Die Inzidenzlüge hat ihre Schuldigkeit getan

* von Pommes Leibowitz

Trotz Impfungen Anstieg der Inzidenz

Solange man mit dem pseudowissenschaftlichen Inzidenzwert Grundrechte aushebeln und willkürlich Maßnahmen verordnen konnte, kam er gerade recht. Jetzt, wo er belegt, dass die Impfungen gar nicht wirken, muss er aber schnellstens weg und ist auf einmal nicht mehr geeignet, wofür er monatelang perfekt war.

Vor wenigen Tagen einigte sich die Regierung darauf, den Inzidenzwert bzw. die darauf basierenden Grenzwerte abzuschaffen. Wenn die alte Pseudowissenschaft nicht mehr zu den politischen Anforderungen passt, muss halt eine neue her.

Erinnern wir uns kurz, was Inzidenz überhaupt ist

Die Inzidenz nach wissenschaftlicher Definition setzt die Fälle registrierter Neuerkrankungen ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Gibt es mehr Neuerkrankungen, ist die Krankheit auf dem Vormarsch. Das ist ebenso schlicht wie sinnvoll.

Wenn man aber fälschlicher Weise positive Testergebnisse statt Neuerkrankungen als Basis nimmt, erhält man einen beliebig manipulierbaren, pseudowissenschaftlichen Wert ohne jede Aussagekraft. Je mehr Tests gemacht werden, desto mehr positive Testergebnisse erhält man natürlich auch. Es werden einfach mehr Infizierte gefunden. Darüber hinaus geben diese Testergebnisse weder Auskunft darüber, wann sich jemand infiziert hat, noch ob der Betreffende erkranken wird oder andere anstecken kann. Es sind mitnichten „Neuinfektionen“, wie uns täglich vorgelogen wird.

Auf den Punkt gebracht war diese falsche Inzidenzinterpretation ein abgefeimter Betrug, um Grundrechte auszuhebeln. Im Prinzip ein Staatsstreich basierend auf Lügen, Täuschungen und Desinformation. Und alle heulten sie mit, mit den Wölfen, auch die ständig wechselnden, von der Regierung handverlesenen „Experten“, die es definitiv besser hätten wissen müssen.

Warum steigt der Inzidenzwert weltweit, je mehr geimpft wird?

So gering die Aussagekraft der politischen Pseudo-Inzidenz auch sein mag, eines zeigt sie deutlich: die Impfungen wirken nicht wie versprochen. Die Ansteckung, die Weitergabe von Coronaviren, wird nicht unterbunden sondern offenbar sogar erhöht.

Auch was uns als angebliche Abmilderung des Krankheitsverlaufs durch Impfungen untergejubelt wird, ist im Wesentlichen der Status Quo, der auch ohne Impfungen schon bestand. Auch ohne Impfung weisen ca. 85% der Bevölkerung keine oder kaum Symptome auf. Auch ohne Impfung sind diejenigen, die unter den verbliebenen 15% ernsthaft erkranken oder sterben überwiegend Leute über 80 mit schweren Vorerkrankungen. Das weiß man jetzt seit über 1 Jahr, und trotzdem merken viele immer noch nicht, wie sie verarscht werden, indem ihnen der Status Quo einer nur für Wenige gefährlichen Krankheit  als „Impf-Wirkung“ untergejubelt wird.

Flächendeckend auch Nichtrisikogruppen zu impfen, wenn die Impfungen nachweislich die Ausbreitung gar nicht verringern, ist in jedem Fall völlig sinnlos, genau genommen  Körperverletzung aus niederen Beweggründen. Die Impfung von Kindern, die bekannter Weise überhaupt nicht gefährdet sind, ist schlicht ein Verbrechen. Wann gab es das zuletzt: medizinische Experimente an Kindern?

Warum setzt die Regierungen trotzdem auf Impfzwang?

Dass Geschäftsinteressen oder andere finstere Pläne eine Rolle spielen, kann kaum noch ausgeschlossen werden. Inzwischen geht es aber forciert darum, eine bislang noch bestehende, nicht geimpfte Kontrollgruppe auszumerzen und dadurch alle Spuren und Belege für das Verbrechen der Impfkampagnen, der falschen Versprechen, der verschwiegenen Risiken, zu beseitigen.

Gibt es keine Vergleichsgruppe mehr, können auch etwaige Spätfolgen der Impfungen oder deren Nicht-Wirken nicht mehr nachgewiesen werden.

Das gleiche Prinzip also wie bei den Dauerlockdowns. Würde man die Coronamaßnahmen komplett beenden, würden die Leute merken, dass deren Wirkung minimal war. Würde man die Impfpolitik aufgeben, würden die Leute merken, dass an ihnen Körperverletzung begangen wurde, um politische und geschäftliche Interessen zu wahren.

Geld und Macht stinken nicht, wenn die Medien sie parfümieren

Ein Weg aus dieser politischen Misere könnte sein, wieder mehr Tote zu Coronatoten zu erklären. Angst verkauft sich immer gut!

Merkel: Je mehr Geimpfte desto höher die Inzidenz

c) Screenshot YT (nach David Berger)

(David Berger) Bald wird die Inzidenz von 100 eigentlich 200 sein – jedenfalls wenn die Deutschen beim Impfen kräftig zulegen sollten – was freilich nicht in Sicht ist. Aber auch dann wird Angela, die als Bundesnotbremse in die Geschichte eingehen möchte, weiterhin eifrig rechnen und ihre Lockdowns erbarmungslos durchsetzen…

Die als hochintelligent gefeierte UDSSR-Physikerin beim Rechnen:

 

Spahn fordert: Nicht auf Parlamentsbeschluss warten. Sofort bundesweit in den harten Lockdown!

