Gedankensplitter: Wird so in Deutschland Antisemitismus bekämpft?

Sie können es nicht lassen: SPD und Grüne in Hamburg wollen einen Islamisten in den NDR-Rundfunkrat holen. Ausgerechnet Vertreter von aus dem Ausland gesteuerten Muslim-Organisationen sollen mehr Vielfalt in den Rundfunkrat bringen? Geht’s noch?

DITIB und das Islamische Zentrum Hamburg sind Organisationen, die extremistischen Islam-Varianten zugeordnet werden müssen; DITIB untersteht der türkischen Religionsbehörde und ist von Erdoğans Ideologie gesteuert, das IZH ist eine Dependence des Mullah-Regimes im Iran.

Beides sind Organisationen, die dem Antisemitismus frönen.

Und die sollen jetzt im Rundfunkrat mitbestimmen, was der NDR so ausstrahlt…

Aber das passt. Die SPD hat die antisemitische Terrororganisation Fatah 2013 zum strategischen Partner erklärt, die Jusos sich erst vor kurzem mit der Jugendorganisation der Fatah verbrüdert. Links geht es offenbar nicht anders. Fragt sich nur, wodurch das bedingt ist.

Aber man kann es sich vorstellen. In der links-verqueren Denke müssen alle „eingebunden“ werden, damit man insgesamt als Welt miteinander auskommt, egal, was diese anderen so treiben. Nein halt, das gibt es Ausnahmen: Nazis und AfD (ach ja, auch Nazis) sind gefälligst nicht einzubinden, die müssen gemieden, verteufelt und ausgegrenzt werden. Aber alle anderen: Gute, nette Leute, mit denen man reden muss.

Das macht man dann mit Teheran seit 1979. Wie erfolgreich das ist, sehen wir ja immer wieder. Jedes Jahr zum antisemitischen Israel-Vernichtung-Quds-Tag-Marsch, der allein durch die Corona-Hysterie verhindert werden kann. Durch Geschäfte ohne Ende mit den Terror-Mullahs, die nicht nur das eigenen Volk unterdrücken und jegliche abweichende Meinung mit Haft und Folter „belohnen“, sondern auch international nicht nur in der eigenen Region Kriege anzetteln und Terror verbreiten. Seit Trump aus dem Amt ist, wieder mit noch mehr Verve und neuer Aggressivität.

Antisemitismus bekämpft man nicht durch Einladungen an Antisemiten in Aufsichtsgremien. Nicht durch große Geschäftemacherei mit einem Terror-Regime, das vermutlich nicht nur regionale Hegemonie und Unterdrückung anstrebt. Nicht durch Kuschen vor einem islamistischen Autokraten, der das Türkentum wieder als regionale Supermacht aufbauen will und dazu gerne mal den „Weg über Jerusalem“ mitsamt Vernichtung der Juden und ihres Staates als geeignetes Mittel propagiert und ansonsten die EU mit echten und falschen Flüchtlingen erpresst.

Die linke Mischpoche ist nicht in der Lage – schon lange nicht mehr gewesen – ihre eigenen Feinde als solche zu benennen und deren Motive zu erkennen. Sie ist auch nicht willens, das zu tun. Weil sie ihre (politischen) Feinde ausschließlich „rechts“ sucht. Weil sie nicht in der Lage ist sich vorzustellen, dass jemand anderes als Nazis auch in der Lage sein könnte systematisch zu fanatisieren.

Und so werden dann Antisemiten in Gremien berufen und hofiert, die da nichts zu suchen haben, auch weil sie unserer Demokratie gegenüber feindlich eingestellt sind. Das zu begreifen geht über den viel zu geringen linken Horizont hinaus, der nur „rechts“ etwas sieht. Und so wird von diesen Linken – zu denen inzwischen auch große Teile der CDU zu zählen sind – nicht Antisemitismus bekämpft, sondern ermöglicht und Antisemiten gestärkt.

Wenn nur Nazis als Antisemiten wahrgenommen werden dürfen oder können, dann sind die ganzen Beteuerungen des „Nie wieder“ und „Kein Platz für Antisemitismus“ glatte Lügen. Und in Deutschland wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Gaza-Terroristen entfachen Brände in Südisrael

Der HERR lebt, und gelobt sei mein Fels, und Gott, der Fels meines Heils, sei hoch erhoben. 2.Samuel 22,47 (Lutherbibel 2017)

Brennendes Feld in Südisrael

Foto: Operation Lifeshield, Brennendes Feld in Südisrael, 15.06.2021; n. ICEJ

Terroristen im von der islamistischen Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen haben am Dienstag und Mittwoch mehrere Brandballons nach Israel geschickt. Am Mittwoch verbrannten rund zwölf Hektar Land, ein großer Teil davon landwirtschaftliche Fläche. Am Dienstag verursachten mit Brandsätzen bestückte Ballons insgesamt 26 Brände in Südisrael. „Leider sind wir schon daran gewöhnt“, sagte Ofer Liebermann, ein Landwirt aus dem Kibbuz Nir Am nahe der Gaza-Grenze. „Wo wir leben ist die Lage weiterhin angespannt, auch nach dem Ende der Militäroperation in Gaza.“ Die israelische Luftwaffe bombardierte in der Nacht zum Mittwoch Stellungen der Hamas. Es waren die ersten israelischen Luftangriffe seit der Amtseinführung von Premierminister Naftali Bennett am Sonntag. Bennett hatte in der Vergangenheit betont, die israelische Armee solle auf Terror-Ballons genauso reagieren wie auf Raketenangriffe. Die Hamas hatte Israel zuvor wegen des Flaggenmarsches nationalistischer Juden durch Jerusalem mit Raketenbeschuss und Brandballons gedroht. Der Marsch, der traditionell am Jerusalem-Tag stattfindet, war am 10. Mai abgesagt worden, nachdem die Hamas Raketen auf Jerusalem gefeuert hatte. Er wurde schließlich am Dienstag durchgeführt. Die Hamas feuerte jedoch keine Raketen auf Israel. Israelische Medien vermuten, mit ihren Drohungen wolle die Hamas ihre Frustration über das Ausbleiben der monatlichen Hilfszahlungen aus Katar ausdrücken. Israel hat seit dem Raketenkrieg vom Mai die Zahlungen in Millionenhöhe gestoppt und diese an die Bedingung geknüpft, dass die Hamas zwei im Gazastreifen festgehaltene israelische Geiseln sowie die sterblichen Überreste zweier Soldaten freigibt.

