Saudi-Arabien

Die Straße von Hormus: Chaos oder kontrollierter Machtkampf

Die Straße von Hormus: Chaos oder kontrollierter Machtkampf

Da sind wir wieder also wieder.

Die Gespräche sind zusammengebrochen. Der Waffenstillstand bröckelt. Und jetzt kommt die Ankündigung: Die Vereinigten Staaten werden die Blockade des Iran blockieren.

Es klingt nach Chaos.

Aber ist es das?

Ein Waffenstillstand, der nichts ändert – und alles in Gefahr bringt

Am Dienstagabend verkündete Präsident Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran und nahm die von ihm angedrohten Angriffe zurück, die „eine ganze Zivilisation“ auslöschen würden. Die Vereinbarung beinhaltete eine Bedingung an Teheran: die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Teheran schien zuzustimmen. Am Mittwochmorgen war die Straße jedoch wieder geschlossen.

Riad, 1973: Der große Energieschock und der Niedergang des Westens

Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in „The Perfect Voice“ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung und Abdruck.

Todesstrafe – und der Aufschrei

Kürzlich wurde hier ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. (Zuletzt wurde die Todesstrafe hier im Jahr 1962 an Adolf Eichmann vollstreckt).

Die arabische Reaktion auf den Krieg gegen den Iran

Westliche Demokratien stecken in ernsthaften Schwierigkeiten – nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie weiterhin weigern, das Wesen des Krieges zu verstehen, der gegen sie geführt wird.

Netanjahu warnt Trump: Iran täuscht die USA im Atomstreit

Fast drei Stunden sprachen Benjamin Netanjahu und Donald Trump hinter verschlossenen Türen über den Atomstreit mit Teheran. Der israelische Premier legte Beweise vor, wonach Iran die USA täuscht, und warb für klare rote Linien oder eine gemeinsame militärische Option.

Trump spricht von Dialog, während Kriegsschiffe vor Israel ankern

DDer US-Präsident erklärt, er wolle keinen Krieg mit Iran. Gleichzeitig erreicht ein weiterer amerikanischer Zerstörer den Hafen von Eilat. Zwischen diplomatischen Aussagen und militärischer Realität wächst in Israel die Sorge, dass Entscheidungen längst gefallen sind.

Gaza und Davos

Ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat Trump sein Board of Peace („Friedensrat“ oder so ähnlich) lanciert. Stück für Stück wird bekannt, wer alles daran teilnehmen soll: Rund 35 Länder haben bereits ihre Zusage gegeben, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, die Türkei, Bahrain, Jordanien, Katar, Ägypten, Ungarn, Marokko, Pakistan, Indonesien, Kosovo, Usbekistan, Kasachstan, Paraguay, Vietnam und Weißrussland.

Washington spielt mit dem Feuer – und Israel soll die Rechnung zahlen

Die USA treiben im UN-Sicherheitsrat eine Formulierung voran, die Palästinensern den Weg zur Staatlichkeit ebnen soll. Israel stemmt sich gegen diesen diplomatischen Sog – und sieht genau, wer wirklich profitieren würde. Während Jerusalem versucht, gefährliche Passagen abzumildern, hofft die Regierung insgeheim, dass Ramallah selbst zum Stolperstein der amerikanischen Initiative wird.

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