Jetzt sei vorauseilender Gehorsam gefragt, erläuterte am Vormittag unser geliebter Bundesgesundheitsminister während der Corona-Lage des OKW (Oberkommando Wieler). Wegen der nervigen demokratischen Prozesse, die Bundestag und Bundesrat zu durchlaufen haben, käme der harte Lockdown viel zu spät, wenn die Länder nicht von sich aus Maßnahmen ergreifen würden.

Krankenhäuser sollten freiwillig auf sanfte Triage umstellen

Auch RKI-Chef Wieler holte einmal wieder seinen nur mit Schwarz-Nuancen bestückten Malkasten heraus: „Es sollte nur noch ein eingeschränkter Regelbetrieb stattfinden, um die Intensivkapazitäten bestmöglich zu schonen, die wir bald brauchen werden. Und stabile Patienten sollten aus Regionen mit akutem Intensivbetten-Mangel rechtzeitig in weniger betroffene Regionen verlegt werden.“

Wenn man damit nicht unverzüglich begänne, wäre am nächsten Freitag, an dem vermutlich der Bundesrat über die vierte Novelle des Bundesinfektionsschutzgesetzes abstimmt, das Gesundheitssystem kollabiert. Zum wievielten Mal in den vergangenen fast 14 Monaten mussten wir diesen Satz jetzt schon hören. Sollt er diesmal tatsächlich stimmen, werden viele es dennoch nicht glauben. Denn: „Wer einmal lügt (oder übertreibt) dem glaubt man nicht. Und wenn er auch die Wahrheit spricht!“ Das gilt zwar nicht immer, aber immer öfter!

Spahn jubelt und warnt zugleich

17 % der Bevölkerung hätten jetzt schon – nach nur dreieinhalb Monaten – die erste Impfung erhalten. Ein Riesenerfolg seiner Kampagne und für den besten Gesundheitsminister aller Zeiten ein Zeichen, dass er alles richtig gemacht hat auf dem Weg in ein neonormales Post-Corona-Deutschland mit vielen Grundrechtsrückerstattungen. Irgendwann im Juni oder Juli. Zuvor aber bedürfe es noch mehrere letzte große Kraftanstrengungen. „Die Zeit drängt. Bereits jetzt haben alle auch die Möglichkeit, schon zu handeln. Man muss nicht auf dieses Bundesgesetz warten.“

So sollten die Bundesländer nicht darauf warten, bis bzw. falls der Bundestag das Gesetz an den Bundesrat zur Entscheidung weiterreicht, sondern schon jetzt alle Möglichkeiten gnadenlos ausschöpfen, die die Vereinbarungen der Kungelrunde am 3. März beträfen. Auch da seien Ausgangssperren bereits fakultativ gestellt. Jedes Bundesland könne sofort wieder alle Schulen und Läden schließen und Kontakte zwischen verschiedenen haushalten vollständig unterbinden. Auch könne Homeoffice-Pflicht gegenüber den Unternehmen jederzeit auch ohne Regelung durch den Bund durchgesetzt werden.

Werden die MPs Spahns Wünsche erfüllen?

Aktuell sieht es nicht danach aus. Das Saarland weigert sich, auch nur einen einzigen Öffnungsschritt zurückzunehmen, NRW will alle Schulen ab Montag in den Präsenzunterricht schicken, weil nach Ansicht vom wohl gescheiterten Kanzlerkandidaten Laschet für junge Menschen kaum eine Gefahr von Corona ausgehe. Dass sein Gesundheitsminister fast zeitgleich erklärte, immer mehr Schüler würden einen mittelschweren oder schweren Verlauf zeigten, war gewiss nur eine Kommunikationspanne.

Auch der bayerische MP Söder tut sich schwer. Zwar hält er alle Schulen im Würgegriff der 100er-Inzidenz, aber bei den Ladenöffnungen und der Außengastronomie überlässt er es jedem Landkreis, selbst zu entscheiden, auch bei 300 oder 400 offenzulassen. Zumindest bis jetzt noch. Bei Söder kann sich ja binnen weniger Stunden die Meinung dreimal ändern.

Wieler gegen 200er-Inzidenz für Schulen

Die soll so in die Novelle hineingeschrieben werden. Gleichzeitig soll aber keine Kneipe öffnen dürfen, wenn nicht an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen der Schwellenwert von 30 unterschritten würde. Beim Einzelhandel wäre dieser Wert 50 an fünf Tagen. Bei Schulen entscheide stets der Freitagswert, wie die kommende Woche gestaltet werden kann. Bis hierhin alles verstanden?… Das wundert mich. Aber ich will es mal glauben!

Wieler jedenfalls brachte ein herrliches Bild, warum er die 30er-Inzidenz für ein kluges  Instrument halte:

„Stellen Sie sich vor, Sie fahren über enge Straßen in den Dolomiten, es ist kurvenreich und an einer Seite ist ein steiler Abhang. Jeder weiß, in dieser Kurve kann ich nur 30 fahren. Wenn ich hier mit 100 reinfahre, ist das lebensgefährlich, dann kommt man nämlich von der Straße ab – und ehrlich gesagt hilft dann auch keine Notbremse.“

Tja, kann man so viel Eloquenz, Intellekt und Bildsprache-Kompetenz noch widersprechen, ohne damit zum Corona-Leugner zu werden. Ich glaube: Ja – Und Ihr?