Offener Brief von Rabbi Weissmann zum Thema Corona-Impfung

Jörg Haller veröffentlichte kürzlich in der Facebook-Gruppe Sehnsucht Israel einen offenen Brief von Abbi Weissmann und schrieb dazu:

“Dieser offene Brief von Rabbi Weissmann in Israel hat es in sich und zeigt erschreckend auf, was auf uns noch zukommen kann! Es ist beängstigend!

Israel will als internationaler Impf-Vorreiter gesehen werden und übt viel Druck auf seine Bevölkerung aus, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Rabbi Weissman veröffentlicht nun seine Gründe, warum er sich nicht impfen lassen will.

Die Liste mit 31 Gründen wurde mit seiner Erlaubnis übersetzt. Sein Ziel ist, „Menschen Mut und einen klaren Blick dafür zu geben, worum es geht und was wirklich zählt“, so die Übersetzerin. Sie ergänzt: „Bislang scheint es in Deutschland – außer vereinzelten Pfarrern und freikirchlichen Pastoren – keinen einzigen hochrangigen Kirchenvertreter zu geben, der sich der geltenden Impfdoktrin so klar und deutlich widersetzt.“

1. Hier geht es nicht um einen Impfstoff. Impfstoffe verleihen definitionsgemäß Immunität, doch diese Behandlung verleiht keine Immunität gegen eine wie auch immer geartete Erkrankung.

Im besten Fall verringert sie nach einer Ansteckung lediglich die Wahrscheinlichkeit einer schwere Viruserkrankung. Folglich handelt es sich um eine medizinische Behandlung und nicht um eine Impfung. Ich möchte keine medizinische Behandlung für eine Krankheit, die ich nicht habe.

2. Die Pharmakonzerne, Politiker, medizinischen Einrichtungen und Medien haben sich darauf verständigt, diesen Wirkstoff, weltweit als „Impfstoff“ zu bezeichnen, obwohl er keiner ist.

Ihr Ziel ist es, Menschen derart zu manipulieren, dass sie sich mit einer medizinischen Behandlung sicherer fühlen. Da sie die Menschen täuschen, traue ich ihnen nicht und will nichts mit ihrer medizinischen Behandlung zu tun haben.

3. Der angebliche Nutzen dieser medizinischen Behandlung ist minimal und würde ohnehin nicht lange anhalten. Das Establishment macht mit und spricht bereits von zusätzlichen Impfungen und einer beständig wachsenden Zahl an neuen „Impfstoffen“, die regelmäßig verabreicht werden müssen.

Ich werde mich nicht in einen chronisch kranken Patienten umformen lassen, dem in regelmäßigen Abständen ein neues pharmazeutisches Produkt verabreicht wird, um die Wahrscheinlichkeit einer schweren Viruserkrankung zu verringern, obwohl sich noch nicht einmal durch diese Injektionen verhindert werden kann.

4. Allein natürliche Methoden stärken mein Immunsystem, um seine Anfälligkeit für schwere Viruserkrankungen zu verringern. Sollte ich am Virus erkranken, gibt es Vitamine und bewährte Medikamente, die hervorragende Ergebnisse bei der Abwehr der Krankheit erzielt haben – ohne die Risiken und ohne Nebenwirkungen dieser medizinischen Behandlung.

5. Das Establishment schwört drauf, dass diese medizinische Behandlung sicher ist.

Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage, da niemand die langfristigen Auswirkungen in den nächsten Jahren absehen kann. Sie mögen zwar vermuten, dass die Behandlung sicher ist. Doch so eine Behauptung ist unehrlich, da niemand wissen kann, ob sie stimmt. Da sie unehrlich sind, traue ich ihnen nicht und werde mich ihrer Behandlung nicht unterziehen.

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„Das Historische Palästina“ – ein irreführender Anachronismus

* von Aslo Aizenberg, HonestReporting, 29. März 2021
* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Das „historische Palästina“ ist ein landläufig verwendeter Begriff, wenn der arabisch-israelische Konflikt diskutiert wird. Die Wendung suggeriert, dass in der Vergangenheit eine als Palästina bekannte Nation existierte, wobei das Wort „historisch“ den Eindruck vermittelt, dass diese Nation in der Region tief verwurzelt ist und damit einen natürlichen Anspruch hat, in Form eines modernen Staats namens Palästina wiederbelebt zu werden. Indem auf das Land so ohne Erwähnung jüdischer Geschichte verwiesen wird, wird auch subtil angedeutet, dass jüdische Präsenz in der Region fremd ist.

Dieser Artikel diskutiert die Herkunft und Evolution der Verwendung von „Palästina“ als Ortsname und dass aktuelle Vorstellungen des „historischen Palästina“ allesamt auf einem falschen Verständnis der geografischen und politischen Historie der Region beruhen.

Das historische Palästina im heutigen Gebrauch bezieht sich auf das Territorium, das jetzt Israel, die Westbank und den Gazastreifen umfasst. Hier sind mehrere markante Beispiele der Verwendung des Begriffs.