 

Gebetsanliegen: Bitte beten Sie mit uns für ein Ende der Terror-Ballons aus dem Gazastreifen. Beten wir für den Schutz der Bevölkerung und der landwirtschaftlichen Anbauflächen in Südisrael.

Hamas: Raketen-Krieg befeuert Popularität

Ramallah

Foto: Wikipedia, Ramallah, Symbolbild; n. IECJ

Der Hamas-Raketenkrieg vom Mai hat die Beliebtheit der islamistischen Terrororganisation in der palästinensischen Öffentlichkeit befeuert. Laut einer aktuellen Umfrage sind 77% der Palästinenser der Ansicht, die Hamas sei daraus als Sieger hervorgegangen. Nur 1% sagte, Israel habe den Konflikt gewonnen, 18% gaben an, keine Seite habe gewonnen. Für die Umfrage, durchgeführt vom Palästinensischen Zentrum für Politik- und Meinungsforschung in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, wurden 1.200 Personen im Westjordanland und im Gazastreifen befragt. 53% der Befragten sagten, die Hamas „verdient es am meisten, das palästinensische Volk zu repräsentieren und zu führen“. Nur 14% bevorzugten die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. (Foto: Wikipedia, Ramallah, Symbolbild)

Der leitende Meinungsforscher Khalil Schikaki wies darauf hin, dass ein „dramatischer Wandel“ der öffentlichen Meinung bereits in der Vergangenheit nach Konflikten zwischen Hamas und Israel beobachtet wurde. Anschließend habe sich die Popularität der Hamas jedoch innerhalb weniger Monate wieder verflüchtigt. Des Weiteren waren 72% der Ansicht, die Hamas habe die Raketen gefeuert, um Jerusalem und die Al-Aksa-Moschee zu verteidigen, 9% vermuteten, sie habe die Fatah schwächen wollen. 17% gaben beide Gründe an. 65% der Befragten kritisierten, dass Präsident Abbas die für Mai angesetzten palästinensischen Wahlen abgesagt hatte, 25% befürworteten es. 66% vermuteten, Abbas habe aus Sorge vor einer Wahlniederlage gehandelt, nur 25% glaubten Abbas‘ Begründung, Israel habe die Wahlbeteiligung der Ostjerusalemer Palästinenser untersagt.

Kanada: Drastischer Anstieg antisemitischer Vorfälle

Orthodoxer Jude

Foto: Wikipedia, Ramallah, Symbolbild) Orthodoxer Jude; nach ICEJ

Die jüdische Organisation B’nai Brith Kanada hat im Mai 2021 so viele antisemitische Vorfälle verzeichnet wie im gesamten Jahr 2020. Letztes Jahr waren in Kanada 2.610 antisemitische Vorfälle verzeichnet worden, ein Anstieg von 18,3% im Vergleich zu 2019. Seit dem Ausbruch des Hamas-Raketenkriegs vom Mai sähen kanadische Juden sich jedoch mit einer „nie zuvor dagewesenen Welle der Gewalt und des Hasses“ konfrontiert, die immer noch andauere, erklärte B‘nai Brith. Juden begegnen Antisemitismus im Internet sowie im realen Leben. Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf jüdische Menschen, Geschäfte und Wohnviertel. Kanadas Juden beklagen insbesondere eine fehlende Unterstützung durch die Mehrheitsbevölkerung. „Was am meisten beängstigt, sind nicht die schamlosen Angriffe, der Vandalismus oder die Belästigungen.

Sondern es ist die fehlende Bereitschaft vieler Kanadier, sich in Solidarität zu ihren Mitbürgern zu stellen“, teilten rund 200 jüdische Organisationen und Synagogen in einem offenen Brief mit. In Kanada leben ca. 400.000 Juden, es ist nach den USA und Frankreich die größte jüdische Gemeinde in der Diaspora. Premierminister Justin Trudeau hat angesichts der anhaltenden Übergriffe einen Sondergipfel angekündigt. In vielen Teilen der Welt wurde während des jüngsten Gaza-Kriegs ein Anstieg antisemitischer Vorfälle verzeichnet. In den USA wurden etwa doppelt so viele Vorfälle gemeldet wie im Vorjahreszeitraum. Bei einer Umfrage der Anti-Defamation-League (ADL) unter US-amerikanischen Juden gaben 77% der Befragten an, sie seien nach dem Konflikt „viel mehr“ oder „etwas mehr“ über Antisemitismus besorgt, 41% sorgten sich mehr als zuvor um ihre persönliche Sicherheit.

Israel: Gen bewirkt Chemotherapie-Resistenz

Gehirn

Grafik: Pixabay, Illustration des Gehirns, Symbolbild; n. ICEJ

Israelische Wissenschaftler der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beerschewa (BGU) haben einen Zusammenhang zwischen dem Altern und der Glioblastom-Behandlung festgestellt. Ein Glioblastom ist die tödlichste Form hirneigener Tumore. Anders als bei den meisten Krebsarten, bei denen Chemotherapie eine unter allen Altersgruppen vergleichbare Wirkung erzielt, hilft Chemotherapie älteren Patienten mit Glioblastom oft nicht. In der mehrjährigen Studie, deren Ergebnisse vergangene Woche im Wissenschaftsjournal Aging veröffentlicht wurden, stellten die Wissenschaftler der BGU fest, dass die reduzierte Wirksamkeit der Chemotherapie in diesen Fällen auf ein Gen namens TP73-AS1 zurückzuführen sei. Dieses Gen, das im Körper von älteren Glioblastom-Patienten überdurchschnittlich zu finden ist, bewirke demnach eine Resistenz gegen die Chemotherapie.

Es wurde auch ein erhöhtes Vorkommen des Proteins YY1 festgestellt, das wiederum das Gen TP73-AS1 aktiviert. „Dies ist eine wichtige Erkenntnis, denn auf der Ebene von Genen und Proteinen scheint es eine Verbindung zwischen dem Altern und Hirntumoren zu geben“, erklärte Prof. Dr. Barak Rotblat. Sollte sich die Hypothese als richtig erweisen, könne man „Therapien entwickeln, die die Produktion des Gens TP73-AS1 beeinflussen und Krebspatienten jeder Altersgruppe helfen.“

Deeskalation

Stell Dir vor, Du hättest eine kugelsichere Weste an und es gäbe Menschen, die auf Dich schießen.

