb.
Beim Kreisverband der SED Sonneberg las sich das in einem Rundschreiben so: „Nomineller Pg…die SED ruft Dich zur Mithilfe am Neuaufbau Deutschlands!…Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, dann bist Du unser Mann…“ Wer es nicht glauben will: Sciencefiles hat das dokumentiert.

Dem freundlichen Aufruf folgten viele ehemalige NSDAP-Mitglieder, nicht nur im Kreis Sonneberg. Anfang der 50er Jahre waren Zehntausende Mitglied der SED geworden. Außerdem wurde mit der NDPD auch noch eine eigene Partei für Ex-Nazis gegründet.

Im philosophischen Institut der Akademie der Wissenschaften bin ich selbst mindestens drei ehemaligen Nazifunktionären in leitenden Stellen begegnet. Einem HJ-Führer, einer BDM-Führerin und einem Ortsgruppenvorsitzenden der NSDAP Breslau. Letzterer, Professor Hermann Klenner, ist heute noch Mitglied des Ältestenrates der SED-Linken. Damals in der Akademie hat er uns junge wissenschaftliche Mitarbeiter nach seinen Westreisen, zum Beispiel nach New York, zusammengerufen, um von seinen lebensgefährlichen Abenteuern zu berichten und uns zu sagen, wie froh wir sein könnten, zu Hause bleiben zu dürfen. Als Ältestenratsmitglied wollte er eine junge Bundestagsabgeordnete der Linken aus der Partei werfen, die meine Verurteilung wegen „versuchter Zusammenrottung“, weil ich 1988 mit einem Plakat, das den ersten Satz von Art. 27 der DDR-Verfassung zeigte – Jeder Bürger der DDR hat das Recht, seine Meinung frei und öffentlich zu äußern – demonstrieren wollte, ein Unrechtsurteil genannt hatte.

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AKK: Thüringer CDU-Landtagsfraktion darf jetzt auch mit den Linken verhandeln

* von David Berger (Fundstück der Woche)

AKK ist – so ein Bericht der Bildzeitung – in der gestrigen Nacht in Thüringen vom klaren Beschluss der Union, dass es dort für die CDU keine Verhandlungen mit dem Kommunisten Bodo Ramelow geben darf, abgerückt. Hat sie die Nähe des Demokratieverständnisses der Linkspartei zu jenem der Kanzlerin überzeugt?

Die Bildzeitung berichtet heute Morgen von dem Besuch AKKs bei der Thüringer Unionsfraktion. Im Mittelpunkt steht dabei das Winseln Mike Möhrings um ein Gnadenbrot: „Landes- und Fraktionschef Mike Mohring (48) steht vor dem Aus. Nach BILD-Informationen soll er nach mehr als vier Stunden Diskussion im Bernhard-Vogel-Saal des Thüringer Landtags vor der Fraktion und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (57) nur noch um einen Abgang mit Würde gebeten haben.“

Von einer Neuwahl ist übrigens auf einmal keine Rede mehr im System Merkel, Warum? Weil auch da das Volk nicht so will wie die Staatsratsvorsitzende: Laut einer Forsa-Blitzumfrage würde CDU in Thüringen von 21 auf 12 % niederrauschen. FDP mit 4 % aus dem Landtag, Linke plus 6 % auf 37 %, SPD, Grüne und AfD mit leichten Zugewinnen.

„Wenn Merkel die Totengräberin der CDU ist, macht AKK den Sargdeckel zu“

Viel interessanter ist aber, dass AKK nun bezüglich der Linkspartei alle Hemmungen fallen lässt. Und das obwohl die Nachfolger der Mauermörderpartei in den letzten Tagen eindringlichst gezeigt haben, wie sehr sie die Demokratie verachten. Aber vielleicht gerade dadurch bei Merkel und ihrer Kammerzofe Sympathiepunkte gewonnen haben.

Kurz und schmerzlos berichtet die „Bild“ von dem Tabubruch:

„So darf die Landtagsfraktion jetzt auch mit dem Linken Bodo Ramelow verhandeln und eigene Anträge im Landtag auch dann durchbringen, wenn die AfD diese unterstützt. Aus Sicht der Thüringer ein Riesen-Erfolg, aus Sicht der Bundes Partei ein Tabubruch.“

„Unvereinbarkeitsbeschluss? Scheinbar scheißegal, wenn es um die Mauermörderpartei geht. Was für Pharisäer… Wenn Merkel die Totengräberin der CDU ist, macht AKK den Sargdeckel zu.“ – so ein Kommentator auf Twitter dazu.

Dem Kommunisten Ramelow den Macht- und Pfründeerhalt sichern

Und die „Junge Freiheit“ kommentiert treffend den ganzen Rahmen, in dem das alles stattfindet: „Die Mauer um das Narrenhaus der bundesrepublikanischen Politik hat einen weiteren Riß bekommen. Der nächste könnte von der Thüringer CDU kommen. Wird auch sie den von der Parteiführung verordneten Selbstmord begehen und wie von Kanzlerin Angela Merkel, Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalsekretär Paul Ziemiak gewünscht endlich dem Kommunisten Ramelow den Macht- und Pfründeerhalt zu sichern? Dann braucht sie zur nächsten Wahl, vorgezogen oder nicht, gar nicht mehr anzutreten.

