Ist das Corona-Virus antizionistisch?

  • von Roland M. Horn

Vor nur wenigen Tagen las ich in den ICEJ-Nachrichten vom 04. Februar 2021 eine Nachricht, bei der mich als Israelfreund und bekennender Zionist vor allen Dingen der zweite Absatz sehr betroffen machte:

Flughafen-Schließung: Tausende Israelis im Ausland gestrandet

Flughafen

(Foto: Pixabay, Flughafen-Terminal, Symbolbild; übernommen von der ICEJ-Nachrichtenseite)

Aufgrund der Schließung des Tel Aviver Ben-Gurion-Flughafens seit dem 24. Januar sind tausende Israelis im Ausland gestrandet. Am Dienstag startete ein Evakuierungsflug der Fluggesellschaft Israir in Frankfurt mit mehreren Tagen Verspätung. An Bord befanden sich rund 40 Israelis, die teilweise mit Verbindungsflügen angereist waren. Die israelische Regierung plant, täglich einen Evakuierungsflug von Frankfurt aus durchzuführen. Direkte Verbindungen aus den USA und anderen Ländern sind zurzeit nicht vorgesehen. Der Passagierverkehr am Flughafen Tel Aviv war Ende Januar eingestellt worden, um die Einschleppung von Coronavirus-Mutationen zu verhindern. Viele Israelis, die sich im Ausland aufhielten, wurden von der Schließung überrascht. Die Einreise wird seitdem nur in dringenden Fällen wie z.B. einer medizinischen Behandlung oder der Teilnahme an einer Beerdigung genehmigt. Ein Sonderausschuss der Regierung prüft jeden Einzelfall.

Juden, die geplant hatten, Alijah (Einwanderung nach Israel) zu machen, sind ebenfalls betroffen. Kritiker werfen der Regierung vor, mit der Grenzschließung de facto das Rückkehrgesetz ausgesetzt zu haben – erstmals in der Geschichte Israels. Das Rückkehrgesetz von 1950 erlaubt jedem Juden weltweit, nach Israel einzuwandern und israelischer Staatsbürger zu werden. Auch Flüge der Operation „Fels Israels“, mit der die israelische Regierung bis Ende Januar 2.000 äthiopische Juden nach Israel holen wollte, wurden verschoben. 1.270 äthiopische Juden konnten in den letzten Monaten Alijah machen, weitere ca. 730 sollen im Februar eingeflogen werden. Der Ben-Gurion-Flughafen bleibt bis einschließlich 7. Februar geschlossen. Es wird erwartet, dass die Regierung die Schließung bis mindestens 14. Februar verlängert.

Am 7. Januar 2021 hieß es noch in den ICEJ-Nachrichten:

Operation „Fels Israels“: 299 äthiopische Juden landen in Tel Aviv

299 äthiopisch-jüdische Neueinwanderer sind am Freitag in Tel Aviv gelandet. Die Olim (Neueinwanderer) trafen mit zwei Flugzeugen in den ersten Stunden des neuen Jahres in Israel ein. Die ICEJ übernahm die Flugkosten für 100 von ihnen. Am 22. Dezember landeten 219 äthiopische Olim in Israel. Inzwischen sind 950 der 2.000 äthiopischen Juden, die mit der Operation „Fels Israels“ bis Ende Januar Alijah (Einwanderung nach Israel) machen sollen, eingetroffen. Weitere Flüge sind für Ende Januar und Anfang Februar geplant. Im vergangenen Jahr machten trotz der Corona-Krise rund 20.000 Juden aus aller Welt Alijah. Die ICEJ unterstützte mehr als 3.000 von ihnen, für 1.624 Olim sponserte die ICEJ die Flugkosten.

Das Rückkehrgesetz war immer der Halt für Juden auf der ganzen Welt, die dort bedrängt oder sogar verfolgt wurden oder einfach nur nach Hause wollten. Und nun muss man sich fragen, ob das Corona-Virus antizionistisch ist. Oder ist es die weltweite und auch israelische Corona-Politik?

Bernhard Beier – das Herz von Atlantisforschung.de – ist tot

Bernhard Beier, Mitbegründer und bis zu seinem Tod am 29.01.2021 redaktioneller Leiter von Atlantisforschung.de

Am vergangen Mittwoch erfuhr ich, dass Bernhard Beier, einer meiner besten Freunde und Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, am Freitag zuvor überraschend verstorben ist. Sein Anteil an Atlantisforschung.de dürfte mindestens 80% und wenn man von der  administrativen Tätigkeit absieht und sich nur auf die Erstellung und das Einpflegen der redaktionellen Artikel bezieht, weit über 90 % liegen.