Stell Dir vor, die Menschen, die auf Dich schießen, brüllten immer wieder, Dich töten zu wollen und hätten sogar eine Charta verabschiedet, in der sie erklären, Dich, Deine Familie und all Deine Verwandten vernichten zu wollen. Stell Dir vor, eine Kugel hätte bereits Deinen Kopf gestreift und Dein linkes Ohr wäre sogar getroffen worden. Was würdest Du tun? Würdest Du Dich verteidigen, wenn Du könntest?

Die Menschen in Israel befinden sich in genau so einer Situation. Sie werden angegriffen und sie tragen eine kugelsichere Weste.



Neulich habe ich gehört, wie jemand erklärte: „Israel ist ganz klar der Stärkere in diesem Konflikt. Und deswegen ist es an Israel, dass das ganze deeskaliert.“

Israel wird von der Hamas angegriffen. In der Gründungscharta der Hamas von 1988 wird gefordert, nicht nur Israel, sondern alle Juden weltweit zu vernichten. Im Gazastreifen gehört das Hakenkreuz zu den Symbolen des Krieges gegen Juden.

Natürlich eskaliert der Konflikt im Nahen Osten. Aber das liegt daran, dass sich Juden und Israelis gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund der Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung. Eine Situation eskaliert immer erst dann für beide Seiten, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deeskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen.

Was soll das überhaupt bedeuten, Israel sei der Stärkere in dem Konflikt. Israel ist von Feinden umringt. Israel ist all den anderen Ländern im Nahen Osten zwar militärisch überlegen, aber nicht überlegen genug, um den Krieg gewinnen zu können. Dafür ist die Gegenseite viel zu groß. Israel umfasste nicht einmal 0,5% des ganzen arabischen Raums. Die restlichen 99,5 % sind Feinde, Verbündete der Feinde oder ehemalige Feinde.

Israel kann diesen Krieg nicht gewinnen. Israel kann lediglich dafür sorgen, den Krieg nicht zu verlieren. Israel kämpft nicht auf Sieg. Nein, Israel kämpft um das nackte Überleben.

Immer wieder höre ich, der Konflikt sei nicht leicht zu erklären, das stimmt aber nicht. Der Konflikt ist nicht leicht zu lösen; er ist jedoch sehr leicht zu erklären: Die arabische Seite will die israelische Seite vernichten. Die israelische Seite verteidigt sich. Das ist der Konflikt.

In den offiziellen Verlautbarungen der arabischen Seite steht eindeutig, Israel vernichten zu wollen. Auf israelischer Seite gibt es eine solche Verlautbarung nicht, im Gegenteil, die Unabhängigkeitserklärung Israels bietet nach wie vor allen arabischen Nachbarn den Frieden:

 

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Der Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas in Gaza, Jahia al-Sinwar, erklärte am 19. Oktober 2017 bei einer Rede vor Jugendlichen:

„Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden.“

Mahmud Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

 

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte in einer öffentlichen Rede im Februar 2010, Juden sein Bakterien, die allesamt vernichtet werden müssen.

Und jetzt gibt es Menschen, die Israel dafür kritisieren, sich zu verteidigen. Sie fordern sogar, Israel solle deeskalieren. Das Einzige, was Juden und Israelis tun können, um zur Deeskalation beizutragen, ist schlicht und ergreifend, nicht mehr zu existieren.

Israel ist ein Mensch mit kugelsicherer Weste und daher wieder zurück zu Dir. Stell Dir vor, Du würdest eine kugelsichere Weste tragen. Fändest Du es gerecht, wenn man Dich im Kugelhagel kritisieren würde, wenn man Dich auffordern würde, zu deeskalieren, nur weil Du eine kugelsichere Weste trägst und etwas bessere Waffen bei Dir hast?

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du aus aller Welt kritisiert werden würdest und selbsternannte Friedensaktivisten Dich als Kriegstreiber und schlimmste Gefahr für den Weltfrieden bezeichnen würden? Was würdest Du sagen, wenn die Vereinten Nationen, Dich öfter kritisieren würden als alle anderen Menschen der Welt zusammen? Genau das passiert Israel.

Israel wurde vom sogenannten Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen öfter kritisiert als alle anderen Länder der Welt zusammen, darunter so leuchtende Beispiel der Humanität wie Syrien, Saudi-Arabien, Nordkorea und der Iran. Mach Dir das mal klar: Alle anderen Länder der Welt zusammen wurden von den Vereinten Nationen weniger kritisiert als Israel.

Trotzdem gibt es Menschen, die behaupten ernsthaft, Kritik an Israel sei nicht möglich und man würde eigentlich nur die israelische Seite zu hören bekommen. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Nachweislich! Aber die Menschen, die Israel und Juden hassen, sind wahnsinnig. Fakten erreichen sie nicht.

Kannst Du Dir vorstellen, in einer Welt zu leben, In der Du so sehr gehasst wirst, dass von Dir erwartet wird, zu deeskalieren, wenn Menschen Dich vernichten wollen?

Israel versucht bei der Verteidigung, so viele zivile Tote wie möglich zu vermeiden. Das ist jedoch sehr schwer, weil die Hamas ihre Waffen und Raketen in Kindergärten, Moscheen und Krankenhäusern lagert und die Zivilbevölkerung ganz bewusst als Schutzschild für ihre Waffen missbraucht. Israel nutzt Waffen, um die Bevölkerung zu schützen, die Hamas jedoch benutzt Menschen, um ihre Waffen zu schützen.

Der ehemaligen israelischen Premierministerin Golda Meir, werden diese Worte zugeschrieben:

„Wenn Frieden kommt, können wir den Arabern vielleicht mit der Zeit vergeben, dass sie unsere Kinder getötet haben. Wir können ihnen aber nie vergeben, dass sie uns gezwungen haben, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Die Hamas schickt Kinder in den Tod, damit Bilder entstehen, die Israels Verteidigung wie eine Aggression aussehen lassen. Die Hamas opfert die eigenen Kinder, um Israel zu schwächen und zu dämonisieren.

