Netanyahu fordert eigene Waffenproduktion: Israel will sich von US-Militärhilfe lösen
Israel soll nicht länger abhängig von amerikanischer Militärhilfe bleiben. Netanyahu fordert eine eigene Rüstungsbasis und eine neue Partnerschaft mit Washington.
Israel soll nicht länger abhängig von amerikanischer Militärhilfe bleiben. Netanyahu fordert eine eigene Rüstungsbasis und eine neue Partnerschaft mit Washington.
Nach den Angriffen auf Irans Atomanlagen geht es nicht mehr nur um Kameras und Zentrifugen. Die IAEA muss Uran sichern, zerstörte Anlagen prüfen und neue geheime Standorte finden.
Eine neue Umfrage der Hebräischen Universität zeigt ein klares Misstrauen in Israel. Die Mehrheit glaubt nicht an einen strategischen Erfolg, sondern an ein Abkommen, das Iran stärkt und Israel schwächt.
In Bürgenstock verkaufen Vermittler die Iran-Gespräche als historischen Friedenstag. Doch Teherans Auftreten zeigt, wie brüchig diese Inszenierung ist.
Ein Hardliner verliest im iranischen Staatsfernsehen angebliche Geheimmitteilungen des Obersten Führers. Der Auftritt legt offen, wie tief der Machtkampf in Teheran um das Abkommen mit Washington, Hormus und die Zukunft der iranischen Abschreckung reicht.
Donald Trump feiert das US-Iran-Papier als Sieg. Barack Obama, frühere US-Beamte und eigene Republikaner sehen ein gefährliches Abkommen, das Iran entlastet, bevor es Teheran wirklich bindet.
Die Hisbollah feuerte nach israelischen Angaben mehr als 50 Geschosse auf israelische Soldaten im Südlibanon. Israel reagierte, stoppte später das Feuer, während Iran die Straße von Hormus als Druckmittel einsetzte.
Vier IDF-Soldaten sind im Süden Libanons gefallen, darunter ein Bataillonskommandeur. Der Angriff zeigt, weshalb Israel seine Sicherheitszone nicht vorschnell räumen kann.
JD Vance wollte beruhigen. Am Ende hat er vor allem offengelegt, wie groß der Abstand zwischen amerikanischem Machtdenken und israelischer Bedrohungswirklichkeit geworden ist. Der US-Vizepräsident verteidigte das Memorandum mit Iran in einem ausführlichen Gespräch mit der New York Times und später vor Journalisten als klugen, kontrollierten und im amerikanischen Interesse liegenden Schritt. Er versprach, der iranische Bestand an angereichertem Uran werde zerstört und beseitigt. Er versicherte, Washington werde keine Sanktionen aufheben, solange Teheran weiter Terrororganisationen wie die Hisbollah finanziere. Er forderte Kritiker in Israel auf, den Vereinigten Staaten mehr Vertrauen zu schenken. Und er richtete an Minister wie Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich die Frage, was eigentlich ihre Alternative sei.
Trump behauptet, ohne ihn gebe es Israel nicht. Sein eigener Botschafter in Jerusalem dreht den Satz um und trifft einen wunden Punkt im Verhältnis beider Staaten.
Der geleakte Entwurf liest sich nicht wie ein Sieg über Iran. Washington bietet Sanktionserleichterungen, Ölgeschäfte und Milliardenpläne, während die entscheidenden Fragen vertagt werden.
Der mögliche Iran-Fonds wäre kein harmloser Investitionsplan. Er könnte Teheran nach dem Krieg genau jene wirtschaftliche Luft verschaffen, vor der Israels Sicherheitsapparat warnt.
Während Trump den Iran Deal als Erfolg verkauft, melden US-Geheimdienste Zweifel an Teherans Absichten. Für Israel bestätigt sich damit eine zentrale Sorge.
Der geplante Iran-Deal soll die Straße von Hormus öffnen und den Krieg beenden. Doch in Israels Armee und beim Mossad wächst die Sorge, dass Washington Teheran ausgerechnet jetzt politisch rettet.
Trump nennt es Frieden. Doch sein Iran-Deal lässt Uran, Raketen, Hisbollah, Hormus und Sanktionen offen. Washington verkauft Schwäche als Erfolg.
Iranische Regimegegner zeigen sich entsetzt über den Deal. Während Trump Frieden verkündet, könnte Teheran den Krieg politisch überleben und seine Terrorachse retten.
Trump will den Libanon in den Iran Deal einbeziehen. Israel stellt klar: Kein Rückzug aus dem Süden und keine Angriffe nur dann, wenn die Hisbollah die Waffenruhe einhält.
Trump will das Iran-Abkommen retten und greift Netanjahu frontal an. Doch Israel steht vor der Frage, ob Diplomatie in Washington seine Sicherheit an der Nordfront einschränken darf.
Während Washington von einem nahenden Abkommen spricht, soll Iran Zugänge zu hoch angereichertem Uran gesichert und Tunnel zerstört haben. Damit wird die entscheidende Frage härter: Wer kontrolliert am Ende wirklich das Material?
Während Pakistan eine elektronische Unterzeichnung vorbereitet, bleiben Israel und die Golfstaaten vorsichtig. Denn ein Abkommen kann die Region beruhigen oder Iran Zeit, Geld und neue Macht verschaffen.
Washington spricht von einem großen Deal mit Iran. In Jerusalem wächst die Sorge, dass hoch angereichertes Uran, Hisbollah und Israels Handlungsfreiheit zu Verhandlungsmasse werden.
Pakistan spricht von einem fertigen Text für ein US-Iran-Abkommen. Doch für Israel zählt nicht die Zeremonie, sondern die Frage, ob Teheran wirklich gestoppt wird.
Washington spricht von einem „Islamabad-Abkommen“, Teheran zögert, Jerusalem wurde offenbar überrascht. Trumps ständiges Drohen und Zurückrudern schafft keine Klarheit, sondern neue Risiken.
Kolumbiens Präsident wollte in New York mit Bürgermeister Zohran Mamdani auftreten. Washington griff ein und machte klar: Ein UN-Besuch ist kein Freibrief für antiwestliche Symbolpolitik.
Washington droht, verhandelt, bombardiert und stoppt dann wieder. Für Israel und die Golfstaaten bleibt die entscheidende Frage, ob Teheran wirklich nachgibt oder nur erneut Zeit gewinnt.