Wahlstrategie für Nichtwähler, Protestwähler und Unzufriedene

* von Pommes Leibowitz

Wie kann ich mit meinen zwei Stimmen maximalen politischen Einfluss nehmen und warum zementiere ich durch Nichtwählen gerade die Verhältnisse, die mich womöglich haben resignieren lassen?

Zwei Fragen sollte man sich stellen:

1. Bin ich zufrieden, so wie es ist?

Bin ich zufrieden genug, dass ich der Regierung oder Regierungsbeteiligten durch meine Stimme die Zustimmung zum „Weiter so“ gebe?

2. Wie kann ich – vor allem wenn ich NICHT zufrieden bin – meiner Stimme, also meinem politischen Statement größtmögliches Gewicht verleihen?

Dafür gibt es Tricks und Strategien, auf die man z. B. verzichtet, wenn man eine Volkspartei, oder immer das Gleiche, oder gar überhaupt nicht wählt. Wer nicht mal protestwählt, bestätigt ungewollt die bestehenden Verhältnisse.

Der Politik ist völlig egal, ob 10 oder 100 Prozent zur Wahl gehen, für die Politik sind nur die relativen Mehrheiten interessant. Kein Politiker weint, weil nur 10 Prozent zur Wahl gingen. Politiker weinen nur, wenn sie ihren Posten verlieren, und das erreicht man nicht durch Nichtwählen. Über nicht abgegebene Stimmen, oder Stimmzettel wie oben im Titelbild, lachen die bloß.

Kurze Auflistung der nachfolgend beschriebenen Strategien:

– Erststimme: Viele Wähler verschenken ihre Erststimme an aussichtslose Kandidaten und halbieren dadurch das Gewicht ihrer Stimmen.

– Stimmensplitting: Wie verteile ich meine zwei Stimmen strategisch klug?

– Protestwahl:n, selbst angeblich oder tatsächlich radikale, gefährden nicht die Demokratie (dazu sind sie zu klein), sind aber – wenn sie viele Stimmen bekommen – ein wichtiger Hinweis (Wink mit dem Zaunpfahl) für die großen Parteien, um welche Themen sie sich zukünftig vermehrt kümmern müssen. Das ist nachhaltiger als das, was kleine Parteien selber bewirken können. Protestwähler haben deshalb sogar MEHR politischen Einfluss als brave Volkspartei Kleine Parteien-Wähler, die im Grunde genommen nur den Status Quo zementieren und jeglichen politischen Einfluss an „ihre“ Partei delegieren.

– Ausschlussliste bzw. Wahl des kleineren Übels: Statt der „Pros“ (da gibt es eh keine) einfach mal die „Kontras“ aufzählen: Wer geht gar nicht und wer eventuell, zur Not, als „Made, die den Hungertod verhindert“? Und dann sollte man wenigstens diejenigen Personen oder Parteien mit den wenigsten Negativpunkten durch seine Stimme unterstützen. Warum sich einem großen Übel ausliefern, nur weil man das kleinere Übel nicht unterstützen wollte?

Wer sich bereits jetzt in diesen Punkten wiedererkennt bzw. davon angesprochen fühlt, der mag die nachfolgenden Erläuterungen überspringen und gleich weiter unten die Überschrift Wahlstrategie suchen.

Und wer im Gegensatz dazu eigentlich zufrieden ist – mit dem Status Quo, der Politik, allem wie es eben ist – der mag jetzt gänzlich aussteigen. Ich will hier niemandem sein eingebildetes Glück ausreden.

Wer aber unzufrieden und trotzdem unsicher ist, der muss sich eventuell zunächst von einer Reihe von Vorurteilen und bewusst von den etablierten Parteien gestreuten Ängsten und Diffamierungen lösen.

Vorurteile, Gerüchte und Diffamierungen im politischen Kampf gegen kleine und neue Parteien:

1. Diese oder jene kleine Partei sei nicht „regierungsunfähig“.

Das unterstellt, dass große Parteien regierungsfähig wären, wobei die bloße Tatsache, dass sie es tun (regieren), sicherlich kein hinreichender Beleg dafür ist, dass sie es auch können.

Es ist aber auch gar nicht nötig, „regierungsfähig“ zu sein. Für die Regierungsfähigkeit sind zuallererst die Ministerien und deren Beamte und Experten zuständig, nicht die Politiker. Die Experten sagen den Politikern dann schon, was geht und was nicht geht. Und falls trotzdem grobe Fehler auftreten, gibt es ja auch noch die Gerichte, allen voran das Verfassungsgericht. Solche Schnitzer, die dann von Gerichten einkassiert werden, passieren selbst den erfahrenen Volksparteien und Berufspolitikern regelmäßig, dafür braucht es keine „radikalen“ Parteien.