Alle Medien, die die Bilder der toten Kinder zeigen, haben diese Kinder mit auf dem Gewissen, denn es ist der Plan der Hamas, diese Kinderleichen als moralische Schwächung Israels zu „produzieren“ – und das Verb „produzieren“ ist genau das richtige Wort, um diese brutale Unmenschlichkeit der Hamas auf den Punkt zu bringen.

Alle, die Israel kritisieren, weil das Land sich verteidigt und dabei etwas von Unverhältnismäßig faseln und Israel vorwerfen, Zivilisten zu töten, haben diese Zivilisten selbst auf dem Gewissen.

Die Hamas verschanzt ihre Waffen ganz bewusst hinter unbewaffneten Zivilisten, damit so viele Menschen wie möglich sterben. Die Hamas weiß, dass diese schrecklichen Bilder bei den Israelkritikern gut ankommen.

Würden nicht so viele Menschen so geil werden, wenn sie Bilder toter Kinder und Zivilisten sehen, die durch Waffen getötet wurden, die von Juden gehalten wurden, im Versuch, sich zu verteidigen, die Hamas würde gewiss nicht so viele tote Zivilisten und Kinder „produzieren“.

Es herrscht das Prinzip von Angebot und Nachfrage. In Deutschland gibt es einen Markt für Bilder toter palästinensischer Kinder und die Hamas bedient diese Nachfrage. Die Hamas hat Kunden in Deutschland, um nicht zu sagen, willige Vollstrecker.

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Die letzte, aber immer noch aktive Front des Zweiten Weltkriegs

Es gibt im Westen ein tiefgehendes Bedürfnis zu beweisen, dass Juden schlechte Menschen sind. Unter den Israelhassern gibt es ein atemloses Verlangen nach dem Augenblick, in dem man „erwischt“ brüllen und dann die Juden an den öffentlichen Pranger stellen kann.

Unsere aktuellen Erschütterungen, bei denen das jüdische Volk sowohl in Israel als auch in der Diaspora unter mörderischen und gehässigen Angriffen steht, sind weit folgenreicher als viele begreifen mögen.

Israel, wo ein Waffenstillstand für den Konflikt im Gazastreifen angekündigt wurde, blieb unter dem Feuer von Raketensalven, die israelische Zivilisten in den letzten Stunden vor Inkrafttreten töten sollten. Die Spannungen infolge von Angriffen durch Horden israelischer Araber auf israelische Juden, mit gelegentlicher übler Vergeltung durch eine kleine Zahl jüdischer Extremisten, bleiben stark.

Aber die Gewalt beschränkt sich nicht auf den Nahen Osten. Es hat einen gewaltigen Anstieg der Übergriffe auf Diaspora-Juden in Großbritannien, Europa und Amerika gegeben.

Auf den Straßen europäischer Städte haben Demonstranten nach der Vernichtung Israels gebrüllt und skandiert, die „Armee Mohammeds“ sei zurück um die Juden abzuschlachten.

In Los Angeles lebende Juden sagen, als sie im Restaurant in der City aßen, kamen Dutzende Palästinenserflaggen schwenkende Leute, von denen sie schlimm verprügelt wurden, nachdem sie vorher fragten: „Wer ist Jude?“

Die britische Verteidigungsorganisation für Juden, Community Security Trust, berichtet von einer mindestens fünffachen Zunahme antisemitischer Vorfälle während des Gaza-Kriegs.

Das dramatischste Beispiel war ein vierstündiger Autokorso, die Autos mit Palästinenserflaggen behängt, deren Insassen in jüdischen Bereichen von Nordlondon umherfuhren und Schmähungen brüllten. Einer dieser Schlägertypen brüllte durch ein Megafon: „F*** die Juden, f***t ihre Töchter, f*** ihre Mütter, vergewaltigt ihre Töchter und befreit Palästina.“

Diese erschreckenden Ereignisse sind nicht das Ergebnis davon, dass ein weiterer Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern eine vorhersagbare antiisraelische Reaktion provoziert. Was jetzt geschieht, ist die Umgestaltung des palästinensisch-arabischen Kriegs gegen Israel zu einem Krieg gegen die Juden.

Diaspora-Juden werden physisch und verbal angegriffen, ihre Kinder eingeschüchtert und ihre Synagogen mutwillig beschädigt.

Die meisten solchen Taten werden von Muslimen begangen. Aber das wird von extremer Feindseligkeit westlicher „Progressiver“ gegenüber Israel verstärkt. Diese selbsternannten „Antirassisten“ sagen sich selbst, dass sie auf der Seite der Engel stehen. Aber während sie von den Angriffen auf jüdischen Menschen in ihren Städten aufrichtig entsetzt sind, lehnen sie es ab einzugestehen, dass ihre eigene Haltung gegenüber Israel zutiefst judenfeindlich ist.

Es sind nicht nur die verdrehte Berichterstattung, Verfälschungen und Ritualmordbeschuldigungen, die direkt aus dem Manuskript der Hamas kommen, die von der BBC, Sky UK, dem Guardian, der New York Times und vielen anderen Mainstream-Medien rund um die Uhr übermittelt werden. Noch schlimmer ist die Intensität der perversen und ungerechtfertigten Leidenschaft, mit der Israel dämonisiert wird.

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Über 1.000 Raketen auf Israel gefeuert, sechs Tote; Brandbomben und andere Verbrechen gegen den jüdischen Staat

Am 12. Mai 2021 berichten die ICEJ-Nachrichten ausführlich über die derzeitigen Vorkommnisse in und gegen Israel. Die ICEJ ist in Bezug auf das Thema Israel eine der seriösesten Quellen, die ich kenne, und so gebe ich nachfolgend den kompletten Textteil dieser Ausgabe plus einleitenden Bibeltext wieder.