  • Saeb Erekat, Chefunterhändler der palästinensischen Autonomiebehörde, erkärte in einem im Mai 2019 in der New York Times veröffentlichten Kommentarartikel, die Palästinenser würden Israel in den „Grenzen von 1967, gleichbedeutend mit 78 Prozent des historischen Palästina“ anerkennen.1Erekat, Saeb: Trump Doesn’t Want Peace. He Wants Palestinian Surrender. New York Times, 22. Mai 2019. https://www.nytimes.com/2019/05/22/opinion/trump-israel-palestinian-peace-plan.html Auf welches „historische Palästina“ bezog sich Erekat und umfasst Israel wirklich 78% dieses „historischen“ Territoriums?
  • Die Columbia Journalism Review veröffentlichte im Januar 2019 einen Artikel mit der Überschrift „Palstinensische Bürger Israels kämpfen darum ihre Geschichte zu erzählen“, in der der Autor behauptete: „Das historische Palästina unter osmanischer und britischer Kontrolle hatte eine blühende arabische Presse.“2Berger, Miriam: Palestinian citizens of Israel struggle to tell their stories. Columbia Journalism Review, 11. Januar 2019. https://www.cjr.org/analysis/palestinian-citizens-of-israel-musawa.php War Palästina jemals ein Territorium unter osmansicher Kontrolle?
  • Ein Artikel im The Washington Report vom Juni 2019 zu Nahost-Angelegenheiten über Trumps „Deal des Jahrhunderts“ für den Frieden im Nahen Osten erklärt, dass der Deal dem „neue Palästina“ die Verantwortung „über 12 Prozent des historischen Palästina“ überlassen könnte.3Cook, Jonathan: The ‘Deal of the Century’ Would Force Palestinians to Swallow a Bitter Pill. Washington Report on Middle East Affairs. Juni/Juli 2019, S. 8-10. https://www.wrmea.org/2019-june-july/the-deal-of-the-century-would-force-palestinians-to-swallow-a-bitter-pill.html Welches Gebiet des Landes wurde verwendet, um bei dieser Zahl anzugelangen?
  • Präsident Abbas stellte im November 2012 in seiner Rede vor den Vereinten Nationen Folgendes fest: „Die Zweistaatenlösung, d.h. der an der Seite des Staates Israel koexistierende Staat Palästina, repräsentiert den Geist und das Wesen des historischen Kompromisses, der in der Prinzipienerklärung von Oslo verkörpert wird, der vor 19 Jahren zwischen der Palästinenesischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Regierung Israels unter der Schirmherrschaft der USA auf dem Rasen des Weißen Hauses unterschriebenen Vereinbarung, ein Kompromiss, bei dem das palästinensische Volk um des Friedensschlusses willen akzeptierte seinen Staat auf nur 22% des Territoriums des historischen Palästina zu gründen.“4(29. November 2012) Erklärung von Präsident Abbas vor der Verabschiedung der Resolution 67/19 zum Status Palästinas bei den Vereinten Nationen. http://palestineun.org/29-november-2012-statement-of-president-abbas-before-the-adoption-of-resolution-6719-on-the-status-of-palestine-in-the-united-nations/ Ist diese Zahl von 22% akkurat?

Geografische Geschichte des Heiligen Landes

Palästina, oder offiziell „Provinica Syria Palaestina“, war ein von den Römern 135 n.Chr. erfundener Name als Ersatz für „Judäa“, im Versuch, nach der Niederlage Bar Kohbas bei der jüdischen Rebellion gegen das römische Reich alle Bezeichnungen des Judentums in der Region zu verdrängen. Ebenso wurde Jerusalem offiziell in Aelia Capitolina umbenannt. Im vierten Jahrhundert wurde die Provinz in drei kleinere Einheiten aufgeteilt: Palaestina Prima, Palaestina Secunda und Palaestina Tertia (s. Karte A). Beachten Sie, dass die neuen Provinzen horizontal organisiert waren und Gebiete auf beiden Seiten des Jordan umfassten.

Karte A. Das römische Palästina

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Armin Laschet ist fertig mit Nachdenken: Unbegrenzter harter „Brückenlockdown“, bis genug Menschen geimpft sind!

Youtube Screenshot nach Michael van Laack

In der vergangenen Woche hatte der zukünftige Vizekanzler unter Häuptling*in „Schnelle Lippe“ (Annalena Baerbock) oder dem bestgetarnten Maoisten Deutschlands (Robert Habeck) angekündigt, über Ostern die zukünftige Corona-Strategie bedenken zu wollen. Nun ist er mit Denken fertig und das Ergebnis ist… irritierend!

Beim Besuch eines Aachener Impfzentrums machte der NRW-Ministerpräsident klar, dass der Lockdown zunächst einmal für den April – aber letztendlich auf unbestimmte Zeit – verlängert werden müsse. Es gelte, eine Brücke zu bauen bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine ausreichende Zahl Bürger geimpft wären. Welche Zahl das ist, sagte Laschet selbstverständlich nicht. Schließlich muss der Spielraum, die Brücke mit beliebig vielen weiteren Brückenpfeilern zu verlängern, erhalten bleiben.

Eine Brücke ins Nichts

Erst dann, wenn durch Impfungen ein vergleichbarer Effekt erzielt sei wie mit den Kontaktbeschränkungen, dürfte man über die Rückgabe von Grundrechten nachdenken. Er nennt das schwammig einen „vergleichbaren Effekt des flächendeckenden Impfens“. Soll heißen: Da wir zu wenig Impfstoff haben, das mit der Terminvergabe und dem Impfen in vielen Bundesländern nur schleppend läuft, die Bundesregierung durch die AstraZeneca-Diskussion für weitere Verunsicherung gesorgt hat und die Teststrategie etwas für den Mülleimer der Medizingeschichte ist, müssen die Bürger noch viele Wochen oder Monate auf ein „normales“ Leben verzichten.

„Wir müssen die Brücke hin zu dem Zeitpunkt, wo viele Menschen geimpft sind, noch einmal bauen.“ Ja, hattet ihr denn die Brücke schon abgerissen? War mir noch gar nicht aufgefallen. Sind wir vielleicht gar nicht mehr im Lockdown, sondern fühlen uns gewohnheitsmäßig nur noch so, als befänden wir uns in ihm?

