Initiativen wie die „Seebrücke“ sind Ausdruck eines zynischen und menschenverachtenden Pseudo-Humanismus

* von Stephan Eissler

Übernommen von Philosophia Perennis mit freundlicher Genehmigung des Autors

In einer konzertierten Aktion wird derzeit überall in Deutschland gefordert, dass sich Kommunen und Landkreise zu „sicheren Häfen“ erklären sollen, die sich dazu verpflichten, Migranten direkt aus dem Mittelmeer hier in Deutschland aufzunehmen. Dies sei nicht weniger als unsere humanitäre Pflicht, wird behauptet, und dabei auf die Menschen verwiesen, die im Mittelmeer ertrinken (hier ein Beispiel)

Der Autor erklärt hier nun anschaulich, warum das Gegenteil richtig ist: „Willkommenskultur“ und Initiativen wie die „Seebrücke“ sind eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit! Wer sich dafür einsetzt, macht sich damit am Tod vieler Millionen Menschen mit schuldig.

    1. Ein Gleichnis

Linke NGOs, die Amtskirchen und Wohlfahrtsverbände werben derzeit mit vermeintlich moralischen und humanistischen Argumenten für die Initiative „sicherer Hafen“. Wie wenig moralisch und humanitär ihr Anliegen aber tatsächlich ist, möchte ich anhand eines kurzen „Gleichnisses“ veranschaulichen:

Ein Betrunkener hat eines Nachts auf dem Nachhauseweg seinen Hausschlüssel verloren. Weil es stockdunkel ist, beschließt er, bis zur Straßenlaterne in der nähe seines Hauses weiter zu gehen, um dort den Schlüssel zu suchen. Er hat den Schlüssel zwar woanders verloren, aber dort ist es hell genug für die Suche.

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Every single life matters

Von Dr. Raphael Korenzacher am 04. August 2019

Um gleich, hier und ohne jeden Verzug auf die infamen, dummdreisten und ekelhaften Unterstellungen, Anwürfe und schamlosen Instrumentalisierungen zu antworten, mit denen mich die politisch links jeder Vernunft angesiedelten „Schöne bunte Welt“- Pretender kübelweise — besonders nach meinem Post zu dem schrecklichen Kindermord vom Frankfurter Hauptbahnhof — zumüllen.

Die schrecklichen und grausamen Morde in Texas und Ohio haben den von jedem Anstand verlassenen Relativierern der hier im Tagestakt stattfindenden, mit dem entseelten Immigrations-Tsunami unserer am Interesse und am Sicherheitsbedürfnis dieses Rechtstaates und seiner Bürger sowie am Wählerwillen vorbeiregierenden politischen Führung korrelierten Gewalt den offensichtlich herbeiersehnten Boden unter den Füßen zurückgegeben, um wieder ermutigt die Kritiker der Migrations-bezogenen Gewaltkriminalität anzugreifen.

Deshalb für alle vernehmlich:

Ja, das abscheuliche und heimtückische Böse, die sinnlose exzessive Gewalt , die entmenschte Mordlust sowie die sinnlos Verletzten und Ermordeten von Texas und Ohio entsetzen mich und machen mich nicht weniger fassungslos, traurig und wütend als die Taten und die Opfer von Frankfurt, Voerde und Stuttgart.

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Mein Problem mit Rechts und Links

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, ich kann durchaus Rechts von Links unterscheiden – zumindest, wenn es um die optisch zu sehenden und zu gehenden Richtungen geht. In der Politik, in der auch ein Links-Rechts-Schema verwendet wird, ist es da schon schwieriger. So wurde ich aufgrund verschiedener Beiträge auf Facebook sogar indirekt als NAZI denunziert und habe dort einige liebgewonnene Freunde verloren, wie z. B. eine nette Frau, die mir noch vor wenigen Jahren  so etwas wie meine Zwillingsschwester war, sowie zwei Verwandte, von denen einer sehr nahe steht. Das tut weh! „Mein Problem mit Rechts und Links“ weiterlesen