Und schließlich und endlich sorgen ja auch die Mehrheitsverhältnisse im Parlament für gesunden Ausgleich. Radikale Ideen radikaler Parteien oder Personen können sich dort nicht durchsetzen, selbst wenn diese Parteien 20 oder mehr Prozent erzielen sollten. Die Demokratie reguliert sich selbst, sie muss nicht von selbsternannten „Demokratieschützern“ bewahrt werden, und schon gar nicht von großen Volksparteien, die selber die größte Gefahr für die Demokratie darstellen, da sie sich, u. a. durch Fraktionszwang und Koalitionen, zu nicht mehr ablösbaren „Einheitsparteien“ etablieren können und dann in diesem selbst geschaffenen Elfenbeinturm immer weiter vom Wähler entfernen.

Fazit: Die Unterstellung, „nicht regierungsfähig“ zu sein, ist erstens Unsinn und zweitens eine Anmaßung derer, die sich offenbar für regierungsfähig halten.

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Wer die AfD wählt, wählt RRG? Na und!

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Wer die AfD wählt, wählt damit eine Koalition aus RRG, drohen uns unionsnahe Kreise, in denen die Angst vor einem krachenden Scheitern der linksgerutschten Unionsparteien bei der Bundestagswahl umgeht. Dabei übersehen sie, dass die Amokfahrt des deutschen Wählers vermutlich erst endet, wenn dieses Land von RRG krachend gegen die Wand gefahren wird.

In unionsnahen Kreisen geht – einige Tage vor der Bundestagswahl – die Devise um: „Politisch intelligente AfD-Wähler sollten ihr Kreuz nicht bei ihrer Partei machen – sonst gewinnen die anderen.“ Gemeint sind mit „den anderen“ – welch seltsame Redeweise! – eine RRG-Koalitionsregierung und eine Union, die Leute wie Spahn oder Altmaier auf einmal auf der Oppositionsbank bzw, ganz zurückgezogen aus der Politik sieht.

„Sonst gewinnen die anderen“

Beworben wird diese Devise derzeit besonders intensiv von der Bildzeitung bzw. Claus Strunz:

Die Deutschen haben sich einen Lauterbach als Gesundheitsminister redlich verdient

Nun könnte man zweifach darauf antworten:

1.) Wer strategisch wählt, macht sich mit einem System gemein, dem es nicht mehr um Inhalte, sondern lediglich um Machtfragen geht. Das molluskenhafte, machiavellistische System Merkel hätte sich damit endgültig in den Köpfen durchgesetzt.

oder.

2.) RRG ist genau das, was Deutschland jetzt braucht: Eine Regierung aus Sozialisten, Kommunisten und grünen Neofaschisten bzw. das Berliner Modell ist vermutlich die einzige Option, die dem deutschen Wähler hilft, aus seiner Amokfahrt aufzuwachen, indem es dieses Land direkt mit dem Kopf vor die Wand steuert. Ich sehe nicht, wie dieses Land – ganz entsprechend seinen geschichtlichen Traditionen – um einem solchen schmerzhaften Aufwachprozess herumkommt, um endlich wieder zu Einigkeit, Recht und Freiheit zurückzufinden.

Und seien wir doch mal ehrlich: Das Verhalten der Mehrheit der Deutschen in der Coronakrise hat gezeigt, dass sich dieses Land einen Lauterbach als Gesundheitsminister, Gloria Viagra (Foto) als Familienminister und eine Baerbock als Bildungsministerin verdient hat – Sie garantieren für ein Ende mit Schrecken, während die Union (in Koalition mit den Grünen) für ein Schrecken ohne Ende zu stehen scheint …

Leseprobe: Roland M. Horn: Der andere Jesus: Der Nicht-Gottessohn, der nicht für unsere Sünden starb

Inhalt:

