Iran-Experte: „Ich war von Witkoffs Äußerungen zum Iran schockiert.“
Iran-Forscher Beni Sabti kritisiert Wittkoffs Äußerungen zu den Tötungen im Iran, die „eingestellt wurden“, hofft aber, dass das Teil eines Ablenkungsmanövers war.
Iran-Forscher Beni Sabti kritisiert Wittkoffs Äußerungen zu den Tötungen im Iran, die „eingestellt wurden“, hofft aber, dass das Teil eines Ablenkungsmanövers war.
Im Zusammenhang mit dem Aufstand großer Teile der Iranerinnen und Iraner gegen “die „Mullahs“ wird in den westlichen Medien, fast verharmlosend, stets vom “Kampf gegen das Regime” gesprochen. Doch Regimes gibt es überall auf der Welt, auch ohne dass diese vergleichbar blutig gegen ihr Volk vorgehen wie im Iran. Der Hauptunterschied liegt darin, dass dieses iranische “Regime” nichts weniger ist als ein islamisches Herrschaftssystem, eine islamische Herrschaftsform auf Grundlage des Koran, und so lautet der Name des Landes seit 1979 auch ganz konkret „Islamische Republik Iran“. “Republik” klingt harmlos, ist es aber nicht – und wurde es erst recht auch nicht dadurch, dass der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier skandalöserweise den dortigen Herrschern zum 40. Jahrestag ihrer islamischen Revolution gratulierte (was sogar berichtete den “Tagesspiegel” erheblich befremdete). Dass Steinmeiers diese Grußbotschaft auch noch “im Namen meiner Landsleute” aussprach, erfüllt eigentlich den Straftatbestand der üblen Nachrede: Zumindest in meinem Namen postete er diese Glückwünsche definitiv nicht. Welche Leute glaubte er diesbezüglich hinter sich zu haben?
Mehr als zwei Jahre nach dem schlimmsten Massaker an Juden seit der Schoah schafft Israel die rechtliche Grundlage für Prozesse von historischer Tragweite. Die Botschaft ist klar: Diese Verbrechen bleiben nicht im Nebel politischer Deals, sondern werden vor den Augen der Welt verhandelt.
Der Vorsitzende der Berliner Jungen Union, Harald Burkart, wurde von der „Bild“ nicht nur zu dem „fittesten Politiker Deutschlands“ gekürt, sondern er gehört auch zu den entschiedensten innerparteilichen Kritikern des Berliner CDU-Bürgermeisters Kai Wegner. In einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Tagespost“ kritisiert er den geplanten Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit als ein falsches Signal.
Der Westen verliert den Krieg gegen den Terror nicht, weil es ihm an Geheimdienstinformationen, Technologie oder Macht mangelt. Er verliert ihn, weil es ihm an einer klaren Erkenntnis über das Ausmaß des Feindes fehlt – und am Willen, zu kämpfen. Politische Führungspersönlichkeiten gestehen zunehmend ein, dass die Bedrohung, der sie gegenüberstehen, koordiniert, ideologisch, transnational und staatlich unterstützt ist. Es handelt sich weder um eine Reihe isolierter Verbrechen noch um das Werk geistig verwirrter Einzelgänger. Und doch scheuen sie davor zurück, die institutionellen Konsequenzen dieser Realität zu akzeptieren.
Mitten in Explosionen, Angst und Hoffnung melden sich jüdische Venezolaner zu Wort. Für viele ist es ein historischer Moment. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung glauben sie erstmals, dass die Diktatur wankt. Ihre Worte zeichnen ein Bild von Repression, wirtschaftlicher Zerstörung und einer stillen Gemeinschaft, die gelernt hat zu überleben.
Je desolater die innenpolitische Lage wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass islamistische Kommandoebenen in islamischen Regimes oder Gruppierungen in Deutschland den passenden Zeitpunkt für gekommen halten, losschlagen, um das Kalifat zu errichten und sich der Kuffar zu entledigen. Gastbeitrag von Theo-Paul Löwengrub.
Ein Weihnachtsgruß am Times Square sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Doch hinter der Parole „Jesus ist Palästinenser“ steckt keine Botschaft des Friedens, sondern eine gezielte Umdeutung von Geschichte, Religion und Identität.
Eine Woche nach dem antisemitischen Terroranschlag von Bondi Beach entscheidet sich Australiens Regierung gegen maximale Transparenz. Premierminister Anthony Albanese setzt auf eine interne Prüfung statt auf eine unabhängige staatliche Untersuchung. In der jüdischen Gemeinschaft und im Parlament wächst die Wut.
Eine Personalentscheidung des designierten Bürgermeisters Zohran Mamdani sorgt für Unruhe. Die künftige Personalchefin hatte früher offen judenfeindliche Inhalte verbreitet. Der Fall wirft Fragen nach Verantwortung, Sensibilität und politischer Urteilskraft auf.
