Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Grenzerfahrungen

* von Roland M. Horn

Hartwig Hausdorf:
Grenzerfahrungen
Abenteuer am Rande der der Realität
Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Oktober 2019
ISBN: 978-3-95652-274-1
Preis: € 19,80
DIN A5, 238 Seiten, 17 s/w-Abbildungen

Der Autor berichtet in diesem Buch über seltsame Begebenheiten der unterschiedlichsten Couleur und aus den verschiedensten Zeiten. Bei solchen Erfahren sind für mich immer einige Erlebnisse des Autors von besonderem Interesse. So berichtet er, dass er “einige recht ungewöhnliche Dinge” erlebt hat, die er “an späterer Stelle” “seinen Lesern nicht vorenthalten möchte”. Eines dieser Erlebnisse schildert er jedoch bereits im vorliegenden Buch. Es war Ende der der 1950er Jahre, als er als Vierjähriger mit einem Freund an einem Gehsteig spielte, was zur damaligen Zeit noch ziemlich ungefährlich war. Die beiden Spielgefährten fanden eine uralte Laterne, die das Interesse der beiden Jungen auf sich zog. Irgendwann sahen sich die Freunde von einer “Art Dunkelheit” eingehüllt, obwohl die Sonne weiter schien. Wie Hausdorf später recherchierte, fand zu diesem Zeitpunkt keine Sonnenfinsternis statt. Die Eindrücke, die er schildert, erinnert an den Oz-Faktor, den wir aus Berichten von UFO-Sichtungen kennen: Kein Verkehr mehr auf den Straßen, keine anderen Menschen, kein Vogelgezwitscher, und die Szenerie wirkte irreal. Die Zeitdauer war für Hausdorf nicht einschätzbar, aber irgendwann war alles wieder normal. Hausdorf erinnert sich noch, wie sein Freund sagte, die Laterne habe ihnen das Leben gerettet.

Zwei andere Merkwürdigkeiten konnte Hausdorf zumindest bezeugen: Im australischen Outback bewunderte er mehrmals vor Ort eine Zeichnung auf zwei Felswänden, die auf vier- bis fünftausend Jahre alt geschätzt wird und nach Ansicht zumindest einiger Archäologen einen Ägypter zeigt. 300 altägyptische Hieroglyphen berichten nach der Übersetzung eines australischen Ägyptologen die Geschichte von Alten Ägyptern, die es nach Australien verschlagen hat. Der Herrschername wird namentlich genannt. Es war ein Sohn des Pharos Khufu, Pharao Ra-Djedef. Der Übersetzer datiert auf der Basis der Inschriften und der Erwähnung eines Prinzen namens “Djeseb”, was stark an Ra-Djedef erinnert, dass die Expedition ziemlich genau kurz nach der Herrschaft Khufus, der von 2551 bis 5228 v. Chr. regiert haben soll, stattgefunden haben müsse. Somit hätte sich die Expeditionen vor mindestens 4500 Jahren ereignet. Nur: Wie gelangten die Ägypter damals nach Australien? Die orthodoxe Wissenschaft sieht für diese Zeit keinen Möglichkeit des Reisens von Ägypten nach Australien vor. Doch es gibt bestätigende Berichte dafür.

Die zweite angesprochene Möglichkeit spricht einen von einem Hobby-Paläontologen Mitte der 80er Jahre in einer Wüstenregion in Südamerika getätigten Fund an. Es handelt sich dabei um ein Skelett, das ihm seltsam vorkam und das nach Einschätzung eines mit ihm befreundeten Paläontologen “weltweit einzigartig und somit noch keiner bislang bekannten Spezies zuzuordnen sei.” Bezeichnenderweise nannte der Hobby-Paläontologe das Skelett “Alf“. 2019 sah sich Hausdorf den Fund in jenem Urwald-Museum, in dem der Finder das besagte Fossil untergebracht hatte, selbst an. Er fühlte sich “regelrecht elektrisiert” und fand eine Reihe von Details aufgelistet, die “im Großen und Ganzen den anatomischen Eigenschaften des menschlichen Körpers entsprechen”. Es gab jedoch auch Unterschiede: Der Kopf war langgezogen und die Extremitäten besitzen jeweils drei reptilientypische Klauen, die den Autor an die “Nasca-Mumien” erinnern.

