NATO

Der Russe war’s: Leipzig als nächste Eskalationsgeschichte der Kriegshysteriker

Der Russe war’s: Leipzig als nächste Eskalationsgeschichte der Kriegshysteriker

Eine mit Sprengstoff bestückte Drohne soll am Flughafen Leipzig/Halle eine ukrainische Antonow zerstören. Die Bundesregierung sieht Russland hinter dem Anschlagsversuch und zieht bereits diplomatische Konsequenzen. Doch je genauer man sich den merkwürdigen Vorgang ansieht, desto mehr Fragen stellen sich. Und ausgerechnet wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird aus einem noch keineswegs vollständig öffentlich aufgeklärten Kriminalfall ein weiteres Kapitel der deutschen Russland-Eskalation.

Ukrainische Drohne explodiert in Bulgarien: Europas unfreiwillige „Drohnen-Tournee“

Ukrainische Drohne explodiert in Bulgarien: Europas unfreiwillige „Drohnen-Tournee“

´Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist auf bulgarischem Staatsgebiet explodiert. Laut Regierung in Sofia handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Typ, der häufig von der Ukraine eingesetzt wird. Besonders pikant: Bulgarien hatte erst vor wenigen Wochen eine Beteiligung an der „Koalition der Willigen“ abgelehnt. Leider war in Bulgarien offenbar kein todesmutiger Busfahrer zur Stelle.

Türkei baut Macht aus, Israel warnt vor direkter Konfrontation

Türkei baut Macht aus, Israel warnt vor direkter Konfrontation

Ankara dominiert zunehmend Syrien, baut neue Militärbündnisse auf, unterstützt Hamas und drängt im östlichen Mittelmeer vor. Israels früherer Sicherheitsberater Meir Ben Shabbat warnt vor einem wachsenden Risiko einer direkten Konfrontation.

Israel bleibt aus Iran-Krieg heraus, bis Trump Hilfe verlangt

Israel bleibt aus Iran-Krieg heraus, bis Trump Hilfe verlangt

Jerusalem signalisiert Bereitschaft zu militärischer Hilfe, plant aber derzeit keinen Einstieg in den US-Iran-Schlagabtausch. Israel setzt auf amerikanischen Druck, hält seine Armee bereit und wartet, ob Teheran den entscheidenden Fehler macht.

Trump beendet die Iran-Illusion

Trump beendet die Iran-Illusion

Nach den neuen Angriffen am Persischen Golf erklärt der US-Präsident das Memorandum mit Teheran für praktisch erledigt. Für Israel ist das keine Überraschung, sondern die späte Einsicht, dass das Regime Gespräche nur solange schätzt, wie sie ihm Zeit verschaffen.

Ankaras Hassrede gegen Israel zwingt Berlin zur Klarheit

Ankaras Hassrede gegen Israel zwingt Berlin zur Klarheit

Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara nennt Hakan Fidan Israel eine Last für die Menschheit. Johann Wadephul widerspricht, doch der Fall zeigt, wie lange Europa Erdogans gefährliche Sprache aus Rücksicht geschont hat.

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen

Spanien, Irland und Slowenien werfen Israel vor, wie es mit seinen Nachbarn im Nahen Osten “umgeht“, und haben beantragt, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel aufzukündigen. Auch andere EU-Länder setzen das kleine Israel auf die Liste der Feindstaaten, erwägen gleichwohl einen Kompromiss: Statt das Abkommen auszusetzen, sollten Handelsvorteile begrenzt und Zölle erhöht werden. Auch sollten Importverbote aus Israel verhängt werden (was Frankreich, Schweden und wer sonst noch bereits tun) – jedenfalls dann, wenn Israel die Todesstrafe gegen Terroristen tatsächlich anwende. Die tausende Todesstrafen im Iran scheinen aus dem Blick geraten zu sein, die mörderischen Mullahs werden zunehmend in Schutz genommen.

Die Büchse der Pandora: Hormus und kein Ende?

Die Büchse der Pandora: Hormus und kein Ende?

Leider brachte die versuchte Vermittlung zwischen den iranischen Machthabern und den dortigen Möchtegern-Machthabern der USA in Pakistan am Wochenende keine Verständigung – nicht einmal in der Sache des völkerrechtlichen Verstoßes des Iran gegen den Grundsatz, dass internationale Seewege ungehindert von jedem genutzt werden dürfen. Obwohl die Straße von Hormus vor ihrer Haustüre alles andere als eine „Meerenge“ ist: Die Breite dieses Seeweges ist gegenüber anderen Stellen auf dem Globus eher eine vielspurige Autobahn, keine Nationalstraße. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wasserstraßen rückte jetzt wieder in mein Bewusstsein: Als ich vor 16 Jahren die Straße von Hormus passierte, hatte ich nicht den Eindruck, mich in einer Meerenge zu befinden.

Trotz Medien-Häme und überschäumendem Trump-Hass: War der Irankrieg wirklich ganz „umsonst“?

Trotz Medien-Häme und überschäumendem Trump-Hass: War der Irankrieg wirklich ganz „umsonst“?

Die USA und Israel haben auf ganzer Linie verloren – so lautet das überwiegende Resümee der Meinungsmacher der bekannten Zeitungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und die Kommentare in den alternativen Medien sehen kaum anders aus: Wir seien in einer noch schlechteren Position als schon vor dem Irankrieg, wird kolportiert. Dietmar Osterhase – sorry: Ostermann – kommentiert in der “Badischen Zeitung”, die Revolutionsgarden “demonstrieren aller Welt“, dass sie den Schlüssel für die Straße von Hormus in Händen halten. So einfach machen es sich deutsche „Qualitäts“-Kommentatoren. Ja, soll denn die Welt solchen Machtdemonstrationen einfach nur zuschauen? Der Krieg sei „umsonst“ gewesen, so das verkürzte Fazit – natürlich nicht hinsichtlich der Kosten. Bloß wird hier einiges vergessen. Denn: Wie war denn die Lage vor dem Krieg?

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