Ob Mohring den Mut hat, dem System Merkel die Stirn zu bieten? Bislang hat er wenig heldenhaft agiert, bezeichnend, daß die CDU sich zunächst hinter dem wackeren FDP-Mann versteckt hat. Aber das Grummeln wird lauter. Die spontanen Jubler und Gratulanten aus den Reihen von Union und FDP, die die Wahl Kemmerichs als Neuanfang begrüßten, waren schon diesmal kaum noch einzufangen. Die nächste Krise kommt bestimmt. Wir leben in spannenden Zeiten – in Wendezeiten.“

Ein Skandal ohnegleichen

* von Rafael Korenzecher

Linke Schießbefehlpartei-Nachfolgerin verliert Abstimmung — Thüringer Landtag wählt einen liberalen Ministerpräsidenten — Die Demokratie ist in Gefahr !!!

Es läuft z.Zt. gar nicht gut für die links-grünen Systemfeinde unserer westlichen Lebensart:

Das zur Korrektur der verlorenen Wahlen von den Democrats erdachte substanzlose Impeachment gegen den überaus erfolgreichen US-Präsidenten Trump ist gefloppt.

Das smarte Groß-Britannien hat sich aller dogmatischen Gehirnwäsche sowie allen diesseitigen Drohungen und absichtlich von unseren Medien und unserer Politik falsifizierten Voraussagen zum Trotz überwältigend für den Brexit Befürworter Boris Johnson und gegen den linken Antisemiten Corbyn ausgesprochen und sich damit sehr zum Missfallen unserer Politik eindeutig für Europa und gegen die EU entschieden. Es verlässt nun endgültig erfolgreich die von niemandem wirklich legitimierten immer größere Bevormundungsblüten treibenden, selbstüberheblichen Europa-Zerstörer von der EU.

Und nun auch noch dies: Schrecklicher geht’s nun wirklich nicht — man mag es kaum fassen — auch nicht für unsere mit besorgt-betroffener Miene sofort Entschuldigungen stammelnde Kanzlerin-Hoffnung AKK und selbst nicht für den Parteivorsitzenden der hier immerhin mit der Wahl ausgezeichneten FDP.

Es ist wahrhaftig ein Skandal. Sage und schreibe — ein liberaler Politiker und nicht der bereits siegessicher mit seinen linken und grünen Wegbereitern zum Klima-hysterischen Open-Border-Systemchange Koalitionsverträge schließende Chef der linken Schießbefehlpartei-Erbin wurde zum Ministerpräsidenten in Thüringen gewählt.

Die mit ihm geistesverwandte Frau Pelosi aus den USA hätte wahrscheinlich in bewährter Manier das vorliegende Wahlprotokoll zerrissen.

…… Und ich, ich will mir besser gar nicht erst ausmalen, dass die GroKo samt Verteidigungsministerin etwa über funktionierende Panzer in der Bundeswehr verfügen würde …….. 😇😇🤔😂😂.

Tja, wenn man Pech hat, dann hat man eben kein Glück !!

Dr. Rafael Korenzecher

“Deutscher Außenminister ignoriert Lektionen von Auschwitz”, unterstützt Iran

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 15. August 2019

Die Verachtung für die Politik des deutschen Außenministers Heiko Maas, der offensichtlich den tödlichen Antisemitismus des iranischen Regimes und dessen Atomwaffenambitionen mit Ziel Israel begünstigt, verstärkt sich nach Angaben einer großen Bandbreite prominenter politischer und Bürgerrechtskritiker jeden Tag mehr.

Der stellvertretende Dekan des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Abraham Cooper, sagte der Jerusalem Post am Donnerstag: „Mit Verlaub, es ist an der Zeit, dass der deutsche Außenminister seine Behauptung fallen lässt, dass es die Lektionen von Auschwitz waren, die ihn ins öffentliche Leben trieben. Er hat eindeutig keinerlei Lektionen auf die aktuelle Situation angewandt. Statt das tyrannische, völkermörderische Regime in Teheran zu schwächen, tut er alles, um den Iran zu stärken. Seine Anweisungen an den deutschen UNO-Botschafter sind nicht die eines Freundes des jüdischen Staates.“

Maas, ein Sozialdemokrat, verkündete letztes Jahr, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen.

Cooper sagte: „Bevor er [Maas] sich wieder auf Auschwitz beruft, sollte er sich zurücknehmen und noch einmal in der Geschichte nachlesen. Wir erwarten weit mehr von Außenminister Maas. Leider sehen wir ihn auf der falschen Seite, was die existenziellen Bedrohungen angeht, denen sich Israel jeden Tag gegenüber sieht.“

In einem glühenden Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) am Dienstag knöpfte sich der MdB Frank Müller-Rosentritt (FDP) Maas wegen Deutschlands katastrophaler Außenpolitik vor. „Unter Heiko Maas, der laut eigenen Angaben einst wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, jagt in der Nahostpolitik ein fragwürdiger Fehltritt den nächsten“, schrieb Müller-Rosentritt, einer der stärksten Unterstützer des jüdischen Staates im deutschen Bundestag.

Müller-Rosentritt führt Beispiele der Maas vorgeworfenen Fehler während seiner 18-monatigen Amtszeit an, darunter dass seinem Staatsminister Niels Annen erlaubt wurde in der iranischen Botschaft in Berlin die Revolution des Iran zu feiern.

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