Vorwort von Walter Jörg Langbein 9

Einleitung 11

Jesus als jüdischer Freiheitskämpfer 15

Der Jesus, der die Kreuzigung überlebte 41

Der Yoga-Jesus und die Rettung Jesu durch die Essener 41

Rettung durch den Lanzenstich 63

Das Turiner Grabtuch 73

Der Indien-Tripper 85

Die aramäische Sicht 90

Der Jesus des Günter Schwarz 100

Der Öko-Jesus des Franz Alt 115

Der islamische Jesus 125

Der Jesus des Edgar Cayce 141

Adolf Hitlers Arier-Jesus 167

Der dunkle Jesus 173

Der schwule Jesus 173

Jesus, der Feminist 182

Der verheiratete Jesus 184

Ein unbeherrschter und gefühlloser Götterknabe namens Jesus 195

Der dimensionsreisende Jesus 205

Der zeitreisende Jesus 213

Nachwort 229

Literaturverzeichnis 233

Vorwort von Walter Jörg Langbein

Roland Horns Werk „Der andere Jesus“ könnte auch den Titel „Die anderen Jesusse“ tragen. Denn je intensiver man sich mit theologischen und populärwissenschaftlichen Versuchen, den historischen Jesus zu rekonstruieren auseinandersetzt, desto mehr „Jesusse“ entdeckt man. In der Tat: Es scheint nicht nur den einen Jesus gegeben zu haben, sondern eine ganze Reihe von „Jesussen“. Oder: Wenn man in der Literatur, beginnend mit den Evangelien, nach Jesus sucht, desto mehr und widersprüchliche Jesusbilder wird man finden.

„Wissenschaftliche“ theologische Werke, in der Regel von einer für den Laien mehr oder minder unverständlichen pseudowissenschaftlichen Sprache geprägt, interessieren im Normalfall allenfalls Studenten des Fachbereichs Theologie. Sie erscheinen, von Ausnahmen abgesehen, in kleiner Auflage und bereiten keiner Leserin und keinem Leser schlaflose Nächte. Dann gibt es sporadisch erscheinende Bestseller wie anno 1971 „Jesus in schlechter Gesellschaft“ von Adolf Holl (*1930; † 2020). Holl, anno 1954 zum katholischen Priester geweiht, 1976 vom Priesteramt suspendiert, zeigte einen Jesus, wie er in theologischer Fachliteratur bis dahin vollkommen vernachlässigten Jesus. Freilich beschreibt auch Holl, 2003 mit dem »österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik« ausgezeichnet, nur einen und nicht den Jesus.

Wer sich nun möglichst umfassend über Jesus informieren will, kann sich ein Leben lang durch gigantische Bibliotheken kämpfen, die eine schier unüberschaubare Flut von Publikationen über Jesus zu bieten haben. Ein solcher Versuch ist zum Scheitern bestimmt. Zu viele Bücher wurden über Jesus verfasst. Und die zeichnen ganz unterschiedliche Bilder diverser Jesusse.

Oder man kann sich einen Überblick verschaffen, indem man das unvoreingenommene Buch „Der andere Jesus“ liest. Roland Horn ist keiner theologischen Schule verpflichtet, er postuliert nicht einseitig ein Jesusbild von diversen. Sein Werk war längst überfällig. Es bietet einen anschaulichen Überblick und stellt nicht den Jesus dar, sondern diverse Jesusse, wie sie überliefert sind und bis heute leider kaum oder gar nicht diskutiert werden. Deshalb kann man „Der andere Jesus“ von Roland Horn nur allen wärmstens empfehlen, die wirklich am Thema Jesus interessiert sind.

Ich wünsche Roland Horns Werk viel Erfolg. Möge endlich wirklich und aufrichtig über Jesus diskutiert werden. Eine solche Diskussion ist längst überfällig, wurde aber bis heute nicht gewagt, weil jeder – ganz anders als Roland Horn – auch heute noch nur seinen eigenen, ganz persönlichen Jesus propagiert.

Mein persönliches Fazit: „Der andere Jesus“ – das wichtigste Jesus-Buch seit langer Zeit, erfreulich umfassend, erfrischend provokativ und unverzichtbar. Also mehr als einfach nur lesenswert!

Einleitung

Jesus Christus ist vermutlich die bekannteste Figur im Abendland. Er wird als Gründer der christlichen Religion angesehen und gilt in fast allen christlichen Gemeinschaften als der Erlöser der Menschheit. In der katholischen Kirche gilt die Lehre der Erbsünde, deren Folgen die Hölle – ein Ort des ewigen Schreckens – ist. „Heil“ ist also dringend geboten. Und dieses Heil liegt nur innerhalb der (katholischen) Kirche. „Kein Heil außerhalb der Kirche“ lautet immer noch der Leitspruch dieser Kirche, auch wenn die meisten Pastoren heute hier eine weitaus liberalere Sicht haben. Getauft sein muss man aber auf jeden Fall, um das Opfer des „Sohnes Gottes“, der sein Leben für die „Sünder“ gab, erhalten zu können. Damit verbunden ist natürlich die lebenslange Abgabe der Kirchensteuer an diese Religionsgemeinschaft. Ein regelmäßiger Besuch des Gottesdienstes wird auch als hilfreich angesehen. Von Nächstenliebe wird gerne gesprochen, aber in der Praxis – insbesondere in kirchlichen Vereinen – wird sie praktisch nicht praktiziert.