Wir haben noch viel zu viel Freizeitgestaltung

Nein, weit gefehlt, meinte Laschet. Die bisherigen Bemühungen reichten einfach noch nicht aus. Selbstverständlich müsste die Gastronomie auf unbestimmte Zeit weiterhin geschlossen bleiben. Aber das wäre alles zu wenig. Schule sollte nur noch stattfinden, wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lasse. Zum Beispiel bei Abiturienten. Und Kitas sollten auch nur noch für wirkliche Notfälle und nicht für gefühlte geöffnet bleiben.

Im „gesamten Bereich der Freizeitgestaltung“ muss  „noch einmal eine Reduktion“ erreicht werden. Rumbummeln im Park oder Schaufenster-Spaziergänge gehen folglich gar nicht. Auch gemeinsame sportliche Aktivitäten gefährden die Volksgesundheit. Darüber hinaus müsse erreicht werden, dass noch viel weniger Menschen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Homeoffice müsse verpflichtend gestaltet werden.

Grundrechtsentzug auf unbestimmte Zeit

Auch Ausgangsbeschränkungen und eine erneute Beschränkung privater Kontakte zwischen verschiedenen Haushalten seien dringend erforderlich. Da finde noch deutlich zu viel statt. Deshalb sei es dringend notwendig, die für die nächste Woche geplante nicht verfassungsgemäße Kungelrunde vorzuverlegen und bereits in dieser Woche härtere Maßnahmen zu beschließen, die dann verpflichtend für alle Bundesländer wären, bis RKI und Spahn erklären würden, jetzt seien genug Menschen geimpft. Mit anderen Worten: Carte Blanche. Ein Blankoscheck für weitere Grundrechtseinschränkungen auf unbestimmte Zeit.

Palästina und die Palästinenser: Ein Ort und ein Volk, die es nicht gibt

Palästina, der israelisch-palästinensische Konflikt, Palästinenser. Den ganzen Tag, so scheint es, gibt es ein gnadenloses Trommelfeuer, um uns gehirnzuwaschen, dass wir glauben „Palästina“ sei ein echtes arabisches Land mit „palästinensischen“ Staatsbürgern. Und das trotz der Tatsache, dass es nie einen souveränen Staat gab, der als „Palästina“ bekannt war und gewiss keinen souveränen arabischen Staat „Palästina“.

Viele Autoren, Kommentatoren und ganz normale Leute haben den Versuch lange aufgegeben die Araber der PA und des Gazastreifens irgendwie anders denn als „Palästina“ zu bezeichnen. Es ist für die Leute einfach zu schwer geworden gegen die überwältigende Flut der Propaganda anzugehen. Und wie sollte man sie stattdessen nennen? Sie ganz allgemein als „Araber“ zu bezeichnen klingt falsch und fast rassistisch, da der Begriff keine Verbindung zu einem bestimmten Ort hat.

Wohin gehen wir als von hier aus, wenn man genau sein will, ohne rassistisch zu klingen, wenn man beschreibt, was praktisch eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Migranten ist, die einen guten Ort fanden sich niederzulassen und dann auf stur schalteten? Ich fand, ein bestens geeigneter Mensch, den ich dazu befragen könnte, sei mein verstorbener Freund Robert Werdine. Robert wuchs in Michigan auf, aber die Familie seiner Mutter war libanesisch. „Wie nennst du sie?“ fragte ich.

„Ich nenne sie ‚Araber‘“, sagte er.

Und das reichte mir.

Das macht Sinn: Die Araber der PA und der Hamas haben, mitsamt den Arabern, die Israel 1948 verließen, keine einheitliche Nationalität, da sie nicht aus einem, sondern aus mehreren arabischen Ländern des Nahen Ostens stammen. Das bedeutet, das Beste, was wir tun können, ist sie als „Araber“ zu identifizieren, so wie Sie jemanden weit gefasster als Asiaten oder Native American identifizieren würden. Wenn man das Herkunftsland eines Menschen oder seinen Stamm nicht kennt, dann muss man breiter werden. Das ist nicht rassistisch. Es ist inklusiv und sogar respektvoll.

Nicht respektvoll ist es, indigen jüdisches Land „Palästina“ zu nennen und vorzugeben, dass Araber statt Juden in dem Gebiet die Einheimischen sind. Und doch sind tagtäglich Leute da, die uns diese Lüge unablässig reinwürgen. Ich bin jedoch ein störrischer Mensch und deshalb setze ich den Kampf gegen diese Bezeichnung fort. Ich bekämpfe sie auf twitter.

Am meisten bekämpfe ich die Lüge dieser fiktiven arabischen Nation und ihres Volks auf Quora. Die Leute, die zu diesem Thema Fragen stellen, sind unaufrichtig. Sie haben kein Interesse an meinen Antworten. Sie wollen einzig die Prämisse der Frage – die Lüge – als Tatsache durchsetzen.

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Die Khazaren, Türken und Israel

* von Yair Davidyi

Die Khazaren und die Agathyrsi

Gideon vom Clan von Abiezer aus der Unterabteilung von Gilead in Menasse besiegte die Midianiter und rettete ganz Israel vor extremer Unterdrückung, wie im Buch der Richter (Kap. 6,7,8) beschrieben.
Jesaja 9:4 erinnert an die Geschichte Gideons. Der Clan von Abiezer war auch als Jeezer bekannt (4. Buch Mose 26; 30). Dieser Name “Jeezer” im nordhebräischen Dialekt führte zur Bezeichnung Agathyrsi, die einer der Namen war, die den Khazaren oder einem Teil von ihnen gegeben wurden.