Nichts war vorhersehbarer als die Tatsache, dass dies geschehen würde. Die einzigen Fragen lauteten, wann genau es passieren würde, wo es passieren würde und wie viele Menschen ermordet würden. Die Antworten lauteten diesmal: Australiens Bondi Beach, Sonntagnachmittag Ortszeit, während einer Chanukka-Feier – und mindestens 15 Tote, dazu 40 Verletzte zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde.
Einer der Attentäter von Bondi Beach war kein isolierter Täter, sondern jahrelang Teil eines radikalen Milieus. Verbindungen zu pro IS Kreisen, antisemitische Predigten und staatliches Wegsehen zeichnen ein Bild systemischen Versagens – mit tödlichen Folgen für jüdisches Leben.
Die deutsche Politik klammert sich an ein Konzept, das seit dem 7. Oktober keine Verbindung mehr zur Wirklichkeit hat. Der Preis dafür wird in Jerusalem bezahlt, nicht in Berlin.
Kaum waren die Schüsse verstummt, begann online eine zweite Welle des Hasses: Verschwörungstheorien, die das Massaker als „Inszenierung Israels“ darstellen. Ein Angriff auf die Wahrheit – und auf die Opfer.
Während Familien um ihre Ermordeten trauern, benutzt Teheran das Massaker von Sydney für Propaganda. Die Reaktionen zeigen, wie tief der Hass auf Juden und Israel inzwischen zum politischen Werkzeug des Regimes geworden ist.
Nach dem Terroranschlag von Bondi Beach treten schwere Versäumnisse zutage. Einer der Täter stand jahrelang unter Beobachtung, Sprengsätze lagen bereit, und israelische Stellen warnen vor iranischer Einflussnahme. Australien ringt um Antworten.
In einem Artikel, den ich 2020 schrieb, beschrieb ich, wie der Nazi-Akademiker Prof. Walter Grundmann damit beauftragt wurde, zu bestätigen, dass Jesus kein Jude war. Wie hätten die Deutschen schließlich die Juden dämonisieren und verfolgen können, während sie gleichzeitig zu ihm beteten?
Monatelang lagen den Behörden Warnungen über wachsende antisemitische Anschlagsgefahren vor. Die Morde von Sydney zeigen, wie teuer politisches Wegsehen wird
10 Menschen sterben bei einem gezielten Angriff auf eine Chanukka-Zeremonie am Bondi Beach. Unter den Opfern: der Chabad-Gesandte Rabbi Eli Schlanger. Der Schock reicht weit über Australien hinaus.
Wir alle wissen, dass das Hanukka-Fest das Wunder eines einzigen Krugs Öl acht Tage reichte statt nur einen, als er verwendet wurde, um die Menora im zweiten Tempel in Jerusalem wieder anzuzünden. Dieses übernatürliche Ereignis gab den Juden genug Zeit, um mehr Öl bereitzustellen.
Richtig?
Der jüngste Bericht über Judenhass in Australien zeigt ein Land, das seine jüdische Gemeinschaft nicht mehr schützen kann wie einst. Gleichzeitig bereitet sich Israel auf eine mögliche Massenalija vor. Die Botschaft der jüdischen Führung ist unmissverständlich und kommt zur rechten Zeit.
Eine Klage gegen das Verbot der Parole From the river to the sea ist vor dem Verwaltungsgericht Bremen gescheitert. Die Richter bestätigten die Auflage der Behörden und stuften die Formel als Kennzeichen terroristischer Organisationen ein. Damit bleibt die Verwendung im konkreten Fall unzulässig.
Der Holocaust war nicht nur eine europäische Tragödie: Juden in Nordafrika wurden in Lager geschafft. Nach dem Krieg wurden Juden aus dem MENA-Raum durch Verfolgung und Gewalt ausgelöscht. Dennoch ist diese Realität durch die Seiten der Populärgeschichtschreibung weitgehend untergegangen, was zu dem Mythos führte, dass Juden europäische Kolonisatoren sind. Ein Must-read von Catherine Perez-Shakdam auf „X“:
Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat vor einer zunehmenden Welle des Antisemitismus in Deutschland gewarnt, insbesondere aus linksextremen Kreisen. Die Jugendorganisation der Partei Die Linke verbreitet weiterhin antiisraelische Hetze und diffamiert Zionisten, die von ihnen als „Verräter“ bezeichnet werden.
(zum Beitragsbild oben: Gibt sich verbindlich-differenziert, bedient aber subtile Hamas-Propaganda: Dr. Ezzideen Shehab (Screenshot:Instagram/Shehab)) (nach Ansage.org) Am 13. Oktober wurden