Zumindest vorübergehend werde ich selbst die Radaktionsleitung übernehmen, wohlweislich, dass ich Bernhard nie ersetzen werden kann und auch bei weitem nicht in der Lage sein werde, auch nur annähernd so viele Artikel beizusteuern, wie er es getan hat. Für die Zukunft hätte ich absolut nichts dagegen, wenn sich ein engagierter Atlantis-Forscher, für diesen Posten bewerben würde. Die Anforderungen sind nicht allzu hoch: Mindestens (soweit möglich) ein Artikel pro Woche wäre super, der Bewerber müsste sich mit Wikimedia auskennen oder bereit sein, sich in die Arbeit mit einem Wiki einzuarbeiten. Ein Hauch Esoterik wäre nicht verkehrt, muss aber nicht sein, ein Zuviel an Esoterik allerdings auch nicht. Grundsätzlich sollte er sich mit dem Anliegen von Atlantisforschung.de identifizieren können. Im Redaktionsteam werden mir weiterhin Ferdinand Speidel und auch Dr. Dominique Görlitz zur Seite stehen, der mir in den letzten Tagen viel geholfen hat. Das Einpflegen der Texte ins Wiki-Format wird vorerst an mir allein hängenbleiben, doch ich wäre froh, wenn sich auf Dauer ein (weiterer) Redakteur fände, der mich hierbei unterstützen könnte.

Dominiques Nachruf auf Bernhard findet ihr hier.

Meinen eigenen Nachruf auf ihn werde ich in den nächsten Tagen fertigstellen.

Eines von Bernhards Lieblingszitate war:

“Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.” (Justus von Liebig)

Roland M. Horn

Der NAZI-Wahn weitet sich auf Erich von Däniken aus

Ich lese gerade das neue Buch von Erich von Däniken: Alles Evolution – oder was?: Argumente für ein radikales Umdenken?, und bisher spricht es mich sehr an. Wenn ich durch bin, werde ich es auf diesem Blog besprechen, bisher aber nur so viel: Nachdem ich erst vor kurzer Zeit bei Steven M. Collins gut begründete Einwände gegen die Evolutionstheorie gelesen und auch auf diesem Blog angesprochen habe, finde ich auch in Erich von Dänikens Buch ähnlich gut begründete Argumente. Für mich ist Erich von Däniken einer der größten Denker, die ich kenne. Aber Freies Denken ist heute offensichtlich nicht mehr sehr erwünscht. So wird auch, wie über so viele andere auch, über ihm die NAZI-Keule geschwungen, wie Lars A. Fischinger auf seinem Blog zu berichten weiß, und auch Islamphobie wird ihm vorgeworfen.

Offensichtlich sind diese in meinen Augen ganz und gar unberechtigten Vorwürfe gegen Erich von Däniken mittlerweile soweit fortgeschritten, dass er sich zu einer Stellungnahme veranlasst sah, die Fischinger auf seiner Seite veröffentlicht und, da sie sich “an alle richtet, die es angeht”, übernehme mich dieses Statement hier in ungekürzter Form:

Stellungnahme von Erich von Däniken vom 4. Februar 2021

To whom it may concern

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder vereinzelte Gruppen von Menschen, die der Meinung sind, einige Inhalte meiner Bücher seine rassistisch. In neuerer Zeit macht sich ein Pseudo-Wissenschaftler des Names Jason Colavito damit wichtig. Ganz offensichtlich hat er meine Bücher weder gelesen oder nicht verstanden.

So wird behauptet, in meinen Büchern würden islamophopische Kommentare vorkommen und ich würde die arische Rasse loben. Nichts davon stimmt. In meinen Büchern gibt es weder islamophobische Kommentare noch taucht die arische Rasse irgendwo auf.

Insbesondere wird mir zur Last gelegt, ich würde schreiben, Ausserirdische hätten mit Menschen Sex gehabt, und daraus sei eine spezielle Rasse entstanden. Tatsache ist, dass derartige Gedanken nicht von mir stammen, sondern aus allen grossen Überlieferungen der Menschheit.

Ich zitiere das Alte Testament, 1. Moses, Kapitel 6, Vers 1:

“Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wünschten.”

Ebenfalls aus der Bibel stammt der Gedanke, irgendein Gott habe die Menschen geschaffen.

Ich zitiere das 1. Buch Moses, Kapitel 1, Vers 26:

“Und Gott sprach, lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich…(Vers 1.27): ” …und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn.”

Je nach Bibelübersetzung wird in diesem Zusammenhang auch von “gefallenen Engeln” oder “gefallenen Gottessöhnen” gesprochen. Das Vergehen dieser “gefallenen Engel” wird im Buche des Propheten Henoch ausführlich beschrieben.

Nach der Betrachtungsweise von Jason Colavito und ähnlichen Kritikern müssten auch alle Überlieferungen über die sogenannte Sintflut rassistisch sein – und zwar in allen Kulturen der Welt – denn der jeweilige Gott lässt nur eine Gruppe am Leben und vernichtet die anderen.

Wir – die gesamte Menschheit – sind Nachfahren von Adam und Eva. Oder biblisch gesprochen, vom Schöpfungsakt eines Gottes. Da werden keinerlei Rassen privilegiert.

Ob rot-, gelb-, dunkel- oder hellhäutig, die gesamte Menschheit ist Nachfahre jenes eines Schöpfungsaktes. Genau so steht es auch in allen meinen Büchern. Dabei zitiere ich immer die grossen heiligen Bücher der Menschheit und mache klar, woher dieses Gedankengut kommt.

Jede Art von Rassismus ist mir völlig fremd. Ich hatte und habe auch nie etwas mit dem Gedankengut der NAZI gemeinsam. Ich selber habe weltweit Freunde in allen Kulturen. Wir kennen keinerlei Rassismus.