Waren die Khazaren türkisch?

Einige Leute behaupten, dass die Khazaren Türken waren und dass die Türken Edomiter sind und deshalb auch die Khazaren. Sie sagen dann, dass die Juden hauptsächlich von Khazaren abstammen und daher die Juden Edomiter sind. Das mag lächerlich klingen, aber es gibt diejenigen, die aufrichtig daran glauben. Nicht alle, die diese Ansichten vertreten, sind notwendigerweise antijüdisch. Einige scheinen aufrichtig irregeführt zu sein.

Was die Türken betrifft, die Edomiter sind, habe ich nie etwas wirklich Überzeugendes gesehen und glaube es nicht. Es mag edomitische Elemente unter den türkischen Völkern gegeben haben, aber ich bezweifle, dass sie zahlenmäßig bedeutsam waren.
Was die Khazaren betrifft, die Türken waren, habe ich die Quellen nachgeschlagen und alles, was dies bedeutet, ist, dass die Khazaren möglicherweise einen türkischen Dialekt gesprochen haben mögen, ebenso wie einige weiße “nordische” Völker, einige “türkische” Völker und einige “Mongolen”.
Es ist jedoch nicht einmal sicher, welche Sprache die Khazaren wirklich gesprochen haben, da wir nur ein paar “Runen” haben, die wie ein zentralasiatischer türkischer Dialekt erscheinen und möglicherweise zu den Khazaren gehören. Zu einem bestimmten Zeitpunkt herrschten die Türken eine Zeit lang über die Khazaren und beherrschten die Region Südrusslands. Ein gewisser Einfluss war also zu erwarten.
Das sagt nicht viel aus und auch das ist ungewiss. Es wird angenommen, dass einige der Khazaren eine finnische Sprache gesprochen haben. Avraham Polak (“Kuzaria”, Hebräisch) glaubte, ihre ursprüngliche Sprache sei ein gotischer Dialekt. Wir glauben, dass sie ursprünglich Hebräisch sprachen. Über die Khazaren wurde in Südrussland tatsächlich berichtet, lange bevor die Türken jemals davon hörten.

Warum gelten die Khazaren als türkisch?

[Sehr zusammengefasst] Ansprüche:
Einige jüdische Quellen sagen, dass sie waren.
Ein Brief von König Joseph von Khazaria bezieht sie auf Togarma.
Es wird angenommen, dass sie Türkisch gesprochen haben und türkische Bräuche hatten.
Ihr Regierungshaus soll türkischen Ursprungs gewesen sein und über Türken regiert haben.

Brit-Am antwortet:

Warum sollten die Khazaren NICHT als türkisch betrachtet werden?

Die meisten zeitgenössischen jüdischen Quellen beziehen die Khazaren auf Israel. Quellen, die sie mit Togarma in Verbindung bringen, sind hauptsächlich spätere und weniger zuverlässig. Diejenigen, die sie aus erster Hand kannten, betrachteten sie als Israeliten.
Den Brief von König Joseph gibt es in mehreren Versionen. Es wurde behandelt. Das Segment, das sie mit Togarma in Verbindung bringt, scheint von seinem Stil her eine Interpolation zu sein.
Sowohl die Khazaren selbst als auch die jüdischen Behörden betrachteten sie als israelitischer Abstammung.
Es gibt kaum Hinweise auf türkischen Input. Alles, was es gab, kann leicht durch kulturellen Kontakt erklärt werden.
Das gleiche herrschende Haus, das möglicherweise über die Khazaren und Türken herrschte, scheint möglicherweise auch über einen Teil der Hunnen, Goten und Parther regiert zu haben. Je tiefer wir uns mit diesen Fragen befassen, desto entfernter wird die Möglichkeit türkischer Verbindungen.

Wie für die meisten Juden, die von den Khazaren abstammen, passt auch dies nicht zu den bekannten Tatsachen.
Wenn wir dachten, es sei so, würden wir es zugeben, da es (aus unserer Sicht) sowieso nicht viel ausmacht.

Weitere Informationen zu den Khazaren finden Sie unter:
http://www.britam.org/KhazarIndex.html

Heiko Maas und Grüne machen Ex-Bundestagskandidaten Tareq Alaows zum lebenden Märtyrer!

In den vergangenen Wochen bejubelte der Mainstream pflichtgemäß den mutigen Syrien-Flüchtling Tareq Alaows. Dass er sich an dem Leitwort „Dem deutschen Volke“ über dem Reichstag störte und es gern ersetzt gesehen hätte, störte dabei ebenso wenig wie die Tatsache, dass er bisher noch keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Nun hat der Hoffnungsträger auf ein besseres, weil weniger deutsches Deutschland, seine Kandidatur – welche die Grünen durch einen hohen Listenplatz absichern wollten – zurückgezogen. Er und seine Familie seien bedroht und rassistisch beleidigt worden. Das immer gleiche Spiel.

Gut, dass AfD-Politiker nicht solche Mimosen sind

Denn sonst – was gewiss manchen Aufrechten und Anständigen freuen würde –  dürfte es der Alternative für Deutschland schwer fallen, eine ausreichende Zahl von Kandidaten aufzustellen. Regelmäßige Bedrohung und Beleidigung durch die Antifa in E-Mails, körperlich attackierte Mandatsträger oder Kandidaten an Wahlkampfständen, vor den Abgeordneten in den Fluren des Bundestags und mancher Landtage ausspuckende Vertreter anderer Parteien. Dazu noch das Damoklesschwert der möglichen Beobachtung und die Ächtung durch zahlreiche Medienvertreter. Kurz: Wer keine Feinde hat, hat auch keinen Charakter! Und wer sich von seinen Gegnern einschüchtern lässt, hat in der Politik nichts verloren.