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LIVE – Pressekonferenz: Todesursache nach Covid-19-Impfung Und: Und: UNDEKLARIERTE BESTANDTEILE DER COVID-19-IMPFSTOFFE

Im pathologischen Institut in Reutlingen werden am Montag, den 20.09.2021, die Ergebnisse der Obduktionen von acht nach COVID19-Impfung Verstorbenen vorgestellt. Die feingeweblichen Analysen wurden von den Pathologen Prof. Dr. Arne Burkhardt und Prof. Dr. Walter Lang durchgeführt. Die Erkenntnisse bestätigen die Feststellung von Prof. Dr. Peter Schirmacher, dass bei mehr als 40 von ihm obduzierten Leichnamen, die binnen zwei Wochen nach der COVID-19-Impfung gestorben sind, circa ein Drittel kausal an der Impfung verstorben sind.

Im Rahmen der live gestreamten Pressekonferenz werden mikroskopische Details der Gewebeveränderungen gezeigt. Prof. Dr. Werner Bergholz berichtet über die aktuellen Parameter der statistischen Erfassung des Impfgeschehens.

Undeklarierte metallhaltige Bestandteile

Auf der Pressekonferenz wird zudem das Ergebnis der Analyse von COVID-19-Impfstoffproben einer österreichische Forschergruppe vorgestellt, das sich mit den Erkenntnissen von Wissenschaftlern aus Japan und den USA deckt. Es haben sich im Impfstoff undeklarierte metallhaltige Bestandteile feststellen lassen. Optisch fallen Impfstoffelemente durch ihre ungewöhnliche Form auf.

Aus den Untersuchungsergebnissen resultieren rechtliche und politische Forderungen so zum Beispiel nach unverzüglicher Informationssammlung durch die Behörden, um die gesundheitliche Gefährdungslage der Bevölkerung durch die COVID-109-Impfstoffe bewerten zu können.

Z.B. können durch Einsichtnahme in die IVF-Register frühe Signale eingeschränkter Fruchtbarkeit der Geimpften geprüft werden. Über das Krebsregister können Erkenntnisse über das Entstehen von Krebs durch die gentechnischen Veränderungen der Virus-RNA gewonnen werden. Eine Aussetzung der COVID-19-Impfungen ist zu erwägen.

Dass Youtube die Verbreitung dieser Pressekonferenz verhindern will, zeigt wie brisant die Ergebnisse sind. Die Aufzeichnung der Live-Sendung finden Sie nun hier:

https://dlive.tv/p/ovalmedia+an3C0MHnR

Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen

* von David Berger (Philosophia Perennis) am 21.09.2021

(c) Armin Linnartz [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)] (nachPP)

Seit gestern Abend trendet bei Twitter der Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen und wird dabei zum Hasstag. Was dort User von sich geben, zeigt wie sehr die Gesellschaft inzwischen durch Medien und Politiker aufgehetzt wurde. Niemals seit 1945 existierte in diesem Land soviel Spaltung, so viel Hass, so viel Aggression. Ich erkenne meine Heimat nicht wieder.

Der Hintergrund: Am Samstagabend hatte ein Mann in Idar-Oberstein einen Mitarbeiter einer Aral-Tankstelle erschossen – weil er von diesem zum Tragen einer Maske aufgefordert wurde. Seitdem der Fall bekannt wurde, rollt in den sozialen Netzwerken eine Welle des Hasses und der Verleumdung, die alle Querdenker mit dem Täter von Idar-Oberstein in einen Sack steckt, um wie besessen darauf einzuschlagen …

„Euch ist wirklich jedes Mittel recht“

Unser Tweet des Tages dazu kommt von  dem Journalisten Manaf Hassan:

„Jeder, der den grausamen Tankstellen-Mord von Idar-Oberstein instrumentalisiert, um #QuerdenkerSindTerroristen trenden zu lassen o. um Andersdenkende in eine Schublade mit dem Täter zu stecken, ist ein ganz großes A****loch. Euch ist wirklich jedes Mittel recht. Unglaublich.“

Und ein anderer Twitter-Account (Richard Feuerbach) ergänzt: „Jetzt sieht man, was Hass und Spaltung angerichtet haben. Allerdings ist ein Framinghashtag wie #QuerdenkerSindTerroristen nicht dazu geeignet, die gesamtgesellschaftliche Psychose zu beschreiben oder gar zu heilen. Im Gegenteil. So wird der Hass nur noch mehr befeuert. Wahnsinn.“

