Die islamischen Flüchtlinge in Deutschland und die Juden

* von Roland M. Horn

Im Buch Die Lahore-Ahmadiyya-Bewegung in Europa (Backhausen, Manfred (Hrsg.). Wembley 2008, S. 151) stoßen wir auf die folgenden Zeilen:

„Es war im Mai 1922, als die bekannte englische Tageszeitung in Indien ‚Mohammadan‘ einen Artikel mit der Überschrift ‚Die Notwendigkeit der Verbreitung des Islam in Deutschland‘ publizierte. Nachfolgend einige der Ideen des Autors dieses Artikels:

‚Unter all den Ländern Europas, scheint keines in einem solchen Ausmaß für die Verbreitung des Islam bereit zu sein als Deutschland. Es erlitt eine Niederlage im Krieg (gemeint ist natürlich der 1. Weltkrieg) und denkt nun ernsthaft über die künftige Richtung des Wiederaufbaus, über die Hinwendung zu einer Ordnung innerhalb einer neuen Ära von Frieden und Weiterentwicklung [nach]. Jedermann hier ist sich sicher, dass eine Wiedergeburt ohne der Hinwendung zu einer wahren Religion unmöglich ist. Das Christentum erlitt eine vollständige Niederlage. Deutschland ist in einer viel besseren Position im Innersten, die wahre Realität von falscher und grundloser Propaganda zu erkennen … Deutschland ist das Zentrum von Europa und hier Erfolg zu verzeichnen, wird einen heilsamen Einfluss auf die benachbarten Länder ausüben…

Viele Leute schauen mich wegen meiner Einschätzung der Situation mit geringschätzigen Augen an. Weitere halten die jetzige Zeit [für] schlecht geeignet um sich auf ein solches Wagnis einzulassen…‘

Der Autor hat über das Für und Wider einer solchen Mission nachgedacht. Er ist sich über den Stand der Angelegenheiten im Mutterland (Indien) bewusst. Obwohl er so weit von Indien entfernt ist, weiß er sehr genau, was dort vorgeht. Er ist sich aber sicher, dass dieses Unterfangen den indischen Kampf für die Unabhängigkeit nicht negativ beeinflussen wird. Statt dessen wird es eine positive Wirkung ausüben und zu einem großen Auftrieb für die Kalifats-Bewegung und das Erreichen dessen wirklicher Ziele führen. Weiter würde es dazu führen, die gegen den Islam erhobenen Vorwürfe des Blutvergießens und Zerstörens zurückweisen zu können…Ich schreibe meine Beobachtungen nach dem Studium der aktuellen Ereignisse in Deutschland und ich wäre gegenüber dem Islam treulos, wenn ich die indischen Muslime nicht über diese großartige Gelegenheit zur Verbreitung des Islam in diesem Lande informieren würde…‘

Diese Ideen zeigen sehr deutlich, dass:

  1. Deutschland war das geeignetste Land in Europa für die Ausbreitung des Islam.
  2. Durch die Ausbreitung des Islam in Europa könnte die Wirkung der Propaganda, die gegen den Islam betrieben wird, neutralisiert werden, und dies könnte einen direkten Einfluss auf den Kampf für die Unabhängigkeit der Muslime in Indien haben.
  3. Das Predigen und die Ausbreitung des Islam war ein tiefes Bedürfnis in dieser Stunde in Europa, und besonders in Deutschland.“ ( vgl. http://berlin.ahmadiyya.org/books/aaiil_europe-2.pdf)

Diese Ideen zeigen aber auch sehr deutlich, dass es jemanden oder sogar eine Gruppe gab, der /die schon  vor fast 100 Jahren eine gezielte muslimische Unterwanderung und die Islamisierung Deutschlands plante…

Der Autor dieses Artikels war Professor Abdus Satar Kheiri, der sich zusammen mit seinem Bruder Professor Abdul Jabbar im Jahr 1920 Gedanken über die Aussichten einer Mission in Berlin machten, die schließlich im Juli 1925 in Berlin eröffnet wurde. 2008 wurde sein Artikel – wie oben gesehen – im Rahmen des genannten Buch vollständig zitiert.

Die Ahmadiyya-Bewegung ist eine wesentlich kleinere islamische Sekte als die bekannteren großen Sunniten und Schiiten.  Ihr Gründer ist Mirza Gulam, der sowohl als Prophet, Messias und Mahdi angesehen wird und zahlreiche Schriften herausgegeben hat. Die „Lahore-Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung islamischen Wissens“, das Backhaus vertritt, ist eine Abspaltung der ursprünglichen Ahmadiyya-Bewegung.

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Israelis werden angegriffen, in den Medien finden wir – nichts

* von Daniel Pomerantz, HonestReporting, 6. Februar 2020

(übernommen von Heplev)

Israelische Polizisten inspizieren den Ort eines Auto-Ramm-Anschlags. (Foto: Oren ben HaKoon/AFP via Getty Images)

Bei mindestens drei Terroranschlägen innerhalb von 24 Stunden haben Israelis gerade Leid erfahren. Die Einzelheiten kommen noch weiter herein, aber hier ist, was wir bisher wissen:

    1. In den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang am Donnerstag [6. Februar 2020] rammte ein unbekannter Angreifer sein Auto in eine Gruppe Soldaten der Golani-Brigade, die vor Jerusalems Altem Bahnhof standen, einem beliebten Ort zum Ausgehen. Die Truppen besuchten Jerusalem vor einer frühmorgendlichen Vereidigungsfeier an der Westmauer. Zwölf [später: 14] Soldaten wurden bei dem Anschlag verletzt, einer davon schwer, der Rest leicht. Neun sind wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der schwer verwundete Soldat erlitt Verletzungen am ganzen Körper und musste operiert werden. Das Auto des Terroristen, das israelische Nummernschilder trug, wurde verlassen im Palästinenserdorf Beit Jala außerhalb von Bethlehem gefunden. [Der Täter konnte später noch gefasst werden. – heplev]
    2. Ein Grenzpolizist wurde bei einem Anschlag in der Altstadt von Jerusalem, außerhalb des Tempelbergs nahe des Löwentors durch Schüsse leicht verletzt. Reagierendes Sicherheitspersonal schoss auf den Angreifer und tötete ihn; er wurde als arabischer Israeli aus Haifa in seinen Vierzigern identifiziert, der vor kurzem vom Christentum zum Islam konvertierte.
    3. Auf einer Westbank-Autobahn wurde nahe der Siedlung Dolev aus einem fahrenden Auto heraus geschossen. Ein Soldat wurde leicht verletzt.

Als die Associated Press schließlich einen Artikel veröffentlichte, begann dieser mit den Worten:

Israelische Streitkräfte töteten zwei Palästinenser…

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