Jemen

Die Büchse der Pandora: Hormus und kein Ende?

Leider brachte die versuchte Vermittlung zwischen den iranischen Machthabern und den dortigen Möchtegern-Machthabern der USA in Pakistan am Wochenende keine Verständigung – nicht einmal in der Sache des völkerrechtlichen Verstoßes des Iran gegen den Grundsatz, dass internationale Seewege ungehindert von jedem genutzt werden dürfen. Obwohl die Straße von Hormus vor ihrer Haustüre alles andere als eine „Meerenge“ ist: Die Breite dieses Seeweges ist gegenüber anderen Stellen auf dem Globus eher eine vielspurige Autobahn, keine Nationalstraße. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wasserstraßen rückte jetzt wieder in mein Bewusstsein: Als ich vor 16 Jahren die Straße von Hormus passierte, hatte ich nicht den Eindruck, mich in einer Meerenge zu befinden.

Die Wahrheit über Israels Gesetz „Todesstrafe für Terroristen“

Im Jahr 2003 war Limor Son Har‑Melech im siebten Monat schwanger und fuhr mit ihrem Mann Shalom, einem Rettungswagenfahrer, nach Hause, als islamische Terroristen sie angriffen. Das Auto überschlug sich, tötete ihren Mann und verletzte Limor. Schwer verletzt überlebte die 24‑jährige Mutter. Auch ihre neugeborene Tochter überlebte. Limor, die die Narben des Angriffs bis heute trägt, heiratete erneut, bekam Kinder und entschied sich, in Israel für ein öffentliches Amt zu kandidieren, um andere vor dem zu schützen, was sie erlitten hatte.

Todesstrafe – und der Aufschrei

Kürzlich wurde hier ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. (Zuletzt wurde die Todesstrafe hier im Jahr 1962 an Adolf Eichmann vollstreckt).

Die arabische Reaktion auf den Krieg gegen den Iran

Westliche Demokratien stecken in ernsthaften Schwierigkeiten – nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie weiterhin weigern, das Wesen des Krieges zu verstehen, der gegen sie geführt wird.

Deutschland vertraut auf israelische Abwehr: Arrow 3 wird Teil des NATO-Schutzschilds

Deutschland hat das israelische Raketenabwehrsystem Arrow 3 in Dienst gestellt – und macht damit deutlich, wem es in Fragen existenzieller Sicherheit vertraut. Die Zeremonie in Holzdorf offenbart, wie sehr Israel zum Garant europäischer Verteidigung geworden ist und wie tief die strategische Partnerschaft tatsächlich reicht.

US-Drohne trifft UFO mit Hellfire-Rakete (Video)

„Drei US-Militärveteranen, zwei aus der Luftwaffe und einer aus der Marine, sagten am Dienstag während der dritten Anhörung des Kongresses zu „Unidentified Anomalous Phenomena“ (UAPs), dem neuen, bereinigten Begriff der Regierung für UFOs, aus, „

Iran bleibt Bedrohung – Israel muss auf neue Angriffe gefasst sein

Trotz schwerer Schläge gegen Teherans Atomprogramm bleibt die Gefahr durch Iran und seine Stellvertreter bestehen. Sicherheitsexperte Yaron Buskila warnt: Angriffe aus dem Jemen, Anschläge im Ausland und weitere militärische Aktionen sind zu erwarten.

Wie lange werden die Friedenstauben fliegen?

Stellvertretend für Europa (?) verhandelten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie die EU-Außenbeauftragte Katja Kallas mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtchi in Genf über – ja, was eigentlich? Nun, am Genfer See ist es schön; wer möchte nicht einmal dorthin – und das auf Staatskosten und im Regierungsflieger? Wie wir wissen, kam aber nichts dabei heraus. „Bloß die Bereitschaft zu ernsthaften Abstrichen an seinem Atomprogramm ließ der Iran nicht erkennen“ berichtete der Schweizer SFR und stellte fest: “Teheran ist nicht bereit zum Nachgeben”. Fast vier Stunden dauerten die hochrangigen Iran-Gespräche in Genf, doch es bleibt die Frage, worüber hier eigentlich verhandelt wurde: Wer stellte wem welche Fragen? Was antwortete die andere Seite darauf? Wir werden es wohl nie erfahren, wie so vieles nicht. Aber ein Versuch war es wert – auch wenn Europa nicht mehr ernstgenommen wird.

Nach oben scrollen