Doch das alles haben sie sich ja nur selbst zuzuschreiben, argumentieren viele Linke und Halblinke (Unionsmitglieder und Pseudoliberale). Nazis haben  gar keine andere Behandlung verdient. Aber jemand, der grausame Kriegserfahrungen gemacht und den weiten Weg nach Deutschland auf sich genommen hat, um hier mit seinem alternativen Demokratieverständnis die Gesellschaft zu bereichern und zu erneuern, muss von allen Bürgern gelobt und unterstützt werden. Ihm zu widersprechen, wenn er sich am deutschen Volk als dem Souverän stört, ist bereits ausländerfeindlich.

Instrumentalisierung liegt Heiko Maas selbstverständlich fern

Dass er damit die – selbstverständlich durch nichts zu rechtfertigenden – Hasskommentare oder gar Gewaltandrohungen provoziert? So what? Freie Meinungsäußerung, sonst nichts! Nun, wo er seine Kandidatur zurückgezogen hat, taugt er zumindest noch dafür, den „Kampf gegen rechts“ durch sein Martyrium zu bereichern: Das hat auch Heiko Maas verstanden:

Unerwähnt lässt Maas (wie auch der regierungstreue Buntstream), dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch war, dass Tareq Alaows bis zum Tag der Bundestagswahl noch keine deutsche Staatsbürgerschaft haben würde. Die hatte er erst Ende 2020 beantragt, nachdem die Grünen ihm ihren Nominierungswunsch angetragen hatten und eine hohe Aufwandsentschädigung auf den weichen Sesseln im Reichstag in Aussicht stand.

Um Ausreden nie verlegen

Seine Anwälte hatten dem Syrer versichert, der Antrag werde im ersten Quartal 2021 durchgewunken. Eine sehr optimistische Einschätzung, weil ein Antrag auf Staatsbürgerschaft oft auch eine intensivere Überprüfung der Vita nach sich zieht. Wenn da Dokumente nicht schnell genug kommen oder das Amt noch Fragen hat, dauert so ein Verfahren auch gern schon einmal 12 bis 18 Monate.

Vermutlich ist das auch im Fall des grünen Hoffnungsträgers für die Abschaffung Deutschlands so und wurde nun immer deutlicher. Und was macht man in einem solchen Fall in der Politik. Man sucht nach alternativen Wahrheiten. Und da eignet sich aktuell nichts besser als: “Hilfe ich werde von den Nazis bedroht.” Und das hat – schaut man auf das Medienecho – auch in diesem Fall wieder ganz hervorragend funktioniert. Links-Twitter schäumt und fordert mittlerweile eine Entnazifizierung der sozialen Netzwerke und die Löschung von E-Mail-Adressen von als rechts identifizierten Bürgern.

Wissenschaftliche Arbeit von 1948 zeigt, dass palästinensisch-arabische Kultur praktisch nicht existierte

Elder of Ziyon, 8. Juli 2019
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Hier sind Auszüge aus „The Cultural Life of the Palestinian Arabs“ (Das Kulturleben der palästinensischen Araber), veröffentlicht im November 1948 im Journal of Educational Sociology, S. 232 – 239, das von der American Sociological Association herausgegeben wurde:

Der palästinensische Araber kann mit keinerlei bemerkenswerter kreativer Fähigkeit im Bereich der Künste (wie Theater und Musik) oder wegen der Opposition des islamischen Glaubens solcher Künste wie Malerei oder Skulpturen prahlen. In den letzten Jahren hat es in einigen der Länder Zeichen einer künstlerischen Erweckung gegeben, besonders in Ägypten. Bisher ist das in Palästina nicht der Fall. Theater, Tanz und Musik sind jedoch Kunstarten, die dem arabischen Geist näher sind. Es gibt einige Gruppen, die versuchen in diesen Bereichen kreativ zu werden, aber bisher hat keine von ihnen einen Eindruck in der arabischen Gemeinschaft hinterlassen. Wenn die Araber in Palästina ein professionelles Schauspiel sehen wollen, laden sie eine Gruppe aus Ägypten ein.

In arabischen Kinos gezeigte Filme sind amerikanische oder britische Importe. Wenn arabische Filme gezeigt werden, sind diese aus Ägypten importiert. Im Vergleich mit europäischen Standards sind arabisch produzierte Filme technisch schwach und künstlerisch primitiv.

Auch im Bereich der Literatur gibt es mehr Importe als Kreativität. Die Gruppen, die ein arabisches Buch lesen wollen, wenden sich an die Literatur anderer arabischer Länder, insbesondere aus Ägypten.

Da die meisten der Gebildeten unter ihnen Französisch oder Englisch lesen, gibt es keine allzu große Nachfrage nach einheimischer Kreativität.

Von 1919 bis 1932 wurden 54 arabische Bücher (einschließlich Magazinen und Broschüren) veröffentlicht, durchschnittlich weniger als 4 Bücher pro Jahr. Von 1933 bis 1944 wurden 155 Bücher veröffentlicht (darunter all die Propaganda-Literatur, die sich mit den Krawallen beschäftigte), durchschnittlich weniger als 13 Bücher pro Jahr.

Mit Ausnahme von Schulbüchern hatte kein einziges Buch eine zweite Auflage. Die Erstauflage hat nicht mehr als 1.000 Exemplare, manchmal sogar weniger.