Und ein anderer Twitter-User deutet an, was nicht erst seit gestern Abend überdeutlich ist: Nicht die Querdenker, nein Corona-Politiker und Journalunken sind die Terroristen. Also jene, die nicht erst seit der Corona-Krise die Menschen dieses Landes mehr oder weniger bewusst gegeneinander aufhetzten. Allen voran Merkel, die als die große, machtgeile Spalterin nicht nur unseres Vaterlandes, sondern ganz Europas in die Geschichte eingehen wird. Dass sie dabei von den gleichgeschalteten Medien auf perfide Weise unterstützt wurde, ist allseits bekannt.

 

Bleibt nur noch festzustellen, dass ein Land, in dem Andersdenkende zu Terroristen ausgerufen werden, eine Diktatur ist.

Merkel hinterlässt ein Trümmerfeld des Hasses und der gesellschaftlichen Spaltung

Dieser Wahnsinn hat freilich System – Jede Krise, die das System Merkel ausgerufen hat – von der Flüchtlings- über die Klima- bis hin zur Corona-Krise – hat die gesellschaftliche Spaltung jeweils um ein wackeres Stück vorangetrieben. Dieser jüngste Höhepunkt zeigt: Merkel hinterlässt, wenn sie denn in einigen Wochen endlich geht – ein Trümmerfeld, das auf analoger Ebene jenem gleicht, dass das NS-Regime 1945 zurückgelassen hat.

 

Nazivergleiche bei der Impf-Kritik – darf man das?

Flächendeckend inszenierte mediale Empörung, seit erstmals Ende 2020 auf einer Querdenker-Demo Judensterne mit der Inschrift „ungeimpft“ auftauchten. Empörung, die inzwischen zu offenkundig politisch initiierten Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchungen, Kündigungen und Schauprozessen auf Amtsgerichtsebene führte, also dort, wo Richter, Staatsanwalt und Bürgermeister noch gemeinsam am Stammtisch sitzen.

Aber wie sieht es tatsächlich aus, rechtlich, moralisch und intellektuell?

Drei Gerichtsurteile mit Präzedenzfall-Charakter

Das Auschwitz-Tor

Ein Facebook-Nutzer hatte eine Zeichnung des bekannten Karikaturisten Wiedenroth mit einem Originalbild des Eingangstors von Auschwitz kombiniert. Obwohl natürlich auch die Wiedenroth-Zeichnung dieses Tor bewusst zitiert, unterliegt diese doch der Freiheit von Kunst und Satire. Das „Vergehen“ bestand also darin, zur Verdeutlichung der Zeichnung noch ein Originalfoto darunter zu stellen (im Titelbild komprimiert auf Breitformat nachgestellt).

Man könnte auch sagen, das „Vergehen“ bestand darin, die Karikatur zu erklären, so dass  auch schlichtere Leute sie verstehen.

Nun war natürlich zu erwarten, dass alsbald Denunzianten und Eiferer auf den Plan treten und Zeter und Mordio schreien, weil ihnen ein vermeintlich Rechter die Nazikeule wegnehmen will. Dass aber auch Staatsanwälte und Behörden auf diesen Zug aufsprangen, überrascht dann doch. Bei besagtem Herren fand eine Hausdurchsuchung statt (wegen eines einzelnen Bildposts bei Facebook) und die Staatsanwaltschaft beantragte eine Strafe von bis zu 5 Jahren wegen Volksverhetzung.

Wer wollte Böses dabei denken und das mit Schikane und Schauprozessen assoziieren?!

Das Landgericht München sorgte jetzt für Ordnung. Die Hausdurchsuchung ebenso wie die gesamte Anklage waren widerrechtlich.

Auszug aus der Begründung: „Aus dem […] Facebook-Post ergibt sich vorliegend keine Außenwirkung, die geeignet wäre, den öffentlichen Frieden zu stören. Ein […] Appell zum Rechtsbruch […] kann dem Beitrag nicht entnommen werden. Er stellt vielmehr, da er einen wertenden Vergleich beinhaltet, eine Meinungsäußerung zum Thema Impfzwang dar, die von der Meinungsfreiheit geschützt ist.“  [Quelle]