Bestimmte Kritiker werfen mir auch vor, ich würde den alten Kulturen die Fähigkeit absprechen, grandiose Tempel und Kunstwerke zu erbauen. Exakt das Gegenteil trifft zu. Es waren immer die Menschen, welche gigantische Tempel und die Pyramiden errichteten. Meine Fragen hatten eine andere Qualität: Weshalb taten die Menschen dies? Zu Ehren der Götter. Welcher Götter? Erst da beginnen meine Analysen.

In meinen Büchern schreibe ich auch, jene sogenannten “Götter” hätten versprochen in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Tatsächlich wurde dieser Wiederkunftsgedanke Bestandteil aller Kulturen und Religionen – bis auf den heutigen Tag. Wenn Ausserirdische eines Tages wiederkehren, so betrifft das die gesamte Menschheit. Seit Jahrtausenden führen Menschen Kriege gegeneinander. Sowie uns bewusst würde, dass es eine Lebensform im Universum gäbe, die uns technologisch voraus ist und uns besucht, würde dies die Kriege zwischen den Menschen augenblicklich beenden. Das höhere Ziel wäre die Kommunikation mit den Fremden.

In neuerer Zeit haben sich namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaften zum Besuch von Ausserirdischen geäussert. Hier vier Beispiele:

“Mindestens vier verschiedene Spezies von Ausserirdischen haben die Erde seit Jahrtausenden besucht. Einige der Ausserirdischen sehen aus wie wir, und sie könnten die Strasse hinunter laufen und man würde es nicht merken.” (Paul Theodore Hellyer, Ex Verteidigungsminister Kanadas und 22 Jahre Mitglied des Kanadischen Kabinetts)

Professor Doktor Haim Eshed, der 30 Jahre lang das israelische Programm für Weltraumsicherheit leitete, gestand, Außerirdische seien hier auf der Erde und es existiere ein Geheimabkommen mit ihnen. [1]

Eshed wörtlich: “Wenn ich das, was ich heute sage, vor fünf Jahren gesagt hätte, hätte man mich ins Krankenhaus eingeliefert. Wo immer ich damit in der Wissenschaft hingekommen bin haben sie gesagt: <Der Mann hat seinen Verstand verloren>. Heute reden sie schon anders. Ich habe nichts zu verlieren. Ich habe meine Abschlüsse und Auszeichnungen, ich werde an den Universitäten im Ausland respektiert. Dort hat sich der Trend auch geändert.” [2]

Dr. Yves Sillard, immerhin der Ex-Chef der französischen Raumfahrbehörde: [3] “Die objektive Realität der UFOS unterliegt keinem Zweifel mehr…Das Klima des Misstrauens und der Desinformation, ganz zu schweigen vom Spott, lässt eine überraschende Form intellektueller Blindheit erkennen.”

Und ein weiterer Mensch, der es begriffen hat: ist Elon Musk. Er gehört zu den reichsten Menschen auf unserem Planeten und ist der Begründer des Unternehmens SPACE-X. Kürzlich sagte er in einem Interview: der Zweck des Menschen besteht darin, “dass wir zu einer multiplanetarischen Spezies und einer raumfahrenden Zivilisation werden”. [4]

Im Grunde genommen fällt der Rassimus-Vorwurf auf die Gruppe dieser Art von Kritikern zurück. Denn sie betrachten sich selbst als etwas Besonderes.

Dr. hc. Erich von Däniken,

[1] Jüdische Allgemeine vom 8. Dezember 2020

[2] Aliens exist and Donald Trump knows about it. Timesnownews, 9. Dec. 2020

[3] Alien technology, the best hope to save our Planet. In: OTTAWA CITIZEN, Kanada, 28. Feb. 2007

[4] WELT am SONNTAG vom 6. Dezember 2020

Impfgipfel: Merkel redet sich zum Fall für den Verfassungsschutz

Du kannst die Merkel aus der DDR holen, aber nicht die DDR aus der Merkel!

Unter rechtsstaatlichem Aspekt war der gestrige Impfgipfel eine Katastrophe: Nicht nur dass dem Datenschutz die Schuld für den schleppenden Impfstart in Deutschland gegeben wurde. Merkel faselte angesichts des forschen Entzugs wichtiger Grundrechte im Zusammenhang ihrer Corona-Maßnahmen auch von „neuen Rechten“, die die Bürger erst bekommen, wenn sie geimpft sind.

Groß waren die von Politikern und gleichgeschalteten Medien in die Impfung gesetzten Hoffnungen und gemachten Versprechen. Vier Wochen nachdem das große Impfen beginnen sollte, herrscht jetzt nur noch der pure Frust, denn kaum jemand wollte oder konnte bislang hier geimpft werden.

Merkels totalitäres Denken spuckt auf unsere Grundrechte

Um der Bevölkerung irgendwie zu zeigen, dass das System Merkel und seine Ablegerin in der EU alles dafür tun, die desolate Situation zu ändern, kam es nun gestern zu einem Impfgipfle der Kanzlerin zusammen mit Spahn, den Statthaltern Merkels in den Bundesländern, Vertretern der Impfstoff-Hersteller und der EU-Kommission. Außer erneut leeren Versprechungen von Merkel und Spahn ist dabei allerdings nichts herausgekommen.