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“Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Psalm 121,1-4” (Lutherbibel von 2017)

Über 1.000 Raketen auf Israel gefeuert, sechs Tote

Raketeneinschlag in Holon, 11.05.2021

Raketeneinschlag in Holon, 11.05.2021, Foto: Israel Police

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat in der Nacht zum Mittwoch hunderte Raketen auf zentralisraelische Städte, einschließlich Tel Aviv, abgefeuert. Am frühen Mittwochmorgen schlugen zwei Raketen in einem Haus und einem Auto nahe Lod ein. Zwei Insassen des Autos, ein arabisch-israelischer Vater (52) und seine Tochter (16), wurden getötet, die Mutter überlebte schwer verletzt. In Rischon LeZion wurde eine Frau (50) durch eine Rakete getötet, als sie in einem Schutzbunker vor ihrem Haus Zuflucht suchen wollte. In Holon schlug eine Rakete neben einem Bus ein, vier Menschen wurden verletzt, darunter ein fünfjähriges Mädchen. In Givatajim wurden vier Menschen verletzt als herabstürzende Trümmerteile einer abgefangenen Rakete in einem Haus einschlugen. Der Ben-Gurion Flughafen in Tel Aviv musste für rund zwei Stunden geschlossen werden, Flüge wurden nach Zypern umgeleitet. Am Dienstagnachmittag waren eine ältere Israelin und ihre indische Haushälterin (32) in Aschkelon getötet worden, als eine Rakete in ihrem Haus einschlug. Seit Montagabend haben Terroristen aus Gaza über 1.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert, etwa 200 schlugen noch innerhalb des Gazastreifens ein. Israels Raketenabwehrsystem konnte 85-90% der Raketen, die auf bewohntes Gebiet zielten, abfangen. Am Mittwochvormittag wurde ein israelischer Soldat (21) getötet, als Terroristen eine Antipanzer-Lenkrakete auf ein Armeefahrzeug in Netiv HaAsara im nördlichen Grenzgebiet zum Gazastreifen feuerten. Drei weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.

Haus in Aschkelon

Foto: IDF, Ein von einer Rakete zerstörtes Haus in Aschkelon, 11.05.2021, Foto: IDF

Die israelische Armee bombardierte bis zu 500 Stellungen der Hamas im Gazastreifen, u.a. Terror-Angriffstunnel, die in Richtung Israel verliefen, Produktions- und Lagerstätten von Raketen und Raketenabschussrampen. Außerdem zerstörte sie ein neunstöckiges Gebäude in Gaza-Stadt, in dem sich u.a. der Spionagedienst und die Propaganda-Abteilung der Hamas befanden. Um unschuldige Zivilisten zu schützen, hatte die israelische Armee wenige Stunden vor dem Luftschlag die Bewohner aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Bei Israels Luftschlägen wurden auch zwei Kommandeure der Hamas-Militäraufklärung gezielt getötet. Angaben der Hamas zufolge sind 43 Menschen in Gaza ums Leben gekommen. Israel geht davon aus, dass die meisten palästinensischen Opfer auf fehlgeleitete Hamas-Raketen zurückzuführen sind.

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Schaschlik

In Dubai wurde eine iranische Terrorzelle entlarvt und festgenommen, die plante Israelis zu ermorden.

Das gibt Gift: Eine republikanische Abgeordnete im aus Florida wird im Repräsentantenhaus eine israelische Flagge vor ihrem Büro anbringen – direkt neben dem Büro der Israelhasserin Rashida Tlaib.

Eine iranische Jüdin wurde vom Mullah-Regime vorübergehend (!) wieder freigelassen; sie war unter dem Verdacht festgenommen worden Israel besucht zu haben.

Der Sudan hat die „Abraham-Vereinbarungen“ mit den USA jetzt unterschrieben, was den Weg zur Normalisierung mit Israel ebnet.

Ein Mitglied des Revolutionsrats der Fatah hat für Mai „Präsidentschafts“-„Wahlen“ angekündigt. Mal wieder. Ich glaub’s, wenn sie tatsächlich stattfinden.

Jetzt hat die Israel dann doch um Notfall-Impfdosen gebeten – und sie bekommen.

Der iranische Präsident Rouhani droht damit, dass Trump in ein paar Tagen tot sein wird.

Reuters gehörte zu den Medienorganen, die am stärksten verbreiteten, Israel verweigere den Palästinensern Hilfe in der Pandemie (sprich: Impfstoff). Aber selbst die mussten jetzt eingestehen, dass das nicht stimmt, sondern dass Israel sogar Palästinenser impfte, die unter seine Zuständigkeit fallen.

Die PA hatte eine Fluggesellschaft, Palestinian Airlines. Hatte. Nach 25 Jahren zeitweisen Betriebs, in den letzten Jahren Untätigkeit, in der die Beschäftigten weiter bezahlt wurden, ist die Firma jetzt liquidiert worden.

Die Medienkampagne, Israel lasse die Palästinenser in Sachen Corona im Stich statt ihnen zu helfen, zeigt auch bei NOGs Wirkung; mehrere bekannte Menschenrechtsorganisationen (u.a. natürlich Amnesty International und Human Rights Watch) „kritisieren“ Israel, es würde seiner „rechtlichen Verpflichtung“ gegenüber den Palästinensern nicht nachkommen, sie mit hochwertigen Impfstoffen zu versorgen. Dass die Terrorgruppen diese Hilfe ablehnten, spielt offensichtlich keine Rolle. Ebenso wenig, dass die Oslo-Abkommen Israel verbieten sich in Gesundheitsfragen bei den Palästinensern einzumischen.

Erdoğan schwört sein Militär einzusetzen, um den Platz der Türkei in einer neu ausbalancierten Weltordnung sicherzustellen. (Hört sich verdammt nach dem an, was Wilhelm II. vor dem Ersten Weltkrieg so von sich gab…)

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Nicht alle in der SPD sind so

Ende November 2020 verabschiedete die Jugendorganisation der SPD (Jusos) auf ihrem virtuellen Bundeskongress einen Antrag, in dem sie sich solidarisch mit der Palästinenserorganisation Fatah-Jugend erklärte. In dem Antrag unter dem Titel „Unsere Vision für das Willy Brandt Center Jerusalem“ heißt es, die Fatah-Jugend sei eine „Schwesterorganisation“.

Der führende Politiker der Fatah ist Mahmud Abbas. Im Jahr 2005 wurde er zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Abbas sagte einst:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von der Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Sigmar Gabriel ist ein Politiker der SPD. Am 24. März 2017 war er der Außenminister Deutschlands und schrieb auf Twitter: „Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Die Jusos erklären sich solidarisch mit einer Partei, die Morde an Juden feiern und fördern und ein hochrangiger SPD-Politiker im Amte des deutschen Außenministers nennt den Führer dieser Partei seinen Freund. Mir fällt keine vergleichbare anti-israelische Entgleisung der deutschen Bundesregierung dieses Ausmaßes der letzten Jahre ein. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass dies selbstverständlich nicht bedeutet, alle Mitglieder der SPD seien antisemitisch.