Der Judenstern

Judenstern Ungeimpft

Oberlandesgericht Saarland: Die Verwendung des „Judensterns“ unter Ersetzung des Worts „Jude“ durch die Wörter „nicht geimpft“, „AFD Wähler“, „SUV Fahrer“ und „Islamophob“ in einem öffentlich zugänglichen Facebook-Profil erfüllt als Beitrag zur öffentlich geistigen Auseinandersetzung ohne das Hinzutreten weiterer Umstände nicht den Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 Abs. 3 StGB und stellt auch keine Beleidigung der unter nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Juden dar. [Quelle]

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Buchbesprechung: Hartwig Hausdorf: Götterkriege

* von Roland M. Horn

Hartwig Hausdorf:
Götterkriege
Dramatische Eingriffe einer überlegenen Intelligenz
Ancient-Mail-Verlag Groß-Gerau Dezember 2007
ISBN: 978-3-95652-230-7
Preis: EUR 19,80
DIN A5, Hardcover, 240 Seiten, 21 s/w-Abb.

Die überlegene Intelligenz, von der der Autor im Untertitel spricht, ist für ihn identisch mit Außerirdischen. Dass es eine intelligente Intelligenz geben muss, die in unsere Zivilisation eingriff und eingreift, sollte einem spätestens nach dem Lesen des vorliegenden Buches klar sein. Es gibt noch andere, z. T. modernere, Möglichkeiten, doch die These von den außerirdischen Besuchern ist sozusagen die klassische Möglichkeit. Die sog. ETH (Extraterrestrier-Hypothese) scheint heute grundsätzlich nicht mehr als zu weit hergeholt, zumal die Physik in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Immer mehr theoretische Möglichkeiten wurden gefunden, wie die scheinbar unendlichen Weiten des Universums überbrückt werden könnten. Und wenn es außerirdische Besucher gab, bzw. gibt, die den Weg von wo auch immer zur Erde finden, ist davon auszugehen, dass deren physikalisches Wissen auf einem deutlich höherem Stand ist als das unsere derzeitige.

Hartwig Hausdorf führt einige Hinweise dafür an, dass Außerirdische, die von den Menschen für Götter gehalten wurden, sich einst gegenseitig bekriegten. Einer dieser Hinweise ist das indische Nationalepos Mahabharata, das Vorgänge beschreibt, die stark an einen atomaren Atomaren Holocaust erinnern, der demnach in frühen Zeiten auf der Erde stattgefunden haben könnte. Ein weiterer Punkt sind Höhlensysteme und Tunnel, in die Menschen offensichtlich geflohen sind, während sich die “Götter” untereinander bekriegten. Es gibt sogar regelrechte unterirdische ausgesprochen geräumige Städte, wie z. B. Derinkuyu in der Türkei, doch das ist nur ein Beispiel von vielen. Auch im Dreiländereck der südchinesischen Provinzen Jiangxi, Zhejiang und Anhui liegt ein System von extrem weitläufigen Hallen und Stollen. Eines dieser Objekte, die “Höhle Nr. 24”, fällt dadurch aus der Reihe, das in ihr – insbesondere an den Decken – Bearbeitungsspuren auffallen, von denen einige Winkel zeigen, die plötzlich im rechten Winkel die Richtung ändern, und überhaupt wie maschinell hergestellt wirken. Diese Anlage erscheint so rätselhaft, dass an einem nahen Berghang überdimensionale Schriftzeichen verkünden: “Hier existiert eine andere Welt“, und eine Schautafel besagt gar: “Manche glauben, dass Besucher aus dem Weltall diese Anlage in prähistorischer Zeit errichteten.” Nicht nur das Mahabharata spricht offensichtlich von Fluggeräten, sondern auch Indianer erinnern sich an sogenannte Donnervögel, die eher wie Fluggeräte denn als Vögel beschrieben werden.

Für mich ist die Betrachtung der alttestamentlichen Geschichte ein absolutes Highlight. Anhand zahlreicher Ungereimtheiten bezweifelt Hausdorf, dass der Gott der alten Israeliten tatsächlich ein (allmächtiger) Gott im wahrsten Sinne des Wortes war, sondern dass auch hier eher Außerirdische am Werk waren. Biblische Berichte, nach denen Gott höchstpersönlich gegen die Amalekiter kämpfte, klingt nicht nach einem wirklichen (allmächtigen) Gott. Bei der Zerstörung der Stadtmauer von Jericho sieht Hausdorf eher Waffen als profane Posaunen am Werk. Dabei verweist er auf den ehemaligen Leiter des Forschungsinstitut für Elektroakustik in Marseille, Professor Vladimir Gavreau, der eine wahrliche “Todeskanone” entwickelte, die jedoch in Marseille nicht mit voller Wirksamkeit getestet werden konnte, weil ansonsten zahlreiche Gebäude im Umkreis von mehreren Kilometern eingestürzt wären. Hatten die Israeliten, oder eher die Außerirdischen, die von den Israeliten als Gott und Engel betrachtet wurden, ähnliche Waffen, mit deren Hilfe sie die Stadtmauer von Jericho zum Einsturz brachten?