Moment, eines gilt es doch festzuhalten. Ein Ausspruch Merkels bei der anschließenden Pressekonferenz, der es in sich hat und der zeigt, wo die eigentlichen Anliegen des Systems Merkel im Zusammenhang mit Corona liegen:

„Solange es nach wie vor so ist, dass nur ein kleiner Teil der Menschen geimpft ist, wird es keine neuen Freiheiten geben“.

Diese Worte muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen: Merkel fühlt sich in der Rolle, dass sie ihren Bürgern grundgesetzlich zugesicherte Rechte einfach komplett wegnehmen kann. Und ihnen dann nach Gusto „neue Freiheiten“ in der „neuen Normalität“ zuteilen kann, – wenn sie sich diese durch Gehorsam verdient haben. Hier zeigte eine Kanzlerin ein Missverständnis unserer Verfassung, dass es vermutlich seit Bestehen der Bundesrepublik in diesem Ausmaß noch nie gab.

Selbst ein solch zurückhaltender Jurist wie Prof. Arnd Diringer bemerkt dazu:

„Ich verstehe viele „Corona-Schutzmaßen“. Aber die Kanzlerin sollte auf ihre Worte achten – denn die prägen das Denken. Der Staat wird uns keine „neuen Freiheiten geben“, sondern es entfällt irgendwann die Rechtfertigung dafür Freiheit weiterhin einzuschränken.“ (Quelle)

Und Roland Tichy, der nicht im Ruf eines fanatischen Merkelkritikers steht, bemerkt: „Wer so argumentiert, hat die demokratisch verfasste Republik nicht verstanden.

Freiheiten sind Grundrechte, keine Almosen, die ausgehändigt werden, wenn die Regierung es erlaubt. Wer Freiheiten einsackt wie der Hühnerdieb die Eier, ist ein Verfassungsfeind. Sagen wir es so hart, wie es ist: Man muss weder Linguist noch Verfassungsrechtler sein, um schon an der Wortwahl zu erkennen, welche Bedeutung in diesem „neu“ von Merkels Worten „keine neue Freiheiten“ steckt: die „neuen Freiheiten“ sind unmittelbar an Bedingungen geknüpft und somit zwangsläufig Unfreiheiten. Freiheiten, die gewährt werden, sind keine.

Dieses Land besteht nicht aus 14-Jährigen, denen man vorschreiben kann, wann sie abends zu Hause sein müssen. Außer, man ist Merkel. Dann macht man ein Volk zum Kindergarten und schlimmer noch: Die Herrscherin nimmt und die Herrscherin gibt, gerade wie es ihr gefällt. Wem gehören denn die Freiheitsrechte? Nicht dem Staat, sondern seinen Bürgern! Ein Staatschef, der das nicht verstanden hat, kann keinem demokratischen Gemeinwesen vorstehen. Bei allem Respekt: Frau Merkel, wir sind nicht die DDR ihrer Jugend.“

Aber auch die eher linken Freunde der Kanzlerin warnen inzwischen vor dem immer totalitärer werdenden Gebaren des Systems Merkel, so etwa jüngst Heribert Prantl.

Aus freien Bürgern werden Sklaven

Zu dem Zitat Merkels, das gut aufzeigt, dass es ihr und den Ihren in der gesamten Corona-Krise scheinbar nie um die Gesundheit ihrer Bürger, sondern ganz im Gegenteil darum ging, diese von freien Bürgern zu dressierten Zwingerhunden der von ihr mit-geplanten „neuen Weltordnung“ zu machen, passt auch gut eine Schuldzuweisung, die ebenfalls auf dem Impfgipfel fiel und die dem FDP-Politiker Konstantin Kuhle bitter aufgestoßen ist. Der twitterte gestern:

„Wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, dass Datenschutz „schuld“ daran ist, dass zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht? Allzu oft muss der Datenschutz als Buhmann herhalten, wo schlechtes Management und allgemeine Bräsigkeit die Ursachen eines Problems sind.“ (Quelle)

Hemmungslos hat Merkel in dem zitierten Satz gezeigt, wo sie steht. Ihr Denken ist durch und durch totalitär geprägt, es steht im Widerspruch zu Geist und Buchstaben unserer Verfassung. Die Frage muss hier erlaubt sein, ob Merkel spätestens jetzt zu einem Fall für den Verfassungsschutz geworden ist.

Bekannter Jurist: „Niemals hätte ich gedacht, dass es einmal soweit kommt“

Update 02.02.21, 9.50 h: Inzwischen hat ein über Deutschland hinaus bekannter Jurist, der anonym bleiben will und sich – so schreibt er mir – selber „dafür schämt, dass er es sich nicht einmal mehr traut, offen für die Grundrechte einzustehen“, diesen Artikel gelesen und schreibt mir:

Hätte man vor zwei Jahren Juristen egal welcher politischen Couleur die aktuell geltenden Maßnahmen zur verfassungsrechtlichen Prüfung vorgelegt, behaupte ich, dass nahezu 100 % zum Ergebnis gekommen wären, dass sie großenteils verfassungswidrig sind. Niemals hätte ich gedacht, dass es einmal soweit kommt. Wir sind Stück für Stück in diese Situation gerutscht und halten sie jetzt für normal.“

Totalitäre Gesellschaft, totalitärer Staat

Unter diesem Titel hat Heplev heute einen Artikel gebracht, dem ich aus tiefstem Herzen in allen Belangen zustimme. Um die Verbreitung des Artikel noch ein wenig zu erweitern, bringe ich ihn nachfolgend im Wortlaut:

Wir rutschen – vielleicht ist das der falsche Ausdruck, denn das ist weniger ein Rutsch, als ein sehr gesteuertes Agieren – in den Totalitarismus. Dafür gibt es subtile Anzeichen, aber auch eklatant offene Belege.