Eine andere Geschichte soll sich im 16. Jahrhundert zugetragen haben: Da wollte ein Schuldner endlich seine Gläubiger bedienen – und verschwand. Bei einer Suchaktion stieß man auf seinen Hut, Mantel, Handschuhe sowie ein von ihm mitgeführtes Gewehr mit dazugehörigen Hüllen. War er umgebracht worden? Ein Verdächtiger wurde gefunden, aber bald wieder freigelassen worden. Erst nach Monaten kam er zurück: Ohne Haare, Bart und Augenbrauen, mit geschwollenem Gesicht, “zersprangenem Angesicht” und einem verunstaltetem Kopf. Er war offensichtlich gealtert und berichtete, dass er seinen Gläubiger nicht gefunden habe und deshalb umkehren wollte, als er ein “seltsames Gestöße und Saußen” vernahm. Dann habe er die genannten Kleidungsstücke/Gegenstände verloren und wurde “in den Lüften hinweg in ein fremdes Land getragen”, das ihm völlig unbekannt war. Er hatte Schmerzen und die Veränderungen an seinem Gesicht wahrgenommen. Dieses fremde Land erwies sich als Mailand, wo er glücklicherweise einem deutschen Gardeknecht traf, der ihm half. Einige Monate später war er zurück in seiner Heimat am Sempacher See. Dieses Erlebnis erinnert Hausdorf an die sogenannten Abductions.

In anderen Kapiteln berichtet Hausdorf über eine “fliegende Missionarin” im 17. Jahrhundert, in einer anderen an eine “Abenteuerliche Seereise Post Mortem”, in der der oft bemühte Zufall eine große Rolle spielt, später geht es um einen “Tranceläufer”, der “überirdische Geschwindigkeiten” erreichte, und einige Seite weiter geht es um eine “Wunderwaffe” im Jahr 1938. Auch in dieser Geschichte spielt der “Zufall” wieder eine (zu) zentrale Rolle.

Weiter ist von einer mysteriösen Begegnung an der damaligen innerdeutschen Grenze die Rede und später von der Begegnung eines Tauchboot-Kapitäns mit einer unheimlichen Kreatur, die an einen Plesiosaurus erinnerte, der aber als vor 60 Millionen Jahren ausgestorben gilt.

In einer englisches Grafschaft liegt eine Örtlichkeit mit dem bezeichnendem Namen “Devil’s Garden”. Dort wollten im Jahr 1978 vier junge Männer “schwarzfischen”, doch auch dem Weg zum Ziel entdeckten sie ein fliegendes Objekt, das über einem Fluss schwebte. Und mehr noch: Bei dem Objekt tauchte urplötzlich ein klein gewachsenes humanoides Wesen auf, später betrat noch ein zweites die Bühne. Beide trugen silberfarbene Anzüge und Helme mit Lampen, die sich anschickten, eine Kuh zu stibitzen. Außerirdische?

Ein amerikanischer Student geriet im Sommer 1985 scheinbar irgendwie in eine frühere Zeit, in der er einen Indianer sah, wie er in der Zeit um 1840 aussah; bei einer anderen Begebenheit verschwand im Jahr 2004 eine Frau in einem Museum von überschaubarer Größe, begegnete einem “Fremden im Trenchcoat“, der auf einen Bildschirm mit Sequenzen aus den 60er-Jahren starrte und dazu meinte: “Hm. Das sieht ganz so aus, als ob es heute wäre”, und als die Frau nach zwei Stunden das Museum verließ, erklärte ihr Mann, der sich in der gleichen Zeit wie sie im Museum befand, sich aber getrennt von ihr dort umsah, aufgelöst, dass sie in der fraglichen Zeit ganz offensichtlich nicht im Museum war. Der Mann im Trenchcoat schien sich zudem in Luft aufgelöst zu haben. Ist auch diese Frau in eine andere Zeit geraten?

Soweit nur eine kurze Zusammenfassung einiger der insgesamt 48 Gegebenheiten/Kapitel des Buches. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass einige der Begegnungen erfunden sein könnten, aber für viele gibt es Indizien für die Glaubhaftigkeit. Sei es wie es sei, dieses Buch sorgt für eine spannende Kurzweil. Ein besonderes Lob verdient auch die Aufmachung. Das Cover des Hardcover-Buches wirkt ausgesprochen ansprechend.

(Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de)

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Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Götterkriege

* von Roland M. Horn

Hartwig Hausdorf:
Götterkriege
Dramatische Eingriffe einer überlegenen Intelligenz
Ancient-Mail-Verlag Groß-Gerau Dezember 2007
ISBN: 978-3-95652-230-7
Preis: EUR 19,80
DIN A5, Hardcover, 240 Seiten, 21 s/w-Abb.

Die überlegene Intelligenz, von der der Autor im Untertitel spricht, ist für ihn identisch mit Außerirdischen. Dass es eine intelligente Intelligenz geben muss, die in unsere Zivilisation eingriff und eingreift, sollte einem spätestens nach dem Lesen des vorliegenden Buches klar sein. Es gibt noch andere, z. T. modernere, Möglichkeiten, doch die These von den außerirdischen Besuchern ist sozusagen die klassische Möglichkeit. Die sog. ETH (Extraterrestrier-Hypothese) scheint heute grundsätzlich nicht mehr als zu weit hergeholt, zumal die Physik in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Immer mehr theoretische Möglichkeiten wurden gefunden, wie die scheinbar unendlichen Weiten des Universums überbrückt werden könnten. Und wenn es außerirdische Besucher gab, bzw. gibt, die den Weg von wo auch immer zur Erde finden, ist davon auszugehen, dass deren physikalisches Wissen auf einem deutlich höherem Stand ist als das unsere derzeitige.

Hartwig Hausdorf führt einige Hinweise dafür an, dass Außerirdische, die von den Menschen für Götter gehalten wurden, sich einst gegenseitig bekriegten. Einer dieser Hinweise ist das indische Nationalepos Mahabharata, das Vorgänge beschreibt, die stark an einen atomaren Atomaren Holocaust erinnern, der demnach in frühen Zeiten auf der Erde stattgefunden haben könnte. Ein weiterer Punkt sind Höhlensysteme und Tunnel, in die Menschen offensichtlich geflohen sind, während sich die “Götter” untereinander bekriegten. Es gibt sogar regelrechte unterirdische ausgesprochen geräumige Städte, wie z. B. Derinkuyu in der Türkei, doch das ist nur ein Beispiel von vielen. Auch im Dreiländereck der südchinesischen Provinzen Jiangxi, Zhejiang und Anhui liegt ein System von extrem weitläufigen Hallen und Stollen. Eines dieser Objekte, die “Höhle Nr. 24”, fällt dadurch aus der Reihe, das in ihr – insbesondere an den Decken – Bearbeitungsspuren auffallen, von denen einige Winkel zeigen, die plötzlich im rechten Winkel die Richtung ändern, und überhaupt wie maschinell hergestellt wirken. Diese Anlage erscheint so rätselhaft, dass an einem nahen Berghang überdimensionale Schriftzeichen verkünden: “Hier existiert eine andere Welt“, und eine Schautafel besagt gar: “Manche glauben, dass Besucher aus dem Weltall diese Anlage in prähistorischer Zeit errichteten.” Nicht nur das Mahabharata spricht offensichtlich von Fluggeräten, sondern auch Indianer erinnern sich an sogenannte Donnervögel, die eher wie Fluggeräte denn als Vögel beschrieben werden.

Für mich ist die Betrachtung der alttestamentlichen Geschichte ein absolutes Highlight. Anhand zahlreicher Ungereimtheiten bezweifelt Hausdorf, dass der Gott der alten Israeliten tatsächlich ein (allmächtiger) Gott im wahrsten Sinne des Wortes war, sondern dass auch hier eher Außerirdische am Werk waren. Biblische Berichte, nach denen Gott höchstpersönlich gegen die Amalekiter kämpfte, klingt nicht nach einem wirklichen (allmächtigen) Gott. Bei der Zerstörung der Stadtmauer von Jericho sieht Hausdorf eher Waffen als profane Posaunen am Werk. Dabei verweist er auf den ehemaligen Leiter des Forschungsinstitut für Elektroakustik in Marseille, Professor Vladimir Gavreau, der eine wahrliche “Todeskanone” entwickelte, die jedoch in Marseille nicht mit voller Wirksamkeit getestet werden konnte, weil ansonsten zahlreiche Gebäude im Umkreis von mehreren Kilometern eingestürzt wären. Hatten die Israeliten, oder eher die Außerirdischen, die von den Israeliten als Gott und Engel betrachtet wurden, ähnliche Waffen, mit deren Hilfe sie die Stadtmauer von Jericho zum Einsturz brachten?