Auch Alexander der Große, König von Makedonien, hatte möglicherweise Schützenhilfe von Außerirdischen. “Fünf wundersame, fliegende Schilde” sollen ihm in einer Schlacht geholfen haben. Fliegende Schilde kommen, wie Hausdorf berichtet, auch in den Überlieferungen der Hopi-Indianer vor, wenn man den Aussagen des Häuptlings White Bear glaubt, der wie selbstverständlich von außerirdischen Wesen spricht. Ob er möglicherweise von der modernen UFO-Thematik beeinflusst war, wissen wir nicht, aber die “Kachinas” (“hohe geachtete Wissende”) sind fester Bestandteil der Hopi-Mythologie und werden auch als Schöpfer der Menschheit angesehen.

Auch der römischen Kaiser Konstantin der Große hat Hausdorf zufolge “himmlische Hilfe” erhalten; und später erschien den Kreuzrittern ein “strahlender Ritter” über dem Ölberg, der einen leuchtenden Schild schwang und die entmutigten Kreuzfahrer dazu aufrief, einen neuen Angriff zu starten. Eine Lichtgestalt wurde auch in Medina über dem Grab des islamischen Propheten Mohammed gesehen. Sie soll mit einem Schwert und einem Buch in den Händen ein ganzes Moslem-Heer in die Flucht geschlagen haben. Auch in den modernen Kriegen vom II. Weltkrieg bis zur Operation Desert Storm (Zweiter Golfkrieg) griffen offensichtlich fremde Mächte (Außerirdische?) in die Kriege ein. U. a. erinnert Hausdorf an die “Foo-Fighter” (oft orangefarbene Leuchtobjekte unbekannter Herkunft) im Zweiten Weltkrieg, die häufig von Piloten gesehen wurden.

Hausdorf berichtet ausgiebig über Vorkommnisse in verschiedenen Schlachten und Kriegen im Fernost, vom Mittelalter bis in die Neuzeit reichend. Ein Soldat, der 1971 in Thailand stationiert war, berichtet gar von einem kugelförmigen Objekt, das auf vier Landebeinen auf dem Boden stand und von um die 20 Humanoiden im Overall.

Dies war nur eine Auswahl aus einer Fülle von sonderbaren Ereignissen, die sich offensichtlich von der Antike bis heute ziehen und von Hausdorf ausführlich geschildert werden. Natürlich kann die eine oder andere Geschichte letztlich von irgendeinem Informanten erfunden sein, doch muss erwähnt werden, dass sich der Autor oft auch an “anerkannter” Literatur orientiert und häufig selbst vor Ort Relikte ansah oder sich über die dortigen Überlieferungen informierte.

Sicher reicht das Material nicht aus, um die ETH beweisen zu können, aber andererseits ist es genug, um sie in Betracht ziehen zu müssen. Götterkriege” ist zweifelsohne ein sehr interessantes und empfehlenswertes Buch!

Deutschlands jüdische Führung gegen Israel

* von Daniel Pipes / Israel Hayom

Die politischen Parteien in Deutschland haben ihre Differenzen, das ist klar. Aber in einem Punkt sind sie sich einig: Die junge zivilisatorische Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) sollte nicht im Bundestag vertreten sein.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum, denn die unverfrorene Offenheit der AfD zugunsten der westlichen Zivilisation, der Vereinigten Staaten und Israels verärgert sie zutiefst. Angesichts der bevorstehenden Wahlen tun sich die anderen Parteien zusammen, um die AfD zu diskreditieren. Da es sich um Deutschland handelt, ist die wirksamste Methode, sie mit Antisemitismus zu überziehen. Und um das am effektivsten zu tun, müssen Juden die Führung übernehmen.

32 der 69 Organisationen, die das Dokument “Juden gegen die AfD” unterstützen.

32 der 69 Organisationen befürworten das Dokument “Juden gegen die AfD”.

Das erklärt, warum der Zentralrat der Juden (ZdJ) ein Dokument initiiert hat, dem sich nicht weniger als 68 andere jüdische Organisationen angeschlossen haben. Unter dem Titel “Juden gegen die AfD” fordert es die Deutschen auf, eine andere Partei als die AfD zu wählen. Die Botschaft ist nicht subtil: “Wählen Sie am 26. September 2021 eine zweifelsfrei demokratische Partei und helfen Sie mit, die AfD aus dem Deutschen Bundestag zu vertreiben.”