Politische Publikationen sind die populärste Art von Literatur bei den Arabern. Die meisten davon schimpfen auf die Zionisten und die jüdische nationale Heimstatt. Manche behandeln den inneren Konflikt zwischen den verschiedenen Gruppen und von arabischen Angelegenheiten außerhalb Palästinas. Der Höhepunkt dieser Art von Literatur wurde während der Krawalle von 1936 bis 1939 erreicht. Soweit es politische Bücher angeht, ist bis heute nicht ein einziges grundlegendes Buch erschienen, das sich aus einer wissenschaftlichen, soziologischen oder historischen Perspektive mit der arabischen Gemeinschaft beschäftigt.

Kulturelle und journalistische Zeitungen leiden unter Provinzialismus und fehlenden Vielfalt. Der Grund dafür ist hauptsächlich die Abwesenheit freien Denkens. Meinungen, insbesondere solche zu Zionismus, sind festgeschrieben und unveränderbar. Selbst in internen Angelegenheiten wird nie Zweifel am Status quo erhoben. Kommentare sind selten originell. In typisch orientalischer Manier wimmeln sie in Form und Stil vor Epigrammen, Sprichwörtern, Übertreibungen, Pedanterie und Wiederholungen.

Im Allgemeinen besteht die Politik der arabischen Presse darin nach arabischer Unabhängigkeit zu schreien, die Bedeutung der pan-arabischen Einheit zu betonen und extremen Nationalismus zu nähren. Sie verurteilen jüdische Immigration, Kolonialismus und den Landverkauf an Juden. Selbst in ihrer Propaganda bringen die arabischen Zeitungen nicht die Meinung der Massen zum Ausdruck, wie es während der letzten Jahre eine breite Kluft zwischen der Politik der Zeitungen und der wahren Meinung des ansässigen Durchschnittsarabers gezeigt hat. Der Grund dafür ist das erste Prinzip einer jeden öffentlichen Ankündigung; sie muss Hass für die jüdische Sache sein, ob der Durchschnittsaraber dies Meinung nun teilt oder nicht.

Sehr wenige Bücher, kein Theater, kein Tanz, keine Musik, keine Künste, Zeitungen, die lediglich Propagandaventile sind. Die gesamte palästinensische Kultur wurde aus Ägypten oder anderen arabischen Staaten importiert.

Nur ein weiterer Beleg, dass es kein nennenswertes palästinensisches Volk gab, bevor Israel wiedergeboren wurde.

Alles dreht sich um Bibi

Die ganze Geschichte der heutigen israelischen Politik ist Benjamin Netanyahu.

Ich werde Sie nicht mit unzähligen Szenarien langweilen, von denen die meisten ungefähr so ​​wahrscheinlich sind wie die, in denen ich Premierminister werde. Alles ist in sechs Zahlen enthalten:

Anzahl der zur Regierungsbildung benötigten Knesset-Sitze: 61.
Zahl, die sich verpflichtet hat, einer Koalition mit Netanjahu beizutreten: 52 (Likud, Shas, UTJ, religiöser Zionismus).
Zahl gegen Netanjahu: 57 (sieben Parteien).
Nicht verpflichtet: 7 (Naftali Bennetts Jamina-Party).
Verpflichtung zur Unterstützung von Netanjahu von außerhalb der Koalition: 4 (Ra’am-Partei von Mansour Abbas1Ein israelisch-arabischer Politiker, nicht zu verwechseln mit dem Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde).
Anzahl derals „rechts“ angesehenen: 72 (Likud, Shas, Jamina, UTJ, religiöser Zionismus, Tikvah Hadasha).

Dies sagt uns, dass es ohne die Umstrittenheit von Benjamin Netanyahu eine natürliche rechte Regierung geben würde. Das will die Mehrheit der Israelis. Bibis Likud-Partei erhielt fast doppelt so viele Sitze (30) wie sein nächster Konkurrent, Yair Lapids Yesh Atid-Partei (17). Die Mitte, die Linke und die arabische Partei (außer Ra’am) betragen nur 44. Die rechte, aber nicht Bibi-Gruppe hat 20.

Die ideologischen Unterschiede zwischen dieser letzten Gruppe und Netanjahu sind gering bis gar nicht vorhanden. Es ist zu einem großen Teil persönlich: Bennett, Avigdor Lieberman (Israel Beiteinu) und Gideon Sa’ar (Tikvah Hadasha) waren alle ehemalige Mitglieder des Likud, die von Bibi verdrängt wurden, der nicht einmal den theoretischen Wettbewerb um die Führung der Partei toleriert  Lieberman und Bennett hatten Kabinettspositionen in mehreren früheren Koalitionen inne, in denen sie von einem Mikromanager Bibi daran gehindert wurden, ihre vermeintliche Autorität auszuüben.

Netanjahu wird derzeit wegen mehrerer Korruptionsvorwürfe vor Gericht gestellt. Wenn er verurteilt wird, muss er als Premierminister zurücktreten. Vieles von dem, was in den letzten zwei Jahren in der israelischen Politik passiert ist, dreht sich um die Versuche seiner Gegner, ihn durch diese Anschuldigungen zu Fall zu bringen, und um seinen Kampf, an der Macht zu bleiben – und aus dem Gefängnis. Die Anklage ist gemischt: Diejenigen, die von den Staatsanwälten als am schwerwiegendsten angesehen werden, werden von einigen „erfundene Verbrechen“ genannt, die wie üblich nur Politik sind. Andererseits scheint es klar zu sein, dass er (und seine Frau – die einen großen Teil des Problems ausmacht) teure Geschenke von Ausländern entgegengenommen haben, die mit der Regierung Geschäfte gemacht haben.