Auch Alexander der Große, König von Makedonien, hatte möglicherweise Schützenhilfe von Außerirdischen. “Fünf wundersame, fliegende Schilde” sollen ihm in einer Schlacht geholfen haben. Fliegende Schilde kommen, wie Hausdorf berichtet, auch in den Überlieferungen der Hopi-Indianer vor, wenn man den Aussagen des Häuptlings White Bear glaubt, der wie selbstverständlich von außerirdischen Wesen spricht. Ob er möglicherweise von der modernen UFO-Thematik beeinflusst war, wissen wir nicht, aber die “Kachinas” (“hohe geachtete Wissende”) sind fester Bestandteil der Hopi-Mythologie und werden auch als Schöpfer der Menschheit angesehen.

Auch der römischen Kaiser Konstantin der Große hat Hausdorf zufolge “himmlische Hilfe” erhalten; und später erschien den Kreuzrittern ein “strahlender Ritter” über dem Ölberg, der einen leuchtenden Schild schwang und die entmutigten Kreuzfahrer dazu aufrief, einen neuen Angriff zu starten. Eine Lichtgestalt wurde auch in Medina über dem Grab des islamischen Propheten Mohammed gesehen. Sie soll mit einem Schwert und einem Buch in den Händen ein ganzes Moslem-Heer in die Flucht geschlagen haben. Auch in den modernen Kriegen vom II. Weltkrieg bis zur Operation Desert Storm (Zweiter Golfkrieg) griffen offensichtlich fremde Mächte (Außerirdische?) in die Kriege ein. U. a. erinnert Hausdorf an die “Foo-Fighter” (oft orangefarbene Leuchtobjekte unbekannter Herkunft) im Zweiten Weltkrieg, die häufig von Piloten gesehen wurden.

Hausdorf berichtet ausgiebig über Vorkommnisse in verschiedenen Schlachten und Kriegen im Fernost, vom Mittelalter bis in die Neuzeit reichend. Ein Soldat, der 1971 in Thailand stationiert war, berichtet gar von einem kugelförmigen Objekt, das auf vier Landebeinen auf dem Boden stand und von um die 20 Humanoiden im Overall.

Dies war nur eine Auswahl aus einer Fülle von sonderbaren Ereignissen, die sich offensichtlich von der Antike bis heute ziehen und von Hausdorf ausführlich geschildert werden. Natürlich kann die eine oder andere Geschichte letztlich von irgendeinem Informanten erfunden sein, doch muss erwähnt werden, dass sich der Autor oft auch an “anerkannter” Literatur orientiert und häufig selbst vor Ort Relikte ansah oder sich über die dortigen Überlieferungen informierte.

Sicher reicht das Material nicht aus, um die ETH beweisen zu können, aber andererseits ist es genug, um sie in Betracht ziehen zu müssen. Götterkriege” ist zweifelsohne ein sehr interessantes und empfehlenswertes Buch!

Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Mars Mysterien

  • von Roland M. Horn

Cover: Hartwig Hausdorf: Mars Mysterien

Hartwig Hausdorf:

Mars Mysterien

Wettlauf zum Roten Planeten

Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau, Oktober 2020
ISBN: 978-3-95652-292-5
Preis: EUR 19,90
Hardcover, DIN-A5, 242 Seiten, 19 s/w-Abb.

Was dieses Buch deutlich von anderen Marsbüchern unterscheidet, ist, dass sein Autor als vielfach in der Welt herumgekommener PALÄO-SETI-Forscher die Möglichkeit hat, Ähnlichkeiten und Bezüge von Formationen auf der Erde mit solchen auf dem Mars zu vergleichen. So verweist er auf einen Ort im Nordwesten Namibias, wo er Felszeichnungen begutachtet hat, die nach aktuellem Wissenschaft älter als 6000 Jahre sind. Einige davon sind rätselhaft und “abstrakt”, und Hausdorf glaubt, eine Art Landefähre + Insasse zu erkennen. Ein weiteres Objekt dieser Art ist eine “riesige Gestalt” im algerischen Tassilli-Gebirge, die ihr Entdecker Henri Lhote spontan “Der Große Marsgott” nannte. Groß ist die Figur auf jeden Fall: Sechs Meter hoch. Darüber, ob das Modell tatsächlich vom Mars kam, lässt sich natürlich trefflich streiten. Weiter entdeckte Hausdorf ein “gewaltiges, steinernes Abbild unseres Sonnensystems” in Teotihuacán.

