Waffenstillstand

Nach massiven Angriffen: Israel stellt die Waffenruhe wieder her

Nach einer Nacht intensiver Angriffe im Gazastreifen kündigte Israel am Mittwochmorgen die Wiederaufnahme der Waffenruhe an. Die Angriffe folgten auf erneute Verstöße der Hamas, die seit Tagen gezielt israelische Soldaten beschießt und internationale Vereinbarungen unterläuft.

Hamas im „Entdeckerfieber“

Die Hamas hat heute vermeldet, eine weitere tote Geisel „entdeckt“ zu haben. Die Übergabe sollte um 21 Uhr israelischer Zeit stattfinden.

Natürlich wurde der Zeitpunkt auch diesmal nicht eingehalten – erst um 22 Uhr konnte das Rote Kreuz den Sarg in Empfang nehmen. Zur Zeit sind die sterblichen Überreste der Geisel wohl unterwegs ins Forensische Institut, wo sie identifiziert wird. Den Namen werden wir wohl frühestens morgen erfahren.

Trump droht Hamas mit „Vernichtung“ bei weiterer Waffenstillstandsverletzung – USA setzen auf „schnelle Lösung“ im Gazakonflikt

US-Präsident Donald Trump hat im Kontext der aktuellen Waffenstillstandsverletzungen durch die Hamas deutlich gemacht, dass die USA entschlossen reagieren würden. Sollte Hamas den Waffenstillstand erneut brechen, sei ihre „Vernichtung“ möglich. Parallel werden wichtige Gespräche mit internationalen Partnern und hochrangigen US-Vertretern zu einem US-Friedensplan geführt.

Hamas will Waffen behalten – und Gaza weiter kontrollieren

Ein hochrangiger Hamas-Funktionär erklärt, die Terrororganisation wolle während der Übergangszeit die Sicherheitskontrolle in Gaza behalten und könne sich nicht zum Entwaffnen verpflichten. Für Israels Regierung und Donald Trump ist das ein offener Vertragsbruch – und ein Beweis, dass die Hamas an keiner echten Befriedung interessiert ist.

Say their names

19 tote Geiseln sind noch in Gaza. Die Hamas macht keine Anstalten, sie bald zurückzugeben. Hier sind ihre Namen:

Elyahu Margalit
Sahar Baruch
Joshua Lito Mollel
Tal Haimi
Arie Zalmanowicz
Ran Gvili
Dror Or
Meni Godard
Tamir Adar
Ronen Engel
Asaf Hamami
Lior Rudaeff
Omer Neutra
Itay Chen
Daniel Oz
Sontia Ok’krasari
Sontisek Rintalk
Amiram Cooper
Hadar Goldin*

„Wackeldackel“-Auftritt von Merz in Sharm-El-Sheikh [Video]

Lange hat Roland Tichy gegrübelt, „ob man Friedrich Merz wirklich mit dem guten alten Wackeldackel von der Hutablage in Verbindung bringen kann. Seit gestern, „dem lächerlichen nachtrotteln in Ägypten und Dabei-sein-wollen“ kommt er zu dem Schluss: „Das Bild passt. Leider. Armes Deutschland.“

Aufstand gegen Hamas – Gaza versinkt nach der Feuerpause im Chaos

Nach Beginn der Feuerpause meldet Gaza neue Gewalt. Lokale Milizen und Clans liefern sich Gefechte mit der Hamas. Laut palästinensischen Quellen herrscht in weiten Teilen des Küstenstreifens Sicherheitschaos – das Regime der Islamisten beginnt zu bröckeln.

Ägyptens Wut auf Israel: Diplomatie oder Druckkulisse?

Kairo wirft Jerusalem „unverständliches Verhalten“ vor, weil Israel nicht auf den angeblichen Kompromiss der Hamas eingeht. Doch hinter der Empörung steckt mehr als nur Sorge um Geiseln – es geht um Einfluss, Timing und die Bühne für Donald Trump.

Merz bei Trump: Noch peinlicher als Baerbock! [Videos]

Friedrich Merz‘ gestriger Kurzauftritt im Weißen Haus war ein diplomatisches Desaster, offenbarte er doch dort ein Maß an Borniertheit, das sogar die verbaerbocktesten Auftritte unserer Ex-Außen-Annalena in den Schatten stellt. Derart peinlich dürfte in Washington bislang kein bundesdeutscher Kanzler jemals aufgefallen sein.

Im Gazastreifen „den Job zu Ende bringen“: Was heißt das und was ist dazu nötig?

Die Hamas hat es abgelehnt, die Rückgabe der Geiseln zu verhandeln oder ihre Entwaffnung zu diskutieren. In einem kurzen Austausch über seine Enttäuschung über die Hamas sagte Präsident Trump kürzlich: „Es ist so weit gekommen, dass ihr den Job zu Ende bringen müsst.“ Aber was heißt „den Job zu Ende bringen?“ im Gazastreifen eigentlich? Welche Optionen verbleiben, was wird wahrscheinlich als nächstes passieren und was würde helfen?

Heuchelei und zweierlei Maß zum Massaker an den Drusen

Die Scheinheiligkeit, zweierlei Maß und Niedertracht sind grenzenlos.

Syrische Regierungskräfte verübten diese Woche ein viertägiges Massaker an der drusischen Minderheit in  Suwayda, einer Drusenstadt im südlichen Syrien. Schätzungsweise 300 Drusen wurden bei einer Reihe barbarischer Gräuel abgeschlachtet, die von Truppen begangen wurden, die dem neuen syrischen Präsidenten Abu Mohammed al-Julani treu ergeben sind.

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