Zwar kenne ich einige Menschen, die sich aufgrund dieser Vorkommnisse nicht mehr vorstellen können, jemals wieder die SPD zu wählen, auch kenne ich zwei Leute, die deshalb ihr Parteibuch der SPD zurückgegeben haben, aber die SPD ist eine breit aufgestellte Partei, in der sich auch gute Freundinnen und Freunde Israels finden. Allerdings gibt es unter den Mitgliedern der SPD auch Kritiker*innen des kleines jüdischen Landes, deren Abneigung in manchen Fällen in eine Feindseligkeit umschlägt, die sie anfällig werden lässt für antisemitische Klischees.

Am 23. Juni 2016 war Mahmud Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union. Er behauptete dort, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften. Das war natürlich gelogen. Es gab diese Rabbiner nicht. Juden vergiften heute so wenig die Brunnen wie im Mittelalter. Am Ende der Rede gab es dennoch stehenden Applaus vom Parlament.

Zwei Tage später, am 25. Juni 2016, veröffentlichte die Presseabteilung von Mahmud Abbas ein Statement, in dem eingeräumt wurde, dass es die Brunnenvergiftung nie gegeben hatte. Der SPD-Politiker und spätere Kanzlerkandidat, Martin Schulz, hatte die Rede vom brunnenvergiftenden Juden jedoch bereits öffentlich als „inspirierend“ gelobt.

Am 12. Februar 2014 sprach Martin Schulz vor dem israelischen Parlament diese Worte: „Wie kann es sein, dass Israelis 70 Liter Wasser am Tag benutzen dürfen und Palästinenser nur 17?“ Die Zahlen waren ein Gerücht, wie Schulz später zugeben musste.

Der Philosoph Theodor W. Adorno erklärte einst: „Der Antisemitismus ist das Gerücht über den Juden.“ Gerüchte über Juden haben eine lange Geschichte, auch Mitglieder der SPD sind nicht frei davon, auf das ein oder andere Gerücht hereinzufallen, sie zu honorieren oder sie gar weiterzuverbreiten.

Wenn es schon Antisemitismusbeauftragte in Deutschland gibt, dann sollte jede Partei einen eigenen Antisemitismusbeauftragten haben und die einzige Aufgabe dieses Beauftragten sollte darin besteht, den Antisemitismus in der eigenen Partei zu benennen und zu bekämpfen. Politikerinnen und Politiker mit Regierungsverantwortung tragen dabei, wie das Wort schon sagt, deutlich mehr Verantwortung als eine Partei, die nur die Position der Opposition kennt.

Es macht einen großen Unterschied, ob eine zutiefst und überall kritisierte Opposition sich im Wort vergreift oder ob eine mit politischer Entscheidungsmacht versehene Instanz durch Worte und Taten Fakten schafft.

Der Schriftsteller und Überlebende des Holocausts, Elie Wiesel, hat gesagt: „Wenn wir den Antisemitismus wirklich besiegen wollen, dann müssen wir bereit sein, auf die dunklen Seiten unseres eigenen Herzens zu schauen.“

In jeder Partei gibt es politische Strömungen, die für Juden gefährlich sind. Es gibt allerdings politische Akteure, die verurteilen Antisemitismus nur dort, wo es sie selber nicht betrifft. Sie wollen lediglich gut dastehen und zeigen, wie gut sie sind, indem sie andere verurteilen. Ginge es ihnen wirklich darum, die zum Teil unerträgliche Situation für Juden zu bekämpfen, sie würden das tun, was Elie Wiesel von uns verlangt, nämlich in die dunklen Herzen der eigenen Seelen zu blicken.

Wenn ein deutscher Außenminister einen Judenhasser seinen Freund nennt und die Jugendorganisation dieser Partei mit einer judenfeindliche Organisation kooperiert, dann verblasst alles, was die Opposition von sich gibt und jemals von sich gegeben hat, besonders, wenn der Außenminister einer Partei angehört, die ich mal gewählt habe, während in der Opposition Parteien sind, die ich niemals wählen würde.

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Merkel und die deutsche Sozialdemokratie haben mit der Vernichtung der Juden kein Problem!

* von Michael van Laack (Philosophia Perennis)

Eigentlich wäre das ein Fall für den Verfassungsschutz, aber wir wissen: Mit Bundeskanzlerin Merkel, dem Herrn Bundespräsidenten und Heiko Maas haben wir in Deutschland drei mächtige Schutzpatrone für linksradikale Antisemiten. Deshalb wird es folgenlos bleiben, dass die Jugendorganisation der SPD (Jusos) die Jugendorganisation der palästinensischen Terrorpaten-Partei Fatah zu ihrer Schwesterorganisation erkoren hat.

Kühnert dachte wohl: „Nach mir die Sintflut!“

Der scheidende Juso-Vorsitzende hat nicht verhindert, dass sich seine wackeren Vorkämpfer gegen alles, was nach rechts riecht, mit einer Organisation verbünden, die die Zerstörung des Staates Israel und die Auslöschung alles jüdischen Lebens auf ihre Fahnen geschrieben hat. Aber das ist ja nicht so schlimm. Denn wir wissen: “Voll Nazi“ sind alle, die die Kanzlerin, FFF und/oder den Islam kritisieren. Und der einzig böse Antisemitismus bzw. Antizionismus ist für Angela Merkel und ihre buntfaschistische Regierungstruppe der in den „rechten“ Milieus verankerte.

In diesen Tagen wird das noch vermehrt gelten, denn Angela darf es sich mit den Antisemitismus-Freunden mit Olaf und Heiko nicht verscherzen. Alles, aber bitte keine Regierungskrise in der Corona-Krise. Zudem fremdelt die Kanzlerin bekanntlich selbst mit den Juden, wie sich immer wieder im Abstimmungsverhalten der Bundesrepublik im Weltsicherheitsrat zeigt, wenn es um Israel geht.

Zum Erbrechen reizende Doppelmoral von Politik und Medien

Man stelle sich vor, die bereits unter Beobachtung stehende „Junge Alternative“ würde eine Partei zur „Schwesterpartei“ erklären, die den Palästinensern das Lebensrecht in Israel strittig machen würde. Oder noch schlimmer: Mit einer Partei, die den Abriss aller Moscheen in Europa forderte.