Selbstverständlich setzt sich der Autor aber auch mit “klassischen Marsrätseln” auseinander, so mit dem sogenannten “Phobos-Monolithen“, der sich in der Nähe des großen Stickney-Kraters auf dem Marsmond Phobos befindet und einen langen Schatten wirft. Einige Forscher ziehen sogar, die Möglichkeit in Betracht, dass der ganze Marsmond ein künstliches Gebilde ist.

Hartwig Hausdorf erwähnt weiter seltsame Lichtblitze auf dem Mars, die dort immer wieder beobachtet werden und an die berühmten “Moonblinks” erinnern. Einst hielten Wissenschaftler dieses Blitze für Versuche von Marsbewohnern, mit den Erdbewohnern Kontakt herzustellen. Doch noch seltsamer als diese Blitze erscheinen Hausdorf wolkenartige Gebilde in der Marsatmosphäre, so eine “weiße pilzförmige Wolke” von 30 Kilometer Ausdehnung, die Anfang der 50er Jahre in einer Höhe von 30 Kilomtern gesehen wurde und die ihn an einen Atompilz erinnert. Diese unterscheide sich deutlich von gewöhnlichen Marswolken. Ein weiteres – in anderen Publikationen kaum erwähntes – seltsames “Wolkenphänomen”, auf das Hausdorf eingeht, ist eine Struktur, die in den 1960er Jahren durch ein Teleskop beobachtet wurde und “genau wie unser Buchstabe ‘W’ aussieht“. Diese Struktur zog sich über fast ein Viertel der Marsoberfläche.

Selbstverständlich beschäftigt sich Hausdorf auch mit bekannteren Marsrätseln – so dem sogenannten Marsgesicht und den fünfseitigen pyramidenartigen Objekten auf dem Mars, wobei ihm wieder das auf seinen Weltreisen erworbene Wissen weiterhilft. So erinnert ihn die sog. D&M-Pyramide an ein Bauwerk, das er auf der Kanaren-Insel Teneriffa inspizierte. Was den Autor sehr fasziniert ist die Geometrie in der Cydonia-Region, wo das “Marsgesicht“, die “Pyramiden” und andere Bauwerke stehen. Diese Symmetrie wäre schon ein außergewöhnlicher Zufall, wie man feststellen muss. Zum Thema “Marsgesicht” speziell kommt Hausdorf erneut sein auf seinen Forschungsreisen erworbenes Wissen zugute. So entdeckte er auf der Osterinsel ein Gebilde, das ihn sehr an das “Marsgesicht” erinnert.

Hartwig Hausdorf geht weiter auf den Asteroidengürtel ein, von dem die Mainstream-Astronomie heute der Meinung ist, dass er kein ehemaliger explodierter Planet sein könne, da die Anziehungskraft des nahegelegenen Riesenplaneten Jupiter die Bildung eines solchen von vornherein verhindert hätte. Der Autor kann dieses Argument jedoch nachvollziehbar widerlegen, denn, wenn dem so wäre, hätte sich der Asteroidengürtel gar nicht bilden können, da der Jupiter die kleinen Gesteinsbrocken mittels seiner Anziehungskraft sofort an sich gerissen hätte. Insofern ist die von Hausdorf erwähnte alte Theorie, nach der die Asteroiden eben doch Bruchstücke eines einstigen Planeten sind, der möglicherweise vor sehr langer Zeit von einer Zivilisation bevölkert war, die über ein “riesiges Arsenal atomarer Massenvernichtungsmittel” verfügte und einem äußerst verhängnisvollen atomaren Super-GAU zu Opfer fiel, doch noch nicht ganz aus dem Rennen.

Hausdorf geht auch ausführlich über die derzeit von verschiedenen Staaten initiierten anlaufenden Marsflugprojekte und deren Zielsetzungen ein.

Das Buch kann rundweg empfohlen werden!

(Erstveröffentlichung auf Atlantisforschung.de)

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