Zu den subtileren Anzeichen gehört ein Sprachgebrauch, der unnötig ist, aber immer weiter durchgesetzt wird. Wir kennen politisch korrekte, umständliche bis monströse Wortkonstrukte aus totalitären Staaten wie der DDR. „Weihnachtsengel“ durfte es dort nicht geben, das waren „Jahresendflügelfiguren“. Solche Ungetüme werden heute noch weit übertroffen und selbst die werden immer noch wieder geändert, damit sie „besser“, „korrekter“ werden. So reicht inzwischen selbst „Mensch mit Migrationshintergrund“ nicht mehr, das muss – jedenfalls im offiziellen Berlin – jetzt „Mensch mit internationaler Geschichte“ heißen; aus der Zigeunersoße wird „Soße ungarischer Art“ gemacht; „Ausländer“ ist pöhse und verpöhnt, das heißt jetzt – jedenfalls im offiziellen Berlin – „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“. Der Trend wird klar, oder?

Die Vehemenz, mit der solche sprachlichen Verunstaltungen vorangetrieben werden, ist das nächste Zeichen, das zeigt, dass es hier nicht um Demokratie oder Gerechtigkeit geht, sondern wir in den Totalitarismus marschieren. Gleiches gilt dafür, dass es diese Verunstaltungen überhaupt gibt, ohne dass sie als so lächerlich bezeichnet werden, wie sie sind. Das nächste Zeichen ist der Einzug dieser Formulierungsungetüme in die Bürokratie.

Die Entwicklung im Zusammenhang mit „Menschen mit internationaler Geschichte“ ist ähnlich wie die mit der vorwiegend afrikanischstämmigen farbigen Bevölkerung, früher vor allem in den USA, heute auch in Europa. Die Neger – damals ein neutrales Wort, das eine Hautpigmentierung beschrieb und nicht mit dem Schimpfwort mit den zwei g in der Mitte verwechselt werden sollte – wurden zu Schwarzen; dann war das auch falsch und es wurden „african Americans“ daraus. Heute ist das zu „People of Color“ weiterentwickelt worden. Ein Weißer darf nicht mehr „schwarz“ sagen, die „people of color“ aber offenbar sehr wohl, sonst könnte die Bewegung, die in den USA haufenweise Innenstädte in Schutt und Asche gelegt und jede Menge kleine Geschäftsleute in den Ruin getrieben hat, sich nicht „Black Lives Matter“ nennen – außer sie beziehen sich tatsächlich ausschließlich auf dunkel pigmentierte Menschen, die ihre Herkunft auf Afrika zurückführen können. Warum heißt es nicht „People of Colors Lives Matter“?

All dieser sprachliche Irrsinn geschieht in totalitären Staats- bzw. Gesellschaftsgebilden (bzw. in solchen, die sich auf dem Weg dahin und kurz davor befinden). Freie Menschen tendieren dazu sich einfach statt in krampfhaften Gebilden auszudrücken und dabei nicht zwanghaft überkandidelte Interpretationen hineinzulesen, die völlig unsinnig nach Diskriminierungen und Beleidigungen suchen, die da nicht vorhanden sind, sondern auf Teufel komm raus hineingelesen werden, um die Menschen nach ideologischen Vorgaben umzuerziehen.

Das spielt sich mehr oder weniger auf der gesellschaftlichen Ebene ab. Der Staat spielt da auch eine wichtige Rolle, weil er über die Bürokratie viel davon durchsetzt. Die eigentlichen politischen Steuerungen in den totalitären Staat laufen anders. Ein Beispiel dafür hat gerade erst Angela Merkel geliefert, als sie in ihrer Pressekonferenz nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer sagte: „Solange es nach wie vor so ist, dass nur ein kleiner Teil der Menschen geimpft ist, wird es keine neuen Freiheiten geben.“

„Keine neuen Freiheiten“, sagte sie. Tatsächlich. Und welche neuen Freiheiten meinte sie damit? Einzig Freiheiten, die in einer Demokratie seit Jahrzehnten, wenn nicht länger Selbstverständlichkeiten sind. Also mitnichten „neue“ Freiheiten, sondern längst etablierte, die sie uns genommen hat und offenbar nicht wiedergeben will. Wie kann es sein, dass sie von „neuen Freiheiten“ redet, die selbstverständlich waren und alles andere als „neu“? Weil wir auf gewaltig auf dem Weg in den Totalitarismus sind. Solche schon orwell’schen Ankündigungen sind deutlich.