Spätestens am nächsten Morgen: Regierungssprecher Seibert erklärt im Namen der Bundeskanzlerin, dass „nie wieder“ Antisemitismus durch politische Organisation in Deutschland unterstützt werden dürfe. Horst Seehofer erklärt: Wir werden umgehend prüfen, ob ein Verbot bzw. die vorläufige Auflösung der JA möglich ist. Claus Kleber warnt am Abend im heute-journal von einem zutiefst verstörenden und beunruhigenden Akt der zeige, wie schnell Weimar zurückkehren könnte, wenn wir nicht wachsam blieben.

Staatsauftrag an Medien: So schnell als möglich vergessen lassen!

Während des Tages wären Stegner. Chebli, Habeck und andere übliche Verdächtige schon wieder komplett ausgerastet und hätten Fackelmärsche für den Abend vor der AfD-Parteizentrale organisiert. Die ANTIFA hätte zu „Besuchen“ diverser Mandatsträger aufgerufen usw. usf.

Und was geschieht aktuell? Die Meldung ist einen Tag alt. Welt, WAZ/NRZ, RND und andere berichten kurz, weisen darauf hin, dass es „Kritik“ an der Entscheidung gäbe, spielen drei Sätze oder einen Abschnitt lang die Mahner, Warner und Empörer und gehen dann ganz hurtig zur Tagesordnung über. In einer Phase, in der die AfD zum Problemfall beim Framing wird, braucht es nun wirklich keine weitere Nahrung, außerhalb dieser Partei und ihrer Wähler könnte im besten Deutschland aller Zeiten irgendetwas aus dem Ruder laufen.

Israel, Palästina, der Terrorismus und Willy Brandt

  • von Roland M. Horn (Buchauszug)

Was den Begriff „Palästina“ betrifft, so haben wir bereits gehört, dass er eine Ableitung des hebräischen Wortes „Pleschet“ ist, der in der Römerzeit anstelle von „Israel“ bzw. „Judäa“ eingesetzt wurde und dessen Verwendung bis in die Neuzeit hin anhält. Wir haben weiter festgestellt, dass dieses Gebiet seit der Vertreibung der Juden extrem dünn besiedelt war, hauptsächlich von Arabern, aber auch von einem Rest übriggebliebener Juden. Allerdings hatten diese Araber in Palästina nie einen Anspruch auf einen eigenen „palästinensischen“ Staat erhoben, da sie sich eher als Südsyrier betrachteten, was auf die Besetzung des Landes durch das osmanische Reich zurück geht.

Der Begriff Palästina wurde historisch eher mit den Juden assoziiert, während die Araber in diesem Gebiet als Palästina-Araber bezeichnet wurden, was einfach dafür stand, dass Angehörige des arabischen Volkes auch in Palästina lebten.

Diese sahen sich aber nicht als ein eigenständiges „palästinensisches“ Volk an, sondern sie zählten sich zum Volk der Araber, und sie wurden auch von außen als arabisches und nicht als palästinensisches Volk angesehen.

Woher kommt dann aber die heutige Verwendung des Begriffes „Palästinenser“ in Bezug auf die Palästina-Araber, und warum werden heute die Palästina-Araber als eigenständiges arabisches Volk angesehen, das ein Recht auf Palästina oder mindestens einen Teil davon hat?

Die Suche nach der Antwort auf diese Frage führt uns in die Zeit nach dem Sechstage-Krieg von 1967 zurück. Damals änderte sich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von diesem Staat machte. Wurde Israel vorher noch in der Rolle des Davids gesehen, das sich mutig gegen Goliath stellte, so vertauschten sich jetzt die Rollen: Israel wurde selbst zum Goliath, und in die Rolle des David schlüpften jetzt die arabischen Flüchtlinge aus Israel.

Mit Recht stellen Feuerherdt und Markl in ihrem genannten Buch1Feuerherdt Alex und Markl, Florian: Vereinte Nationen gegen Israel. Leipzig 2018 fest, dass die sogenannten Palästinenser vor dem Sechstagekrieg selbst bei der UNO keine Rolle spielten. In der Sicherheitsresolution 242 vom November 1967, die anlässlich des Sechstagekriegs erlassen wurde, fand nicht nur des Begriff „Palästina“ keine Berücksichtigung, sondern auch die Palästinenser werden mit keinem Wort erwähnt. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Es gab sie – bis dahin – noch gar nicht!

Jassir Arafat
Quelle:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ArafatEconomicForum.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/37/ArafatEconomicForum.jpg
Copyright World Economic Forum (www.weforum.org) swiss-image.ch/Photo by Remy Steinegger, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Erstmals als „Palästinenserorganisation“ bezeichnete sich die 1950 in Kuwait gegründete Fatah, die bereits vor 1967 Anschläge auf Israel ausführte und deren späterer Führer in Ägypten geborene (!) Jassir Arafat war. Es handelte sich dabei also genaugenommen um eine Terroristenbande. Doch erst nach der für das arabische Volk verheerende Niederlage der arabischen Staaten verlor der arabische Nationalismus an Bedeutung. Das machte sich Arafats Terrorgruppe zunutze. Psychologisch geschickt wurde die vorherige Argumentation umgedreht: Nachdem es früher hieß, die arabische Einigkeit würde zur Eroberung Jerusalems führen, hieß es nun umgekehrt, die Beseitigung des zionistischen Feindes würde der arabischen Vereinigung den Weg ebnen, wie die Fatah und andere sogenannte palästinensische Gruppen nun behaupteten. So wurde der „palästinensische Nationalismus“ aus taktischen Gründen (künstlich) aus der Taufe gehoben.