In dem Dokument, das am 9. September veröffentlicht wurde, wird der AfD vorgeworfen, im Parlament “Verwüstungen anzurichten”, und sie wird als Heimat von “Antisemiten und Rechtsextremisten” bezeichnet, die “Rassismus und Menschenfeindlichkeit” betreiben. Zu allem Überfluss sind die Unterzeichner sogar “überzeugt, dass die AfD eine … religionsfeindliche Partei ist”.

Zu diesen Organisationen gehören auch einige große und etablierte internationale Namen, darunter das American Jewish Committee, die B’nai B’rith, die Claims Conference, der European Jewish Congress, der Jewish National Fund, Limmud, die Maccabi Games, die Ronald S. Lauder Foundation, die Union of Progressive Jews und der World Jewish Congress.

Zunächst einmal ist anzumerken, dass alle deutschen und amerikanischen steuerbefreiten Organisationen, die diese Erklärung unterstützen, ganz klar gegen das Gesetz verstoßen, indem sie sich dafür einsetzen, wie Stimmen abgegeben werden sollten. Die Überschrift des Dokuments enthält eine kindische Grafik mit einem nach unten zeigenden Pfeil, der den nach oben zeigenden Pfeil der AfD umkehrt. Seltsamerweise nennt das ZdJ in dem Dokument nicht ein einziges Mal den Namen der Partei, sondern nur die Initialen “AfD”, als ob die Erwähnung des vollen Namens die Partei in Verruf bringen würde.

Alberne Grafik

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Unsere existentielle Wahl

In meinem letzten Beitrag habe ich gefragt, warum Israel in letzter Zeit nur noch “defensiv spielt“. Warum wehren wir die Raketen nur mit Iron Dome ab, anstatt unseren Feinden die Möglichkeit zu nehmen, sie abzuschießen? Warum bombardieren wir leere Hamas-Einrichtungen in Gaza als Antwort auf Brandbomben und Maschinengewehrfeuer, die brennen und töten sollen? Warum haben wir der Hisbollah erlaubt, aufzurüsten? Warum lassen wir zu, dass die Hamas ihre Angriffswellen gegen die Grenze des Gazastreifens startet? Warum lassen wir unsere Feinde immer zuerst zuschlagen? Wenn sie ein Tor schießen, warum geben wir ihnen dann den Ball zurück und sagen ihnen, sie sollen es noch einmal versuchen?

Ich argumentierte, dass dies in der Zeit vor der Staatsgründung oder während des Unabhängigkeitskrieges nicht der Fall war, als unsere militärische und diplomatische Politik trotz unserer relativen militärischen und wirtschaftlichen Schwäche aggressiv und kreativ war. Ich führte dies darauf zurück, dass die Nation in der Vergangenheit ein einziges übergeordnetes Ziel verfolgte – die Errichtung eines souveränen Staates – und man sich allgemein einig war, dass es keine andere Option als den Erfolg gab.

Jetzt hat die Nation kein nationales Ziel mehr, wie es die palästinensischen Araber anstreben (unser Verschwinden) oder die imperialen Ambitionen der iranischen, russischen und türkischen Regime. Israel wünscht sich heute nur noch eine ruhige Zeit, in der sein Volk seine eigenen Gärten bewirtschaften kann. Lasst uns doch bitte in Ruhe, sagen wir.

Leider funktioniert die geschichtliche Entwicklung von Nationen nicht auf diese Weise. Kämpfe sind für das Überleben einer Nation notwendig. Selbstzufriedenheit ist die Vorstufe des Todes. Wer ein Nickerchen macht, verliert.

Die blutigen Kämpfe des Zweiten Weltkriegs haben die amerikanische Gesellschaft nach der Depression paradoxerweise wiederbelebt, und der Kampf gegen den Sowjetkommunismus konzentrierte ihre Energien in der Zeit von 1945 bis 1990. Die USA hätten zum Vorkämpfer der westlichen Welt gegen die Armeen des Islam werden können, die nach dem Ende der Sowjetunion fast sofort den Fehdehandschuh hinwarfen, aber sie taten es nicht. Vielleicht weil es sich als säkulare Nation verstand, war es nicht in der Lage, die Bedeutung des ersten WTC-Anschlags, des Anschlags auf die USS Cole, des Bombenanschlags auf die Khobar Towers und natürlich des 11. September zu begreifen. Es hat sich entschieden, seine Augen vor der Herausforderung zu verschließen, und hat sie bis heute nicht wieder geöffnet.

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