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Die Lüge, die Israelis seien Nazis

Die groteske und bösartige Kampagne der Nazifizierung der Israelis entlarvt

Hinweis: Dies ist der zweite Teil zu „Lügen im geistigen Krieg gegen Israel“. Teil 1 finden Sie hier.

Wenn SJP-Aktivisten und die von ihnen eingeladenen Redner gegen Israel demonstrieren, sind ihr Reden und ihre Literatur gespickt mit Vorwürfen zu Israels angeblichen „Verbrechen gegen die Menschheit, Massakern und Völkermord“ sowie Kommentaren, die den türkischen Präsidenten Tayyip Erdoğan nachplappern, Israel habe in seinem Umgang mit den Palästinenser demonstriert, dass „… ihr Barbarismus sogar den von Hitler übertroffen hat“.

Die Nazifizierung der Israelis – und in Erweiterung damit der Juden – ist sowohl atemberaubend in ihrer moralischen Umkehrung und grausam in der Art, wie sie die tatsächlichen Opfer der Schrecken des Dritten Reichs zu einer modernen Reinkarnation genau dieser Barbarei macht, gleichzeitig unhistorisch, arglistig und grotesk in ihrer moralischen und faktischen Unrichtigkeit.

Was ist der Sinn dieser grotesken Kampagne der Ummodelung des jüdischen Staates ins Dritte Reich? Die tückische Antwort lautet: Sobald Israel erst einmal mit den Verleumdungen des Rassismus und Nazismus geteert ist, ist der jüdische Staat zu einem international Geächteten gemacht worden, einem Paria, der sein moralisches Recht schon auf Existenz verloren hat – natürlich exakt das, was seine Feinde durchweg angestrebt haben.

Noch beunruhigender ist, dass die Charakterisierung der Israelis als Nazis ein Bild ist, das heute von westlichen Eliten und sogenannten Intellektuellen, einschließlich eines breiten Kontingents an Akademikern verkündet wird, die der Kampagne zur Diffamierung Israels durch Nazifizierung seines Volkes und erneuten Beschuldigung der Juden als die moralischen und existenziellen Feinde der Welt mitschuldig sind, wie von ihrer Unterdrückung und Brutalität gegenüber den „lange leidenden Palästinensern“ demonstriert sein soll. Daher haben antiisraelische, von radikalen Studentengruppen unterstützte Hass-Feste so widerliche Namen wie „Holocaust im Heiligen Land“, „Israel: Die Politik des Völkermords“ oder „Israel: Das Vierte Reich“, was eine klare, wenn auch verlogene Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Zionismus schafft – eindeutige Beispiele sowohl der Holocaust-Bagatellisierung und -umkehr sowie zeitgenössische Versionen antisemitischen Denkens und Ausdrucksweisen.

Dasselbe Bild wird von anderen Akademikern wie Richard Falk wiederholt und verstärkt, einem Professor emeritus für Internationales Recht und Politik an der Princeton University und ehemaliger grotesk betitelter „Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten“, der sich laut fragte, ob es „eine unverantwortliche Übertreibung ist, die Behandlung der Palästinenser mit dieser kriminalisierten Bilanz kollektiver Grausamkeit seitens Israels in Verbindung zu bringen“, um dann schnell seine eigene Frage mit der Aussage zu beantworten: „Ich glaube nicht.“

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Israel und die USA befinden sich auf einem Kollisionskurs über den Iran

Joe Biden ist seit ungefähr einem Monat im Amt. Ich habe meine Zweifel, inwieweit Joe selbst die Dinge regiert, aber weil er sich immer pragmatisch den Winden des politischen (und vielleicht persönlichen) Vorteils zugewandt hat, ist das nicht wirklich wichtig. Jemand macht eine Politik, insbesondere eine Politik, die Israel betrifft. Der Kurs der Biden-Administration scheint fast 180 Grad von dem von Donald Trump entfernt zu sein und verspricht, die scharfen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Nationen, die die Obama-Zeit charakterisierten, zurückzubringen. Er hat bereits die meisten der gleichen Leute zurückgebracht.

Es gibt zwei Hauptbereiche, mit denen sich Israel befassen muss: die palästinensische und die iranische Arena. Die palästinensische Frage scheint jetzt in den Hintergrund zu rücken, vielleicht weil jeder erkennt, dass keine Lösung wahrscheinlich ist. Aber der iranische Schreibtisch ist voller Aktivität. Obamas Leute hatten vier Jahre Zeit, ihre Wunden zu lecken und einen Rückkampf zu planen. Jetzt ist ihre Zeit gekommen, und sie bewegen sich schnell.

In der Tat wurde kürzlich bekannt, dass John Kerry und Robert Malley während der Trump-Administration mit iranischen und EU-Beamten zusammentrafen und ihnen rieten, die Aussagen von Präsident Trumps Leuten zu ignorieren, um die Mängel des Deals zu beheben, und auf die Rückkehr ihres Teams zu warten der erwartete demokratische Sieg. Trump sah keine Alternative und nahm die USA 2018 aus dem Deal heraus (mehrere europäische Nationen bleiben mit dem Iran dabei).

Bidens erklärte Iran-Politik scheint mehr oder weniger die gleiche zu sein wie die von Obama, und sie wird von denselben Leuten umgesetzt: Malley, Jake Sullivan, Wendy Sherman und Anthony Blinken. Vor seiner Ernennung erstellte Malleys “International Crisis Group” einen Bericht, in dem empfohlen wurde, dass die neue Regierung “schnell handeln sollte, um das Atomabkommen zu den bestehenden Bedingungen wiederzubeleben”.