Wollen Sie noch einen Beleg? Bitter, hier ist er: Dieser Totalitarismus braucht immer auch mindestens einen Sündenbock. In unserem Fall sind es die „alten weißen Männer“, was sich nicht auf alte weiße Männer beschränkt, sondern durchaus alle Weißen einschließt, nicht nur, aber vor allem wenn sie nicht kuschen. Heute sind die „alten weißen Männer“ qua Existenz rassistische Unterdrücker, weil sie weiß sind, insbesondere als Männer. Sie dürfen nichts mehr, vor allem keine abweichende Meinung haben. Beschwert sich einer davon, dass er diskriminiert würde oder dass diese Kategorisierung ungerecht oder Blödsinn ist, gilt das als Beweis dafür, dass er ein rassistischer Unterdrücker ist.

Das dürfen jetzt aktuell die Teilnehmer einer „Die letzte Instanz“-Talkrunde des WDR erleben. Diese hatten sich so geäußert, dass u.a. die Verwendung von „Zigeunersoße“ zu verbieten oder Witze darüber zu machen ziemlicher Unsinn ist. Vor allem Janine Kuntze hat ihren überbordenden Shitstorm, weil sie das sehr treffend damit begründete und ein Beispiel anführte – solle sie sich als „blonde Frau mit relativ großer Brust“ jetzt auch über alles Mögliche mokieren, fragte sie in Anspielung auf Blondinenwitze. Das geht ja nun gar nicht, hieß es in den asozialen Medien, dass 4 Weiße sich darüber auslassen, was geht und was nicht, war der Tenor.

Warum nicht? Es spielt doch keine Rolle, welche Hautfarbe jemand hat, der den Schwachsinn nicht mitmacht, denn Farbige, die sich dem entgegenstellen erleben dasselbe. Das war ganz klar während und nach einer Sendung von Frank Plasberg zu sehen, der kurz einen schwarzafrikanischen Koch in einer Sendung dazu reden ließ (er war kein Teilnehmer der Diskussionsrunde!), der in Kiel ein Restaurant namens „Zum Mohren“ betreibt und das überhaupt nicht schlimm findet, sondern sich über Leute aufregte, die sich über den Restaurant-Namen echauffierten, dafür aber nicht glauben wollten, dass er der Inhaber des Restaurants ist. „DAS war rassistisch“, stellte der Mann fest – nur um sich hinterher von weißen Snowflake-Typen erklären lassen zu müssen, dass er ja völlig auf dem falschen Dampfer sei.

Dieser Vorfall ist nur einer von vielen, die demonstrieren, dass es diesen Antidiskriminierern mitnichten um Gleichberechtigung, Ende von Rassismus oder sonstige hehre Ziele geht, sondern um Macht, Deutungshoheit und darum Andersdenkende zu unterjochen. Kennzeichen des Totalitarismus.

Altmaier: Lockdown viel zu schön, um jetzt schon aufzuhören!

* von Michael von Laack (Philosophia Perennis)

Der Inzidenzwert 50 stellt jene von der Regierung gemeinsam mit den Ministerpräsidenten erdachte magische Zahl dar, unter der alles wieder gut sei. Dieser Grenzwert wurde nur deshalb gesetzt, weil die deutschen Gesundheitsämter von Spahn und seinen Mitarbeitern auch nach einer längeren Zeit noch nicht in der Lage sind oberhalb dieses Wertes Infektionsketten nachzuverfolgen. Nun aber sinkt die Inzidenz nach dem Geschmack von Merkels Wirtschaftsminister zu schnell.

Heute Morgen lag sie bei 90,1. Wenn das so weitergeht, muss man die Bevölkerung bald aus vielen Restriktionen entlassen. Das kann natürlich nicht im Sinn einer Regierung sein, die sehr wohl weiß, welches wirtschaftliche Desaster in den Monaten danach folgt und wie groß dann auch wieder der Straßenprotest wird.

Altmaier froh, dass wir Mutationen haben

Der „Welt am Sonntag“ gewährte Deutschlands politischem Schwergewicht ein Interview, indem er klarstellt: „Die aktuelle Entwicklung nährt die Hoffnung, dass wir uns relativ schnell einer Inzidenz von 50 nähern können“, um sich gleich darauf der Folgen zu besinnen und anzufügen: „Die Länge des Lockdowns hängt aber auch davon ab, inwieweit sich neue Mutationen des Coronavirus in Deutschland verbreiten.“

Eine Verlängerung des Lockdowns halte er deshalb mit Blick auf diese bei Viren aller Art üblichen Spielarten bei einer Inzidenz unter 50 für geboten. Erst wenn alle Mutationen erforscht seien und wir uns sicher sein könnten, dass sie in Deutschland keine Rolle spielen werden, könne man das Projekt der Vernichtung des deutschen Mittelstands einstellen.

Es gibt kein Impfstoffdesaster – Basta!

Altmaier vertrat im Interview zudem die Ansicht, dass Ursula von der Leyen alles richtig gemacht habe. Die einzigen, die Vertragswerke nicht richtig verstehen oder falsch auslegen würden, seien die Unternehmen. Und es sei auch richtig und wichtig, dass in Deutschland mehr Menschen sterben als ursprünglich von der EU eingepreist.

Der böse Geist des Impfstoffnationalismus dürfe auf gar keinen Fall zurückkehren. Auch dann nicht, wenn die Unternehmen Großbritannien oder die USA bevorzugt behandeln würden, nur weil diese drei bis sechs Monate vor Europa bestellt hätten.

