Trump entscheidet über Iran und Netanyahu steht offenbar nur noch am Rand
Berichte über US-Iran-Gespräche zeigen eine heikle Verschiebung: Israel kämpft gegen Teherans Bedrohung, doch Washington verhandelt offenbar zunehmend ohne Jerusalem.
Berichte über US-Iran-Gespräche zeigen eine heikle Verschiebung: Israel kämpft gegen Teherans Bedrohung, doch Washington verhandelt offenbar zunehmend ohne Jerusalem.
Geheimdienstwarnungen deuten auf mögliche iranische Raketen und Drohnenangriffe gegen Israel und Staaten am Golf. Während Trump verhandelt, bereitet sich Jerusalem auf den Ernstfall vor.
Der Iran will den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus kontrollieren und Gebühren erheben. Für die Weltwirtschaft ist das eine Warnung, für Hamas, Hisbollah und Huthi könnte es zur neuen Geldquelle werden.
Iran fordert Entschädigungen, verweist auf Hormus und droht den USA offen mit härteren Folgen. Kritiker sehen darin Maximalforderungen, die eher Druck erzeugen als realistische Verhandlungsbereitschaft.
Teheran verschärft den Ton gegenüber den USA und Israel. Während das iranische Regime neue Bedingungen für Gespräche diktiert, sprechen staatsnahe Medien offen davon, Donald Trump könne Israel „verkaufen“, falls die wirtschaftlichen Folgen eines neuen Krieges zu groß werden.
Ein weiteres Schiff soll laut britischen Sicherheitsstellen von Kräften der iranischen Revolutionsgarden Richtung Iran gebracht worden sein. Gleichzeitig wächst international die Sorge vor einer Eskalation rund um die Straße von Hormus. Während Teheran seine Macht demonstriert, versuchen China und die USA offenbar bereits, sich strategisch auf eine gefährliche neue Phase vorzubereiten.
Die israelische Führung bereitet sich nach Berichten aus Sicherheitskreisen auf ein äußerst sensibles Wochenende vor. Hintergrund sind wachsende Hinweise darauf, dass US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr aus China über weitere Schritte gegen Iran entscheiden könnte. In Jerusalem geht man zunehmend davon aus, dass die diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran kaum noch Fortschritte bringen werden.
Donald Trump reist in einer der angespanntesten Phasen der internationalen Lage zu einem Staatsbesuch nach Peking. Während die Lage rund um Iran, die Straße von Hormus und die amerikanische Militärpräsenz im Nahen Osten weiter eskaliert, richtet sich der Blick nun auf ein Treffen, das weit über klassische Diplomatie hinausgeht.
Die Waffenruhe wirkt brüchig, der Streit um den Persischen Golf spitzt sich weiter zu. Donald Trump erhöht den Druck auf Teheran massiv und spricht bereits öffentlich über eine mögliche neue Militäraktion rund um die Straße von Hormus.
Deutschland spricht offiziell weiter von Stabilität. Hinter den Kulissen aber wächst die Sorge vor einer schweren Versorgungskrise im Luftverkehr. Jetzt springt Israel ein und liefert Kerosin nach Deutschland. Der Schritt zeigt, wie abhängig Europas stärkste Wirtschaft plötzlich geworden ist.
Wie Elud Benari am 7. Mai 2029 für Arutz Sheva schreibt, verspottete Mohamad Bagher Ghalibaf, der Sprecher des iranischen Parlaments, den US-Präsidenten Donald Trump am 5. Mail 2026 angesichts von Berichten über ein bevorstehendes Abkommen zwischen den USA und dem Iran (ich berichtete). Im Wortlauf ließ Ghalibaf in den sozialen Medien verlauten:
„Die Operation Trust Me Bro ist gescheitert. Nun geht es mit der Operation Fauxios wieder zur Tagesordnung über.“
Wie Joshau Marks am 6. Mai 2026 für JNS berichtet, unterbricht US-Präsident Trump am Tag der Meldung das „Project Freedom“ – eine von den USA geführte Initiative zur Eskorte von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus – vorübergehend und gibt als Begründung an, dass die Gespräche mit dem Iran voranschreiten.
In seinem eigenen Social-Media-Kanal Truth Social erklärte Trump, dass die Entscheidung auf Wunsch Pakistans und anderen Ländern getroffen worden sei und preist angebliche „große Fortschritte“ hinsichtlich einer möglichen Vereinbarung mit iranischen Vertretern an. Die US-Seeblockade Irans habe allerdings weiter Bestand.
Die Frist verschiebt sich wieder. Doch statt Entspannung wächst in Israel das Misstrauen gegenüber dem gesamten Prozess.