Zu Beginn der Tätigkeit dieser Palästinenserorganisationen war noch gar nicht mal ausdrücklich von der Notwendigkeit der Schaffung eines (arabisch)-palästinensischen Staates die Rede. Feuerherdt und Markl schreiben in diesem Zusammenhang:

Im palästinensischen Nationalen Manifest , dem Grundsatzprogramm der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), war in seiner ursprünglichen Fassung aus dem Jahr 1964 in Artikel 1 zu lesen: ‚Palästina ist ein arabisches Heimatland, das durch starke nationale Bande mit den übrigen arabischen Ländern verbunden ist, die zusammen das große arabische Vaterland bilden.‘ Als der Verfasser des Manuskripts, der erste PLO-Vorsitzende Ahmed Shuquairy, noch Generalsekretär der Arabischen Liga gewesen war, hatte er dem UN-Sicherheitsrat erklärt, es sei ‚Allgemeingut, dass Palästina nichts anderes als Süd-Syrien ist.‘“2Feuerherdt/Markl 2018, S. 142

Als die PLO jedoch nach dem Sechs-Tage-Krieg palästinensische Terrorbanden übernommen hatte, überarbeitete sie ihre Charta, und so heißt es in der Fassung von 1968, dass Palästina „das Heimatland des arabisch-palästinensischen Volkes“, das wiederum ein integrierender Teil der arabischen Nation sei. Trotzdem wurde aber noch immer nicht direkt die Errichtung eines arabisch-palästinensischen Staates gefordert, schreiben Feuerherdt und Markl, die sich auf Artikel 3 dieser Charta beziehen, in der zu lesen ist, dass das „palästinensische Volk“ ein Anrecht darauf habe, „nach der Befreiung seines Landes sein Schicksal nach eigenen Wünschen und ausschließlich nach eigenem Beschluss und Willen zu bestimmen.“ Die beiden Autoren begründen ihren Schluss mit der folgenden Aussage:

„Diese Wünsche könnten durchaus eine andere Form annehmen als einen palästinensischen Nationalstaat. Im Winter 1971 etwa, nachdem jene palästinensischen Truppen, die eine Gefahr für die Herrschaft des jordanischen Königshaus dargestellt hatten, in den Kämpfen des ‚Schwarzen Septembers‘ aus dem Land vertrieben worden waren, erklärte die PLO, dass Palästina und Jordanien ‚seit frühester Zeit‘ eine ‚nationale Einheit bildeten.‘ Die Schaffung Jordaniens und daneben eines „anderen politischen Gebildes ‚Palästina‘ habe daher keine ‚rechtliche Basis.‘“3Feuerherdt und Markl 2018, S. 143

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Merkel und ihre angebliche „Unterstützung“ der Sicherheit Israels

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 8. Oktober 2020

  • übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev

Bundeskanzlerin Merkel erzählt der Welt gerne, wie wichtig Deutschland Israels Sicherheit ist. Eine Woche vor den Bundestagswahlen 2013 erklärte sie eindringlich, dass Israels Sicherheit Teil des deutschen nationalen Ethos ist. In einem Interview für die Ausgabe der Jewish Voice from Germany am 13. September2013 sagte Merkel, als sie zu den iranischen Atomwaffen gefragt wurde, die Israel direkt bedrohen: „Das bedetuet, dass wir niemals neutral sein werden und dass Israel unserer Unterstützung sicher sein kann, wenn es darum geht seine Sicherheit sicherzustellen. Das ist der Grund, warum ich auch sagte, dass Deutschlands Unterstützung der Sicherheit Israels Teil unserer Staatsräson, unseres raison d’etre ist.“

Leider ließ Merkel weiter, allein 2015 eine Million, Muslime in Deutschland willkommen, die in ihrem Gepäck undeklariert den Antisemitismus mitbrachten, der Teil des Islam ist. Und seitdem hat sie weiterhin (in weniger dramatischen Zahlen) Muslime ins Land gelassen, ohne jemals zu überlegen, wie ihre groß angelegte Präsenz die Sicherheit der Juden in Deutschland beeinflusst. Ihr Land ist in den letzten fünf Jahren zweifellos für Juden ein weniger sicherer Ort geworden. In ihrer Ansprache beim Treffen zum 70. Jahrestag des Zentralrats der Juden in Deutschland beklagte Merkel am 15.September 2020 die Zunahme des Antisemitismus, natürlich ohne ihn mit ihrer eigenen Zuwanderungspolitik in Verbindung zu bringen: „Es ist eine Schande und beschämt mich zutiefst, wie sich Rassismus und Antisemitismus in unserem Land in diesen Zeiten äußern“, sagte Merkel und rief die deutschen Bürger auf zu diesem Phänomen „niemals zu schweigen“.

In der UNO haben die Vertreter Deutschlands jedoch in der Tat angesichts des Antisemitismus „geschwiegen“, der sich in Resolutionen ausdrückt, die einzig den Staat Israel für barbarische Kritik heraussuchen. Wie kann Deutschland in Anbetracht von Merkels Behauptung, „Deutschlands Unterstützung für Israels Sicherheit“ sei „Teil unserer Staatsräson“, unseres „raison d’etre“ angesichts der ständigen Angriffe auf Israel in der UNO neutral bleiben?

Am 14. September wurde vom Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC) eine weitere antiisraelische Resolution verabschiedet. Die NGO U.N. Watch beschreibt diese Farce eines Scheingerichts hier:

Die Islamische Republik Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und Belarus gehörten zu den Mitgliedern des aus 54 Staaten bestehenden Wirtschafts- und Sozialrats, einem wichtigen Organ der Weltorganisation, der am 14. September dafür stimmte Israel als das einzige Land der Welt herauszuheben, das vom Rat dieses Jahr wegen angeblicher Verletzung von Frauenrechten gerügt wird.

In einer mit 43 zu 3 Stimmen bei 8 Enthaltungen verabschiedeten Resolution wurde der jüdische Staat beschuldigt ein „Haupthindernis“ für palästinensische Frauen zu sein, was „die Erfüllung ihrer Rechte und ihrer Entwicklung, Eigenständigkeit und Integration in die Entwicklung ihrer Gesellschaft angeht.“

Die drei Nein-Stimmen kamen von den USA, Kanada und Australien. Deutschland enthielt sich. Offenbar reichte Israels Sicherheit als „raison d’etre“ zu haben nicht aus, um Berlin gegen diese groteske Resolution sein zu lassen.

Mit der Enthaltung statt einer Gegenstimme zu dieser Resolution stellt Deutschlands „neutrale“ Haltung einen Verrat an seiner Zusage Israels Sicherheit zu wahren dar. Denn diese Resolution ist ein Teil – der diplomatische Teil – eines anhaltenden Krieges zur Zersetzung des jüdischen Staates. Diese endlosen Resolutionen gegen Jerusalem in der UNO dienen dazu, die Israelis zu demoralisieren und Israel international zu isolieren.

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