Dies war der Deal, der ein Inspektionsregime mit Löchern vorsah, die groß genug waren, um mit einem Lastwagen durchzufahren, mit Verfallsklauseln, die tatsächlich garantierten, dass die Waffenentwicklung des Iran nach einem bestimmten Zeitpunkt legitim sein würde, was die UN-Verbote für die Raketenentwicklung aufhob und die unter zahlreichen anderen Mängeln litt – bis zu dem Punkt, dass Benjamin Netanjahu einen offenen Bruch mit den USA, ihrem wesentlichen Verbündeten und Hauptlieferanten kritischer militärischer Ausrüstung, riskierte, um sich dem zu widersetzen.

Die neue Regierung hat bereits begonnen, Zugeständnisse an den Iran zu machen, um einen Prozess gegenseitiger Schritte zur Wiederaufnahme des Abkommens einzuleiten. Sie entfernte die Bezeichnung der iranischen Stellvertreter-Houthi-Rebellen im Jemen als Terroristen und kündigte an, dass sie die Militärkampagne Saudi-Arabiens gegen sie nicht länger unterstützen werde. Biden kehrte auch Trumps “Snapback” zurück, um die UN-Sanktionen gegen den Iran vor 2015 einzuhalten.

Der Iran hat seinerseits erklärt, er wolle die Aufhebung aller Sanktionen und die Wiedereinsetzung des Abkommens an dem Punkt sehen, an dem Trump es verlassen hat. Es ist nicht klar, was die Iraner mit dem verbotenen hochangereicherten Uran und sogar Uranmetall machen würden, die sie seitdem unter Verstoß dagegen hergestellt haben.

Bidens Politik ist aus israelischer Sicht äußerst gefährlich. Und die politische Situation in Bidens Demokratischer Partei wird immer antiisraelischer, je weiter sie sich nach links bewegt. Es gibt wenig, was die Regierung zurückhalten könnte, und es gibt Kräfte, die sie dazu drängen, Positionen einzunehmen, die für Israel noch nachteiliger sind.

Die Bewertung in Israel ist, dass wir es nicht einfach den USA überlassen und darauf vertrauen können, dass alles gut wird. Eine Rückkehr zu dem Abkommen ohne wesentliche Änderungen – von denen niemand glaubt, dass die amerikanischen Unterhändler dies erreichen können oder wollen – wird letztendlich zu einem nuklearen Iran führen. Andererseits könnte eine direkte Opposition gegen die USA Israel in Schwierigkeiten bringen, was auf die übermäßige Abhängigkeit der IDF von amerikanischer Hilfe zurückzuführen ist. Israel ist in äußerst komplexe Waffensysteme eingebunden, die in vielen Fällen in unsere eigenen Systeme integriert sind, und der Wechsel zu (zum Beispiel) russischen Systemen oder sogar der Versuch, eigene Systeme zu entwickeln, wäre ein sehr langer und schwieriger Prozess.

Caroline Glick glaubt, dass Israel gute Beziehungen zu den USA unterhalten und gleichzeitig daran arbeiten kann, die Abhängigkeit zu verringern und Beziehungen zu verschiedenen politischen Fraktionen in den USA sowie zu anderen Verbündeten aufzubauen, die mit der Aussicht auf eine iranische Atomhegemonie nicht zufrieden sind.

Ich fürchte, das ist Wunschdenken. Alles, was sie über die Entwicklung unserer Verbündeten usw. vorschlägt, ist es wert, getan zu werden, aber Israel kann einen direkten Konflikt mit der amerikanischen Regierung auf keinen Fall vermeiden, wenn es nicht „entweder seine Souveränität oder seine Kerninteressen abtritt, um eine Politik zu befriedigen, die sich der Politik verpflichtet fühlt, die beiden schaden“, wie Glick es ausdrückt. Meiner Meinung nach ist eine Konfrontation unvermeidlich, auch wenn unser Premierminister nicht in die USA reist und zu einer gemeinsamen Kongresssitzung spricht, wie es Netanjahu 2015 getan hat.

Ich kann einen Ausweg aus dem Dilemma sehen. Das soll die Amerikaner vor vollendete Tatsachen stellen, die gleichzeitig eine unverkennbare Botschaft aussenden, dass Israel einen nuklearen Iran nicht akzeptieren kann, und die das iranische Projekt erheblich beeinträchtigen wird. Ich meine natürlich militärische Maßnahmen gegen die iranischen Nuklearanlagen. Und je früher – bevor die USA vollständig in Verhandlungen mit dem Iran verstrickt sind – desto besser.

Obwohl es keinen Zweifel gibt, dass es diejenigen in der amerikanischen Regierung verärgern wird, die mehr antiisraelisch als besorgt als über den iranischen Expansionismus sind, wird es diejenigen ansprechen, die eine realistische Haltung haben und verstehen, dass das Hauptziel darin besteht, den Iran davon abzuhalten, nuklear zu werden. Die Rob Malleys werden nicht zustimmen. Die Tony Blinkens könnten. Sie erinnern sich vielleicht an die Verurteilung Israels nach der Zerstörung von Saddams Reaktor im Jahr 1981; Letztendlich waren sich fast alle einig, dass es eine gute Sache war.

Diesmal ist die Arbeit viel schwieriger. Ist es möglich, es ohne zu großen Schaden durch die bestimmte Vergeltungsmaßnahmen durchzuführen? Gibt es eine Möglichkeit, die Fähigkeit des Iran zur Vergeltung zu neutralisieren? Wie hoch sind die Wahrscheinlichkeiten?

Dies sind Fragen, die ich nicht beantworten kann. Das sind Fragen an unseren Stabschef, und ich glaube, der Premierminister hat sie bereits gestellt.

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