Alles müssen „die Mediziner“ entscheiden

Dann sprach Altmaier einen absonderlichen Satz: „Ich finde, Politiker sollten sich nicht in Entscheidungen einmischen, die nur von Medizinern und Pharmakologen getroffen werden müssen.“ Er bezog das auf die Zulassungsgeschwindigkeit weiterer Medikamente. Hier drängt sich allerdings die Frage auf, warum Altmaier als einer der besten Kumpel von Angela Merkel auf die Nichteinmischung nicht auch mit Blick auf neue Restriktionen bestanden hat. Nicht nur, dass ausschließlich solche Fachleute bei den Ministerpräsidenten vortragen dürfen, die Merkels Linie vertreten, wäre dann zu kritisieren. Auch, dass die Ministerpräsidenten sich regelmäßig aus den Vorträgen der Mediziner lediglich das herauspicken, was sie als aktuell passend und der Bevölkerung verkaufbar erkennen.

Notfalls fahren wir auch große Unternehmen in den Abgrund

Zum Schluss ließ Altmaier dann die Katze aus dem Sack: Da die Union selbstverständlich auch nach der nächsten Wahl den Kanzler stellen und möglichst gemeinsam mit den Grünen Deutschland in Europa energiepolitisch weiter isolieren und wirtschaftlich vor die Wand fahren möchte, sind zumindest vor der Wahl Steuererhöhungen zu vermeiden.

Deshalb werde es nun Zeit, noch mehr wertvolle Unternehmen mehrheitlich in die Hände chinesischer, saudi-arabischer oder osteuropäischer Aufkäufer zu geben. „Der Wert der staatlichen Beteiligungen ist in den letzten Jahren ordentlich gewachsen. Deshalb sollten wir prüfen, welche staatlichen Beteiligungen zurückgefahren werden können“, erklärte Altmaier dem hoffentlich verblüfften Journalisten. „Auch das bringt Geld in die Staatskasse, das wir für Zukunftsinvestitionen gut gebrauchen können.“

Brot und Spiele – mehr braucht der Deutsche nicht

Was der Herr Wirtschaftsminister wohl mit Zukunftsinvestitionen meint? Vermutlich die Migrations- und Energiewendekosten. Ganz sicher soll dieses Geld nicht der Stärkung der deutschen Wirtschaft und schon gar nicht dem systematisch in den Ruin getriebenen Mittelstand oder Bürgern am Existenzminimum zugutekommen. Armselig wie immer! Und doch wird er auch nach der Bundestagswahl noch dieses Amt bekleiden. Denn die Mehrheit der Deutschen braucht keine Freiheit. Ihnen reichen mittlerweile Brot und Spiele. Gibt man ihnen letztere nach dem Lockdown zurück, ist alles vergessen. Und die demokratiegefährdenden Gedanken an Grundrechts- und Freiheitsdiskussionen werden rasch vergehen.

Corona-Impfung: Mehr als jeder Dritte hat Bedenken

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Jeder dritte Deutsche (35 Prozent) hat Bedenken sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Gleichzeitig gaben 49 Prozent der Befragten an, keine Bedenken zu haben; 11 Prozent wissen nicht, wie sie zu einer Umfrage stehen. Bei Frauen sind die Zweifel deutlich höher als bei Männern (30 zu 41 Prozent) – weibliche Befragte äußerten zu etwa gleichen Teilen Bedenken und keine Bedenken (je 41 Prozent).

Freikirchler haben häufiger Bedenken

Die Erhebung, für die 2.038 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 22. und 25. Januar befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Konfession auf. Von den katholischen Befragten gaben 36 Prozent an, im Zusammenhang mit einer Impfung gegen das Coronavirus Bedenken zu haben. Eine absolute Mehrheit von 52 Prozent hat jedoch keine Bedenken. Unter Protestanten gaben 31 Prozent an, Bedenken zu haben, während mit 53 Prozent ebenfalls eine absolute Mehrheit keine Bedenken hat, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Skeptischer sind dagegen freikirchliche Befragte: Von ihnen gaben 44 Prozent an, Bedenken gegenüber einer Corona-Impfung zu haben. 37 Prozent der Freikirchler haben keine Bedenken.

Betrachtet man die Frage nach Altersgruppen, haben die über 60-Jährigen Bedenken am seltensten (31 Prozent) Bedenken, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. 40- bis 49-Jährige äußerten am häufigsten Bedenken (41 Prozent). Im Osten sind die Bedenken häufiger vorhanden als im Westen (34 zu 40 Prozent), wobei in beiden Landesteilen die Ablehnung der Aussage überwiegt (50 und 44 Prozent).

Grüne besonders bedenkenlos Befürworter der Impfung

Die einzige Wählergruppe, die mehrheitlich Bedenken hat, sind die AfD-Wähler (68 Prozent). 21 Prozent haben keine Bedenken. Bei den anderen Wählergruppen überwiegt jeweils der Anteil an denen, die keine Bedenken haben (50 bis 71 Prozent). Von den FDP-Wählern haben 36 Prozent Bedenken, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen (50 Prozent keine Bedenken). Darauf folgen Anhängern der Linken (32 Prozent Bedenken; 54 Prozent keine Bedenken). Von den Wählern der Union und der SPD haben jeweils 26 bzw. 28 Prozent Bedenken (keine Bedenken 64 bzw. 63 Prozent). Am geringsten ist der Anteil derjenigen mit Bedenken vor einer Corona-Impfung unter den Anhängern der Grünen (20 Prozent; 70 Prozent keine Bedenken).