Der Iran hat die gesamte Region destabilisiert, indem er Stellvertreter-Armeen einsetzte, um seine mörderische Marke des Islam in der gesamten Welt zu verbreiten.
Die Führung in Iran hat innerhalb weniger Stunden einen dramatischen Kurswechsel vollzogen. Nachdem der Persische Golf gerade erst vorsichtig für den Schiffsverkehr geöffnet worden war, steht die Straße von Hormus nun faktisch erneut unter militärischer Kontrolle. Der Schritt kommt nicht aus dem Nichts. Er ist das Ergebnis wachsender Spannungen mit den Vereinigten Staaten und einer Situation, in der militärische Drohungen und wirtschaftlicher Druck immer enger ineinandergreifen.
Kurz vor möglichen Verhandlungen setzt Israel ein klares Signal. Während über eine Feuerpause spekuliert wird, bereitet sich die Armee auf weitere Angriffe vor.
Die Straße von Hormus: Chaos oder kontrollierter Machtkampf
Da sind wir wieder also wieder.
Die Gespräche sind zusammengebrochen. Der Waffenstillstand bröckelt. Und jetzt kommt die Ankündigung: Die Vereinigten Staaten werden die Blockade des Iran blockieren.
Es klingt nach Chaos.
Aber ist es das?
Leider brachte die versuchte Vermittlung zwischen den iranischen Machthabern und den dortigen Möchtegern-Machthabern der USA in Pakistan am Wochenende keine Verständigung – nicht einmal in der Sache des völkerrechtlichen Verstoßes des Iran gegen den Grundsatz, dass internationale Seewege ungehindert von jedem genutzt werden dürfen. Obwohl die Straße von Hormus vor ihrer Haustüre alles andere als eine „Meerenge“ ist: Die Breite dieses Seeweges ist gegenüber anderen Stellen auf dem Globus eher eine vielspurige Autobahn, keine Nationalstraße. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wasserstraßen rückte jetzt wieder in mein Bewusstsein: Als ich vor 16 Jahren die Straße von Hormus passierte, hatte ich nicht den Eindruck, mich in einer Meerenge zu befinden.
Nach 20 Stunden Verhandlung ohne Ergebnis zieht Washington die militärische Linie. Der Schritt betrifft nicht nur den Iran, sondern die globale Ordnung und Israels strategische Lage
Die Straße von Hormus ist kein Zeichen iranischer Stärke, sondern aktuell ein Beleg für Kontrolle durch Druck und Chaos. Während Donald Trump von einer baldigen Öffnung spricht, zeigt die Realität: Der Iran hat die Lage selbst destabilisiert und verliert zunehmend die Kontrolle.
Der Versuch, Druck auszuüben, schlägt zurück. Ausgerechnet die eigenen Waffen verhindern nun, dass der Iran den Persischen Golf wieder öffnet.
Am Dienstagabend verkündete Präsident Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran und nahm die von ihm angedrohten Angriffe zurück, die „eine ganze Zivilisation“ auslöschen würden. Die Vereinbarung beinhaltete eine Bedingung an Teheran: die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Teheran schien zuzustimmen. Am Mittwochmorgen war die Straße jedoch wieder geschlossen.
Die USA und Israel haben auf ganzer Linie verloren – so lautet das überwiegende Resümee der Meinungsmacher der bekannten Zeitungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Und die Kommentare in den alternativen Medien sehen kaum anders aus: Wir seien in einer noch schlechteren Position als schon vor dem Irankrieg, wird kolportiert. Dietmar Osterhase – sorry: Ostermann – kommentiert in der “Badischen Zeitung”, die Revolutionsgarden “demonstrieren aller Welt“, dass sie den Schlüssel für die Straße von Hormus in Händen halten. So einfach machen es sich deutsche „Qualitäts“-Kommentatoren. Ja, soll denn die Welt solchen Machtdemonstrationen einfach nur zuschauen? Der Krieg sei „umsonst“ gewesen, so das verkürzte Fazit – natürlich nicht hinsichtlich der Kosten. Bloß wird hier einiges vergessen. Denn: Wie war denn die Lage vor dem Krieg?
Ein Waffenstillstand steht, doch der Frieden ist weit entfernt. Während Washington und Teheran ihre Forderungen auf den Tisch legen, entscheidet sich in wenigen Punkten, ob diese Gespräche eine Chance haben.
Der israelische Premier definiert die Waffenruhe als Zwischenstation und benennt ein klares Ziel. Für Jerusalem steht fest: Ohne Lösung beim Uranprogramm endet die Pause nicht in Frieden.