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich habe Bedenken, mich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.“

Über „Die Tagespost“

Als einzige überregionale und unabhängige Wochenzeitung im deutschen Sprachraum ist „Die Tagespost“ allein der Lehre der katholischen Kirche und ihren Lesern verpflichtet . „Die Tagespost ist unverzichtbar. Es ist gut, dass es sie gibt“, sagt ihr prominentester Leser, der emeritierte Papst Benedikt XVI. Weitere Informationen: www.die-tagespost.de.

Lasst uns anfangen von unseren Rechten in Jerusalem, Judäa und Samaria zu reden

Was Israel gegen alle Intuition nicht gemacht hat, als unser Freund Trump im Amt war, könnten wir jetzt mit Biden im Amt tun: In Atarot und E1 bauen und junge Siedlungen regulieren.

Jetzt ist die Zeit ein Arsenal an Argumenten auszupacken, die in der Ära Trump nicht benötigt wurden und den Diskurs über unsere Rechte an Jerusalem sowie Judäa und Samaria aufzufrischen, wo derzeit eine halbe Million Juden ihr Zuhause hat. Das wurde in dem Moment nötig, als US-Präsident Joe Biden – ein eingeschworener Gegner von Siedlungen und Ansiedlung in Ostjerusalem – den Amtseid ablegte und Leute wie die ehemalige US-Botschafterin bei der UNO, Samantha Power, in die Administration geholt wurden.

Israel ist bereits auf niedriger Ebene wegen des Falls der iranischen Atomfrage in Kontakt mit der neuen Administration. Es hat auch deutlich gemacht, dass es entschlossen ist, notfalls mit militärischer Gewalt zu verhindern, dass sich Gefolgsleute des Iran an unserer Nordgrenze eingraben. Es gibt aber ein bemerkenswertes Fehlen von Entschlossenheit in der Frage der Siedlungen. Dort wird weniger gebaut und die jährliche Bevölkerungswachstumsrate sinkt. Dazu kommt, dass Premierminister Benjamin Netanyahu angesichts der Bedenken zur Haltung der neuen Administration in Washington in den letzten Monaten darauf verzichtet hat den Status dutzender junger Siedlungen zu regeln, denen Zerstörung, Baustopp, Räumung oder auch für illegal erklärt zu werden droht. Netanyahu stoppte zudem Pläne in Atarot zu bauen, einem großen jüdischen Viertel in Nordjerusalem.

Erinnern Sie sich: Unter der Politik des „kein einziger Ziegelstein“ des ehemaligen Präsidenten Barack Obama und der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton fror Israel die Bautätigkeit in Jerusalem, Judäa und Samaria ein. Wir dürfen nicht in diese Zeit zurück. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die Falle des „Baus gemäß des natürlichen Bevölkerungswachstums“ oder kleinlicher Buchhaltung wegen zunehmender Dichte der bebauten Bereiche der Siedlungen (die nur 1,7% des Gesamtgebiets von Judäa und Samaria bilden) fallen und natürlich mit der Baubeschränkung auf die „Siedlungsblöcke“ zufrieden sein.

Selbst heute muss die Administration Biden eine klare Äußerung von uns hören: Judäa und Samaria sind keine „besetzten Gebiete“. Die Siedlungen sind nicht illegal. Wie Simon der Hasmonäer im ersten Buch der Makkabäer sagte: „Es ist kein fremdes Land, das wir genommen haben; wir haben auch unsere Herrschaft nicht auf das Eigentum von Fremden gesetzt. Dies ist das Erbe unserer Vorfahren.“

Wir sind nicht Besatzer unseres eigenen Landes. Wir sind über Bande der Liebe, die Bibel, Erbe, Natur, Landschaft, Religion, Geschichte und Heiligkeit mit ihm verbunden. Wir müssen die Balfour-Erklärung nutzen, wenn wir mit der neuen Administration in Washington zu tun haben, ebenso den Beschluss von San Remo, die UNO-Erklärung, das britische Völkerbund-Mandat und alles andere, das für unsere historischen Rechte in Judäa und Samaria wichtig ist.

Was Israel gegen alle Intuition nicht gemacht hat, als unser Freund Trump im Amt war, könnten wir jetzt mit Biden im Amt tun: In Atarot und E1 bauen – Ma’aleh Adumim mit Jerusalem verbinden – das Viertel Givat Halim in Jerusalem bauen, was richtig viel Sinn macht; und diplomatische Einschränkungen lösen, die den Bau überall in Judäa und Samaria beschränken; und natürlich die jungen Siedlungen ordnen.

Wenn wir uns in Tat wie in Botschaft so verhalten, dann wird es das der neuen Administration deutlich machen – in erster Linie aber uns selbst – dass die letzte Haltung der Administration Obama in der Form der UNO-Resolution 2334 vom Dezember 2016, die jüdische Siedlungen in Judäa, Samaria und den vereinten Jerusalem als Verletzungen des „Völkerrechts“ definierte, ein Rohrkrepierer ist. In dieser Position sind wir nicht mehr.

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